Die FPÖ, der Nichtraucherschutz und die direkte Demokratie

in deutsch •  last year  (edited)

Die Ausgangslage

Die abgewählte SPÖ/ÖVP-Koalition hatte in der letzten Wahlperiode ein Nichtraucherschutzgesetz verabschiedet, was für vollständig rauchfreie Gastronomiebetriebe sorgen sollte. Das Inkrafttreten war - warum auch immer - auf den 1.Mai 2018 terminiert. Mit ein Auslöser für das Gesetz war die tödliche Lungenkrebserkrankung des Journalisten Kurt Kuch, der sich in seinen letzten Tagen vehement (aber zu spät) öffentlich gegen das Rauchen engagiert hatte, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Kuch. Die FPÖ war hingegen in die Wahlauseinandersetzung mit dem Versprechen gegangen, dieses strenge Gesetz zu kippen und konnte sich bei den Koalitionsverhandlungen damit auch durchsetzen. Im ÖVP/FPÖ-Koalitionsvertrag heißt es:

Im Sinne der unternehmerischen Freiheit dürfen Gastronomiebetriebe weiterhin Raucherbereiche anbieten, wobei der Schutz von Mitarbeitern und Jugendlichen ausgebaut wird. Der Nichtraucherschutz wird sich am „Berliner Modell“ oientieren.

Das Volksbegehren

Zur Verhinderng dieser politischen "Rolle rückwärts" wurde vor kurzem ein Volksbegehren gestartet, was das Inkrafttreten der strengen Regelung zum 1.5.2018 sicherstellen soll:


(Bildquelle https://www.dontsmoke.at/)

Die Forderung nach mehr direkter Demokratie

Witzigerweise konnte sich die FPÖ im Koalitionsvertrag auch mit ihrer Forderung nach mehr direkter Demokratie durchsetzen, denn in dem Abkommen steht der folgende Passus:

Wir werden durch einen Ausbau der direkten Demokratie die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an politischen Prozessen erhöhen.

Also was nun, FPÖ??

Das leidige Nichtraucherschutzthema in der Gastronomie wäre ein idealer Streitgegenstand, den man guten Gewissens dem Souverän zur Entscheidung überlassen könnte. Die frischgebackene Initiative wurde in ihren ersten Tagen so gut nachgefragt, dass der Server zeitweise nicht mehr erreichbar war:


(Bildquelle ORF Videotext)

Die FPÖ zeigt sich indes beharrlich:


(Bildquelle ORF-Videotext)

Besonders pikant ist der Umstand, dass das Gesundheitsministerium mit Mag. Beate Hartinger-Klein von der FPÖ geleitet wird. Politisch klug wäre es meines Erachtens, sich an diesem Thema nicht weiter die Finger zu verbrennen und einen eleganten Abgang durch die Hintertür der Forderung nach mehr direkter Demokratie hinzulegen. Aber der FPÖ-Boss Strache scheint den Anhängern auch seines Lasters in NibeLUNGENtreue die Stange halten zu wollen.

Dejavue Bayern 2010

Interessanterweise hat im Jahr 2010 exakt zu diesem Thema in Bayern ein Volksbegehren stattgefunden:


(Bildquelle https://de.wikipedia.org/wiki/Volksentscheid_%E2%80%9ENichtraucherschutz%E2%80%9C_in_Bayern)

Seither gilt in der Gastronomie in Bayern ein absolutes Rauchverbot.

Vorausgegangen war - genau wie aktuell in Österreich - ein politisches Hick-Hack, primär verursacht durch die FDP, die in Koalitionsverhandlungen mit der CSU Ende 2008 eine Entschärfung der ursprünglich von der CSU beschlossenen Regelung durchgesetzt hatte. Letztlich wurde von einer sehr aktiven Bürgerinitiative um Sebastian Frankenberger der stenge Nichtraucherschutz von der Bevölkerung mehrheitlich beschlossen.
Zu bemerken ist noch, dass in Deutschland der Nichtraucherschutz Ländersache ist; daher gilt in Berlin eine andere Regelung, auf die sich der österreichische Koalitionsvertrag bezieht.

Österreicher, wie ist Eure Meinung?

Macht ihr mit bei dontsmoke.at oder hofft ihr auf H.C. Strache?

Libertäre, die Adjutanten der Raucher

Aus libertären Kreisen kommt gerne das Argument, dass es dem Wirt überlassen bleiben sollte, was in seinem Betrieb gestattet ist. Schießlich ist niemand gezwungen, dort einzukehren. Ist diese Ansicht stichhaltig? Wie wäre es dann mit Arbeitsschutz, Hygienevorschriften, Lebensmittelqualität etc? Brauchen wir ein staatliches Gemeinwesen, das allgemeine "Spielregeln" in vielen Lebensbereichen festlegt oder wollen wir das freie Spiel der Interessen? Wo ist die Grenze zwischen notwendigen und überflüssigen Regeln? Beispielsweise halte ich die Regel, dass auf der rechten Straßenseite gefahren wird, für absolut notwendig. Würde ein Libertärer fordern, dass jeder selbst entscheiden kann, auf welcher Seite er fährt? Diese Überlegung gibt sicher viel Raum für Diskussionen.

Viel Spaß!

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  ·  last year (edited)

@freiheit50 I totally approve (didn't work at 100% Google translate but I appreciate your article!)

Es passt den Parteien halt meist nur, was man sofort zum eigenen Vorteil nutzen kann ;) Siehe auch Postenschacher bei der ÖBB z.b.! Da sind halt leider alle Partien gleich :(

Als angehender Arzt habe ich natürlich FÜR das Rauchverbot unterschrieben!

