Leben am Bach – eine Erzählung (Teil 8)

in #deutsch3 years ago (edited)

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Meine Heimat ist Kärnten, genauer gesagt, das Gailtal. Ich wuchs in den Sechziger- und Siebzigerjahren in einem schlichten Einfamilienhaus am Hermagorer Mühlbach auf, im sogenannten "Oberen Markt" des von Bergen eingesäumten Städtchens, da wo das Gitschtal mit seinem Fluss Gössering ins Gailtal mit der gefürchteten Gail übergeht. Von meinen naturverbundenen Erinnerungen handeln die Episoden „Leben am Bach“.

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Leben am Bach (Teil 8)

Fotos vom Spielplatz, der einmal der Viehplatz war

Ich habe etwas nachzuholen! Nun fand ich nämlich Bilder zu meiner Erzählung von den Viehstangen im Gösseringgraben, dort, wo nun ein Sport- und Spielplatz ist. Auf einigen Fotos der folgenden Collage sieht man den Spielplatz, auf zwei davon mich als kleines Mädchen auf den Stangen. Dass ich deren Existenz beweisen kann, ahnte ich bis vor Kurzem gar nicht!

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Sommersport am Bach

Im Sommer spielten wir Kinder einfach auf der Straße. Heute wäre dies undenkbar, weil die Straßen viel stärker frequentiert sind. Bei den meisten Spielen hielten wir einen gewissen Respektabstand zu den Gewässern. Beim Ballspielen versteht sich das von selbst. Gerne spielten wir Federball auf einer etwas größeren öffentlichen Fläche, wo sich Wege kreuzten und sich der Vorplatz zu einem Gebäude befand.

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Mitunter vollführten wir unsere Kunststücke mit dem Rad. Wir übten Freihändigfahren oder ließen und in großem Tempo von der Stocksteinerwand herunter. Natürlich ohne Sturzhelme. Ohne ein schützendes Geländer längs des Mühlbachs. Erst im Herbst 2013 wurde ein Geländer errichtet.Ich erinnere mich nicht daran, dass es je einen Unfall gab. Passt man besser auf, wenn man nicht bevormundet wird? Ich kann das nicht beurteilen.

Der Schützenpark verliert an Glanz

Der Schützenpark war noch in den Siebzigerjahren eine Idylle und ein beliebtes Erholungsgebiet. Die rot gestrichenen Holzbänke luden zum Verweilen ein. Kinder spielten auf der kleinen Wiese, Schüler lernten im Park, Angestellte verbrachten ihre Mittagspausen auf den Bänken und verzehrten ihre mitgebrachten Brote. Ab uns zu sah man ein Pärchen im Schatten der mächtigen Bäume sitzen.

Wenn die vor Energie strotzenden Kastanienbäume blühten, war der Park freilich in seiner schönsten Pracht. Doch alle Glorie vergeht. Als die stolzen Kastanienbäume von Gärtnern oder Gemeindearbeitern kräftig gestutzt wurden, war ihre natürliche Schönheit für immer dahin.

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Es war zu spüren, dass eine nüchternere Zeit anbrach. Die weiß gekiesten Wege wurden nicht mehr gepflegt und wichen einem einzigen breiteren Weg, der eher zum Durchzug verleitete. Ein Rückbau des Baches brachte zwar mehr Lebendigkeit der Szenerie, verkleinerte aber den Park optisch. Etliche Bäume und Büsche wurden ersatzlos entfernt.
Das alte schmucke Schützenhaus, das zuletzt als Büro des Roten Kreuzes diente, und schließlich abgetragen wurde. vermisse ich immer noch, weil es den Park mitgestaltete und die Atmosphäre fehlt. Und weil ich als Kind dort so gerne auf den Stufen spielte.

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Ein Nachbargarten, der einer netten alten Frau gehöre, war damals reicher an Vegetation heute. Er schmiegte sich an den Park. Wir Kindern umrundeten das angrenzende Schützenhaus, dessen rückwärtiger Bereich etwas von einem Versteck hatte. All das hatte etwas Verträumtes. Der Rasen war damals nie so kurzgeschoren, wie man es heute so hat, sondern es blühten Weißklee und niedrige Wiesenblumen.

