Auswandern, eine Option? / Emigrate, an option?steemCreated with Sketch.

in deutsch •  last year  (edited)

Deutsch (English translation below)


Sunrise Bali, own photo.

Fernweh plagte mich schon immer.


Seit ich mich erinnern kann, gab es immer wieder Phasen, in denen mich das Fernweh plagte, aber statt meinen Traum wahrzumachen, mich an verschiedenen Orten der Welt länger aufzuhalten als nur ein paar Wochen, hielt mich stets meine Angst (oder Vorsicht bzw. Vernunft - je nachdem, wie man das sieht) davon ab, es tatsächlich zu tun. Es war die Furcht davor, alles aufzugeben, was ich mir hier aufgebaut habe.

Stattdessen reiste ich gerne und viel, innerhalb Europas z. B. nach Málaga, ebenso aber auch in weit entfernte Länder wie Mexiko oder Indonesien.
Ich interessierte mich schon immer für die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen von Menschen. Mich fasziniert es, die an den jeweiligen Orten herrschende Atmosphäre in mich aufzunehmen. Ich schaue mir zwar auch berühmte Sehenswürdigkeiten an, aber das steht nicht im Vordergrund. Stattdessen mag ich es, mich einfach irgendwo auf eine Bank zu setzen und die vorbeilaufenden Menschen zu beobachten oder auch in einem eher menschenleeren Gebiet spazierenzugehen und die Landschaft zu genießen.

Wie so oft kam es anders als in jungen Jahren geplant: verdiente ich früher eine Zeit lang ausschließlich mit Arbitragewetten mein Geld (wobei ich oft viermal pro Jahr ins Ausland reiste und mich seitdem niemals mehr so frei fühlte wie damals), 'normalisierte' sich mein Leben mit der Zeit. Ich arbeitete an der hiesigen Universität, besaß irgendwann eine Wohnung und später ein Haus. Statt selbst in die Ferne zu schweifen, kam die Ferne in Form meiner lieben indonesischen Frau - @kobold-djawa - irgendwann zu mir. Wie einige sicher wissen, haben wir inzwischen auch ein süßes Baby.

Was macht mich unzufrieden, obwohl es mir vergleichsweise gut geht?


Von außen betrachtet mag alles perfekt und eben völlig 'normal' aussehen, aber das ist es nicht. Gerade diese 'Normalität' bereitet mir zuweilen Schwierigkeiten. Ich ertappe mich immer wieder dabei zu denken "Das kann es doch noch nicht gewesen sein! Was ist aus deinen Träumen geworden?" Der berufliche Alltag, sowohl mein eigener als auch der vieler Mitmenschen, ist von Hektik, Sparzwang, Fremdbestimmung, der Forderung nach möglichst schnellen Ergebnissen und somit letztlich dem Verzicht auf Qualität geprägt.
Daneben entnerven mich die zunehmende Bürokratie in allen Bereichen sowie Kontrolle und Bevormundung des Bürgers durch den (Steuer-)Staat. Hier auf Steemit schrieb ich beispielsweise über das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, die Rundfunkgebühren oder den Registrierungszwang beim Kauf von Prepaid-Karten.

Ich bin mir dessen bewusst, dass viele Menschen, die z. B. in der Kranken- oder Altenpflege, in einem Call-Center oder als Paketzusteller arbeiten, ein weitaus schlechteres Los gezogen haben als ich. Wenn ich auf meine innere Stimme höre, muss ich mir dennoch eingestehen, nicht wirklich zufrieden zu sein und immer noch davon zu träumen, das Hamsterrad irgendwann verlassen zu können. Was mir fehlt, ist die Freiheit, selbst über meine Zeit verfügen zu können, zu entscheiden, wann, von wo aus und ob ich arbeiten will, wie ich das tue und womit ich mich dann jeweils beschäftige. Dass das ziemlich anspruchsvoll ist, gerade in einer Zeit, wo so viele ums Überleben kämpfen, ist mir bewusst. Andererseits ist durch Akzeptieren des IST-Zustands nur selten jemals etwas besser geworden, und ich lebe nur einmal ...

Werde ich irgendwann auswandern? Hoffnung und Zweifel ringen miteinander ...


Die Frage, ob ich tatsächlich noch einmal die vielleicht von außen betrachtet heile Welt meines konventionellen Lebens hinter mir lasse und einen Neubeginn irgendwo an einem sonnigen Ort, fern meines jetzigen Lebensmittelpunktes wage, vermag ich momentan noch nicht zu beantworten. Hoffnung und Zweifel ringen miteinander.

Was mir Mut macht, sind Menschen, die es getan haben, von denen es gerade hier auf Steemit einige gibt. Beispielsweise hat @teamsteem seinen Job gekündigt, um 'Vollzeit-Steemian' zu werden, und @travelwithus reist durch die ganze Welt. Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Würden die Preise der Kryptowährungen weiterhin steigen, könnte ich mir das finanziell durchaus leisten - eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht ...

Andererseits trage ich mittlerweile nicht mehr nur für mich selbst Verantwortung, sondern zusätzlich für zwei geliebte Personen, die finanziell von mir abhängig sind ... Ihr seht, so eine Entscheidung ist nicht einfach.

Welche Länder kommen als Auswanderungsziele in Frage?


Auf der Suche nach Ländern, die als Auswanderungsziel in Frage kommen, spielen verschiedene Kriterien eine Rolle. Für mich beispielsweise ...

  • ... ein möglichst warmes Klima.

  • ... nicht zu hohe Lebenshaltungskosten.

  • ... eine möglichst liberale Gestzgebung hinsichtlich der Besteuerung von Kapitalerträgen (insbesondere auch der mit Kryptowährungen erzielten Gewinne).

  • ... eine zumindest ausreichende Infrastruktur, gute medizinische Versorgung und Bildungseinrichtungen.

Interessante Länder sind beispielsweise Panama, Paraguay oder Costa Rica. Aufgrund ihrer Innovationsfreudigkeit und der damit verbundenen schnellen wirtschaftlichen Entwicklung reizen mich allerdings insbesondere auch asiatische Länder; dabei spielt es sicherlich eine Rolle, dass meine Frau aus Indonesien stammt.

Indonesien selbst macht es Einwanderern allerdings nicht gerade einfach. So könnte ich nicht einmal Grund und Boden erwerben. Außerdem sehe ich die zunehmende Umweltzerstörung und Verschmutzung (bei zugleich mangelndem Bewusstsein dafür innerhalb der Bevölkerung) als riesiges indonesisches Problem.

Nach einigen Recherchen erscheint mir Malaysia ein interessantes Einwanderungsland zu sein. Es erfüllt alle oben genannten Kriterien, ist für ein asiatisches Land vergleichsweise sauber und verfügt über eine funktionierende Infrastruktur. Viele Menschen, vor allem in Großstädten wie Kuala Lumpur, sprechen gut Englisch, und die Landessprache, Bahasa Malaysia, ist der in Indonesien gesprochenen Bahasa Indonesia sehr ähnlich (ein Vorteil für meine Frau).
Was mir weniger zusagt ist die wichtige Rolle, die dem Islam als Staatsreligion des Landes - trotz säkularer Verfassung - zuteil wird. Ich sehe Religion als Privatsache an, die weder auf die Gesetzgebung noch den Ablauf des öffentlichen Lebens Einfluss nehmen sollte. Allerdings gilt Malaysia immer noch als relativ tolerant: auch Buddhisten, Christen und Hindus können ihre Religion offen in Tempeln und Kirchen praktizieren.

Träumt ihr auch offen oder insgeheim vom Auswandern - und was wären eure bevorzugten Länder?