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Ich glaube man kann generell nur schwer PRO rauchen argumentieren. Ich selbst habe lange geraucht und ja hin und wieder rauche ich mal eine Zigarette.

Dennoch gilt es es denn Sachverhalt ein wenig isoliert zu betrachten. Wir befinden uns im Jahr 2018 - Zeiten ändern sich - und in Lokalitäten soll nicht mehr geraucht werden. Ich spreche jetzt weder von Passivrauchen noch Zivilcourage - NEIN - es hat einfach ein Umdenken in der westlichen Welt stattgefunden und dies soll nicht durch "deplatziertes Kräftemessen" hinausgezögert werden.

Meine Meinung...zudem schließe ich mich dem Vorredner an. Politik dient denen, die sie machen :)

Was das Rauchen anbetrifft bin ich für strengen Nichtraucherschutz, denn die Freiheit des Individuums sollte dort enden, wo sie die Freiheiten anderer einschränkt. Wenn ich es aber vermeiden muss, bestimmte öffentliche Treffpunkte kulturellen Lebens zu besuchen, weil dort andere, die ihre 'Freiheit' zu rauchen ausüben, meine Gesundheit schädigten, wird letztlich meine Freiheit eingeschränkt, mich unbehelligt im öffentlichen Raum bewegen zu können ...

Dass natürlich jeder das Recht haben sollte in seinem eigenen Privatbereich so viel zu rauchen wie er will, ist eine Selbstverständlichkeit.

Die Idee den Bürger abstimmen zu lassen, ist sinnvoll (wenn dann z. B. eine Mehrheit für weniger strenge Rauchergesetze wäre, müsste ich das akzeptieren).

Irgendwie läuft vieles in Österreich momentan nicht so, wie ich mir das wünschen würde - habe gestern dies gelesen:
https://www.trendingtopics.at/oesterreichisches-finanzministerium-will-volle-steuer-auf-bitcoin-einfuehren/

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Solange die Autoindustrie Verbrennungsmotoren produzieren darf, Militär und Atomindustrie Spaltmaterial, solange Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe die Atmosphäre verpesten dürfen und andere gefährliche Mechanismen der Lebensraumzerstörung nicht gestoppt werden, halte ich jede Diskussion um das Rauchen für absurd. Militante Nichtraucher sind mir sowie schon immer charakterlich suspekt, da sie sich so leidenschaftlich an einem ganz offensichtlichen Stellvertreterproblem abarbeiten. Auf die tatsächlichen Probleme und Gefahren werden sie niemals Einfluss haben. Deshalb bestehen sie auch so sehr auf ihrem kleinen Erfolgserlebnis, wenigstens Rauchverbote durchgesetzt zu haben.

Edit: Verbrennungsmotor ist nicht ganz korrekt da die Wasserstofftechnik ja ohne Schadstoffe funktioniert,

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Vielen Dank für deinen Kommentar! Es gibt tatsächlich Themen, bei denen wir beide uns wohl nicht ganz einig werden. Macht aber nichts.
Das Phänomen des Rauchens (und seine Vor- und Nachteile für den Einzelnen) steht nicht im Fokus dieses Artikels. Vielmehr geht es um die Regelung eines gedeihliches Miteinanders der beiden Fraktionen. So wie der Nichtraucher sich damit abfinden muss, dass es Raucher gibt, sollten letztere akzeptieren, dass ihre gasförmige Hinterlassenschaft die Nichtraucher belästigt. Was also ist zu tun? Welche Seite muss nachgeben? Die Forderung nach Toleranz ergeht an beide Lager. Wenn nun ein Raucher und ein Nichtraucher zusammen ein Lokal aufsuchen wollen, muss eine Seite nachgeben. Jahrzehntelang war das Raucherlager der Gewinner, nun dreht sich der Wind und die Nichtraucher sind im Vormarsch. Der Trend zum rauchfreien Miteinander ist in vielen gesellschaftichen Bereichen erkennbar.
Ich halte eine Volksabstimmung sehr geeignet, um das Thema einer Entscheidung zuzuführen. Das ist jedenfalls besser, als wenn Parlamentarier darüber befinden.
Und nun kommt der entscheidende Punkt: Wenn der Souverän auch über Kriegseinsätze und Umweltverschutzung abstimmen dürfte, dann gäbe es eine bessere Welt.
Power to the people!

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Lieber @freiheit50, nicht in allen Punkten mit dir einig zu sein ist selbst nach diesen vielen Monaten deiner Begleitung eher inspirierend als unbefriedigend. Gäbe es keine kontroversen Standpunkte zwischen uns, wäre es bald arg fad geworden. In politischen Fragen bin ich gegen jede Art von Bürgerentscheid außerhalb der Parlamente. Wir haben eine Verfassung und sollten zunächst einmal dafür sorgen, dass die funktioniert. Von Anfang an wird die standardmäßig von Lobbyisten und ihren politischen Komplizen einseitig verbogen. Wir müssen endlich dafür sorgen, und dass sie tatsächlich auch gelebt wird. Ich verstehe nicht woher diese blauäugige Ansicht kommt, dass der Souverän zu besseren Sachentscheidungen findet, als ein ordentlich funktionierendes Parlament. Angesichts eines beschämend hohen Anteils absolut tumber Bürger, rechne ich eher mit dem Gegenteil. Einen Volksentscheid gewinnt sowieso immer die Seite, die mehr Geld in die PR stecken kann. In Deutschland würde die Bildzeitung ansagen, was gewählt wird. So schlimm steht es um den Bildungsgrad des Souveräns. Power to the People ist der zweite Schritt vor dem ersten. Gleiche Bildungschancen würden überhaupt erst die Grundlagen dafür schaffen, dass die People mit ihrer Power überhaupt verantwortungsvoll umgehen könnten.

