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RE: Solaranlagen, gut für den Klimawandel?

in #deutsch2 years ago (edited)

Man muss Solar-Anlagen ja nicht lieben, aber man muss sie auch nicht verdammen, sie sind eindeutig weniger umweltschädlich als Windräder, Gas-, Kohle- oder Atomkraftwerke.

Und das ein fast schwarzer Körper egal aus was er ist oder wie er heißt mehr Wärme an die Umgebung abgibt als ein weißer Körper sollte jedem klar sein der mal in der Schule in Physik oder Chemie vorbei geschaut hat.
Weiß reflektiert, Schwarz absorbiert, deswegen gibt es im Süden vornehmlich weiße Hausfassaden und Dächer und keine dunklen die heizen die Häuser nämlich zusätzlich auf.

Das sind also alles keine wirklich neuen Erkenntnisse, zudem es mittlerweile die meisten PV-Anlagen eh im Süden gibt (aka Italien, Spanien, Portugal, Griechenland) und in Afrika oder Südamerika aber auch in Asien.

Wenn sich in D Leute endlich mal entscheiden könnten was sie wollen wäre das auch hilfreich, woher soll denn die ganze benötigte Energie kommen damit die vielleicht noch verbleibende Industrie ihren Strombedarf sicher decken kann ?

Nachdem der Russe uns ja nicht mehr beliefern kann (Pipeline kaputt) bzw. darf weil es uncool ist den Agressor zu beliefern.
Blöde, echt blöde, weil

  1. gab´s da ja mal eine quasi Abhängigkeit und
  2. wird uns ja gerade verkauft vom Bezahlt-Staatsfernsehen das die Ukrainer sie kaputt gemacht haben
    ...also sollte man die Hilfe sofort einstellen und wieder Gas dort anfordern !

Aber hey da war ja noch die Atomenergie (aber die wollte ja auch keiner) -kann ich gut verstehn ich komme schließlich daher und frage mich immer noch wie man einen solchen Deal damals ohne gesicherte Endlagerung der radioaktiven Abfälle durch bekommen hat, wir bekommen für keine Wasserstoffinstallation eine Zulassung wenn wir nicht alle Anforderungen an Sicherheit, Umweltverträglichkeit etc. erfüllen.

Gut und was bleibt noch ach ja die alten Staubschleudern die Kohlekraftwerke , na die sind ja auch nicht so gewollt (oder auch abgeschafft) aus Umwelttechnischer Sicht, aber auch aus ideologischer Sicht -ist einfach nicht hipp und passt nicht ins "Wir retten das Klima" Narrativ, hat scheinbar noch keiner gemerkt das man das Klima weder retten, noch wirklich nachhaltig beeinflussen kann.

Also gut Atom geht nicht, Kohle geht nicht, Wind ist nicht sexy (kann ich gut verstehen, war nie mein Favorit), Gas geht irgendwie auch nicht weil ist zu teuer jetzt (nach der kaputten Pipeline und den nett gemeinten Preisaufschlägen von bis zu 300% unserer es so wohl meinenden Amerikanischen Freunde), Wasserkraft (eigentlich ideal) geht auch nicht haben wir nämlich zu wenig !?

Und nu, kommt der Strom wirklich aus der Steckdose wie die Grünen Klimaaktivisten behaupten ?

Wenn so weiter gemacht wird gibt es bald wieder das Fahrrad im Keller oder Garage um den Strom zu erzeugen, aber das wird unbequem ;)

Und nun mal Spaß beiseite, Solaranlagen sind eine der vernünftigsten Alternativen wenn sie vernünftig gemacht werden, man kann sie z. B. mittlerweile auf Wasser installieren und damit die Verdunstung des Wassers verhindern oder einschränken.
Man kann sie mittlerweile auf Freiflächen so hoch bauen das darunter mit Topernte-Ergebnissen alles gezogen werden kann was irgendwie besser gedeiht wenn es nicht die volle Packung Sonne auf die Pflanze selber bekommt.
Mann kann sie mittlerweile an Zäunen und Lärmschutzwänden installieren, genauso wie an Fassaden, oder auf Parkplätzen, genau wie auf Haus- oder Hallendächern.

Würde man konsequent seit den 80ér Jahren die Dachprogramme weiter gefördert haben hätten wir mindestens die 3-5fache Anlagenleistung am Start und wesentlich weniger Probleme mit der Strombereitstellung, aber das wollte ja keiner !

Nochmal die Frage wo soll der Strom herkommen den wir alle verbrauchen ?
Und wir verbrauchen immer mehr, nicht immer weniger !

Es gäbe ja noch eine Lösung, das sind die Waste to Energy Anlagen also zu Deutsch die Müllverbrennungs- oder Müllvergasungsanlagen, die würden 2 Probleme gleichzeitig beseitigen, aber die scheint auch keiner haben zu wollen.

Der Klimawandel ist ein Verkaufsargument um Geschäfte zu machen, der Stromverbrauch einer Nation ist kein Verkaufsargument sondern eine Notwendigkeit in unserer heutigen Zeit.

Und so ganz nebenbei Batteriespeicher-Anlagen, oder Datencenter strahlen erheblich mehr Wärme ab als Solaranlagen, genauso wie Motoren und Katalysatoren von Autos, auch der geteerte Fahrradweg strahlt erhebliche Hitze in die Umgebung ab ;)
Und müsste man dunkle Autos dann nicht auch verbieten?

Irgendwie wird hier vergessen das der Planet der uns das Leben ermöglicht (die Sonne) und uns die Energie in Frorm von Wärme auf die Erde schickt bei direkter Einstrahlung deutlich höhere Temperaturen als 50°C erzeugen kann und tut, diese Energie ungenutzt zu lassen sollte strafbar sein ;)

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