Wie sieht das bei euch aus? Träumt ihr auch offen oder insgeheim, ab und zu oder gar regelmäßig, vom Auswandern, und wohin würde es euch ziehen? Habt ihr Geheimtipps parat, besonders auch in Asien? Worauf würdet ihr achten, und was wären eure KO-Kriterien, die ein Land von vornherein ausschlössen?

Oder käme es für euch vielleicht überhaupt gar nicht Infrage, eure Heimat und damit einen Teil der Familie, Freunde sowie das gewohnte Alltagsleben einfach hinter euch zurückzulassen? Ich bin gespannt auf eure Kommentare! :)


Sunset Bali, own photo.

English

Wanderlust has always plagued me.


Ever since I remember, there have been periods of wanderlust, but instead of fulfilling my dream of staying in different parts of the world for longer than just a few weeks, my fear (or caution respectively rationality - depending on how you see it) has always held me from actually doing it. It was the fear of giving up everything that I have built up here.

Instead of that I liked to travel rather often, within Europe for example to Málaga, but also to countries far off like Mexico or Indonesia.
I have always been interested in the different cultures and ways of life of people. I am fascinated by the different atmospheres of various locations. Although I also go to visit famous sights, that isn't my priority when travelling. Instead of that, for example I just like to sit on a bench somewhere and watch the people passing by, or walk in an unpeopled area and enjoy the scenery.

As is so often the case, things came different than planned at a young age: whereas in former times I actually used to earn my money solely by arbitrage betting (while often traveling abroad four times a year and never felt as free again since then), my life 'normalized' over time. I then worked at the local university, eventually got an apartment and later an own house. Instead of wandering in the distance, the distance in the form of my beloved Indonesian wife - @kobold-djawa - came to me at some point. As some of you may know, we also have got a cute baby by now.

What makes me dissatisfied, although I'm doing comparatively well?


From the outside, everything may look perfect and completely 'normal', but that's not it. It is precisely this 'normality' that sometimes causes me difficulties. I catch myself thinking over and over again, "This can't possibly have been everything! What happened to your dreams?" The professional everyday life, both my own and that of many other people, is characterized by hecticness, the necessity of saving, heteronomy, the demand for the fastest possible results and thus ultimately the renunciation of quality.
Besides the increasing bureaucracy in all aspects of life as well as surveillance and patronization of the civic by the (tax) state are annoying me. Here on Steemit I wrote for example about the "Netzwerkdurchsetzungsgesetz", the radio licence fees or the obligation to register when buying a top-up card.

I am well aware that there are many people who are working for example as (geriatric) nurse, in a call center or as parcel supplier have drawn a far worse lot than me. When I am listening to my inner voice, I still have to admit that I'm not really satisfied and still dream of leaving the hamster wheel at some point. What I miss is the freedom to be able to dispose of my own time, to decide when, from where and if I want to work, how I do it, and what I then occupy myself with. Obviously that's asked for quite much, especially at a time when so many are struggling to survive. On the other hand, accepting the state of things has seldom ever made anything better, and I only live once ...

Will I emigrate someday? Hope and doubts are wrestling ...


Currently I cannot answer the question of whether I actually once again leave behind the seemingly idyllic world of my conventional life and dare a new beginning somewhere in a sunny place, far away from my current center of life. Hope and doubts are wrestling with each other.

What encourages me are people who have done it, of which there are some here on Steemit. For example, @teamsteem has quit his job to become 'full-time Steemian', and @travelwithus travels all over the world. These are just two examples of many. If the prices of cryptocurrencies continue to rise, I could afford it financially - but there is no guarantee for that ...

On the other hand, in the meantime, I no longer only bear responsibility for myself, but also for two beloved persons who are financially dependent on me ... You see, such a decision isn't an easy one.

Which countries are eligible as emigration destinations?


Various criteria play a role in the search for countries that are eligible for emigration. For me, for example ...

  • ... a warm climate.

  • ... not too high costs of living.

  • ... a legislation which is as liberal as possible regarding the taxation of investment income (in particular, the profits achieved with crypto currencies).

  • ... an at least adequate infrastructure, good medical care and educational facilities.

Interesting countries are for example Panama, Paraguay or Costa Rica. However, due to their willingness to innovate and the associated rapid economic development, I am particularly attracted by Asian countries; it certainly plays a role that my wife is from Indonesia.

However, Indonesia itself does not make it easy for immigrants. So I could not even buy land. In addition, I see the increasing environmental destruction and pollution (with at the same time lack of awareness within the population) as a huge Indonesian problem.

After some inquiries I found Malaysia to be an interesting immigration country. It fulfills all of the criteria mentioned above, is relatively clean for an Asian country and has a working infrastructure. Many people, especially the ones living in metropolis like Kuala Lumpur, are speaking English rather well, and the local language, Bahasa Malaysia, is very similar to the Indonesian Bahasa Indonesia (an advantage for my wife).
What I like less is the important role of the Islam as state religion of the country in spite of a secular constitution. I regard religion as a private matter, which should have no influence on the legislation or the course of public life. However, Malaysia is still considered to be relatively tolerant: Buddhists, Christians and Hindus can practice their religion openly in temples and churches.

Do you also dream openly or secretly about emigrating one day? And what would your your favorite countries be?


How does it look for you? Do you also dream openly or secretly, from time to time or even regularly, about emigrating one day, and where would you go? Do you have any insider tips, especially in Asia? What would you pay attention to, and what would be your knockout criteria that precluded a country from the outset?

Or wouldn't it just not come into question for you to leave behind your homeland and with it a part of your family, friends and the usual everyday life? I am looking forward to your comments! :)

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Thank you for your article. I have the same doubts and concerns. I don't want to live a normal life, I would settle down only if I had a family but I don't. So for me is a matter of time to start my nomadic life. I'm just preparing so that I'm able to have some savings and some skills to work from any part of the world. Sadly I have nothing to lose, so my one and only option is to wander.

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Good luck! :)
May my upvote support you a little bit on your way! :)

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Thank you a lot!

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Yes, I do dream of emigrating one day.. Don't know much about where though! Thank you for all this information, I might put it to use someday :) Cheers!

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Interessanter, zum Nachdenken anregender Artikel. Bei der aktuell herrschenden Kälte kann man definitiv auf die Idee kommen, in wärmere Gefilde zu entfliehen :-) Die Kälte scheint mir für dich ein k.o-Kriterium zu sein, also kommen Länder wie Norwegen, Schweden oder Island wohl nicht in Betracht? Mit diesen Ländern verbinde ich ansonsten gewissen Sympathien (ohne allerdings jeweils sehr viel Konkretes zu wissen).
Über Costa Rica habe ich vor ein paar Jahren mal einen Reisebericht eines Schachgroßmeisters gelesen, der recht positiv ausgefallen ist (er war auf chessbase.de, ich habe ihn aber leider nicht mehr gefunden).
Zur Lage in Deutschland: zu bereits einigen genannten Aspekten (Bürokratie, Steuerlast etc.) kommt m.E. auch die immer größer werdende Verdichtung der Arbeit hinzu. Worunter ich ebenfalls leide, ist die Fremdbestimmtheit. Vielleicht wäre aus diesem Gesichtspunkt heraus auch eine selbständige Tätigkeit (wie auch immer die aussehen mag) für dich besser? Da hast du zwar auch Abhängigkeiten, kannst aber insgesamt mehr selbst bestimmen.
Ansonsten finde ich auch die schon vorgeschlagenen schrittweisen Annäherungen eine gute Idee.