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@afrog
Irgendwo muss der Anfang gemacht werde. Ich bin sicher keine militante Nichtraucherin, im Gegenteil. Aber in der Gastronomie hat es nichts zu suchen. Schon aus Rücksicht auf die Menschen, die dort den ganzen Tag arbeiten müssen. Mein Essen hätte ich auch gerne "ungeräuchert". Ja und als Gast genieße es außerde auch immer wieder, wenn ich heimkomme und mein Gewand stinkt nicht nach kaltem Rauch!

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In dem Moment, wo mir jemand Zigarettenqualm ins Gesicht bläst, nutzt es mir wenig, dass ich mich z. B. auch über die zu hohe Luftverschmutzung in deutschen Städten durch Autoabgase ärgere ...

Dass es auch x andere (vielleicht größere) Baustellen gibt, heißt doch nicht, dass man an der 'x+1ten' nicht arbeiten sollte? :-)
Das ist eine Ausrede, die mir häufig begegnet: Wirft z. B. jemand einfach einen Pappbecher in die Gegend, und ich weise darauf hin, dass es Papierkörbe gibt, höre ich oft irgendeinen Quatsch, wie z. B. "Deutschland ist ja wohl nicht der Hauptverursacher von Müll!" Aha, und deshalb sollte jeder seine Pappbecher in der Landschaft entsorgen?

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@Jaki01, wenn mir jemand seinen Rauch ins Gesicht bläst, hat derjenige sofort arg schlechte Karten. Ich bin selbst Raucher und weiß trotzdem, was sich gehört. Dein Pappbecherkonstrukt eignet sich auch nicht, meine Argumentation auszuhebeln. Was ich geschrieben habe ist nämlich keine Ausrede sondern ein legitimer Einwand, der sich nicht durch beliebig konstruierte Pseudobeispiele entkräften lässt. Ich brauche auch keine Ausrede, weil mich tatsächlich niemand bei einem Vergehen ertappt hat und es gibt nicht „vielleicht“ größere Baustellen, sondern ich habe von tatsächlichen Gesundheitsrisiken gegenüber den hysterisch aufgeblasenen Problemen einer militanten Nichtraucherschaft geschrieben.

Würden die vorgeblichen Gesundheitsfanatiker mit der gleichen Vehemenz gegen alle stillschweigend tolerierten, wesentlich gefährlicheren Probleme vorgehen, könnten wir tatsächlich noch einmal darüber reden. Ansonsten ist dieses allseits bekannte, überhebliche Nichtrauchergehabe einfach nur lachhaft. Die sind keine besseren Menschen und auch keine stärkeren, sondern nur schnell beleidigt, erschreckend kleinkariert und rufen gerne nach Mami, wenn sie ihren Willen nicht bekommen.

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Die 'Ausrede' bezieht sich darauf, gegen ein bestimmtes Problem nichts tun zu wollen, weil es ja vieeeel dringendere andere (Verbrennungsmotoren etc.) gibt ... Nur hat das eine mit dem anderen NICHTS zu tun. :)

Wie kommst du darauf, ich würde andere Probleme stillschweigend tolerieren? Nur jetzt ging es eben ums Rauchen. Und JA, Passivrauchen ist nunmal schädlich - daran ist überhaupt gar nichts "lachhaft" - und ebenfalls JA, ich war schon des Öfteren gezwungen passiv zu rauchen ...

Um solche Dinge festzustellen, brauche ich nach niemandem zu rufen. :)

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Das eine hat insofern mit dem anderen zu tun, als es um Gesundheitsrisiken geht und da gibt es einige, wesentlich gewichtigere Risiken, die selbst von Nichtrauchern völlig unbekümmert eingegangen werden.

Das Rufen nach Mami war ein Synonym für die Einschaltung des Gesetzgebers durch beleidigte Nichtraucher, angesichts einer derart marginalen Problematik, die jederzeit durch Vereinbarung vor Ort des Geschehens und sowieso durch anständiges Benehmen gar nicht zu einem Problem werden müsste.

Ich bin aber auch der Meinung, dass diese Diskussion zu nichts führt, als zu Verdruss. Die Fronten sind gerade bei diesem unselig aufgeblasenen Scheinproblem verhärtet. Daher überlasse ich dir jetzt gerne das letzte Wort.

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Dann hat auch mein Pappbecher etwas mit der Gesamtproduktion von Müll zu tun: "Wie kann man sich nur darüber aufregen und nach mehr Strenge rufen, wenn jemand seinen Pappbecher in die Hecke wirft, wo doch unsere Ozeane voll von Plastik sind?" Doch kann man, denn nur weil die Ozeane verdreckt sind, ist das m. E. kein Grund, über den weggeworfenen Pappbecher hinwegzusehen ... und nur weil Verbrennungsmotoren die Luft verpesten, heißt dass noch laaange nicht, dass das Passivrauchproblem "marginal" sei. Soll ich jetzt wirklich Statistiken bezüglich der Schädlichkeit des Passivrauchens herauskramen? Ich denke, wir lassen das ... :)

Das Problem besteht darin, dass es von den Verursachern als "Scheinproblem" abgetan wird. :-)

Tut mir aufrichtig leid, falls ich Verdruss erzeugt haben sollte ... sieh es doch einfach 'sportlich' als Wettstreit der Argumente.

