Alexa Echo der Horror schlechthin?

in #deutsch3 years ago

Per Zufall bin ich auf ein Youtube Video über Alexa Echo gestossen das mir das Blut in den Adern gefrieren lies.
Dabei geht es um die künstliche Intelligenz von Amazon Alexa Echo und ihre z.T. doch sehr speziellen Reaktionen und Antworten. Aber seht doch einfach mal selbst:

Alexa Echo lacht plötzlich gruselig 😱

Noch ein anderes Video über das Lachen von Alexa Echo

Und hier noch ein paar andere Geschichten über Alexa Echo

Was haltet Ihr von diesen Geschichten. Ist das für euch alles Blödsinn oder steckt wirklich was dahinter?
Habt Ihr selber eine Alexa zuhause und was sind eure Erfahrungen damit?

Schreibt mir doch eure Meinung in die Komentare.

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Skynet ist nicht mehr weit! Nur Spaß, nun mal im Ernst: Wer stellt sich freiwillig eine solche Wanze in sein Zuhause auf? Es reicht schon die Wanze, die man täglich mit sich trägt, sprich Smartphone. Wir lassen uns überwachen und zwar freiwillig.

Erinnert mich schon ein wenig an Skynet. Das hat schon was.

Alexa und Konsorten sind unabhängig von dem Lachen gruselig.

Am meisten gruselt es mich vor den Menschen, die sich ein solches Gerät freiwillig in das allerletzte private Refugium stellen, das dem Individuum noch geblieben ist.

Naja ich würde auch nicht freiwillig so ein Ding in der Wohnung aufstellen. 😱

Dann lass uns auf die EU-Verordnung warten, die das verbindlich macht!
Wegen der Sicherheit, oder so...

EU-Verordnung? Du meinst die DSGVO? Die ist seit dem 25.05.2018 bereits in Kraft.

Nein, ich meine den Wust an EU-Verordnungen, die aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen wie Gesetze behandelt werden und denen sklavisch gefolgt wird.

Selbst bei Armeen gibt es sowas wie den Befehlsnotstand, der die Anwendung des gesunden Menschverstandes über eine autoritäre Anweisung stellt.

Ich denke Alexa braucht noch eine Kamera. Dann wird man beim Einkauf noch besser beraten. Zwecks Wohungs Einrichtung und co.

In den 90er gab es richtig tolle Text-to-speech Software. Teuer und nutzlos. Man musste sie erstmal stundenlang anlernen. Anschliessend durfte man jedes zweite diktierte Wort per Tastatur korrigieren. Der Fachbereich der Mustererkennung tat sich einfach schwer mit der menschlichen Aussprache.

Dann kam Tante Google und bot den selben Dienst online an. Wieso online? Wegen Rechenleistung, da unsere "Smartphones" zu schwach waren, um die alten Mustererkennungsalgorythmen laufen zu lassen. Doch im gleichen Zuge wurde unsere Daten gespeichert und zur weiteren Forschung benutzt (War kein Geheimnis). Durch die Einspeisung von Terrabytes an Tonaufnahmen und ihrer Analyse konnte Google die alten Algorythmen so aufwerten dass man diesen Dienst heute offline nutzen kann. Man brauch nur ne lächerliche Smartphone CPU und 40-60 MB Speicherplatz. Vor 25 Jahren wäre das undenkbar gewesen.

Daraus entstehen nun ganz tolle Produkte. Wie Alexa. Man könnte sie natürlich auch offline (mit gewissen Einschränkungen) betreiben, doch das will der Hersteller nicht. Der will Daten. Denn Daten sind Macht und Macht ist Geld. Niemand brauch behaupten, dass er vor dem Kauf einer Alexa, das nicht gewusst hätte, denn dieses Thema macht schon lange sie Runde. Nur unter anderen Namen. Fazit: Wer tolles Zeug will, muss mit Privatsphäre bezahlen. Wer's verkraften kann, soll's machen.

Doch dann kommt unser Skynet. Vorzugsweise von denen hier: https://experiments.withgoogle.com/collection/ai. Diese Kollegen sind die Meister der Datenanalyse und Verarbeitung. Zur Zeit ist das alles noch Kinderkacke. Doch das war die text-to.speech vor 25 Jahren auch. Die Wahrscheinlichkeit, dass die KI uns durch Einspeisung unserer freiwillig gelieferten Daten über den Kopf wächst, ist nicht so abwegig.

Meiner Meinung nach, gibt es also nur eine Lösung, um den ganzen Quatsch zu unterbinden: Lasst nicht euer ganzes Leben digitalisieren. Es gibt sinnvolle Technik, deren Nutzung durchaus von Vorteil ist. Doch wenn der Preis zu hoch ist, sollte man die Finger von lassen. In diesem Sinne:

Alexa hört mit

Ich mag Smartphones und das Internet etc. aber Alexa wollte ich nicht im Haus haben. Das geht mir dann doch zu weit. "Das Netz" weiß so schon genug über mich ;-)