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RE: Warum ich "Klimaskeptiker" (geworden) bin

in #deutsch3 years ago

Im Grunde geht es bei der Frage "Klimawandel menschengemacht oder nicht?" nur um eine versuchte Schuldzuweisung.
An dem Punkt, an dem wir heute stehen, taugt das bestenfalls für die Rubrik "Schön das wir mal drüber geredet haben."
Denn egal zu welchem Schluß man dabei kommt, es bleibt rein akademisch.

Natürlich gibt es den Klimawandel, um das zu erkennen muß man nicht einmal Wissenschaftler sein. Ein funktionierendes Gedächtnis reicht dafür aus.
Ob er menschengemacht ist - ich tendiere zu "menschenbeschleunigt" - spielt aber weiter keine Rolle. Denn weder können wir begangene Fehler korrigieren, noch den fortschreitenden Effekt stoppen oder verzögern. Wobei ich innerlich befürchte, das man etwas in der Art versuchen wird, sobald die Auswirkungen noch schlimmer werden. Und ich habe starke Zweifel, das dies gutgeht.

Aber zurück zur Kernfrage. Wenn wir diese mal als mit "Ja" beantwortet annehmen - was dann? Sollen wir dann irgendwen bestrafen? Also ein paar Hauptverantwortliche aufhängen und uns alle ein bischen bestrafen, weil wir ja mehr oder weniger alle mitgespielt haben?
Den Klimawandel wird das wenig beeindrucken.

Sort:  

Mensch----halt doch mal die Luft an. :-)

Wenn wir diese mal als mit "Ja" beantwortet annehmen - was dann? Sollen wir dann irgendwen bestrafen? Also ein paar Hauptverantwortliche aufhängen und ...

Unser Verhalten ändern, auf Umweltschutz, CO2-Emissionsverringerung fokussieren? :)

Das ist ja das Problem: ob Emissionsverringerung noch was bringt? In absehbarer Zeit wohl eher nicht, wenn überhaupt.
Und punkto Umweltschutz... das ist eine ganz andere Baustelle. Da könnte man sicher einiges Bewegen - wird aber auch nicht getan.

Also ich würde es versuchen, die Folgen, soweit noch möglich, einzudämmen und zugleich damit beginnen, mir zu überlegen, wie den nicht mehr zu verhindernden Konsequenzen am besten zu begegnen sei.

Viel einzudämmen gibts da nicht. Was jetzt passiert, ist vor 50 Jahren verbockt worden. Daran kann man nichts mehr ändern. Und überlegen wie wir mit den Konsequenzen umgehen, das kommt schon von selbst. Was da am besten ist, möchten wir vieleicht gar nicht hören...

Das sehe ich anders: Man sollte m. E. immer das zum aktuellen Zeitpunkt Mögliche tun.
Ich würde auch nicht sagen, nur weil früher die Römer die Wälder rund ums Mittelmeer abgeholzt haben, käme es jetzt eh nicht mehr drauf an, also "Lasst uns die tropischen Regenwälder jetzt auch noch erledigen!"

Ich finde das, was du im 1. Absatz sagst, sehr gut.

Ja, die "alten weissen Männer" (sprich die westliche Welt) sollen bestraft werden, wer denn sonst?

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