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Was Statistiken wert sind, wissen wir beide. Immer das, was der Auftraggeber gerne sehen möchte. Alleine aus diesem Grund wäre das Zücken der Statistikkarte kaum zielführend. Zu jedem deiner Beweise könnte ich dir locker den Gegenbeweis vorlegen. Ja, das lassen wir besser.

Sportlich nehme ich das sowieso, lieber @jaki01. Das siehst du daran, dass ich deine Kommentare gerne vote. Ich weiß ja, dass es bei diesem emotionalen Thema niemals einen Konsens geben wird. Trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung, dass Rauchen kein Problem ist, das gesetzlicher Regelung bedarf außer Schwangeren und uneinsichtigen Eltern bei Strafe zu verbieten, ihre Kinder vollzudampfen. Ansonsten kann sich jeder ganz einfach vor dem gefürchteten Rauch schützen, indem man die Orte meidet, wo geraucht werden darf. Viele davon gibt es ja sowieso nicht mehr.

Selbstverständlich bin ich auch der Meinung, dass Raucher stets Rücksicht walten lassen sollten. Angesichts der zügellosen Hysterie, die von vielen Nichtrauchern ausgeht, gehört das für mich mittlerweile sowieso zum Selbstschutz.

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Sooo ... nun ist die Diskussion so lang geworden, dass ich ihr einfach einen Artikel gewidmet habe. :)

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Genau meine Meinung. Diese Hetze gegen die Raucher.
Sollens den Alkoholkonsum in den Lokalen gleich auch verbieten. Ist meiner Meinung mach gefährlicher wenn stark alkoholisierte Leute (Gruppen) durch die Gegend rennen und randalieren, stenkern und was weiß ich was.
Verbote Verbote Verbote.
Also ich unterschreibe sowas sicher nicht.
So jetzt schreib ich nichts mehr und zünde mir eine Zigarette an.
PS.
Dazu setzte ich mich zur offenen Gartentür, damit meine Katze nicht mitrauchen müssen (ernst gemeint)
und zum Glück ist mein Nachbar ober mir Raucher, sonst würds da womöglich Probleme geben.

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Ich habe nichts dagegen, wenn ein Restauratbesitzer entscheidet, dass es von Vorteil ist, wenn man in seinem Gastraum nicht raucht, liebe @wunderland. Das ist vollkommen okay, ich kann so etwas respektieren. Man sollte das der an der Türe zum Ausdruck bringen und gut ist es. Wenn sich mit der Sache allerdings die Legislative befassen muss, Volksabstimmungen deshalb initiiert werden, weist das darauf hin, dass eben keine der Seiten weder Rücksicht nehmen möchte noch in der Auseinandersetzung einen Kompromiss sucht. Es geht einfach nur noch um das Gewinnen und das Argument mit den Angestellten ist in dem Zusammenhang ebenso verlogen, wie das Gesundheitsargument im Falle des Mitrauchens von Nichtrauchern. Jede Diskussion über das Thema ist genau so lächerlich wie die Menschen, wegen denen diese maßlos überflüssige Zeit- und Ressourcenverschwendung durchgezogen werden muss. Meine Frage ist noch euinmal:
Haben wir tatsächlich keine dringenderen Probleme als diese erbärmliche Rechthaberdiskussion um das Rauchen?

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Der Unterschied zwischen Rauchen und Alkoholkonsum ist simpel: Wenn jemand trinkt, schädigt er nur sich selbst (es sei denn, er setzt sich danach ins Auto ...), wenn er raucht, schädigt er auch die Menschen in seiner Umgebung ...

Eine Tatsache ist nicht wegzuleugnen, seit die Streiterei um Raucher oder Nichtraucher Lokal, haben sehr sehr viele Lokale in Österreich geschlossen. Weil sie damals umbauen mußten, wenn mehr als 75m2 größe hat, musste mann einen abgetrennten Bereich machen.

Meine Meinung ist leben und leben lassen, warum muß sich überhaupt die Politik damit befassen. Der Gastwirt bzw. in weiterer Folge der Gast soll entscheiden wo er hin oder nicht hingeht.

Lg @freiheit50

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Zunächst mal bekommst du 25% Kartoffelbonus. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, in denen man im Büro gegen seinen Willen zugequalmt wurde und man auch in Großstädten kein Nichtraucherlokal finden konnte. Die Politik befasst sich deswegen damit, weil das Zusammenleben zwischen Rauchern und Nichtrauchern im öffentlichen Raum einer Regelung bedarf. Es wäre am besten, wenn das Volk entscheidet.
Schauen wir mal, was die anderen hier noch kommentieren und wie Österreich letztlich abstimmt.

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Es wird ein sehr eindeutiges Ergebnis werden, gespannt sein darf man auf die Reaktion der FPÖ, den es war eines wenn nicht die erste Bedingung für eine Koalition.

Ich habe mich so sehr auf den 1. Mai gefreut.
So vieles hätte sich verbessert, so viel gutes wäre dadurch entstanden.
Aber leider musste (und muss scheinbar immer noch) die neue Regierung dem ganzen einen großen Strich mittendruch machen.

Seither verfolge ich das gesamte HickHack mit großer Aufmerksamkeit und weiß echt nicht ob ich vor Verzweiflung lachen oder weinen soll.
Ich beschäftige mich seit Jahren intensivst mit dem Thema Rauchen, bzw. Nichtrauchen, spreche mit den verschiedensten Leuten darüber und beobachte die Situationen in Lokalen und Bars.

Viele "Argumente", welche für das Rauchen gebracht werden, sind so realitätsfern, das sich in mir alles verzieht.
Auch die Argumentation von FPÖ hinkt von allen Seiten.

