Bin dann mal weg

in deutsch •  5 months ago

Ich habe euch ja schon öfter empfohlen, euch nichts vormachen zu lassen. Ich weiß, wovon ich rede. Nachdem mir die Verarscheritits bei Bosch zu bunt wurde, habe ich die Reißleine gezogen. Was aus meiner Sicht gar nicht geht ist, die Mitarbeiter und Untergebenen zu unfreiwilligen Komplizen zu machen. Bevor ich da mitmache, melde ich mich lieber krank. Nichts tun ist allemal besser, als das Falsche zu tun. Bei Bosch war das ziemlich leicht und als ich Zeit zum Nachdenken hatte, ist mir aufgefallen, dass dieses Phänomen sich nicht auf Bosch beschränkt.

VW bescheißt Kunden, Gesetzgeber und Mitarbeiter. Im Gefängnis landen die, die wirklich nicht geahnt hatten, dass alles von Anfang an so geplant war. Inklusive der potenziellen Bauernopfer. Die Parteien täuschen ihre Mitglieder und Wähler – ja sogar die meisten ihrer Funktionäre, die natürlich nichts Böses im Schilde führen, sondern tatsächlich das Beste für Deutschland und ihre Wähler wollen. Aber die werden eben auch in die Komplizenschaft hochbefördert. Up or Out. Das Prinzip ist von den Unternehmensberatungen bekannt. Auch hier kann ein kleiner Berater nicht auf dem Posten bleiben, wenn er erst erkannt hat, dass die Beratungskonzerne ihre Opfer finanziell aussaugen und die Beratungsleistungen in Wahrheit von den Mitarbeitern erbracht und von den Beratern nur runderneuert und abgerechnet werden. Kickback-Leistungen an das beauftragende Management inklusive.

Bewusst verkürzt und zugespitzt dargestellt, ist das in allen Organisationen der Fall. Bis hin zu Familien, in denen sich Eltern und Kinder einen erbitterten Verteilungskampf liefern. Das ist wohl der Zeitgeist gerade. Schaut euch mal das Zeitgeist-Video an, dann versteht ihr, wie es so kommen konnte.

Zeitgeist. Der Film

Da die meisten dazu keine Zeit haben, erkläre ich euch jetzt, wie ich mich gegen übergriffige Organisationen wehre. Ich brauche dazu nur eine einzige Erkenntnis. Und die heißt: „Man kann jeden Spieß herumdrehen“. Und der Spieß, der mir gerade taugt, ist die Migrationswaffe. Ich bin auch erst darauf hereingefallen. Das seht ihr an meinem Post zum UN-Migrationspakt. Ich dachte: Ist doch offensichtlich, dass Millionen Immigranten unsere Gesellschaft kulturell und finanziell ruinieren. Was (zum Teufel) reitet die Politik, dass sie dieses Vorhaben so ungewohnt konsequent und agil durchzieht? Als Hartz-4 Empfänger würde ich mich jetzt schnell nach einem Job umsehen, denn entweder werden diese leistungslosen Zahlungen schon bald nicht mehr zum Leben reichen oder der Steuersatz muss auf über 100% erhöht werden oder der Staat muss das Geld eben drucken und wir kriegen eine Hyperinflation.

Aus humanitären Gründen darf keiner gegen den Migrationspakt sein, aber um unsere Ärmsten muss man sich nicht sorgen. Und das ist mein Ansatzpunkt. Wenn ich mich um die ärmsten Deutschen nicht kümmern muss, dann kann mir auch das Schicksal der Migranten egal sein, die (von wem auch immer) in unsere Asylheime gelockt werden. Mit einem gewissen Abstand betrachtet, könnte man sagen, die migrieren freiwillig, direkt und ohne über Los zu gehen, in deutsche Konzentrationslager. Und vielleicht geht ja die kunterbunte Rechnung von Pipi-Langstrumpf-Nahles nicht auf und die Versprechen an wirtschaftlichen Wohlstand für die Neuankömmlinge werden nicht gehalten. Vielleicht schafft Merkel es nicht, jedem eine eigene Wohnung zuzuweisen und die unschuldigen, verarschten Menschen können die Konzentrationslager nicht mehr verlassen. Dann werden für jeden Gladiator dieser neuzeitlichen Spiele die schlimmsten Alpträume wahr.

Brot und Spiele. Und wir sind die Protagonisten. Doch halt! Wenn Deutschland den Migrationspakt unterzeichnet, dann tun das andere Länder auch. Kurz dachte ich, da wandere ich einfach in ein mir taugliches Sozialsystem aus. Ich hab mich also erkundigt – und musste diesen Plan leider verwerfen, da Deutschland das auskömmlichste und bequemste Sozialsystem hat. Aber nicht mehr lange! Dann kommt man weltweit schwer an Arbeit vorbei, auch wenn man das Vorhaben professionell angeht. Jetzt verstehe ich auch endlich die Pläne unserer Regierung. Die sind echt genial. Die wollen alle in Arbeit bringen. Und das schaffen sie nur, wenn sie die Sozialsysteme ungemütlich machen. Und die Neuen können auf lange Sicht auch nicht ohne Arbeit überleben. „Sozial ist, was Arbeit schafft“. Mit dieser Politik setzt Merkel den alten SPD-Slogan um.

Ich musste mir also etwas anderes überlegen.

Ich arbeite einfach im Ausland. In jedem Land sind die Steuersätze niedriger als in Deutschland. Ich muss deswegen nicht mal auswandern. Ich muss nur meine Leistung in dem Land erbringen, in dem ich die Steuern zahlen will. Dank Doppelbesteuerungsabkommen bin ich damit in Deutschland fein heraus. Das ist eine echte Alternative für Digitaldienstleister. So, jetzt muss ich aber los. Ich checke erst mal ausgiebig Klima, Freizeitmöglichkeiten und Steuersätze einiger in Frage kommender nicht EU-Länder...

…Mist. Ich bin nicht die Erste, die auf die Idee gekommen ist. Schaut mal hier:

Merkel entdeckt Afrika

Rautenmutti-Merkel will deutsche Wirtschafts- oder Klimaflüchtlinge in Afrika sogar unterstützen! Sie verlangt „verlässliche Investitionsbedingungen“. Also das verlange ich auch, bevor ich mein Humankapital irgendwo einsetze!

Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft.

Jeanne
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