RE: Die österreichische BrotKRISE
In der Theorie hat D die große Vielfalt. Das gilt aber nur, wenn man bereit ist gesalzene Preise zu bezahlen, bei einem der wenigen übriggeblieben Bäcker. Der großteil der Kunden aber schaut nur auf den Preis und kauft dann bei den "Bäckerei"-Ketten, in- oder außerhalb der Supermärkte.
Und dort gibt es dann den billigen Fabrik-Einheitsschrott, der in Polen oder sonstwo zubereitet und dann hier nur noch fertiggebacken wird. Und das meist von Lohnsklavinnen, die für einen Appel und ein Ei morgens um halb 5 anfangen. Damit die Kunden für wenig Geld ihr "Brot" kaufen können, in dem mehr Zusatzstoffe als Mehl enthalten sind.
Natürlich kann ein traditioneller Bäcker preislich da nicht mithalten, und ein großer Teil von denen hat in den vergangenen Jahren dichtgemacht.
Als einzige Alternative bleibt da nur noch, sich sein Brot selbst zu backen. Da weis man wenigstens, was drin ist. Und mit einem Brotbackautomat ist es auch nicht zu arbeitsintensiv. Zudem auch viel billiger, selbst als das Polenbrot.
Insgesamt ist das alles ein Beispiel für das Elend, das der Trend zur industrialisierung und Globalisierung gebracht hat. Außer für jene, die den Reibach damit machen.
Wie gesagt, ich war noch vor den 2000ern das letzte mal im Norden.
Ich stützte mich auf Artikel und YT bezüglich der Vielfalt.
Wie das in der Praxis aussieht - Keine Ahnung.
Aber laut deinem comment sieht es in germanistan ebenso beschissen aus wie hier im süden:((
tut mir sehr leid, denn irgendwie hatte ich die illusion eines besseren brotes bei euch.
selberbacken wird meine zukunft sein!
jetzt muss ich nur günstiges mehl abseits von steuer und staat bei kleinen mühlen finden.....
!invest_vote
das leben macht null freude, es ist nur mehr überleben :(((
Ja, wie gesagt, EIGENTLICH gibt es sie, die Brotvielfalt. Sogar extrem, wenn man mal in manch anderen Ländern nachsieht. Ein Durchschnittsami zB. ist auch schon von einem Discoutbäckerladen geflasht.
Und man kann auch noch annehmbares Brot bekommen - wenn man bereit ist 4-5 € fürs Kilo zu bezahlen.
Das Mehl fürs selbstbacken ist gar nicht so teuer. Ich hol das bei REWE, Bio Weizenmehl 550, oder Bio Weizenvollkorn, für 0,75€ / kg. Dinkel und spezial Körner sind allerdings teuerer. Aber die nehm ich eher selten, Sauerteigbrot ist eh etwas kompliziert zu machen.
Beim Selbstmachen hat man noch den Vorteil, das man es wirklich frisch (bei Hefebrot) essen kann, evtl. auch kleinere Laibe machen kann usw. Ich mach das schon seit über 10 Jahren.
sauerteig ist so einfach
und dann immer ein stückchen mit ins eigene brot mischen
ein 3 stufen sauer geht über 3 tage und nach dem abnehmen wird etwas aufgefüllt,somt hält man die kulturen am leben und man hat senen sauerteig mmer frisch griffbereit
Ja, ich weis wie das geht. Ein Hefebrot ist aber viel einfacher, und ohne Planung zu machen. Ein Weißbrot kann ich in 2 Stunden fertig haben, mit allem drum und dran. Nur abkühlen muß es dann noch. Ist schon wichtig - wenn ich mal wieder nicht früh genug dran gedacht habe zu backen... :)
zur hefe kannst du zusätzlich etwas frischen sauer mit einarbeiten,wird aromatischer-
ich liebe das stückchen sauer im brot,benutze auch hefe-
sauer habe ich immer frisch fertig stehen
brot backen macht spass
@meins0815 denkt du hast ein Vote durch @investinthefutur verdient!
@meins0815 thinks you have earned a vote of @investinthefutur !