RE: Klimawandel, Fleischkonsum und die Ernährung der Zukunft.
an vielen Orten, wo Nutztiere weiden, sehr wohl Gemüse/Getreide angebaut werden könnte (für das bei Weitem weniger Platz/Wasser/sonstige Ressourcen benötigt werden würden, um dieselbe Energieausbeute zu erzielen
Das dachte ich auch immer. Stimmt aber nicht.
Lassen wir den Regenwald mal außen vor, für den Moment, denn ich könnte dagegenhalten, dass auch Regenwald für Palmölplantagen abgeholzt wird.
Ich könnte sogar dagegenhalten, dass in Sibirien riesige Flächen aufgeholzt wurden und nun forstwirtschaftlich statt als Weideland genutzt werden. Das führt dazu, dass die Permafrostböden auftauen und riesige Löcher in der Landschaft entstehen und lange abgespeichertes co2 und andere 'Klimagase' freigesetzt werden. Den ziemlich interessanten Bericht finde ich gerade nicht. Dort wird auch erwähnt, dass große Herden und kurze, intensive Überweidung Erosion am stärksten aufhalten, was erstmal etwas konterintuitiv ist.
Ich finde auch gerade keine Studie zum Thema Weideland, dass co2 abbindet.
Ist aber auch so.
Leider ist die Internetsuche total schwierig, denn alles ist mit dem größten Blödsinn geflutet.
Ich finde auch keine Studie, ob Weidetiere Nitrate ins Grundwasser eintragen.
Ich glaube nicht, da sie ja nur soviel kacken können, wie sie fressen und es bleibt ja auf der Wiese.
Weidetiere verhindern Erosion. Konventionelle Landwirtschaft fördert sie.
Den Schaden kann man garnicht ausrechnen.
Weideland braucht man nicht spritzen. Konventioneller aber auch BIO Anbau kommen meistens nicht ohne Gifte aus.
Das alles gilt natürlich für maisgemästete Stalltiere nicht.
Ich werde mich dem Thema mal ganz ausführlich widmen, hatte dazu aber schon einen kurzen Beitrag. Ich denke an der Stelle können wir den Knoten auflösen und die von den 'Klimaexperten' mitgelieferten Lösungen als das entlarven was sie sind: Marketing für Palmöl, Rapsöl, Mais, Windräder, Solarzellen und Steuererhöhungen.