Die Kunst des Resteemens - mein "Senf" zu einem Beitrag von @meins0815

in steemit-austria •  6 months ago

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Ja, so, geht es, wenn man frühmorgens einen zu langen Kommentar abgibt... Nun wurde ich förmlich vergattert, das aktuelle Thema von @meins0815 auch ohne viel Federlesen auch zu meinem zu machen...

@meins0815, den ich wegen seiner direkten Art schätze und gerne lese, stellte uns deutschsprachigen Steemians nämlich die Gretchenfrage: "Wie haltet ihr es mit dem Resteemen?"

Hab' seinen Beitrag übrigens nach etwas Überlegen resteemed, obwohl ich als visueller Typ Beiträge ohne Bildchen nicht gaaanz so gerne in meiner Blog habe... Denn sein kurzer Aufsatz ist impulsgebend - und es dürften sich einige lesenswerte Kommentare ansammeln:

https://steemit.com/deutsch/@meins0815/resteem-wie-handhabt-ihr-das

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Zu Recht kam die folgende Antwort von @meins0815 auf meinen etwas sehr ausführlich geratenen Kommentar:

JAWOHLJA!!!!!

Ich würde mir nur wünschen, solch lange ausführliche Kommentare in einem eigenen post mit "untertitel" @mein....... zu sehen. denn hier sehen dich nur wenige, da ich noch zu neu und klein bin.
würdest du nen post daraus machen, hätten "deine leute" und vllt auch ich was davon. so bleibt es bei nur wenigen, die das sehen werden.
das soll nicht heißen dass ich auf deinem rücken groß werden will, aber du hast ja doch viele minuten hier reingesteckt. interessantes hervorgebracht, welches deinen "dunstkreis" interessiert.
deshalb bin ich dafür:

kurze nettigkeiten in die kommentare
ausführliches in einen eigenen post

LG ins Burgenland - herzlichen Dank!!!

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Da musste ich schmunzeln und nehme die Herausforderung an. Mein Kommentar also hier leicht modifiziert als Beitrag, der auf den inspirieren den Beitrag

Resteem! Wie handhabt ihr das?

von @meins0815 (und die dortigen Kommentare) verweist.

Aus Zeitgründen trage ich hier keine Hinweise auf frühere Posts zu diesem Thema zusammen und verweise nur auf mir bekannte AutorInnen, die auch zu diesem Thema bildend aktiv sind und waren: @theaustrianguy in seinen hilfreichen Tutorialvideos, @oliverschmid mit seinem Steemit-Archiv und @asmr-austria mit seinen schriftlichen Unterweisungen. Und wer sucht, der findet sicher noch viel weiteres Material.

Wie ich das Resteemen handhabe

@meins0815s Frage an seine LeserInnen lautete Wie handhabt ihr das?

Nun, ich fand als Neuling allerlei Tipps und Regeln über all die wichtigen Praktiken auf Steemit vor, wozu zweifellos das Resteemen (Teilen) gehört. Man solle es sparsam einsetzen, stand da. Es sei unschön und verwirrend, viele Resteems anzuhäufen. Man möge auch immer dessen eingedenk sein, dass sich ein Resteem nicht mehr entfernen lässt.

In der täglichen Praxis, nach Orientierung und Vorbildern suchend, entdeckte ich den unterschiedlichsten Umgang. Es gibt Steemians, die nur resteemen und keine eigenen Beiträge posten. Manche schufen sich eigene Kurations-Blogs nur zum Resteemen. Und manche resteemen gar nicht.

Ich freue mich darüber, dass viele meiner Beiträge resteemed wurden. Mit Gleichem abgelten ist mir allerdings nur möglich, wenn ein Beitrag in mein Resteem-Schema passt, das ich mir ziemlich bald zurechtgelegt habe.
Grund: Mein Blog soll nicht noch kunterbunter werden, als er ohnehin schon ist. Es soll der Blog einer "Kulturlady" sein und bleiben, sozusagen. Beiträge über Börsenkurse würden also nicht passen, oder Sportberichte, auch wenn sie noch so spannend sind.

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Was ich also zumeist resteeme (Ausnahmen bestätigen die Regel):

  1. Zunächst ist da, ich gestehe es unumwunden, der Familiensinn! Klar, dass ich so ziemlich alle Beiträge meines Sohnes @yourmate und meiner Mutter @gertraud resteeme!

  2. Dann sind (bzw. waren) da die Beiträge zu meiner "Austrain Art & Culture-Challenge": Allen TeilnehmerInnen wurden Resteems zugesagt - und das habe ich selbstverständlich durchgezogen.

  3. Bei den sonstigen Resteems auf meinem Blog handelt es sich meist ebenfalls um (überwiegend deutschsprachige) Kultur-Posts, die mich besonders erfreut haben.

