Social Distancing in der Simulation

Schwere Zeiten

Aktuell werden drastische Maßnahmen ergriffen, um den Verlauf der Corona-Ausbreitung zu verlangsamen. Möglichst wenige Patienten sollen einen schweren Krankheitsverlauf erleben müssen, und wenn doch, dann sollen sich diese Fälle über einen längeren Zeitraum verteilen. Es wäre übel, wenn mehr Menschen in die Krankenhäuser kommen als Beatmungsplätze bereitstehen.

Nützt es denn?

Nun stellen sich viele die Frage, inwiefern die aktuellen Maßnahmen nützen können. Die Washington Post hat in einem gut verständlichen Artikel mit einfachen Simulationen erklärt, was mit den Maßnahmen erreicht werden soll. Selbst wenn ihr im Englischen nicht so bewandert sein solltet, sind die Animationen sehenswert. Zur Erläuterung: Die blauen Bälle sind gesund, die braunen sind krank und die lila Bälle sind von der Krankheit genesen und immun gegen eine Neuinfektion. Die Simulation ist natürlich eine gewaltige Vereinfachung der wirklichen Vorgänge; natürlich ist das wirkliche Leben viel komplizierter. Vor allem verschwinden hier keine Bälle, sie werden alle wieder gesund.

Die Washington Post benutzt zwar eine Pay Wall, stellt aber ein kostenloses Angebot bereit. Klickt einfach auf die Free-Version.

Und im wirklichen Leben?

Mir tun die Gastwirte wirklich leid. Trotzdem ist es jetzt das Vernünftigste, wenn man Kontakte mit anderen Menschen so weit wie möglich vermeidet. Umso schneller kann sich die Situation wieder normalisieren. Lasst uns das Beste hoffen.

Sort:  

Den Artikel und die Visualisierung habe ich auch gesehen und finde es sehr gut erklärt.

Gibt es schon eine Übersetzung dazu???

Ich hatte erst überlegt es zu übersetzen, wollte mir aber keinen Urheberrechts-Ärger einhandeln. Bis jetzt habe ich noch keinen deutschsprachigen Artikel dazu gefunden.

Hoffentlich ist mann immun,.dass ist gar nicht gesagt auch nicht dass man die Krankheit nur einmal bekommen kannst.

Bei uns (Niederlande) gibt es zur Not nur 2000 Plätze im ganzen Land. 70+ wird schon nicht mehr reingelassen die sind schon augmfgegeben und können sterben.ohne Verpflegung... viele Junge Leute liegen im Krankenhaus werden wochenlang beatmet. Kann gut sein, dass das auch nicht mehr geht. Wer solange bracht zu heilen kann gar nicht gesund sein... in sechs Monaten oder nächsten Winter wissen wir Bescheid.

Genieße das schöne, LG 💕

Posted using Partiko Android

Man weiß tatsächlich noch nicht, ob eine Zweitinfektion möglich ist. Hier in Hamburg verstehen viele den Ernst der Situation noch nicht. Hoffentlich zieht die Vernunft nicht zu spät ein.

Ich hoffe es auch. Bei uns sind nicht mal.all Schule geschlossen... es ist leichter zu ignorieren wenn die meiste kranken im Süden leben. LG 💕

Danke für den Artikel, kannte ich noch gar nicht. 🙏

Das größte Problem an den Simulationen (das mir jetzt einfällt) ist die Tatsache, dass die Kugeln, die sich bewegen zufällig an andere stoßen.
Auch bei sozialem Abstand müssen die stationären Punkte einkaufen gehen (oder die beweglichen systematisch zu den stationären wandern.

Die einzige Chance um das wirklich konsequent zu verhindern, wären eingeschweißte Essenspakete, die dann unter Schutzmaßnahmen verteilt und vor allem auch sicher von jedem Stationären ausgepackt werden müssten..
Ein, zwei Eskalationsstufen haben unserere Regierungen also noch.

!invest_vote

Die Autoren schreiben ja auch selber, dass es eine starke Vereinfachung ist. Einigen "alles Blodsinn"-Leuten in meiner Umgebung hat es allerdings die Augen geöffnet.

Hoffen wir mal, dass nicht alle Eskalationsstufen nötig werden. Wenn ich mir vorstelle, wie meine Arbeitskollegen mit teilweise 3 Kindern wochenlang den Lagerkoller in der eigenen Wohnung ertragen müssen ... auweia!

!BEER drauf.

Jepp, hoffen wir mal aufs Beste.

Und für die "alles Blödsinn"-Fraktion: Ja, Italiener übertreiben gerne mal; aber die Situation in der Lombardei ist wirklich schlimm. Man muss bedenken, dass die Wirtschaft/Infrastruktur dort auf deutschem Niveau ist.
Dass sich gerade jetzt der Nationalismus durchsetzt mit Alleingängen der europäischen Regierungen ist eine Schande. Solidarität und (zumindest symbolische) Hilfe für Italien wäre angesagt; danach können die Grenzen immer noch dicht gemacht werden (macht eh keinen Unterschied, wenn alle Länder Ausgangssperren verhängen).

Wo man helfen kann, muss man das tun. Bis jetzt haben die EU-Staaten einigermaßen versagt. Das ist enorm traurig.


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