Ich komme aus einer sehr kleinen Stadt (12.000 Einwohner).
In der gesamten Stadt gibt es so gut wie keine Möglichkeit, in ein völlig rauchfreies Lokal zu gehen...
Wenn ein Raucher sagt: "Nichtraucher sollen halt einfach in ein Nichtraucherlokal gehen" ist es für mich jedes Mal ein Schlag ins Gesicht.
Ich würde ja gerne - aber es geht einfach nicht!
Und um in den Nichtraucherbereich zu kommen muss man fast immer durch den Barbereich, wo natürlich geraucht wird.
Egal wohin man geht, am Ende stinkt man immer nach Rauch.
Ein "Nichtraucherschutz" ist de facto also nicht gegeben.


Die FPÖ versucht ihre "Lösung" des Problemes mit einem verbesserten Jugendschutz zu argumentieren. Ich kann aus Erfahrung und Beobachtung sagen, das das völliger Schwachsinn ist.
Ca. 70% der Jugendlichen, die in meiner Stadt in die verschiedenen Bars gehen, sind unter 18. (so gut wie alle über 18 ziehen nämlich in größere Städte zum Studieren) Man kann genügend offensichtlich unter(!) 16 Jährige beobachten, die in diesen Bars ohne Probleme hochprozentiges bekommen und (natürlich) auch fleißig rauchen.
In so einer Kleinstadt ist leider "eh alles wurscht" und ich glaube nicht, dass sich hier auch nur Irgendwas zu Gunsten des "ach so guten" Jugendschutzes ändern wird.

Einzige Lösung wäre ein flächendeckendes Rauchverbot in allen Lokalen. Es würden dann weitaus weniger Jugendliche zu rauchen beginnen.

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Vielen Dank für deinen Kommentar und deinen persönlichen Einsatz für mehr Gesundheitsbewusstsein.

Ich selbst bin Nichtraucher, habe aber während meines Studiums viel in der Gastronomie gearbeitet und war da fast täglich mehreren Stunden dem Rauch ausgesetzt. Das war natürlich für mich sehr unangenehm. Trotzdem kann ich natürlich auch Raucher verstehen, die sich da eingeschränkt fühlen, jedoch sollte man dabei auch bedenken, dass ja daraus nicht nur für die Raucher sondern auch für die Nichtraucher ein gesundheitliches Risiko besteht.
Deshalb bin ich auch ganz froh dass bei uns in Bayern ein Rauchverbot eingeführt wurde.

Bin absolut für ein Rauchverbot in Gaststätten. Zwar kann jeder entscheiden ob und wie er dort verkehrt und arbeitet, aber die Realität sieht dann doch anders aus. Alleine Kellner, Kinder usw. können eben nicht wirklich frei entscheiden bzw. ordnen sich den Umständen unter.

Hier haben auch viele gejammert, doch mittlerweile ist es normal und ich kenne kaum einen Raucher der negativ gegen das Rauchverbot gestimmt ist.

Als Libertärer kann ich nur sagen, der Wirt als Unternehmer muss selbst entscheiden dürfen, wer seine Gaststätte betreten darf und ob darin geraucht werden darf oder nicht. Libertär sein heißt nicht, dass man ohne Spielregeln leben will. Der Besitzer eines gutes bestimmt die Spielregeln, also bestimmt der Besitzer der Straße (in unserem Fall der Staat) auf welcher Seite gefahren wird und auch wie schnell gefahren werden darf. Selbstverständlich darf niemand einem anderen durch seine Handlungen Schaden zufügen. Begebe ich mich als Nichtraucher in eine Gaststätte in der geraucht wird, nehme ich mögliche Gesundheitsschäden billigend in Kauf. Ich persönlich hasse es, wenn während ich esse geraucht wird, ich habe aber bei dem Volksentscheid damals trotzdem gegen das absolute Rauchverbot gestimmt, weil ich niemanden vorschreiben will, was er in seiner Gaststätte tun darf und was nicht. In meinen Augen verstößt ein Rauchverbot in privat geführten Gaststätten gegen das Nicht-Aggressionsprinzip. Rauchverbote in staatlichen Einrichtungen finde ich dagegen in Ordnung, da der Staat hier als Besitzer der Einrichtungen die Spielregeln bestimmen kann. Natürlich wäre es aus libertärer Sicht schöner, wenn sich alles in Privatbesitz befindet, aber das ist eine andere Geschichte.

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Verstößt das Rauchen in Gegenwart von Nichtrauchern nicht gegen das Nichtagressionsprinzip?

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Das mit dem Passivrauchen ist wirklich eine heikle Frage.
Die Libertären sagen, daß einem der eigene Körper selbst gehört. Daher darf man mit seinem eigenen Körper nach deren Auffassung anstellen, was man möchte. Dazu gehört auch das Rauchen.
Allerdings kann man auch nach libertärer Auffassung nicht tun und lassen, was man will.
Dazu gehört eben auch, daß Dritte nicht durch z.B. Passivrauchen geschädigt werden dürfen.
Die Schädlichkeit des Passivrauchens will ich hier auch nicht zur Disposition stellen.
Und das schließt auch wahlloses Fahren auf irgendwelchen Straßenseiten aus. ;-)

P.S.: Ich versuche mir oft eine reine Privatrechtsgesellschaft vorzustellen. Aber es gibt da ein paar Punkte, die ich für echt kniffelig halte. Und das ist weniger der Straßenbau, oder auf welcher Straßenseite gefahren werden darf, oder ob in Kneipen geraucht werden darf, sondern v.a. die Frage der Wasserversorgung.