Also für mich wäre es nichts, zumindest nicht dauerhaft. Mir fällt es schon schwer, hier weg zu ziehen, vor allem wegen meiner Familie und Sportverein. Freunde haben sich teilweise schon verstreut bzw. müssen es evtl. noch, daher geht das von der Seite her. Leider sind die beruflichen Aussichten hier mäßig und daher bleibt ja keine Wahl.

Wenn ich wegziehe, würde ich aber auch schon schauen, dass ich vornehmlich was in der näheren Umgebung finde, also so im Umkreis von ca 3 h Fahrt. Wenn sich natürlich nix ergibt, nutzt es alles nix und man muss weiter weg schauen.

Andere Länder interessieren mich zwar auch, aber eher für Urlaub und nicht als dauerhafte Lösung. Zuhause ist es dann doch immer am schönsten, wie man so schön sagt :-)

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Zuhause ist es dann doch immer am schönsten, wie man so schön sagt :-)

Das Zuhause wäre ja dann woanders. :-)

Aber dein Standpunkt ist völlig in Ordnung. Menschen sind verschieden, auch was ihre Bedürfnisse betrifft - und das ist gut so. :)

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Das stimmt wohl. Aber die Heimat trotzdem nicht ;-)

Und wenn alle das gleiche wollen würden, wäre wirklich doof, da hast du Recht. Nachher sind alle am selben Ort und mit dem selben Beruf und der selben Kleidung... Ganz schön eintönig :-D

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Das stimmt wohl. Aber die Heimat trotzdem nicht ;-)

Hach, was bist du aber auch wieder hartnäckig heute! :)

Über die Bedeutung des Begriffs 'Heimat' streiten sich die Philosophen heute noch.

Wenn mit 'Heimat' der Ort gemeint ist, an dem man während seiner Kindheit und Jugend sozialisiert und 'geprägt' wurde, dann wäre eine neue Heimat tatsächlich keine echte Heimat. So gesehen muss ich dir - wenn auch nur äußerst ungern - mal wieder Recht geben, haha. :-)

Moin @jaki01, ich kann mich sehr gut in dich hineinversetzen.War ich doch selbst in einer ähnlichen Lage mit dem unterschied das ich in Deutschland innerhalb kürzester Zeit so gut wie alles verloren habe.Es stellte sich die Frage ob ich bleiben sollte und in ein neues Hamsterad zu steigen oder die Chance zu nutzen und in ein anderes Land zu ziehen.Da du so wie ich nicht nur für dich selbst verantwortlich bist ist die Auswanderung wesentlich schwieriger als ohnehin.Es müssen wichtige Fragen wie Schule,medizinische Versorgung beantwortet werden.Es muss also abgewägt werden was das beste für dich und deine Familie ist.Du bist noch jung,hast das Privileg einen deutschen Pass zu besitzen der dir viele Türen öffnet.Wenn du ernsthaft darüber nachdenkst auszuwandern kann ich dir nur den Rat geben es zu probieren,was hast du zu verlieren? Materielles lässt sich schnell ersetzen und einen Job kannst du jederzeit in Deutschland wiederfinden.Stell dir vor du tust es nicht,die Jahre werden vergehen und du wirst älter und älter.Der Frust steigt und der Gedanke in dir wird immer stärker etwas "verpasst" zu haben,kannst du dir vorstellen so alt zu werden?
LG red

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Für mich kommt hinzu, dass ich über Steemit viele Freunde habe, die ganz woanders wohnen, denen ich mich aber innerlich sehr nahe fühle. Auf dieser Blogging-Plattform sind sehr wertvolle und vielseitige Menschen unterwegs! Gruß nach Malaysia!

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Beste Grüsse zurück nach Bayern!

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Danke für deine sehr interessanten Gedanken zum Thema! :)

Hoffentlich hat sich bei dir vieles wieder zum Guten gewendet hat (Fischfarm etc.)!

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Ja alles wieder gut :)

  ·  last year (edited)

Very nice to read your post, and I want to say thank you so much to you and your wife as always. I would say that my country is a very cool place to live. You can enjoy the beach, the sunsets, Thai food and international food too! Bangkok is convenient to live in the other parts of Thailand too. I see many foreigners enjoying their life here, so many international schools, many Thai people can speak basic English and maybe you and your wife can learn Thai a little bit and you'll be fine here, I always ask foreigners why they came to live in Thailand. They tell me that here the weather is very nice, people are friendly and smiling, there is now, it is a peaceful place and it is not expensive to live here. Right now I can see many people from other countries like the Chinese, the Japanese, the Europeans and other nationalities living in Thailand. Please come to live in Thailand ;)

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If Thai-food is always as good as the one in your blog we really may consider your country as an option. ;-)

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Of course it is! Please come to visit Thailand soon, here's a picture of the sunset at Bang Saen I took last week. S__15638728.jpg

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Sehr schön! :)

Deine Überlegungen kann ich sehr gut nachvollziehen. Der Gedanke "Das kann doch noch nicht alles gewesen sein" ist auch mir nicht fremd und hat sich vor allem in den letzten Monaten immer stärker in mein Bewusstsein eingeschlichen.

Über Steemit habe ich sowohl im realen als auch im virtuellen Leben Menschen mit außergewöhnlichen Lebenskonzepten kennen gelernt. Eine unglaubliche Bereicherung meines geistigen Horizontes, für die ich sehr dankbar bin!

Den vorgezeichneten Weg - noch sechs Jahre bis zur Pension "abdienen" - stelle ich zusehends in Frage. Die Fremdbestimmtheit in vielen Bereichen des täglichen Lebens ist es, die an mir nagt.

Warum nicht die Zelte hier abbrechen? Und sei es auch nur für einige Jahre. Noch ist die Zeit dafür nicht reif, aber ich merke, wie in mir der Gedanke keimt und langsam beginnt Wurzeln zu schlagen.

Danke für deinen Beitrag, der mich gedanklich noch länger beschäftigen wird :)

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Es tut gut zu lesen, dass es anderen genauso geht. Es ist keine einfache Entscheidung, den "vorgezeichneten Weg" zu verlassen, könnte aber zugleich auch eine große Chance darstellen, wieder selbstbestimmter zu leben.

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@jaki01: Auswandern ist - wie es ja hier schon öfter erwähnt wurde - gleichzusetzen mit einem neuen Lebensabschnitt. Ein Land zu finden, das möglichst alle Annehmlichkeiten miteinander verbindet, welche man sich so vorstellt, ist schwer zu finden. Ich selber bin jetzt 31 Jahre alt, und alleinstehend. Vielleicht wäre für mich dieser Schritt leichter; aber das muss nicht so sein.

Ich denke, dass allein die EU-Gesetzgebung, die Steuerlast und die zunehmende Verarmung gerade der heute noch jungen Generation ("Rentenlücke") auch in Deutschland zu vielen Problemen führen wird.

Neben Paraguay wäre für mich auch ein "Winter-Standort" auf den Azoren oder in der Türkei vorstellbar. Darüberhinaus würde ich noch Schweden und Neuseeland mit in die engere Auswahl nehmen, allein schon wegen der fortschrittlichen medizinischen Versorgung.

Fazit: Auswandern - ja! Aber nicht um jeden Preis. Auswandern hat eben auch immer etwas mit Abschied zu tun, und jedes fremde Land birgt Risiken genauso wie Chancen...