Nun leiden meine alten Freunde wie alle anderen Kastanien Europas unter der Miniermotte., und nur noch in einem kleinen Beet in der Mitte des Parks ist im Sommer karger Blumenschmuck u sehen.

Das kristallklare Wasser des Mühlbachs

Auf einem Kreuzungspunkt zahlreicher Wege, Straßen und Wanderstrecken gelegen, erfreuten sich der Schützenpark und die ihn umspülenden Gewässer großer Beliebtheit der vielen Sommergäste. Wo sind die Zeiten, in der diese Feriengäste das Gailtal förmlich überschwemmten und große Scharen zu Fuß ganz Hermagor und Umgebung erkundeten!

Immer wieder beobachtete ich, wie die Sommergäste den Mühlbach bestaunten und sich an dem kristallklaren Wasser und an den zahlreichen Wirbelbildungen ergötzten, die durch größere Steine im Bachbett bewirkt wurden. Dass man bis auf den Grund des Baches sehen konnte, begeisterte sie. Viele fotografierten sogar. Das kostete uns ein Kopfschütteln, denn Filme waren damals teuer. Warum bloss waren unsere Besucher so begeistert von unserem Bächlein? Es dürfte also doch nicht selbstverständlich in aller Welt sein, dass Bäche so schön und so klar sind, überlegte ich.

Unterhaltung für die Feriengäste

Auf andere Art trug ich bisweilen zum Amüsement der Feriengäste bei, und das kam so. Ich hatte ein Haustier. Eigentlich hatte ich mir eine Katze gewünscht, doch meine Mutter hatte eine andere Idee. Eine Tante brachte mir auf Wien als Geburtstagsüberraschung eine Landschildkröte mit. Es war ein recht großes, robustes Exemplar. Nach anfänglicher Enttäuschung begann ich Sympathie für das Tierchen zu entwickeln und pflegte es fürsorglich und beobachte ihr Verhalten genau.

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Landschildkröten sind wanderlustig, so auch meine Pantilea. Damit sie und ich ein wenig Abwechslung erlebten, ging ich mit ihr ab und zu im Park spazieren. „Panti“ marschierte an kühleren Tagen bedächtig dahin. An wärmeren Tagen lief sie etappenweise. An heißen avancierte sie zur Langstreckenläuferin. Als Feinschmeckerin macht sie ab und zu Halt, um Klee oder Spitzwegerich zu verspeisen.

Ein Spaziergang mit eiern Schildkröte ist ein entschleunigendes Vergnügen. Um mir die Zeit zu vertreiben, suchte ich nach einem Vierklee und fand bei diesen Schildkröen-Spaziergängen oft nicht nur einen Vierklee, sondern ein ganzes Bündel.
Alle unsere Nachbarn waren mit dem Anblick des Mädchens mit der Schildkröte vertraut. Die Touristen aber wunderten sich und fragten freundlich, woher ich denn das Tierchen habe, wie alt es sei und welches Futter es bevorzuge. Meistens handelte es sich um deutsche Feriengäste. Sie kamen aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Mit der Zeit lernte ich die sprachliche Färbung zu unterscheiden und zu imitieren. Meine kurzen Vorträge über mein Haustier müssen auf sie urkomisch gewirkt haben!

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Die Stocksteinerwand thront über dem Bach

Die Stocksteinerwand ist der älteste Teil der Ortsbesiedelung und Teil der Altstadt von Hermagor. Auf einem mächtigen Felsen erbaut, erhebt sich dieses Viertel über dem Mühlbach. Ein kleines steiles Gässchen mit altehrwürdigen kleinen Häusern führt zu höchsten Erhebung.

