Der Bitcoin ist tot

in deutsch •  4 months ago

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Passend zur Katerstimmer der Bitcoin-Fanboys fand gestern eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Der Bitcoin ist tot“ statt. Am Start waren Professor Richter (Wirtschaftsinformatik), der Moderator Norbert (IoT-Evangelist) und Thor Alexander vom Blockchain Institut.

Der Einstieg in die Diskussion verlief etwas schleppend. Prof. Richter vertrat die steile These über den Tod des Bitcoins, welche die etwa 25 Teilnehmer in den Social-Impact-Lab nach Stuttgart geführt hatte. Bei den Totschlagargumenten gab es keine Überraschung: Die Architektur des Bitcoin wäre schwerfällig. Dazu sagt der Informatiker: „Das System skaliert nicht“. Bitcoin wäre eine Hausfrauen-Blase und übel volatil. Am Ende standen auch noch der hohe Energieverbrauch und gelegentlich eskalierende Transaktionskosten zur Diskussion. Ich war etwas enttäuscht, dass niemand erwähnte, dass man im Darknet mit Bitcoins zweifelhafte Services einkaufen könne und man mit dem Besitz eines Bitcoins sofort auf der Steuerfahndungsliste lande.

Das größte Problem, das ich bei der Sache sehe, ist das technische Unverständnis, welches die Branchenexperten kennzeichnet. Viele Menschen sind mit unserem herrschenden Geldsystem und dem Umgang von Wirtschaft und Politik mit diesem Werkzeug unzufrieden. Die Menschen merken, dass sich immer mehr große Player auf Kosten der kleinen Leute am Geldsystem bedienen und bereichern. Natürlich nur zu unserem Besten werden mittels aus der Luft geschöpfter Fantastilliarden Banken und Staaten gerettet. Selbst dem kleinsten Sparer kommen hier langsam Zweifel, ob von seinem Spargroschen am Ende noch etwas übrig bleibt. Ausgeben ist auch keine Lösung. Selbst hier schneiden sich die Banken bei jeder Transaktion eine dicke Scheibe ab. Deswegen flüchten sich kreative Menschen in die skurrilsten Anlageformen. Auf Anlegermessen werden sogenannte Kryptos als neue Asset-Klasse eingestuft.

Vielleicht versteht der geneigte Leser jetzt, dass die Interessenten ein sehr breites Wissensspektrum besitzen, aber oft mit Technik nicht viel am Hut haben. Deswegen müssen sie den Nerds trauen, die ihnen immer wieder sagen „Die Open-Source Implementierung ist sicher. Believe Me!“ Erinnert mich irgendwie an den Spruch „Die Renten sind sicher“ oder „Die Sparkonten sind sicher“. Leider sehen die Krypto-Nerds nicht so vertrauenswürdig aus wie die ältere Dame mit Miss-Marple-Figur und Illuminaten-Raute, die ihren Schäfchen diese frohen Botschaften einst verkündet hatte.

Und jetzt haben wir es auch noch mit institutioneller Kritik zu tun. Wirtschaftsinformatiker und berufene Experten geben ihren Elfenbeinturm-Senf zu der Architektur des Bitcoins. Doch was ist der Bitcoin eigentlich? Der Bitcoin ist keine Architektur. Blockchain gab es auch schon vorher. Der Bitcoin ist eine Idee. Die Idee, sich von der Abhängigkeit von Institutionen zu befreien. Institutionen, die Menschen Bankkonten sperren und ins Gefängnis stecken, wenn sie ihre Steuern nicht zahlen können. Ich würde die Idee mit dem Mem „Fuck the System“ auf den Punkt bringen. Wir tun euch nichts, aber lasst uns bitte auch in Ruhe! Der Erste, den wir damit retten konnten, war Julian Assange. Dem hatte die US-Regierung damals alle Konten sperren lassen. Und wir haben ihn mit Bitcoins unterstützt. Dafür, dass er uns die Augen geöffnet hat und es bis heute tut.

Vielleicht versteht ihr langsam, woher der Gegenwind kommt. Dem System schwimmen die Felle davon. Deswegen zünden sie Nebelkerzen, um den Menschen Angst einzujagen. Angst davor, auch nur mal 10 Euro auf eine Bitcoin-App zu schieben. Angst, dass sie als Dummköpfe oder Verbrecher dastehen, nur weil sie die Technik nicht verstehen können.