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  ·  last year (edited)

@jaki01: Ja, so sehe ich das auch. Irgendwo habe ich einmal den Spruch gelesen: "Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." :-)

Vielen Dank für diesen sehr bewegenden Artikel, in dem du uns viel von deinem Inneren offenbart hast. Migration ist ein bedeutendes Thema der Gegenwart geworden, kam aber auch in der geschichtlichen Vergangenheit immer vor (individuell oder kollektiv - Völkerwanderung).
Der innere Zwiespalt ist dabei stets der gleiche geblieben:
Verlust des Vertrauten, der Heimat also, versus bessere Lebensbedingungen in der Ferne. Man tauscht also das eine gegen das andere. Über attraktive Auswanderländer kann man viel im Internet finden. Es gibt sogar Auswanderungsprojekte für Gruppen.
Ich persönlich bin eher heimat-affin, was vor allem an der Sprache und den wunderschönen Landschaften hier in Mitteleuropa liegt. Den Winter könnte man hier allerdings streichen. Trotzdem denke ich auch ab und zu über Auswandern nach, denn so sehr mir dieses Land gefällt, so sehr ärgere ich mich über diesen Staat. Am besten, man bleibt flexibel.

Unser Staat sollte sich dringend überlegen, wie seine ökonomische und und gesellschaftliche Migrationsbilanz aussieht. Ich beurteile sie eher kritisch. Über all die abgewanderten Talente, Unternehmen und das dazugehörige Kapital wird leider viel zu wenig nachgedacht. Es herrscht harter Wettbewerb - auch bei der Migration!

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Dem kann ich eigentlich nur in allen Punkten zustimmen!

Ich glaube, man muss einfach Erfahrungen sammeln im Ausland. Z.B mal 2 Monate nach Asien und die Länder erleben.
Nur aus Recherche weiss man nicht, wie es sich anfühlt, dort zu sein.

Und man kann ja wieder zurück, nichts ist in Stein gemeisselt, für alle Zeit.

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Da hast du völlig Recht, ich denke beides ist wichtig, Recherche und - in noch größerem Maße - reale Erfahrungen.

Du sprichst mir mit Deinem Post absolut aus der Seele.Bin auch seit vielen Jahren hin und her gerissen.Hab bis jetzt auch noch nicht den Mut gehabt den Strich zu ziehen,und ich bin deshalb oft sehr depremiert darüber es noch nicht getan zu haben.Ich danke Dir für diesen Post ein muss ihn zu teilen.Ich wünsche Dir das Beste und das Du irgendwann Deinen Traum verwirklichst und das Glück und den inneren Frieden findest und Deine Sehnsucht wahr wird.

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Danke für die aufmunternden Worte! Ich wünsche dir ebenfalls viel Glück und Freiheit!

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Dankeschön

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Go for it! 👍👍👍🎉🌻

hey ganz ehrlich: go for it und schauwas sich daraus ergibt. Diese Entscheidung ist ja überhaupt nicht absolut und kann jederzeit ab -oder umgeändert werden. Also wenn dus versuchst und du merkst,
dass du Deutschland doch lieber magst, hast du ohnehin eine tolle Erfahrung gemacht und eine Menge dabei gelernt ✌🌻 Träume sind da, um gelebt zu werden.

Zudem wäre dein Geld im Ausland viel mehr wert und ermöglicht dir sehr schnell (finanzielle) Freiheiten.

Wie ich dir ja schon einmal gesagt habe,, ist ein Upvote von dir hier mehr wert als ein durchschnittlicher Nepali am Tag verdient.

Nepal hat mir übrigens unheimlich beeindruckt und dies auf Grund vieler verschiedenen Gründen: Leckeres Essen, unheimlich abwechslungsreiche und beeindruckende Geographie und Topographie, Preislich sehr günstig, herzliche Menschen etc.

Mit dem ganzen rechtlichen Aspekt hab ich mich bisher aber noch nicht auseinander gesetzt...

lg Noël

Ps. was meint denn deine Familie zu dieser Idee?

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Danke auch dir, für die Ermutigung. Allerdings ist es leider so, dass bestimmte Dinge nicht mehr Rückgängig gemacht werden könnten, wenn ich sie erst einmal aufgegeben hätte (ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen, aber es könnte gut sein, dass wir z. B. unser Haus verkaufen müssten ...). Trotzdem kann es sein, dass dieses und andere Opfer schlicht nötig sein werden, um mit etwas Neuem beginnen zu können.

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Du könntest dich auch mal mit @Brixter unterhalten. Peter hat hat nämlich den Schritt gewagt und ist nach Nepal ausgewandert und hat sich ein Haus in Kathmandu gekauft... Vielleicht kann er dir Antworten auf offene Fragen liefern :)

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Danke für den Tipp! :)

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  ·  last year (edited)

ein land das günstig ist? das ist relativ: kriegt man mit einem euro hier in nepal doch schon eine mahlzeit, muss in DE doch fast das 10 fache auf die theke gelegt werden. doch bei der frage, wieviele stunden (zu einem lokalen mindestlohn( für eine mahlzeit gearbeitet werden muss (ob im lohn oder selbstversorgend) siehts wieder anderst aus und machen die westlichen länder supergünstig. in DE wird ca 12-17% des lohnes für nahrung ausgegeben in Nepal sind es 70% (kein tippfehler).
soviel zum finanziellen.
einmal den schritt gewagt, kann man ihn nicht rückgängig machen? das stimmt! doch man kann neue schritte in die alte richtung machen! die frage ist ob der verlust des unkehrbaren grösser ist als die möglichkeiten die sich einem anbieten. ein haus zu verkaufen, sollte kein hinderniss sein (sofern nicht die familiengeschichte daran gebunden ist). häuser gibt es überall und sind vergänglich.
viel gewichtiger ist das zurücklassen von familie und freunden in DE. während in einer neuen heimat alles neu ist, fehlt man den daheimigen im alltag.
als wichtigstes finde ich aber das land erst etwas kennen zu lernen, vor der grossen tat. zu verschiedenen jahreszeiten auch mal länger (1 monat+). empfehlenswert ist auch vielleicht ein monat+ ein zimmer zu mieten und dort zu leben. nicht von sehenswürdigkeit zur nächsten, Daily life! mit Hotelferien und dauer Backpacken erlangt man nur ansatzweise eine vorstellung des regionalen lebens.
tips, welche länder du dir ins auge fassen kannst, aber zt. nicht ganz günstig:
Südsee
Mauritius
seychellen
la reunion
malaysia
thailand

Indien, soll auch ganz angenehme gegenden haben (siedlungen mit guter infrastruktur und sicherheit), würde es als asiatisches Brasilien bezeichnen
zum rest amerikas und afrika weiss ich wenig.

Wer den Schritt wagt kann dabei auch verlieren, wer ihn nicht wagt dem kann einiges entgehen.

die Verluste sind meist materiell und vergänglich, doch das Entgangene sind meist Erfahrungen und Erlebnisse, die einem das Leben lang begleiten!

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Danke für die Tipps (sowohl was Länder als auch was deine interessanten Gedankengänge zum Thema 'Verlust' betrifft)!

  ·  last year (edited)

Hallo @jaki01

Erst einmal sehr schöner Artikel!

Ich selbst lebe in Uruguay, sprich nicht weit entfernt von Paraguay.

Aber um nichts in der Welt würde ich nach Paraguay gehen, Organhandel, Menschenhandel und co. sind da normal, als ob es nichts anderes gebe.

Kenne paar Deutsche die da gelebt haben.

Panama ist mir persönlich zu sehr ammi, ok Paraguay auch.

Über Costa Rica denke ich selbst viel nach, mal sehen ob oder ob nicht, aktuell fühle ich mich in Uruguay noch wohl.

In Uruguay ist das Bankgeheimnis noch voll in Tack
auf Auslandseinnahmen gibt es nach meiner Info keine Steuern und
auf Internet Einnahmen glaube auch nicht oder nur bedingt.