Um zur spätgotische Stadtpfarrkirche zu gelangen, muss man eine Treppe hinunter schreiten. An der Nordseite des Kirchen-Areals geht es hinab zum Mesnerhaus und zum Pfarrhaus und am Pfarrgartengarten vorbei weiter hinab, bis man sich wieder auf dem Niveau des Mühlbachs befindet.

In diesem Bereich ist war der Mühlbach kurz zu erblicken war, doch das nächste Teilstück des Baches war mit Brettern zugedeckt. Eine kurze Strecke war ihm noch vergönnt, dann mündete er im unteren Teil des Ortes in die Gössering.

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Der „Untere Markt“

Ab dem Wirnsperger-Haus und Wurian-Haus (vormals Scharschön) befand man sich im „Unteren Markt“, der unteren Hälfte der Altstadt. Dort gefiel mir ein besonders malerisches Haus, das Wohnhaus des Bildhauers Hans Domenig. Holzstatuen und eine Namenstafel erinnern heute noch an sein Wirken. Überhaupt hatte diese Passage, von alten Häusern gesäumt, etwas Malerisches und Romantisches.

Ein idyllischer Spazierweg führt vom unteren Markt den Mühlbach und die Gössering entlang zum Schützenpark. Dieser wurde erst vor einigen Jahren angelegt und bekam den Namen „Stocksteinerwandweg“. Die Familie Ebner, die in einem Zwickel zwischen Gössering und Mühlbach wohnt, stellte lange Zeit Rennrodel her und nicht nur das, Frau Ebner errang zahlreiche Siege auf den Sportrodeln und machte diese Sportgeräte dadurch noch begehrter.

Die Altstadt im Wandel

Seit ich in Hermagor aufwuchs, hat sich viel verändert. Den Schilderungen meiner Mutter zufolge muss das Leben und Treiben vor meiner Zeit noch wesentlich intensiver gewesen sein.

Es gab im Ort eine großé Getreidemühle, ein Schwimmbad, eine Gerberei, eine Kunstschmiede, eine Rennrodelfabrik, eine Molkerei, eine Mechaniker-Werkstätte, einen Steinmetz, einen Elektrobetrieb, das Pfarramt, eine Dachdeckerei und Spenglerei, zahlreiche Handelsbetriebe, darunter viele Mode- und Schuhgeschäfte, einen Fahrradhändler und zwei Buchläden, eine Geschirrhandlung und mehrere Lebensmittelläden, den Bahnhof, ein Getränkelager, ein Umspannwerk, Ärzte, Therapeuten, einen Dentisten, mehrere Handwerksbetriebe einen Uhrmacher, das Postamt, das Arbeitsamt, eine Fleischerei, zwei Bäckereien, eine Konditorei und jede Menge florierende Gaststätten.

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Viele dieser Betriebe und Einrichtungen gibt es heute nicht mehr oder sie verschwanden aus dem Ortsbild und siedelten sich am Stadtrand an. Unternehmensketten machen sich breit, wo noch genug Platz für Parkplätze zu ergattern war. Die kleinen Läden sind fast alle verschwunden und der obere Markt, in dem mein Heimathaus steht, ist fast wie ausgestorben. Es gibt kaum mehr Kinder. Fast alle jungen Leute sind weggezogen. Viele ehemalige Geschäftslokale stehen leer und dürfte keine Mieter mehr finden. Bis auf den Verkehrslärm und das Schlagen der Kirchturmuhr ist es still geworden.

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Erfrischende Fahrradtouren

So gerne ich ab und zu den Martinzen-Feldweg hinauf zu den Schabus-Wiesen und in Richtung Radnigforst bzw. zum Dorf Radnig spazierte, weit häufiger zog es mich zu Fuß, mit dem Rad oder sogar mit den Rollschuhen in den Gösseringgraben.

Heute könnte ich mich als Vorläuferin der heutigen Mountainbiker betrachten, denn mit dem alten Steyr-Fahrrad meiner Mutter, das damals viel zu groß für mich, aber sehr geländegängig war, erkundete ich diesen Einschnitt, auch wenn der Weg auf manchen Etappen unbefahrbar war, kämpfte mich auf unwegsamsten Steigen durchs Gelände und triumphierte, wenn mir das Passieren von Hindernissen gut gelang.