Ich würde euch gerne hier die Technik erklären. Aber so viel Zeit habt ihr nicht. Deswegen müssen wir es machen, wie es schon in der Bibel steht: An der Frucht sollt ihr sie erkennen. Also schauen wir uns doch mal die Frucht an. Der Bitcoin wurde von Enthusiasten ohne Millionen-Budget konzipiert und entwickelt. Vom ersten Tag an war der Bitcoin im Feuer. Regierungen haben ihn verboten und mussten merken, dass das nicht geht. Hacker greifen das System täglich an und waren auch gelegentlich erfolgreich. Aber nicht, weil es eine Sicherheitslücke gab, sondern weil sie die Schwachstellen der ahnungslosen Nutzer oder der Börsen ausgenutzt haben. Und obwohl es 2009 nur ein 9-seitiges Whitepaper eines No-Names mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto gab, ist der Bitcoin inzwischen eine Weltwährung geworden. Es gibt vermutlich kein Land, in dem man nicht mit Bitcoins einkaufen kann. Versucht mal, in Berlin mit indonesischen Rupien einen Kaffee zu bezahlen.

Wenn jetzt institutionell berufene Experten an der Funktionalität des Bitcoins oder der Moral der Bitcoin-Besitzer herumkritisieren, dann sagt mir meine Intuition. We won!


Hoch lebe der Bitcoin!

Auf dringlichen Wunsch komme ich jetzt noch auf die technische Diskussion zurück, wenngleich ich die politischen Aspekte für wichtiger und interessanter halte. Also nochmal zu den Totschlagargumenten. Vorab loben möchte ich nicht nur beide Diskussionsteilnehmer, sondern auch den Moderator, der gegensätzliche Standpunkte im Vorfeld ausgelotet hatte, um dem weitgereisten Publikum eine spannende und kurzweilige Diskussion zu bieten. Nicht zu vergessen ist der Mut von Professor Richter, sich mit seiner provokanten These vom Tod des Bitcoins in die Höhle der Löwen zu wagen! Thor konterte die technischen Einwände in seiner gewohnt diplomatischen Art.

Der Stromverbrauch: Der ist zwar hoch, wird aber dem System zu Unrecht zur Last gelegt. Bei Bitcoins werden Buchungen mit einem sogenannten Proof-of-Work bestätigt. Für diese mathematische Übung erhält der Miner 12.5 BTC gutgeschrieben. Bei einem Bitcoin-Preis von über 5.000 EUR ist das ein Wort. Deswegen kommen bei steigenden Kursen mehr Miner ins System. Da das System aber hervorragend die Miner-Leistung skaliert, passt sich die Wahrscheinlichkeit einen gültigen Block zu minen, an. Und zwar so, dass etwa alle 10 Minuten ein gültiger Block errechnet wird, damit die Buchungen zeitnah bestätigt werden. Wenn also mehr Miner im System sind, benötigt man mehr sogenannte Hashing-Power. Das Spiel geht so lange weiter, bis die Kosten für ASICs und Strom in etwa so hoch sind wie die Kosten für den Erwerb der Coins an einer Börse. Ich glaube, das nennt man marktwirtschaftliche Preisfindung. Der Stromverbrauch würde also automatisch fallen, wenn der Strom sich verteuert. Leider sind die Vertreter der Kryptoszene nicht immer gewillt, diese Binsen durchzukauen. Zumal die Kritiker ausgerechtet bei Bitcoins ihr Faible für die Umwelt entdecken. Ich habe noch nie gehört, dass sich ein Goldbug für die Quecksilberchemie interessiert hätte, die notwendig ist, um in Goldminen die letzten Spuren des teuren Edelmetalls aus dem Steinstaub zu lösen.

Volatilität: Die Volatilität ist für niemanden außer den unbeteiligten Kritikern ein Problem. Im Gegenteil. Wenn ich kaufen will, dann warte ich kurz, bis das günstig möglich ist. Beim Verkaufen das Gegenteil. Selbst schuld, wer teuer einkauft und billiger verkauft.

Transaktionskosten: Die waren genau einen Monat lang extrem hoch: Im Dezember 2017. Das muss zu der Zeit gewesen sein, als JPMorgan eingefallen ist, dass sie sich noch vor dem Jahresende mit Bitcoins eindecken müssen. Durch die vielen Transaktionen gab es einen Transaktionsstau. Auch hier hilft die eingebaute Skalierung. Die Miner minen immer die Transaktionen, denen die größte Gebühr zugeordnet wurde. Die Wallets berechnen dann die Gebühr, die eine Transaktion sicher durchbringt. Damit lohnen sich in solchen Zeiten Mini-Transaktionen nicht. Im Prinzip wäre es aber trotzdem möglich, einen Kaffee mit einer kleinen Transaktionsgebühr zu bezahlen. Dann würde die Transaktion eben etwas länger dauern. Weiterhin wird das Problem durch das Lightning Netzwerk mehr oder weniger gelöst. Leider ist diese Technologie in universitären Kreisen unbekannt.
Im Nachgang an die Diskussion hat Frank, einer der Teilnehmer, seine Off-Chain-Wallet vorgestellt. Er löst genau dieses Problem - handhabbar für den Benutzer. Eine App, die ich meiner Oma aufs Handy installieren kann, damit sie kleine Zahlungen off-Chain benutzerfreundlich mit Bitcoins bezahlen kann.