Stress mit Behörden bekommst du nur, wenn du sie dir selber schaffst,
den normal geht dir hier echt absolut niemand auf den Sac.... :-}

LG ennosan

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Danke für den sehr nützlichen Kommentar und deinen 'Geheimtipp' Uruguay! :)
Ich hatte vor einiger Zeit auch etwas über dieses interessante Land gelesen, aber beim Verfassen dieses Artikels nicht daran gedacht.

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  ·  last year (edited)

Habe hier eine kleiner Artikel Serie zu Uruguay
https://steemit.com/deutsch/@ennosan/1-auswandern-nach-suedamerika-land-und-leute

Ist schon was älter aber passt

LG ennosan

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Schöner, interessanter Artikel!

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Danke dir

Hey jaki ich verspüre gerade noch einmal das Bedürfnis mich auch bei dir noch einmal ausdrücklich für deine Unterstützung zu Bedanken! Ein GROßES DANKESCHÖN :)

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Das ist nett! :)
Ich finde, du machst dir einfach die Mühe, aufwändige, lange Artikel mit sinnvollen Texten und schönen Bildern zu verfassen. Das tun bei Weitem nicht alle! Wenn ich solche guten Artikel bemerke, vote ich sie up (eigentlich würden meiner Meinung nach viel mehr solcher Artikel in den Trending-Bereich gehören, aber der bleibt sich gegenseitig upvotenden 'Berühmtheiten' bzw. 'Geboosteten' vorbehalten).
Natürlich sehe ich nicht alle guten Artikel und hätte auch gar nicht die Voting-Power, um sie alle zu belohnen, aber ich versuche darauf zu achten, den Autoren etwas zukommen zu lassen, die sich wirklich Mühe geben.

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  ·  last year (edited)

Oh wow, was für ein riesen Lob. Jetzt werde ich ganz rot. Danke dir.
Vielleicht ändert sich der Trending Bereich ja nochmal und wird etwas weitgreifender :)
Das Kompliment kann ich übrigens nur erwiedern!!!

Fernweh plagte mich schon immer... Ja, ja und nochmal ja!!! Auswandern. 1000 mal diskutiert den Gedanken. Doch Haus, Kinder und unsere kleine Firma hielten uns hier. Dann waren die Kinder aus dem Haus, der Mann machte den Segelschein und so wurde erst mal ein Teil des Fernwehs befriedigt. Eine Weltumsegelung war der große Traum meines Mannes, das ist aktuell nicht möglich durch seine Krankheit. Jetzt sind 2 Enkel da und 2 weitere im Anmarsch. Das hält mich hier. Auswandern steht nicht mehr zur Debatte, zumindest nicht auf die andere Seite der Erde. Ich möchte meine Enkel aufwachsen sehen. Mir gefällt der Gedanke, in ein paar Jahren so weit zu sein, den Winter im Warmen zu verbringen. z.b. Teneriffa, aber hier die Zelte nicht komplett abzubrechen.

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  ·  last year (edited)

Viel Glück mit deiner 'winterwarmen' Alternative zum endgültigen Auswandern. :)

Interessanter Artikel @jaki01! Ich glaube, diese Frage haben sich schon viele Leute gestellt. Auswandern oder nicht? Ich kann deine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen, da ich mich in einigen Dingen auch wiederfinden kann. Für mich gibt viele Gründe dieses Land zu verlassen.

Einer meiner Hauptgründe dafür ist das immer grauer werdende Wetter hier in Deutschland. Ich habe es satt mit anzusehen, wie die Sonne immer hinter den Wolken verschwindet und sich kaum noch zeigt. Hinzu kommt jetzt noch die Kälte, in der ich mich nicht wohl fühle. Ein weiterer Grund ist die übertriebene und unnötige Bürokratie, die einem das Leben hier erschwert. Außerdem fühle ich mich zunehmend in meiner Freiheit eingeschränkt. Aber es ist natürlich nicht alles schlecht hier, sonst wäre ich auch schon weg. Sobald sich die Möglichkeit ergibt, werde ich höchstwahrscheinlich auswandern. Ob es dann für immer sein wird, wird man dann sehen.

Auf jeden Fall möchte ich gerne verschiedene Kulturen kennenlernen, sehen wie sie leben und von ihnen lernen. Ich denke, die Welt hat so viel zu bieten, dass man all die schönen Orte anschauen sollte.

Amazing sunrise and sunset over the ocean! Great shot!

I love to walk in an unpeopled area and enjoy the scenery, too. My dream is to travel around the world, but this didn’t come true until now. I have visited only a few countries like Germany, Malaysia and Singapore. My utmost dream is to travel to Japan.

I absolutely agree with you, Malaysia is an interesting country. I especially like the places that are very clean.

For the time being, I do not dream about emigrating and I think I don’t have any potential to do so.

Meanwhile, if you love “a warm climate”, “not too high cost of living”, and “adequate infrastructure, good medical care and educational facilities”, then Thailand would probably meet with your requirement.

You and your warm family are welcome to Thailand at any time, no matter for traveling or for emigrating. ;)

Good article, as always! ;)

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Thailand must indeed be a great country for traveling (unfortunately I have only seen the airport of Bangkok so far). Concerning emigrating maybe Malaysia has an advantage concerning the tax system (you won't have to pay for winnings made with crypto currencies). Also the letters are the same like here in Europe (but OK, that would probably a minor problem to learn Thai letters). :)

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I’m really happy to hear that you consider Thailand as "a great country for traveling"! If you visit Thailand, you will see the airport of Bangkok closely, for sure. ;)

Thai letters may sound strange for you, but that only a minor problem, as you said. ;)

It’s great to know about the advantage of Malaysia regarding the tax and the letters for you. In case, if you decide Malaysia as your emigrated country, that’ll be great. At least it’s close to Thailand. ;)

Please accept my sincere thanks for your great support to my works! I highly appreciate it! ;)

This is a very nice post, with which I can easily identify. For me it was the other way around. Europe was always my dream. I remember as a small child buying a little pocket sized book of French phrases for travelers for 50 cents in an American drug (convenience) store. Even then I was dreaming of Europe.

I emigrated to Germany at a time when it was a lot like the "Canadian Model" that politicians now like to reference. I learned the language and had a job offer before I came to Germany.

It turns out that decision, thanks to six weeks vacation, two week of legal holidays and flex-time allowed me to see the world. I suspect I was able to see more of America than most people who live there.

Early on my wife and I decided to visit the South Pacific for our dream vacation. I don't want to offend anyone, so I won't name the country, but after 3 weeks I couldn't wait to get out of paradise.

These are precarious times, it isn't an easy decision. I have heard good things about Costa Rica, but be sure to spend plenty of time in a place before you burn any bridges ;-) Good luck!!!

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Thanks for your interesting comment! :)

Early on my wife and I decided to visit the South Pacific for our dream vacation. I don't want to offend anyone, so I won't name the country, but after 3 weeks I couldn't wait to get out of paradise.

I think many things are just a matter of taste, so why should it offend anybody if you report your experiences from your personal point of view?

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You're correct about that, but still I don't want to risk offending someone.