Heute noch wundere ich mich, woher dieser kämpferische Sportsgeist kam. Niemand spornte mich an. Es war wohl eine wilde, ungezügelte Lebenslust, die mich antrieb. Ich vermute noch etwas. Glücklicherweise dürfte man verabsäumt haben, mir jemals zu erklären, wie sich ein Mädchen zu benehmen hat. Unbeeinflusst von anderen Mädchen in meinem Alter konnte ich meine natürlich Wildheit ausleben. Heute glaube ich, dass diese ungezügelte Kraftentfaltung das Wunderbarste an meiner Kindheit war.

Immer noch fühle ich mich als Freigeist, der nicht auf eine Geschlechterrolle festgelegt ist, wenn es um Interessen und Hobbys geht. Ja, das war damals bei der Erziehung keineswegs selbstverständlich. Da hatte ich einfach Glück!

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Naturenergie

Die erfrischende Luft kräftigte. Immer begleitete mich das Murmeln und Rauschen des Baches. Ich liebte die Gischt des Wasserfalles, das Herabprasseln des Wassers am Wehr. Das Tönen des Wasserfalles begleitet mich noch weit entfernt davon… und ging dann in eine magische Stille über, in der man das Atmen der Natur spürte. Es war mir, als ob die Farne und Fichten mit mir sprachen, ich fühlte mich eins mit der Natur und noch heute zehre ich von diesen Eindrücken und versuche sie zu wiederholen, wo immer mich der Weg hinführt.

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Bisher in dieser Reihe erschienene Beiträge

(GER)
Leben am Bach - eine Erzählung 1 https://steemit.com/deutsch/@martinamartini/leben-am-bach--eine-erzaehlung-1
Leben am Bach - eine Erzählung 2 https://steemit.com/deutsch/@martinamartini/leben-am-bach-eine-erzaehlung-2
Leben am Bach - eine Erzählung 3 https://steemit.com/deutsch/@martinamartini/leben-am-bach-erinnerungen-3
Leben am Bach - eine Erzählung 4 https://steemit.com/deutsch/@martinamartini/leben-am-bach-eine-erzaehlung-4
Leben am Bach - eine Erzählung 5 https://steemit.com/deutsch/@martinamartini/leben-am-bach-eine-erzaehlung-5
Leben am Bach - eine Erzählung 6 https://steemit.com/deutsch/@martinamartini/leben-am-bach-eine-erzaehlung-teil-6
Leben am Bach – eine Erzählung 7 https://steemit.com/deutsch/@martinamartini/leben-am-bach-eine-erzaehlung-teil-7

(EN)
Life at the Brook (narration, part 1) https://steemit.com/story/@martinamartini/life-at-the-brook-narration-part-1
Life at the Brook (narration, part 2) https://steemit.com/story/@martinamartini/life-at-the-brook-narration-part-2
Life at the Brook (narration, part 3) https://steemit.com/story/@martinamartini/life-at-the-brook-narration-3
Life at the Brook (narration, part 4) https://steemit.com/story/@martinamartini/life-at-the-brook-a-narration-part-4
Life at the Brook (narration, part 5) https://steemit.com/story/@martinamartini/life-at-the-brook-a-narration-part-5
Life at the Brook (narration, part 6) https://steemit.com/story/@martinamartini/life-at-the-brook-a-narration-part-6
Life at the Brook (narration, part 7) https://steemit.com/story/@martinamartini/life-at-the-brook-a-narration-part-7
Life at the Brook (narration, part 8) https://steemit.com/story/@martinamartini/life-at-the-brook-a-narration-part-8

Diese Erzählung befindet sich hier in einer unkorrigierten Urfassung:

https://reflexionen.wordpress.com/erzahlungen/erdachtes/erlebtes/muehlbach-stocksteinerwand/

Mein #introduceyourself:
https://steemit.com/introduceyourself/@martinamartini/my-life-a-life-full-of-fairy-tales-mein-leben-ein-leben-voller-maerchen-deutsch-unterhalb

Über Feedback freue ich mich immer!

