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RE: Über Glauben | About belief
ich halte mich für ungläubig
Das glaube ich nicht. Jeder glaubt. Und sei es, an das Nichts, dessen Existenz (oder Nichtexistenz) ja noch nie bewiesen wurde. Man kann also maximal daran glauben, nicht wissen, dass es vorhanden ist oder sein könnte.
Der große "Fehler", den die Menschheit in meinen Augen vielfach begeht, ist es, Glauben mit Religion gleichzusetzen. Das ist Quatsch.
Gott (Allah, Mutter Erde, das Universum, die Natur...) ist alles, alles ist Gott. Welch (hybrische? blasphemische?) Behauptung! Okay, ich glaube es... :-)
Off topic:
Na, hast du nun die übelst vielen Kommentare?!
Genau so ergibt sich Comment-Content. Nicht durch Lieblingsvideos für Comment-Spammer oder gerammte Rezepte... ;-)
🤣 Entschuldigung, ich konnte nicht mehr an mich halten!
Yo - bin voll auf meine Kosten gekommen ;-))
Kleine Anmerkung des Verfassers vom Post:
Glauben soll nicht verwechselt werden mit Meinen.
Etwas für wahr zu halten, was man nicht genau weiß, das ist Meinen.
Von etwas so überzeugt zu sein, dass man/frau Lebensentscheidungen darauf baut, ist auf der Grenze zwischen Meinen und Glauben.
Glauben ist, Werte zu haben und diese zur Lebensgrundlage zu machen. Freiheit und Menschenwürde vielleicht die einen. Gottvertrauen und Nächstenliebe vielleicht die andern. Es hat nichts damit zu tun, für die erwarteten 72 Hauras per vermeintlichem Märtyrer-Tod ein Selbstmordattentat zu verüben. Letzteres ist Handeln aufgrund einer irrigen Annahme über die Beschaffenheit der Welt, eine Überzeugung von Tatsachen-gleichen Behauptungen, die nichts gemein haben mit transzendenten (nicht-empirischen) Werten.
Okay, ich gerate ins Fahrwasser von Fachjargon, sorry. Stopp also, alle Maschinen stopp.
;-)