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:-)

Auf der Suche nach weiteren Artikel über Graubünden, steht plötzlich dieser Artikel vor meinen Augen :-). Wie du vielleicht gelesen hast, haben wir diesen Schritt vor 1 Jahr gewagt und bereuen es bis heute noch nicht. Vor allem mit Kleinkind finde ich Bali traumhaft und ich kann mir die Zeit als Mutter so einteilen, wie ich es am besten finde. Unsere Tochter wird im Juni 2 Jahre alt und genießt es hier in vollen Zügen. Vor allem die täglichen Strandspaziergänge und planschen im Meer. Seit wir hier wohnen, lernen wir täglich wieder Familien aus der ganzen Welt kennen, die ebenfalls diesen Schritt gewagt haben und für einige Jahre oder für ein paar Monate hier in Bali bleiben. Vor allem für Familien mit Kleinkinder finde ich es hier traumhaft und man hat so viele Möglichkeiten um die Kinder zu unterhalten. Kitas, Nannys und Kindergärten gibt es hier so viele wie Sand am Meer. So schön, dass dein Herz auch noch offen ist um vielleicht doch noch auszuwandern. Woher aus Indonesien stammt deine Frau @kobold-djawa? Mit Vorkenntnisse in Bahasa, hättet ihr hier in Bali bestimmt keine Probleme. Wir sind halt hier die typischen Bule ;-). Vielleicht trifft man sich ja einmal in Bali :-). Liebe Grüsse

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Falls wir tatsächlich einmal nach Bali auswandern sollten, würden wir uns sehr freuen, euch persönlich kennenzulernen. Meine Frau stammt aus Mitteljava (Blora).

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Wir würden uns natürlich auch sehr freuen, euch kennenzulernen :-). Hier in Bali leben und arbeiten sehr viele aus Java. Sonnige Grüsse und vielleicht bis bald in Bali ;-).

Hey Jaki :) Danke für deine Unterstützung. Dadurch bin ich auf dich aufmerksam geworden und mann oh mann... mit diesem Artikel hast du bei mir und meinem Reisefieber genau ist schwarze getroffen<3

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Freut mich, dass dir der Artikel gefällt! Wie ich sehe, hast du dich auch schon in Bali aufgehalten. :)

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  ·  last year (edited)

Ja stimmt, ich war 2 Monate in Indonesien unterwegs. 1 Monat Bali und 1 Monat Lombok. Ich lieb Bali, wie alle meine Reiseziele, sehe es aber sehr gespalten. Einerseits ist es wunderschön, abererseits super hässlich, weil sich dort (wie du bereits sagtest) keiner nen Dreck um die Umwelt schert. Und es ist teilweise wirklich ekelig und vor allem unnötig, das es so belastet wird, wenn jeder einfach mal seinen Dreck wegräumen würde. Und wir haben recht strickte Richtlinien für unsere AUtos und deren Abgase -ständig wird uns ein schlechtes Gewissen gemacht- und auf Bali fahren die Karren... das glaubt fast keiner. Nach dem Rollerfahren war ich jedes Mal dreckverschmiert am ganzen Körper.

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Das unterstreiche ich, wobei auch Deutschland schon lange nicht mehr der Umweltschutzvorreiter ist, als der es sich so gerne ausgibt ... Vielleicht interessiert dich ja dieser Artikel zum Thema ...

Wow, schöner Artikel, erinnert mich doch grad absolut an meine eigene Jugendzeit. Jaaaaa !!! Das verdammte Fernweh !! Ich habs dann irgendwann durchgezogen und lebe seit über 20 Jahren in Canada. Ich wünsch dir viel Glück und dass du die richtigen Entscheidungen triffst. In meinem Blog beschreibe ich übrigens mein ganzes Auswanderungsabenteuer. Wobei Canada wohl für dich nicht in Frage kommt, haha zu kalt, zumindest während 6 Monaten im Jahr ;-)

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Interessant, deinen Blog werde ich mir ansehen! :)

I dream about getting financially​ independent by getting full ahead in the crypto world and do with my time what pleases me most. Immigration​ is a subject I clearly avoid as I really love Portugal, our food, the ocean...but, who knows. I've been a ​nomad in my own country!

Danke für deinen schönen Artikel. Ich bin sicher, dass es überall ähnliche Probleme gibt, denn meines Wissens ist kein Land wirklich frei von staatlichen Einflüssen und Bürokratie. Vielleicht schwankt die Intensität des Einflusses in manchen Bereichen, aber auch da würden unweigerlich andere Probleme auf uns zukommen, mit denen wir umgehen müssen.
Ich wandere in 4 Monaten aus...aber der Begriff des "Auswanderns" sagt mir nicht so zu. Es klingt so endgültig und als ob man dem eigenen Land den Rücken kehrt. Das tue ich nicht. Ich gehe weg für eine längere Zeit und vielleicht komm ich wieder. Mit dieser Definition fühle ich mich wohler. :)

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  ·  last year (edited)

Das ist völlig richtig: Probleme unterschiedlicher Art wird es immer und überall geben. Dennoch bestehen zwischen verschiedenen Ländern durchaus konkrete Unterschiede, deren Auswirkungen, abhängig von der eigenen Lebensplanung, ziemlich massiv sein können. Besitzt jemand z. B. große Mengen an Kryptowährungen, bedeutet es einen enormen Vorteil für ihn, damit erzielte Gewinne im jeweiligen Land nicht versteuern zu müssen (das ist nur ein Beispiel, ähnliches gilt natürlich auch für Kapitalerträge aus Aktienbesitz etc.).

Natürlich bin ich jetzt neugierig, wohin (und weshalb genau dorthin - aus beruflichen Gründen?) du auswanderst, aber ich kann auch gut verstehen, wenn du nicht zu viele Daten über dich in sozialen Netzwerken preisgeben willst.

Ob "auswandern" der passende Begriff ist oder nicht, ist schon eine fast philosophische Frage. Ich habe nichts gegen ihn, denn m. E. trifft er auch dann zu, wenn man später wieder 'einwandert'. :)
Ich sehe es auch nicht so dramatisch, einem Land den Rücken zu kehren, denn meine Loyalität gilt ohnehin immer Menschen, nicht eher abstrakten Begriffen wie Ländern oder Staaten. Menschen, denen meine Loyalität gilt, leben überall auf der ganzen Welt verstreut. Es sind Familienangehörige, Freunde, aber auch Menschen, die - aufgrund ähnlicher Ideale - ähnliche Ziele wie ich verfolgen, dieselben Hobbies haben, meinen Horizont durch ihre interessanten Gedanken erweitern, ...

Ein schöner Artikel!

Ich kann deine Überlegungen sehr gut nachvollziehen. Auch ich träume hin und wieder davon auszuwandern - auch aufgrund eines diffusen Unzufriedenheitsgefühls. Allerdings sehe ich das für mich noch in weiter Ferne. Die Gedanken und Gefühle dazu sind vergleichbar mit einem kleinen Samen, der vor gar nicht allzu langer Zeit erst begonnen hat, in mir zu keimen. Ich werde beobachten ob er wächst. Oder ob sich im Außen Möglichkeiten auftun. Auch ich möchte irgendwohin, wo es wärmer ist als in Deutschland - das hat vor allem gesundheitliche Gründe. Ich wäre mit einem südeuropäischen Land schon zufrieden, mein absolutes Traumziel wäre jedoch Australien.

Was ich mit Sicherheit schon sagen kann ist, dass ich nicht ganz allein auswandern würde. Also entweder zusammen mit einem Menschen, mit dem ich mich gut verstehe oder irgendwohin, wo zumindest wer in der Nähe ist, den ich kenne. Das ist für mich die wichtigste Grundvorausetzung.

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Interessanter Kommentar ... mal sehen, ob die junge Pflanze wächst ... du kannst ja dann hier berichten. :)

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Das mach ich! :-)

I'm pretty much in the same boat. I live relatively comfortably at the moment (financially speaking) but the corporate life is killing me. I would love to travel and spend half a year here, half a year there, and do whatever I want, whenever I want. How do they call it, a nomadic lifestyle? :)

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At least it helps (a little bit) to hear from other people with similar feelings ... thanks for your comment @irreverent-dan!