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Wunderschöne Bilder und eine gelungene Erzählung dazu.
Immer interessant, mal wieder bei dir im blog reinzuschauen @martinamartini

Glück auf aus dem Erzgebirge
sportfrei

Oh, danke, das freut mich wirklich besonders! Hab' dich schon vermisst! Ich war auch schon auf Besuch bei deinem Blog!
Diese Erzählungsreihe läuft bald aus, aber es geht mit anderen Geschichten weiter. Ich ahnte gar nicht, dass meine Familie das Fabulieren so im Blut hat. Inzwischen bloggt auch meine Mom auf Steemit @gertraud und mein Sohn @yourmate, der uns auf Steemit gebracht hat, bloggt seine aktuellen Reiseerlebnisse! Kannst mal unsere Stile vergleichen! :)
Jetzt kommen hier mal meine "20 Fakten" über mich, damit du Einiges zum Schmunzeln hast! :) Bin gerade dabei!
Herzliche Grüße aus dem tief verregneten Südburgenland (den Frühjahrsblümchen gefällt es!)! Lygia aka "Gia"

Ich freue mich auf neue Geschichten.
Bei euch ist es wenigstens noch verregnet...
war in meinem Vaterhaus im Erzgebirge am Wochenende und dort ist -10°C, Schnee und es weht wie verrückt.

Glück auf
sportfrei

P.S.: Südburgenland find ich cool!!! :-)))

Hallo @sportfrei! Schön, dass du da warst und mir diese Nachricht hinterlassen hast!

Schön langsam haben wir alle mehr als genug von diesem nimmer enden wollenden Winter! Hab' gerade geschrieben, wie mein Abend nach dem Grazer Meetup am 18. März 2018 ein bisserl zum Existenzkampf wurde.

Ja, es lebt sich ganz gut im Südburgenland. Viel von der Welt gesehen und froh, dass es noch solche Plätze gibt.

Diese Serie handelt jedoch von meiner alten Heimat Kärnten. Jetzt übersetze ich mal diesen Beitrag ins Englische und dann kommt recht bald der nächste, vermutlich vorletzte dieser Serie.

Geschichten wird es hier natürlich weiterhin geben... Alles Liebe!

Freu' mich über @sportfrei - ist immer seinem Wort treu! :)

a very beautiful city and also charming, I like the way you take pictures ..

Schöner Post! Geht mir auch so mit der Energie die die Natur gibt. Bevorzuge zwar das leben in der Stadt aber ein paar Stunden oder Tage in der Natur wirken immer wahre Wunder auf meine Kreativität und Energie-Level.

Herzliche Grüße aus Hamburg ;-)

Da sehe ich gerade, dass ich dir schon folge! Oh. Steemit ist eben auch so groß wie die physische Welt... :)
Ja zum Glück teilt sich das auf! Während ich diese Erzählung ein wenig überarbeite, die ich mal nur schnell "hingefetzt" habe, wird mir diese Beschaulichkeit und Schlichtheit bewusst. Man nahm sich Zeit, etwas zu beobachten und zu bestaunen und die Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Das neue Wörtchen "Entschleunigen" trifft es am ehesten... oder "Slowing down..." - Wenn man alles ein wenig zurücknimmt, wird das Leben umso intensiver und freudiger, stelle ich immer wieder fest. Die Märchengeschichte "Momo" versinnbildlicht das ganz gut, finde ich (mit gefällt das Buch besser als der Film).

Hehe das freut mich natürlich!

Ja stimmt, der hektische und technologische Alltag lenkt oft nur vom eigentlichen ab und davon, dass wir uns auch mal wirklich mit uns selbst beschäftigen...

Deine Serie "Leben am Bach" ist großartig, ein wunderschönes Zeitdokument!

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Danke, das ist aber lieb von dir, Rotmops!