Ich kann mir das bislang einfach nicht privatrechtlich geregelt vorstellen - und daß obwohl ich in Monopolen der öffentlichen Hand ein Problem sehe. Und das, obwohl ich die Tragik der Allmende als bewiesen ansehe.

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@andyjaypowell Walter Block hat dazu ein ganzes Buch geschrieben:
Water Capitalism: The Case for Privatizing Oceans, Rivers, Lakes, and Aquifers
Aber wo liegt das Problem?
Vergleiche das ganze doch mit Erdgas und Heizöl.
Wenn ich Erdgas zum heizen benutze, bin ich gewissermaßen auch einem privaten Anbieter ausgeliefert, wenn der es mit den Preisen übertreibt, wechsle ich den Anbieter oder steige ganz um auf Heizöl,etc. Wenn dein Stromanbieter zu teuer ist kannst Du ja auch wechseln. Genauso wie beim Strom könnten mehrere Anbieter Wasser ins Netz einspeisen. Mein Strom kommt immer vom örtlichen Atomkraftwerk, egal welchen Anbieter ich habe, mein Anbieter ist halt dann verpflichtet, den von mir entnommenen Strom ins Netz einzuspeisen. So könnte es dann auch beim Wasser laufen. Wenn es die Anbieter mit den Preisen übertreiben, drängen mehr Anbieter in den Markt, oder die Leute beginnen selbst Brunnen zu bohren, oder stellen sich große Tanks in den Keller, die sie dann genau wie beim Heizöl befüllen lassen. Der Betreiber des Netzes müsste halt dann gewisse Standards festlegen und diese auch kontrollieren, damit kein schlechtes Wasser eingespeist wird.

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Klingt vernünftig. Aber wem gehört das Netz?!?

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@andyjaypowell Das Netz gehört dem, der es baut. Sollte sich das Netzt bereits im Staatsbesitz befinden, könnte man es privatisieren, in dem man Aktien an die Bürger ausgibt. Nach einer bestimmten Zeit, startet dann der Handel mit den Aktien, findet sich ein Investor, der die Mehrheit der Aktien aufkauft, übernimmt er das Netz. Bis das so weit ist, wird das Netz durch die Stadtwerke weiter betrieben. Auf diese Weise können sich auch die Bürger zusammentun und gemeinsam die Aktienmehrheit behalten und selbst eine Unternehmensleitung einsetzten, wenn sie das wollen. Die einzige Frage, die noch bleibt ist, wie man die Aktien verteilt. Bekommt jeder einen Anteil, oder nur die Nettosteuerzahler? Wie lange muss man in einer Kommune gelebt haben, um Aktienanteile zu bekommen,etc.
Aber diese Probleme lassen sich regeln.
Wobei ich sagen muss, dass die Wasserversorgung das Letzte ist, was ich privatisieren würde. Bei dem Wasserreichtum in Deutschland schaffen es sogar Staatsbetriebe kostendeckend und zu einem vernünftigen Preis und Qualität zu produzieren.

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Kommt darauf an, ob der Besitzer der Örtlichkeit, an der wir uns befinden, das Rauchen erlaubt oder nicht. Gehe ich als Nichtraucher an einen Ort, wo das Rauchen erlaubt ist, nehme ich die Schädigung meiner Gesundheit billigend in Kauf. Raucht dagegen jemand in meiner Wohnung, obwohl ich es ihm verboten habe oder er raucht an einem Ort, an dem der Besitzer das Rauchen verboten hat, verstößt er gegen das Nicht-Aggressionsprinzip.

Ein seit Jahren sehr leidiges Thema bei uns in Österreich, bin dem libertären Gedankengut nicht ganz abgeneigt, bei diesem Thema bin ich allerdings FÜR das Rauchverbot, spätestens beim Schutz der Mitarbeiter in den Gastronomiebetrieben sehe ich wenig Platz für alternative Meinungen ...

Das ist ein schwieriges Thema, da ich beide Seiten nachvollziehen kann, werde aber vermutlich für das Rauchverbot in der Gastronomie aus gesundheitlichen Überlegungen und für den NR-Schutz stimmen.

Ich bin in der Situation, mich in beide Seiten hineinversetzen zu können. Habe als Jugendlicher angefangen zu rauchen und dann vor ca 6 Jahren den Entschluss gefasst, damit aufzuhören (wollte die xte Preiserhöhung nicht mehr mitmachen) und bin erfreulicher Weise bis heute abstinent.

Rauchen ist für mich ein Genuss mit zweischneidigem Charakter. Zum einen gönne ich jedem seine Zigarette (auch nach Jahren der Abstinenz überkommt mich doch noch hin und wieder der Guster), besonders zu einem guten Getränk oder nach üppigen Essen.

Auf der anderen Seite stehen gesundheitliche Aspekte, die man einfach nicht ignorieren kann. Rauchen ist nun mal gesundheitsschädigend und im Sinne eines harmonischen Miteinanders endet die uneingeschränkte Freiheit für mich nun einmal dort, wo die eines anderen anfängt.

Ich habe lange überlegt und für mich den Entschluss gefasst, dass ich ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie unterstütze. Aus folgenden Gründen:

  1. Ich habe es in anderen Ländern erlebt, das vor die Tür gehen für eine Zigarette ist nicht so schlimm wie es klingt. Ich bin zudem mit meinem Blog ca 1x pro Woche in einem Restaurant unterwegs und in der Gruppe sind auch Raucher dabei, die sich darüber nie beklagen - im Gegensatz entstehen vor der Tür mit anderen Gästen die rauchen oft interessante Gespräche.
  2. Die Geruchsbelästigung wird von Rauchern ev. unterschätzt. Ich war selbst ziemlich erstaunt, wie sehr das eigentlich stinkt.
  3. Zur Geruchsbelästigung kommt auch das gesundheitliche Risiko, dem ich mich im Passivrauch nicht entziehen kann. Als Gast habe ich die Wahl, Raucherlokale nicht zu besuchen. Als Angestellter ist das schon schwerer.