Tolle Analyse - ich hatte in jüngeren Jahren auch mal geliebäugelt, ganz jung war es Kanada, dann eher Bulgarien (das könnte sogar durch Familie irgendwann passieren sollte ich das Rentenalter erleben).

Es ist hier nicht alles perfekt, Politik, Steuer, GEZ und mehr - aber ich denke wir leiden meist auf hohem Niveau - wobei es durchaus Themen gibt und Berufsgruppen die einfach nicht wirklich bekommen was sie verdienen.

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Danke für den Kommentar @uwelang! Was meine Unzufriedenheit betrifft, spreche ich auch nicht von materiellen Dingen. Es ist mehr ein schwer definierbares Gefühl der Unfreiheit (das ich im Artikel zu erfassen versucht habe), welches mich nach neuen Möglichkeiten suchen lässt. Ich weiß sehr wohl, dass viele, die gerne mit mir tauschen würden, mich wahrscheinlich - vielleicht zu Recht - für völlig verrückt halten ...

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Versteh ich schon - ich fühl mich manchmal etwas beengt - in ein System gepresst wo man schwer rauskommt als Jemand, der dann doch nicht gerne auf Sachen verzichten will an die man sich so gewöhnt hat :-)

Ich habe auch immer öfters diesen Gedanken zum Auswandern. Schon seit ca. 2 Jahre schaue ich immer wieder nach geeignete Länder und stelle auch immer wieder fest das das gar nicht so einfach ist. Gerade die Asiatischen Regionen sind eher nichts für mich. Aber seit geraumer Zeit habe ich auch Costa Rica im Visier und es gefällt mir immer mehr gerade auch wegen der Sache mit den Kryptowährungen. Mal sehen, ob es mir nächstes Jahr gelingt mal einen Urlaub in Costa Rica zu machen um mir das Land mal genauer anschauen zu können. Wer weis?!?

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Ich freue mich auf deine Reiseberichte! :)

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Werde ich mit Sicherheit dann machen! ;)

Man muss ja nicht gleich auswandern. Wir machen jetzt bald mit unseren 3 Kindern von 1-8 Jahre eine 3-Monatige Reise. Viele Familien reisen für ein Jahr . Manche brechen auf, um weg zu bleiben und kommen nach2 Jahren wieder, weil Sesshaftigkeit doch einfacher ist.

Versuche mal nicht schwarz und weiß zu sehen (hier oder weg für immer) sondern Zwischenstufen, Schattierungen. Was gibt es noch? Elternzeit oder bildungskarenz oder unbezahlter Urlaub sind alles Möglichkeiten, wo man sich nicht ganz verabschieden muss. Und natürlich ortsunabhängiges Geld verdienen... ;)

Ich bin gespannt, was unsere Reise mit uns macht und wie wir dann weiter entscheiden....

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Du nennst einige prinzipiell interessante Alternativen. (Die steuerfreien Kapitalerträge werden dir allerdings nur dann zuteil, wenn du tatsächlich ganz auswanderst ... :)

Ich wünsche im Voraus viel Spaß auf der langen Reise! :)

  ·  last year (edited)

Hallo mein lieber :)
Hmm Auswandern ? Der Gedanke ist für mich verlockend, als reines Gedankenexperiment allerdings. Ich weiss das es letztlich für mich nicht darum geht WO ich bin. Aber die Erfahrung, ja das reizt mich schon enorm.
Ich hab immer den Traum von Kanada, eine schöne Hütte, Holz versteht sich, an einem tollen See mitten in den Wäldern. Aber wahrscheinlich ist das nur mein fokussierter Wille auch manchmal all dem zu entfliehen.
Aber ich stelle mir das sehr schön vor, es gab mal eine Serie, ich erinnere mich nicht mehr genau welche (ist schon lange her) da hatte jemand genau dieses und spielte einsam an seinem See Cello auf nem Anleger.
Ich würde sogar Cello lernen :)
Hmm kommen wir in die Realität zurück. Tatsächlich bin ich hier sehr gebunden und werde das nicht lösen. Mein Job macht mir, obwohl das gleiche zutrifft das auch du beschrieben hast, immernoch Spaß und ich hab alles was ich will.
Vollzeit Steemian ? ne, da mach ich mich nur von anderen Dingen abhängig.
LG
Jan

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Ob der Schritt, auszuwandern, sinnvoll ist, hängt sowohl vom Naturell der jeweiligen Person ab, als auch davon, wie viel sie, dort wo sie gerade lebt, zu verlieren hat. Wenn du "alles" hast, was du willst, warum solltest du dann ins Ungewisse aufbrechen? :)

Bezüglich des "Vollzeit-Steemens" sehe ich das so ähnlich: Die Sinnhaftigkeit hängt von den jeweiligen Lebensumständen und der Prioritätensetzung des Individuums ab. Für jemanden, der richtig viel Steem power hat, kommt das durchaus Infrage. Immerhin bietet es neben einem ordentlichen Verdienst die Möglichkeit, von überall aus, und wann immer man will zu arbeiten sowie sich seine jeweiligen Themen selbst auszusuchen. Ob es sich finanziell lohnt, sollte natürlich auch in Relation zum im vorigen Beruf erzielten Einkommen bewertet werden ...

Als ich Vollzeitwetter war, hatte ich mehr Geld als jemals wieder und war eigentlich von ... ja von NICHTS abhängig. :-)

Ich hatte mir vorhin schon vorgenommen, Deinen Text in Ruhe und wirklich genau durchzulesen - aber selbst das erste "Querlesen" (bei mir ging es eben recht hektisch zu ;-) ) machte mir schon klar, daß da einer ist, der mir im Grunde aus dem Herzen spricht.

Insbesondere was das das Thema "Freiheit" angeht bin ich ganz bei Dir. Nicht um sonst habe ich auch das Motto "Feel The Force Of Liberty" für meinen Blog gewählt.

Super Beitrag, den ich nur zu gerne resteeme...

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Freut mich, dass andere ähnlich fühlen wie ich, und vielen Dank für das Resteemen! :)

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Das habe ich auch gedacht, als ich Deinen Artikel las.
Und es ist schön zu sehne, daß ich nicht nicht der einzige zu sein scheine, der manchmal glaubt dauerhaft in so etwas wie "einem falschen Film" zu sein.

I already thought about emigrating and i was trying a lot to give an apply from the universities in Europe or in us .. because all of the time yes all of the time this dream was with me that i can emigrate! but cause of my family and actually because of my mother I couldn't do that. she was very independent for me and i knew if i live far from her she might get sick and very very upset ,, so i had to change my mind... i decided to work more and make money and have a travel to the world in a year, one month or two month in a year,, to know about the place and people in the world,, but this goal is for time that i have work and have to work every day cause i work for municipality and i can't have days off a lot... but after i get retired and gathered enough money i will travel for several month , not migrate and live there, i just will travel and then come back home , rest ,, and after a while again i will start to travel... I think traveling are fun so fun and the probles and the stresses are less than emigrating ! so i choose traveling insteed of emigrating and inhabiting !! this is my dream :)

Hi @jaki01, danke, dass du deine Gedanken hier geteilt hast.

Mir geht es ähnlich. Ich habe in den letzten 2,5 Jahren in Brasilien gelebt und hatte eine tolle Zeit. Auch da gibt es Probleme und es ist nicht alles Sonne, Strand & Samba :)

Jetzt war ich wieder 3 Monate in Deutschland und es war auch mal wieder schön, aber irgendwie habe ich auch innerlich gemerkt, dass mir was fehlt.

