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RE: Klimawandel, Fleischkonsum und die Ernährung der Zukunft.

in #klimawandel7 years ago (edited)

Ich müsste Ackerbau und Weidewirtschaft direkt vergleichen stattdessen (und wer da besser abschneidet ist wohl klar) ...

Ja, genau ... ich bin ja ausführlich in meinem Artikel auf den unterschiedlichen Ressourcenverbrauch eingegangen.

Bist Du nicht.

Erstens die Seite von der du das hast nennt hier ihre Geldgeber:

Interest in the water footprint grew rapidly after its introduction in academic literature. In 2007, companies, in particular food and beverage companies such as Unilever, SABMiller, Heineken, Coca-Cola, Nestle and Pepsico, became increasingly aware of their water dependence and the water-related risk facing their companies.

Nestle und PEPSI die absoluten Klimaretter.
Die Politik und solche großen Firmen stehen einfach auf so Zahlenspielereien (Wieviel Grad die Erderwärmung gestoppt werden muss) Weil sie gerne quantifizieren und katalogisieren, aber das ist bei solch komplxen Themen völlig unmöglich.

Zweitens sehe ich da nix zu den 15000 Litern Wasser. Ich nehme stark an, dass es sich um Stallmästung handelt.
Die Erosion, die durch Kartoffelanbau entsteht, könnte man ja auch mal in eine Zahl fassen. Leider geht das nicht so einfach.

Ich habe oben bereits erwähnt, welche Fleischmengen aus Brasilien(!) den Weg zu uns finden.

Ja. 10 Schiffscontainer.
Such doch mal raus, wieviele Tonnen Avocado, Palmöl und Bananen von dort importiert werden. Oder gar Mais und Soja. Dagegen ist das Rindfleisch ein furz und hat eine längere Haltbarkeit und höhere Energedichte.

Dank der Erkenntnis, dass Schafsweiden CO2 Senken ...

Verglichen womit? Mit Wüsten oder Wäldern?

CO2 Senken sind.
Weideland lagert CO2 im Boden ab, der dadurch immer höher wird, wenn man es richtig macht.
edit: lagert natürlich C ab ....

Sort:  

Bist Du nicht.

Bin ich wohl.

Nestle und PEPSI die absoluten Klimaretter.

Such dir irgendeine beliebige Quelle, und du wirst immer wieder zu einem signifikant höheren Wasserverbrauch für Rinderhaltung als Gemüseanbau kommen.
Dazu kommt noch der ebenfalls signifikant höhere Flächenverbrauch.

Such doch mal raus, wieviele Tonnen Avocado, Palmöl und Bananen von dort importiert werden. Oder gar Mais und Soja. Dagegen ist das Rindfleisch ein furz und hat eine längere Haltbarkeit und höhere Energedichte.

Es geht nicht um Dichte oder Haltbarkeit des Fleisches selbst, sondern um die für seine Produktion nötigen Ressourcen sowie die damit verbundenen Umweltschäden.
Und wie kommst du überhaupt auf den Trichter, ich würde z. B. Palmölimporte begrüßen?
Ich suche übrigens erstmal überhaupt nichts (mehr) raus. Der Ball, Quellen aller Art zu liefern, liegt schon laaange in deiner Spielfeldhälfte. Glaubst du etwa, ich sei dein Vollzeitquellenlieferant? :)

Weißt du, was ich glaube, @felixxx? Du unterschätzt bisweilen deine Diskussionspartner. Du hast bestimmte Erfahrungen gesammelt, nachgedacht, bist intelligent. Das spreche ich dir keineswegs ab. Andere haben das aber auch. Nicht jedem, der zu anderen Ergebnissen/Ansichten gelangt als du, wurde etwas eingetrichtert, nicht jeder, der anders tickt als du, wurde indoktriniert. :)

Ich habe den Eindruck, dass letztlich du weit mehr mit ideologischem Denken aufgeladen bist, als ich, der "Gutmensch".
Ich esse Fleisch.
Ich finde, dass lokale Fleischproduktion, unter auch für die Tiere wünschenswerten Bedingungen, durchaus akzeptabel ist (übrigens noch: ... das mit der längeren Haltbarkeit von transportierten Fleisch verglichen mit Gemüse - Stichwort Kühlkosten - aber lassen wir das ...).
Ich bin für "leben und leben lassen" - missgönne niemandem sein Schnitzel.
Ich schimpfe nicht über Fleischkonsumenten, wie diese es umgekehrt oft über die "verbohrten Vegetarier" tun.
Ja, aufgrund der mir vorliegenden Fakten, bin ich der Überzeugung, es täte unserer Umwelt gut, wenn der Durschnittsfleischkonsum pro Kopf - insbesondere in den Industrieländern - sänke. Sorry, ist meine Meinung, aber ganz sicher nicht, weil, ich wiederhole mich, "SPIEGEL Online" das genauso sieht.
Ich bin neuen Wegen gegenüber aufgeschlossen (Insektennahrng, Kunstfleisch etc.). Bin von Natur aus ein neugieriger Mensch.

Und jetzt zu dir, würdest du die in meinem Artikel abgebildeten vegetarischen Pasten probieren? Würdest du in eine knusprige Heuschrecke beißen? Respektierst du, dass andere sich von "Körnern", Insekten oder zukünftig Kunstfleisch ernähren, genauso wie ich euch Fleisch vertilgende "Tyrannosaurier" respektiere (obwohl ich der Meinung bin, dass zu viel Fleischkonsum letztlich unvernünftig ist)? :)
Nur wenn deine ehrliche Antwort "Ja!" lautet, gestehe ich dir zu, genauso wenig ideologisiert zu sein, wie ich. :)

Und wie kommst du überhaupt auf den Trichter, ich würde z. B. Palmölimporte begrüßen?

Weil du bisher alles exakt so beantwortet hast, wie zu erwarten war.
Ich kenne deine Meinung ganz genau.
Es ist exakt jene welche mir auch eingetrichtert wurde.

Du bist allerdings herausragend gut darin diese Dogmen nachträglich zu rationalisieren. Deswegen habe ich auch noch Hoffnung für Dich. Du bist kein normaler NPC.

Was denkst du denn wollte Nestle mit so einer Studie bezwecken ?

Sicherlich ging es nicht darum kleine geschlossene Farmsysteme, die nicht ihre cashcrops bei einem Konzern abliefern möchten, sondern Ihren Nitratkreislauf auf dem Hof belassen, zu unterstützen.

Ich feier ihn hier:

https://www.youtube.com/user/mrintegralpermanence/videos

Der macht so ziemlich alles richtig.
Und hat jede Menge Tiere.
In Schweden geht aber auch Gemüse.
Die Saison ist halt kurz.

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