Wie bei mir die Motivwahl abläuft - #Fotolern Teil 2

in fotolern •  4 months ago

Die anderen (@erniegreenhill, @altobee, @grizzabella und @argalf) haben ja schon was zum Thema Motive geschrieben und auch die Theorie beleuchtet. Gut für mich, da ich dann gar nicht so theoretisch werden muß. Kann ich eh nicht. Bei mir geschieht die Entscheidung, ein Foto zu machen, sehr spontan.

Was ich immer gern fotografiere, sind verschneite Gegenstände, Häuser und Landschaften.

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Das folgende Foto hätte ich wohl auch gemacht, wenn der kleine Kerl nicht da gestanden hätte, aber er ist doch ein nettes Schmankerl im Bild.
Und weil wir gerade dabei sind: erinnert sich jemand an die Fotoserie Das Tier im Mittelpunkt aus der ZEIT im Jahre 2008? Im selben Jahr entstandene passende Fotos von Robben und Eichhörnchen sind leider im digitalen Nirvana verschwunden ...

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Nett ist es, wenn sich zwei Lieblingsfotoobjekte - Schnee und Tiere - treffen. Die Raben, die im Ort leben, zu fotografieren, ist eh schwer genug ... Ein echter "Tier im Mittelpunkt"-Kandidat!

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Nun habe ich in meiner Wohnung im Dachgeschoß einen relativ unverstellten Blick nach Osten und Westen. Ich fotografiere daher seit etwa 2 Jahren vor allem Sonnenauf- und Untergänge. Kommen Schnee, Sonne und Nebel zusammen, wird es auch mal mystisch.

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Apropos relativ unverstellt: manchmal ärgere ich mich auch über die Höhe der Baumkronen im Garten!

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Beim Aussuchen von Fotos für diesen Beitrag ist mir aufgefallen, daß ich 2014/2015 noch unverkrampfter war, wenn es darum ging, einfach mal rauszugehen und "herumzufotografieren". Das ist erwähnenswert, weil ich seitdem das Thema Flugzeuge etwas vernachlässige. Schnappschüsse wie der folgende sind mir danach auch nicht mehr gelungen.

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Aber unter die Flugzeugspotter gehen wollte ich nie, auch wenn man sich der Faszination der Riesenmaschinen kaum entziehen kann. Hier wechselt ein Airbus A380 (?) vom Vorfeld auf den Taxiway zur Nordbahn:

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Ach, vielleicht gibt's von mir auch noch einen zweiten Beitrag zum Thema, denn dieser ist ja doch recht lang geworden.

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Schön, dass du auch noch etwas geschrieben hast :) Und wie schon bei @yahara gesagt, wenn man noch Anfänger ist, kann man keine Theorie erwarten.

Welches Objektiv hast du eigentlich für deine Kamera? Frage deshalb, weil der Rabe ziemlich verloren auf dem Bild ausschaut (der Rabe ist einfach zu klein und fällt als eigentliches Motiv nicht wirklich auf). Hättest du da näher ranzoomen können oder warst du schon an der Zoomgrenze? Dann - ich hoffe, Kritik ist erlaub - den Hintergrund gerade ausrichten und die Tonne oder den Stromkasten (oder was auch immer das rechts vorn in der Ecke ist) wegschneiden.

Das Winterbild vom Dachgeschoss aus gefällt mir vom Motiv her recht gut - nur das halt leider das Dach extrem stört. Daher auch hier die Frage: war die Zoomgrenze erreicht oder hätte es eine Möglichkeit gegeben, dass Bild ohne störendes Dach abzulichten?

Bitte nicht böse sein wegen der Kritik, aber wir sind hoffentlich alle bei dem Projekt dabei um auch etwas dazuzulernen :)

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Das war ein Schnellschuß mit dem Dachfenster. Jenes war zugeschneit, deshalb habe ich mich beeilt.
Aber ich hab nur ne einfache Mittelklassen-Digitalkamera, kein Zubehör.

Der Gag an diesen "Tier im Mittelpunkt"-Bildern war allerdings genau das: daß das Tier fast im Bild verschwindet.