Gerade bin ich mit meiner Freundin in Südostasien unterwegs, um auch mal die Kultur und Länder hier kennenzulernen.

Es gibt so viele schöne Orte, überall gibt es Vor-und Nachteile, aber ich glaube, man merkt irgendwann wo es einen hinzieht.

Ich folge dir und bin gepannt wo es dich hinzieht.
In Costa Rica war ich auch schon im Urlaub. Tolles Land.

Schönes Tag dir,
Thomas

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Danke für den interessanten Kommentar, in Brasilien war ich noch nicht ...

Wonderful post! I think this is my first post having different languages in it. I don't know how many though because I just scrolled till I saw English as that's the only language am familiar with. 😂 But anyway, when am travelling, I love seeing famous sights. Yeah, that's one of the things I enjoy doing most(seeing beautiful things). Enjoy your emigration anyway. If I ever want to migrate, I'd like London, US.

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Nice to hear that you enjoyed reading my post! :)

Dein Post spricht mir aus der Seele. Ich bin gespannt, wie es weitergeht bei Euch. Für uns wäre es ein Traum, jeweils einen Teil des Jahres in Spanien verbringen zu können...

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Ich wünsche viel Glück für das Gelingen eurer Pläne! :)

Great and deep article thanks for sharing!!!
I already Lived in Brasil one year and in denmark 5 years but in the end i prefered to come back to my country Portugal!

Weltklasse!!!
Liebe Grüße!!!
🙂🙂🙂

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Danke - freut mich, dass dir der Artikel gefallen hat! :)

P.S.: Würde nicht ein "Weltklasse"-Artikel möglicherweise sogar ein Upvote wert sein? :)

Before I say thank you for the article that already @jaki01 share. The existence of this article made me also think of my future life goals.
Indeed every human being will never be satisfied with what he accomplished on yelah currently and would like to continue searching for life as well as the new atmosphere in life in order to make the life that he's run into more comfortable again. If I have enough money and science can interact with other countries as well, I also would love to get out leave homeland to be able to feel the culture, life and atmosphere of the new course. Some of the countries that I think can be made objective is Norway, Denmark, Switzerland, and Singapore. In my opinion, some of the countries I mentioned this is a country that has a low crime rate, the Government is paying attention to the welfare of the people and of course the friendly society.
But for now, I have not been able to leave his homeland and feel grateful for what I have, so I can also feel comfortable life.

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The countries you mention are nice ones, but also cost of living is rather high there ... :)

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Rightly you mention @jaki01. The cost of living in the countries I mentioned quite high, but I continue to dream of being able to be in one of those countries:)

@jaki01, you gave us great learning point why will we require to emigrate various cultural countries. Its stunning my mind very deeply. We all of peoples busy every moment with their working. Always keep going seek money. All of things happened under the money current situation. If have not money we are very poor and loss our life. Then we can beg for money from stay pavement or main stand. I show you one thing.

Other one is cannot give other feelings like as happiness, love, relationships, experiences etc.. to money. Why we emigrate other countries. I give great benefits to our mind. we can feel stress free, mind relaxation with cool places, night parties with various cultural peoples. But must need to freedom that state where we go other state. Also has low emigration rules in that state. Its beneficiary. We can know various languages with various pronunciation, recognize various peoples (may be they have great and kind humanity more than our relations) , share our memories with them. All of are massive point to our life changes.
@jaki01, These days @travelwithus travel with his family in Sri Lanka. Its my motherland. If you have any dream to emigrate Sri Lanka, warmly welcome. Very suitable rules and places here when you needed your life.
Thats great article and Resteemed.

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Thanks for your comment ... Yes, Sri Lanka could be interesting, too, but I admit that I still don't know much about your country. I should read more about it and also may ask you if there are any questions. :)

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Thanks for your quick feed back. No worries. If you have any doubt pls forward me.

very nice post. you are looking for an ideal place to visit, especially Asia region. Asia very deference with Europe, I do not more explain to you because you already know about that. Personally I am very agree with you, the guest should get special service as long as committed to the nation of role. Actually I am one of the tourism development in Aceh, especially for all of friends who are hobby fishing (you can visit to my blog). I got couple Statement in your post it's about the religion. This is very highlight difference, you are right, the religion should be just personal business or local community without effecting to the tourism. But my friend, as long as you do understand about country you are visit you will be save, happy and enjoy. Trust me. Thanks.

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Thanks for your comment! Actually I am not only thinking about making a trip, but maybe even stay to live abroad one day. But let's see what future will bring ...

Very nice article Sir @jaki01, after reading your article I also think where a good place and adequate so as to make this life more feels free, where should we live with is not the abundance of living expenses should we remove, taxes are always imposed by the Government. ;)
Perhaps my advice you try to live in our country, Sir @jaki01, and certainly also the country of birth of your wife that is Indonesia, the climate here is not extreme, there is a tropical climate. ;)

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One of the problems is that foreigners cannot buy a house or land in Indonesia ...

Saya kira mungkin anda bisa mempertimbangkan lagi mengenai indonesia...masih banyak tempat yang sangat bersahabat dengan siapapun yang datang. cuaca,lingkungan,masyarakatnya .
biaya hidup saya rasa disini tergantung dearah dan anda.misalnya di jakarta mungkin lebih besar biaya hidupnya dibandingkan di pedesaan di jawa..hehehe
transportasi sekarang pembangunan insfrastuktur di indonesia sudah sampai ke pedesaan.contohnya kampung sekarang jalanya sudah bagus dan transportasinya sudah lancar.
medical juga sudah lebih maju.masalah pajak saya rasa tidak berbeda dengan negara lain.
pendidikan juga banyak yang berkualitas tergantung pilihan kita,

pertimbangkan lagi indonesia sebagai tempat yang nyaman bagi keluarga anda,saya rasa istri anda setuju ..hehehe( promosi boss..lol)

ok...bagaimanapun kita punya pilihan sesuai dengan pengalaman dan hati kita masing masing .terima kasih boss...

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Thanks for your long comment but my Indonesian is not so good. I may ask my wife to translate it. :)

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ok....terima kasih boss,

beautiful sunset photography and i am dreaning about italy and spain because i heared from lot of people and also see on tv too, now i have good friends there too.

  ·  last year (edited)

Hello @jaki01,

Panama, Malaysia, Costa Rica, Sri Lanka are well known emigrate countries for the people who seeks all above requirements. Panama is one of the best destination from all of them. Nice post.

~@mywhale

I suffer from wanderlust as well, maybe time to show some of my pics around the world.. great post so I have UPVOTED you...

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Thanks! :)

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Actually, form your list of countries I would have gone for Malaysia..probably near Johor Bahru with easy access for SingaPORE.. actually Singapore is my own first choice after Hong Kong...but property prices and rents are huge in Singapore... Johor Bahru is much cheaper, and just a bus over the border into Sing.

I have read it. your blog is so nice. I am agree with you. I want to go singapore. upvote

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Singapore is interesting, too, and very clean. But cost of living are rather high and there is a lack of space. Nevertheless an amazing, innovative country.

Last 4 years I am living in Ukraine.. I am enjoying to live here.. In near future I dont have plan to emigrate from Ukraine.. Even if I emigrate, I will not go out of Europe.. 2 reasons.. first, I love snow fall, I dont want to miss it.. Second, I love European culture and tradition..

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Nice to hear that you like the place where you are living!

I think you've made a good choice. Sri Lanka is a very good country andSafe.
I wish you and your family I good Luke. congratulation ,
I from sri lanka,
thank you.
Resteem

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I will check Sri Lanka as option as well - thank you for your advice! :)