  4. Es sind auch weitere Posts unter meinen Resteems, die mich beeindruckten und gerade in meinen Kontext passten, wie beispielsweise zum Thema Kommunikation oder über Steemit selbst.

  5. Noch eine Gruppe gibt‘s: Tipps- und Tutorial-Resteems.

  6. Und schließlich sind da noch die Resteems betreffend Steemit-Meetups und -Chats (auch Berichte darüber).

Ab und zu resteeme ich Beiträge, damit sie für mich einfacher verfügbar sind (gilt für alle Gruppen von 1 bis 6.

Einige Male habe ich aufs falsche Pferd gesetzt, wollte Neulinge fördern und es hat mich anschließend gereut.

Wäre das Format strukturiert - eigene Artikel und Resteems extra - würde ich vermutlich mehr resteemen.

Taktieren, wann ein Zeitpunkt zum Posten und Resteemen günstig ist, ist nicht meine Sache, denn das würde meinen allzu quirligen Denkapparat noch zusätzlich belasten, also poste und resteeme ich, wenn es sich ergibt, basta.

Zum Glück können die eingangs erwähnten „Regeln“ betreffend richtiges Resteemen nur Empfehlungen sein und wir sind an und für sich völlig frei in der Handhabung dieses Tools (abgesehen vom beinharten Sieben-Tage-Limit).

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Upvotes und Resteems sind eine Form von Anerkennung

Wie auch @meins0815 beklagte, als Steemit-Fischchen leidet man am Mangel an Upvote-Möglichkeiten und da kann ein Resteem mal der Ersatz sein...Diese Einschränkung gibt es eben, aber sie ist natürlich verständlich. Der Wertschöpfung sind nun mal Grenzen zu setzen, anders als bei den undotierten Likes in anderen Communities.

Jeder also, wie er/sie will!

Mir gefällt aber der Appell von @meins0815 an die Community, unterstützender zu sein als bisher.

Da gibt es ja wirklich welche, die gerade die deutschsprachige Community mit ihrem Herzblut unterstützen, während etliche andere nur an sich denken. Es bestünde also noch mancherlei Entwicklungspotential...

Für mich ist Resteemen in erster Linie (wie es ja auch schon lange vor meinem Einstieg gehandhabt wurde) ein Zeichen der Wertschätzung, verbunden mit einem fördernden Effekt (natürlich kann ich nur in meinem noch recht bescheidenen Aktionsradius förderlich sein - man tut, was man kann!).

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Vermutlich werde ich meine bisherigen Resteem-Gewohnheiten weiterhin beibehalten...

In den vergangenen Wochen, in denen ich wegen Überlastung kaum zu einem Internet-Piepser kam, gab es von mir eine Weile nur Resteems. Bisher wäre das für mich undenkbar gewesen!

Nun aber betrachtete ich das Resteemen erstmals (zusätzlich!) aus einem neuen Blickwinkel: Es ermöglicht Lebenszeichen auf Steemit, auch wenn man einmal selbst nicht oder fast nicht zum Bloggen und Kommentieren kommt.

Abschließend nochmals eine kurze Begründung für mein Selektieren:

Meine Leserschar soll eine Vertrautheit verspüren, wenn sie meinen Blog besucht!

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Daher sollen nicht nur meine eigenen Beiträge charakteristisch sein, sondern auch meine Resteems selektiv, einigermaßen zu meinem eigenen Spektrum passend und nicht „querbeet“.

Ja, liebe Steemians, dieser kurze Artikel hat sich einfach heute früh spontan ergeben und nun bin ich selbst neugierig auf Feedback bei @meins0815 oder auch da unterhalb...

Eigentlich ist schon lange mein letzter Teil meiner Erinnerungsserie "Leben am Bach" geplant und anderen Fortsetzungen (Sprachenlernen-Serie, Steemit-Serie) und etwas Neues.

Mangels passender Bildmotive zum Thema Resteem (@meins0815, ich kann dich nun sehr gut verstehen!) habe ich ein paar aktuelle Naturmotive aus meinem Umfeld untergemischt, damit das Ganze nicht zu trocken gerät... :)

Cheers an alle!

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Fein, das ist ja echt gut gelungen!

Und danke für deine lieben Worte :-)

Oh wie schön mal wieder etwas von dir zu lesen 😊 Und du sprichst wieder mal vieles aus, bei dem ich absolut bei dir bin! Schade finde ich allerdings auch, dass resteemtes und gepostetes nicht separiert werden kann, ich habe darunter bei anderen Steemians schon öfter gelitten, beim „herausfiltern“ der eingebe Beiträge 😅 Ich drücke dich meine Liebe🌷 Bis bald!

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