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RE: Ideologie 111 - Deutsche zahlen offenbar gerne Steuern

in #deutsch2 years ago

Jeder halbweg Informierte weiß, dass die Steuerlast in DE eine der höchsten überhaupt ist. Ich glaube aber auch, dass die Schmerzgrenze langsam erreicht wird. Der Mittelstand erstickt unter dieser Last und in Gesprächen in diesen Kreisen ist das ein Top-Thema.
Ich musste lachen als ich diese Schlagzeile gelesen hatte, "Die Deutschen zahlen gerne Steuern." Letztlich ist es so etwas wie eine Durchhalte-Parole, nur etwas verklausuliert. Wegen solcher Meldungen und Schlagzeilen in den großen Medien, leidet deren Glaubwürdigkeit immer mehr. Ich kenne nur Chefs und Bosse die sehr unglücklich über diese extrem hohe Steuerlast sind.

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Danke für den Kommentar!

Dass die Netto-Steuerzahler im Bereich höheren Frustes angekommen sind, sehe ich genau so. Aber wie ich im Artikel erwähnt habe, macht ihnen die grosse Zahl derer, die sich für Profiteure hält und es möglicherweise auch tatsächlich ist, ziemlich stark zu schaffen.

Dass gerade Unternehmer über die durch die hohen Abgaben hohen Kosten pro Arbeitnehmer = hoher Produktivitätsdruck oder -zwang nicht begeistert sind, leuchtet mir ein. Sie müssen schliesslich alles bezahlen, was der Arbeitnehmer an Kosten verursacht, unabhängig davon ob irgendeine Abgabe als Arbeitnehmeranteil oder Arbeitgeberanteil bezeichnet wird. Weniger Abgaben wäre die einfachste und damit sinnvollste Massnahme zur Senkung des Produktivitätsdrucks.

Letztes Jahr habe ich mal die Rechnung angestellt, wieviele Menschen man mit € 100'000 Gehaltsbudget pro Monat je nach Abgabenquote beschäftigen kann, wenn das Nettogehalt bei € 2'000 liegt, ohne Abgaben sind es deren 50. Fazit: Jede Erhöhung der Abgaben um 5 Prozentpunkte killt 2,5 Arbeitsplätze.


Politik 080 - Über Gehälter und Produktivitätsdruck. @saamychristen, 28. Juni 2018 https://steemit.com/deutsch/@saamychristen/politik-080-ueber-gehaelter-und-produktivitaetsdruck

Inzwischen liegt die Qupte der Sozialausgaben am BIP in D bei mehr als 30 Prozent. Da werden unproduktiive Gesinnungsfunktionäre Politkomiker. Faulenzer, Caritas und was weiss ich für Angestellte und ganze Herrscharen an Juristen, Beamten und Bürokraten durchgefüttert, die durch ihr parasitätes Wirken, ebenso wie die Asylindustrie und einige andere verworrene Gestalten die Wirtschaft und den ökonomischen Motor dieses Land zusammenbrechen lassen werden.

Die Mindestlohnorgien sind typisch für die finale Phase des Sozialismus ehe es zur Auslöschung der Geldvermögen kommt, die am Ende bei allen sozialistischen Experimenten stets die Folge war.

Der schwarz-grün-rot gelbe Sozialismus ergibt bei additiver Farbmissung erneut einen braunen Sumpf aus bereits tot geglaubten "Heilsbringern" in diesem Land und in ganz Europa...

Danke für den Kommentar!

Und es ist nicht nur so, dass diese grosse Quote an nicht produktiven Arbeitsplätzen existiert, sondern die Propaganda, die diese als wertvoller oder besser darstellt als klassische, produktive Malocherstellen, ist ziemlich frech. Es gibt auch kaum ein Bewusstsein, dass man als Angestellter für einen Mehrwert zu sorgen hat, der das eigene Bruttogehalt übersteigt. Wer das nicht tut, sollte unbedingt weniger verdienen.

Ich habe auch damit aufgehört, die Sozialdienstleister als Industrie zu bezeichnen, da für mich die Existenz aus eigener Produktivität ein Kernpunkt einer Industrie ist.

Zum Mindestlohn kann ich sagen, dass ich selbstverständlich auch ein Gegner davon bin. Um die Diskussion zu vermeiden ist es wichtig, das die Grundkosten des Lebens sehr tief sind. So, dass 90+ % der Bevölkerung ohne jede staatliche Hilfe durchs Leben kommt. Warum es für einen Staat kurzfristig interessant ist, eine abhängige, unfreie Bevölkerung zu haben, habe ich im Artikel dargelegt. Langfristig bedeutet es den Untergang, aber das interessiert Politiker und Medien nicht.

Das letzte ist etwas Klugscheisserei ;-) Die Farbmischungstechnik, die braun ergibt, dürfte aber subtraktiv sein, denn bei der additiven Farbmischung kann man aus den Grundfarben rot, grün und blau weiss generieren. Bei der subtraktiven Farbmischung sind die Grundfarben gelb, rot und blau.

https://de.wikipedia.org/wiki/Subtraktive_Farbmischung
https://de.wikipedia.org/wiki/Additive_Farbmischung

Hallo Saamy,

irgendwann wird die Rechnung vor allem jenen präsentiert, die meinten, dass man auf ewig auf Kosten der Malocher leben könnte.

Die Kaste der Sozialisten und Bürokraten wird dann kollektiv in der Arbeitslosigkeit landen, ebenso wie die Gruppe der Steuerkonsumenten, die sich seit Jahrzehnten auf Kosten der Leistungsträger in dieser Gesellschaft ein buntes Leben machen - ohne die Folgen ihres zutiefst ökonomisch destruktiven Handelns sich vor Augen zu führen.

Am Ende wird sich alles aber wohl zu einem harmonischen Ganzen zu sammenfügen.

Danke für den Hinweis mit der subtraktiven Farbmischung. Ein erholsames und frohes Wochenende - abseits von Politik und Sozialistischen Wahnsinn..