Ich kann natürlich trotzdem den Unmut der Raucher verstehen, die damit an gewohntem Komfort verlieren. Mein Appell in dieser sehr emotional geführten Diskussion ist jedenfalls (egal ob hier oder in den Online-Zeitungsforen), dass man die von der Politik salonfähig gemachte Polemik außen vor lässt und mit sachlichen Argumenten arbeitet.

Wir haben in NRW auch ein Rauchverbot in der Gastronomie. Ich als Raucher finde es Ok. Zum rauchen kann man auch raus gehen, und schädigt dadurch die Gesundheit andere nicht so. Wenn es z.B in einem Dorf nur eine Kneipe gibt, wird auch der Nichtraucher dort hingehen um etwas zu trinken, und wenn er dann zu gequalmt wird, ist es bestimmt nicht angenehm für ihn/sie.

Und auch beim Arbeitsschutz ist das ein Wichtiges Thema, als NIchtraucher sollte man nicht in einer Gaststätte arbeiten müssen in der geraucht wird.

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Starke Haltung! Fehlt nur noch der Übertritt ins Nichtraucherlager :-)

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So richtig rauche ich auch nicht mehr, bin jetzt ein Dampfer :D. Für mich ist es einfach logisch, das die Gesundheit eines Menschens vor meinem Vergnügen geht.

Als lebenslanger Nichtraucher, bin ich absolut für den Schutz, denn immerhin schädigt das Passivrauchen Mensch und Tier und für mich ist das tatsächlich eine Art Körperverletzung. Jeder soll rauchen wenn er will, aber bitte nicht vor meiner Nase, an öffentlichen Plätzen wo man kaum ausweichen kann, mit der Kippe auf der Augenhöhe von Kleinkindern etc.

Da bin ich ziemlich intolerant, muss ich ehrlich sagen.

Hallo freiheit! ich habe nicht verstanden, Rauchen mit politish zusammen, jeden Tag glaube ich das Demokratie ist in Gefahr. Jedes Volk kann frei tun, was es will, aber es gibt eine Menge Ignoranz und die Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit. Danke schon fur dein Post!

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Vielen Dank für dein Interesse an meinem Artikel. Das Thema ist nicht ganz einfach zu verstehen. Es geht um Österreich, nicht um Deutschland. Die Frage ist, ob in Lokalen geraucht werden darf. Wer soll entscheiden? Die Auseinandersetzung geht schon viele Jahre hin und her. In Bayern, was zu Deutschland gehört, ist die Frage seit 2011 entschieden: Es gilt Rauchverbot!

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Ja es ist richtig, das Thema es ist ein bisschen kompliziert, aber in alle Bayern es ist Rauchverbot? wo ist die Freiheit? Ich weiß, dass es gefährlich für die Gesundheit ist, aber Sie müssen frei sein, um es zu entscheiden

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Ja, in Bayern ist absolutes Rauchverbot in Restaurants. Hier ist eine lange Diskussion zu dem Thema:
https://steemit.com/deutsch/@jaki01/warum-ich-fuer-mehr-nichtraucherschutz-bin

Als Nichtraucher bin ich der Meinung, Raucher dürfen da rauchen, wo sie keinen stören. In der Öffentlichkeit stören sie. Wenn es aber einen Ort gibt, wo sie rauchen dürfen sollten, selbst in meiner Vorstellung, dann ist es in der kleinen Eckkneipe. Sonst aber nur an dafür vorgesehenen Orten.

Raucher können gerne weiter rauchen aber sie sollten auf die Umwelt und herumstehenden Menschen Rücksicht nehmen. Darüberhinaus sollte man es an der frischen Luft tun und nicht in geschlossenen Ortschaften und schon garnicht dort wo Leute essen.

Habe am Montag unterschrieben ... mit Bürgerkarte!

Es ist doch ezent wenn jemand neben einen raucht. Und allerdings ist es sehr unfair wenn der jeniege der nicht raucher ist weniger Pausen hat als der raucher bei der Arbeit.

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Es ist doch ezent wenn jemand neben einen raucht. Und allerdings ist es sehr unfair wenn der jeniege der nicht raucher ist weniger Pausen hat als der raucher bei der Arbeit.

Es ist doch ätzend, wenn jemand neben einem raucht. Und allerdings ist es sehr unfair wenn derjenige, der Nichtraucher ist, bei der Arbeit weniger Pausen hat als der Raucher.

Ich kenn auch viele Raucher, die lieber in einer Nichtraucherzone essen. Es schmeckt dann einfach besser 😉

Also die Lösung mit den geteilten Abteilen fand ich als Nichtraucher ganz gut. Es wäre ja auch theoretisch im Interesse des Wirtes, denn wenn ihm die Freiheit überlassen wird, das ganze Lokal für Raucher zu gestalten, so würde dieses auch eine gehörige Menge an Kunden verlieren.