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Ah ok. Weil du in deinem Ausrüstungs-Beitrag von einer Canon EOS 1200D geschrieben hattest, kam die Frage auf. Die funktioniert ja nur mit Objektiv :)

Jetzt verstehe ich auch das Rabenbild :) Hatte mir die Bilder aus dem Artikel angeschaut und konnte damit auch nicht so wahnsinnig viel anfangen.

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Naja, sie hat schon eins, aber das sitzt fest. ^^
Es waren halt Suchbilder. Und ich fand das superwitzig.
Ich hatte just im März 2008 ein Foto von einer Robbe gemacht, deren Kopf aus dem Wasser guckte. Auch ein Suchbild, weil die Kamera eine Zoomgrenze hatte. Aber supersüß irgendwie.

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Wenn ich das Bild vom fliegenden Flugzeug angucke, muß ich aber sagen: ja, ich glaube, das war an der Zoomgrenze der Kamera.
Mehr dazu demnächst.

Prima, ich kann @grizzabella zustimmen mit dem Krähenvogel..mit gefällt aber der Blick aus dem Fenster (wie aus einer Schneehöhle) sehr gut.

Lass dich nicht in ein Schema drängen, fotografiere einfach wonach du Lust hast auch wenns a bissal Werbung für die LH ist, lg nach München

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Hihi, ich hab auch Flugzeuge anderer Gesellschaften fotografiert. Aber bei den ganz großen Fliegern ist die Auswahl arg eingeschränkt. ;)

Brrrr hier wirkt es heute aber kalt 😂 Viel Weiß in Deinem Beitrag.

Dieses Nebelige am Dachfenster-bild ist irgendwie toll. Wirkt besonders. Irgendwie mystisch.

Was mir auffällt (und was bei mir ganz oft genauso ist) ist der schiefe Horizont. Ich glaube @fotogruppemunich ist in seinem Beitrag auch darauf eingegangen. Ich versuche immer ein bisschen dran zu denken die Linien im Sucher zu nutzen und am Horizont auszurichten, leider vergesse ich es viel zu oft, gerade wenn es schnell gehen muss. Dann muss ich immer am Computer daran rumfrikkeln um es gerade zu drehen.

Vielen Dank für Deinen Beitrag 😀

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Manchmal klappt das mit den Linien, ich versuche ja auch, meine direkte Wohnumgebung nicht auf die Fotos zu bringen, wenn es geht. Und zum Nachbearbeiten war ich bisher zu faul.

Und manchmal hat man keine Wahl, weil die architektonischen oder botanischen Gegebenheiten so sind wie sie sind.

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ich bearbeite auch nur die "besonderen" Bilder wo ich meine das müsste man jetzt (in meinen Möglichkeiten) perfektionieren. Aber wenn ich dann schon mal etwas tolles hab stört es mich wenn es z.b. schief ist oder irgendwas im Bild ist was ich da nicht möchte.

Aber für Photoshop bin ich zu geizig. Überlege mir Lightroom zu kaufen, wegen der RAW Bearbeitung

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Ich bearbeite auch nur die Bilder, die mir selbst richtig gut gefallen bzw. eigentlich sogar nur die, die letztlich auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Außer Horizont ausrichten, nachschärfen und an Helligkeit/ Kontrast schraube ich aber bislang auch nicht großartig rum (habe aber bislang auch immer in jpg gespeichert und keine RAW-Dateien erzeugt)
@neffi hatte Darktable als kostenlosen RAW Converter erwähnt, hab ich mir gleich runtergeladen und muss ich mal in Ruhe anschauen, da ich auch vermehrt in RAW fotografieren will...

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ich hab mir gestern ein paar Videos von Pavel Kaplun und ich muss sagen... hab direkt auf RAW & JPEG umgestellt

Schau mal rein - ist der Wahnsinn.

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Ja, das ist schon echt cool, was man so noch aus den Bildern rausholen kann. :D Hab meine Kamera jetzt auch auf RAW + JPEG umgestellt, aber da werd ich mir wohl langfristig noch ne 2. Speicherkarte holen müssen....

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Naja Speicherkarten kosten ja nicht mehr die Welt - im Gegensatz zu Objektiven und sonstigen Krams sind das ja machbare Investitionen 😬

Klasse Bilder und prima Beitrag,gefällt mir.

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