  ·  last year (edited)

Ich denke auch tatsächlich, dass der Wirt selbst entscheiden soll. Man kann das Rauchen nicht verbieten, so viel steht fest, wenn es verboten wird, dann werden die Leute beginnen schwarz zu rauchen. Bis jetzt fand ich die Regelung mit dem Nichtraucher/Raucher Separé gut. Allerdings könnten MA einer Gastwirtschaft darunter leiden, da das gefährlichste am Rauchen ja der passive Rauch ist... :(

Ich bin dafür dass manche lokale es im Vorhinein offensichtlich klarstellen ob in Ihrem Lokal geraucht wird.

Das ist meiner Meinung nach genauso wie beispielsweise mit den Coffee Shops in Amsterdam. Dort ist Tabak zu 100% verboten.

Genauso sollte es eigens Läden für Alkohol geben.

Falls irgendwann meine Vision, dass alle Drogen legal werden, eintritt, würden wahrscheinlich viele verschiedene Läden für die jeweilige Substanz entstehen.

was hat sich österreich nur dabei gedacht?

spricht nicht für unser Land alleine schon eine solche Regierung zu wählen und jetz auch das noch!

Als einziges Land der EU kein Rauchverbot zu haben und das in einem so fortschritlichen Land wie Österreich...

Eine Schande!

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Kein Rauchverbot ist ja nicht ganz richtig. Es gibt ja schon Nichtraucherberiche laut Gesetz, auch wenn dies nicht immer genau so gelebt wird wie es gedacht war. Der "Hauptraum" ist oft nicht rauchfrei.

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naja ich könnte dir 10 verschiedene Lokale in meiner Umgebung aufzählen wo kein Rauchverbot ist. U.a. bei unserer Bowlingbahn in der Linzer Plus City, an der sogar an den Bahnen das rauchen erlaubt ist.

Die Gastrobetriebe richten es sich sowieso wie sie es wollen...

Aber verstehe schon was du meinst!
Gut das es dieses Volksbegehren gibt!

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Das ist schon gut so das wir als einziges Land noch kein Rauchverbot haben.
Nur weils alle haben muss ich dann auch??

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ich rauche selber ein paar Zigaretten im Monat und finde man muss andere nicht zu ihren Glück zwingen.

ich versetze mich mal in Nichtraucher hinein, deren ganze Kleidung nach so einem Lokalbesuch nach Rauch stinkt und das muss nicht sein...

aber jeden seine Meinung!

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Es gibt in Wien sehr viele Lokale wo gar nicht geraucht werden darf. Und andere mit eigenem Raucherraum.
Es ist also für alle was dabei.
Ich als Raucher, wenn ich mit einem Freund zum Beispiel auf ein Bier oder Kaffee oder was auch immer gehe, rauche halt gerne eine dazu ( oder auch mehrere).

In dem Irish Pup z.B. wo ich gerne hingehe gibt es einen riesigen Nichtraucher und einen großen Raucher Bereich.
Kein Nichtraucher muss dort durch den Raucherbereich, auch nicht um aufs WC zu gehen.
Also für alle was dabei.
So geht es auch.
Warum den Rauchern also noch die letzte Möglichkeit wegnehmen.
Ein Stammlokal besuche ich seit vorigem Jahr nur noch im Sommer um im Gastgarten eine zu rauchen.
Weil die komplett auf Nichtraucher umgestellt haben. (freiwillig)

Und das Argument wegen den Angestellten.
Naja, was soll man sagen. Berufsrisiko.
Es geht ja auch keiner auf die Barrikaden wegen Bauarbeiter, Strassenbau, Strassen Teeren usw. Es gibt viele Berufe die nicht gerade Gesundheitfördernd sind.
Wir lassen uns alle immer mehr bevormunden.
Und mir gefällt das gar nicht.
Hab auch schon mal 2 Jahre nicht geraucht und wäre trotzdem nicht für ein totales Rauchverbot.
In öffentliche Gebäuden, Büros und den meisten Arbeitsplätzen ist das rauchen eh schon verboten.
Das sollte reichen.
Ein bisschen was können die Nichtraucher uns wohl auch noch gönnen.

Oder Sie sollten dann gleich den Verkauf von Zigaretten untersagen, dann könnten die Raucher sich Ihre Zigaretten illegal besorgen und sich damit gleich Strafbar machen. Anschließend gleich alle Raucher in ein Nichtraucher Gefängnis um sich dann dort einen Zwangsentzug zu machen.

Pfoaa. Was ist aus dieser Welt geworden

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aber du rauchst noch richtig? :-)

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Ja!
So richtig
;-)

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wundert mich jetzt :O

Puh eine so politische Thematik zu so später Stunde zu lesen bekommt mir gerade nicht.

Ich merke lieber nur an das ich die Fotos von Videotext überraschend fand und mich gerade wieder in das Wohnzimmer meiner Kindheit versetzt fühlte, als da mein das saß und im Videotext gelesen hat ;)

Sry mehr kommt da gerade nicht 🙈

Macht ihr mit bei dontsmoke.at oder hofft ihr auf H.C. Strache?

  1. nein
  2. nein

Begründung:

  1. Ich bin Nichtraucher, trotzdem finde ich dass man niemanden zu etwas zwingen darf.
  2. Ist ein Politiker wie jeder andere.

you are not ending it,
it ending you !
Time to think about it.

N aja, von der FPÖ höre ich ja viel. Wie schon hier erwähnt wurde, solange es einer Partei passt ist alles gut, aber wehe es geht alles in eine andere Richtung. Dann ist ganz schnell vorbei mit der Einigkeit von Volk und Regierung.

Es geht zwar um Nichtraucherschutz, dennoch wird hier auch die Schwäche der Regierung aufgedeckt ;)

Ich mußte unwillkürlich husten ;-)

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Smoking can cause cancer and pregnancy disorders

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