DSGVO: Hier weigere ich mich, etwas zu schreiben. Die DSGVO oder besser gesagt GDPR ist ein EU-Willkür-Instrument, das jeden Geschäftstreibenden zu einem verurteilbaren Verbrecher macht. Bei Bitcoin spielt diese Geißel überhaupt keine Rolle, da es da niemanden zum Abzocken oder Abmahnen gibt.

Lasst euch kein X für ein U verkaufen!

Jeanne

PS: Wir drücken uns nicht vor der Konfrontation mit den technischen oder psychosozialen Fragestellungen und Auswirkungen der jungen Krypto-Technologien. Kommt einfach zum nächsten Meetup und macht Euch Euer eigenes Bild – getreu dem Medienkompetenzmotto: „Do your own research“.![Bitcoin-ist-tot.jpg]

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Du bringst es so dermaßen perfekt auf den Punkt. Ich hab Pipi in den Augen. Das sollte jeder, jeden Tag einmal lesen. Danke.

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Du sagst es.

Super Artikel. Danke dir echt von ganzen Herzen. 🤗🤗

Posted using Partiko Android

Super Beitrag zu diesem Thema.

und man mit dem Besitz eines Bitcoins sofort auf der Steuerfahndungsliste lande

Das ist mir neu, ist das wirklich so oder war es nur im Scherz gemeint?

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Das war natürlich als Scherz gemeint.

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Na da bin ich aber beruhigt ;)
wollte schon meine Koffer packen

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Naja, Du kannst Deine Koffer ruhig packen. Denn besser wird es nicht werden - abgesehen, dass früher immer alles besser war. Wenn wir es nicht schaffen, noch mehr Leute aufzuklären und derartige Artikel zu verbreiten, wird der Letzte das Licht ausmachen müssen. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es schwer ist. Viele haben zwar erkannt, dass es schlechter wird. Sie sitzen aber noch in ihren Sesseln, schauen Tagesschau und spielen mit dem iPad. Der Aufbau des Überwachungsstaates ist in vollem Gange dank Digitalisierungsinitiativen, Nebelbomben wie DSGVO und sog. Demokratie.

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Überwachungsstaates ist in vollem Gange dank Digitalisierungsinitiativen

zum glück blicken die Damen und Herren der Regierung da noch nicht ganz durch, ich meine Apple, Google und Facebook sind da schon viel weiter ;)

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Das war noch ein Scherz und künstlerische Übertreibung. Aber das europaweite Kryptoregister kommt und dann auch irgendwann die Steuerfahndung.

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Über den Satz bin ich auch gestolpert. Soweit ich weiß, müssen Gewinne aus dem Bitcoinhandel versteuert werden wie Gewinne aus Edelmetallen. Wenn man den Bitcoin länger als ein Jahr behält und ihn dann verkauft, ist der Gewinn steuerfrei.

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War ein Scherz. Viele denken das allerdings! Du kannst dir nicht vorstellen, was da in der Branche gerade entwickelt wird, damit die Trader ihre paar Satoshi Steuer abführen können.

LG Jeanne

100% upvote and re-steem! Danke für den post!

Hat mir echt gut gefallen, vor allem als bei "Hoch lebe der Bitcoin!" die Satire angefangen hat.

Ein sehr guter Beitrag. Natürlich geht es dem System immer zuerst um Kontrolle. Es will schließlich mitverdienen und bei den Cryptos wird das nicht so einfach. Ob es überhaupt eine Berechtigung hat, das System, überall und immer Werte abzusaugen, steht auf einem anderen Blatt. Wir sollten uns langsam die Frage stellen, was bekommen wir vom System als Gegenleistung für unsere extreme Steuerlast? Ich fühle mich als Steuerzahler jedenfalls abgezockt hoch zehn und wenn ich BTC hätte, würde ich mich etwas besser fühlen.
Diese Wirschaftsinformatiker, die sich "Experten" nennen, sind einfach Auftragnehmer die ihren Job machen. Sie werden dafür bezahlt, einen Standpunkt in der Gesellschaft zu verankern. Logik und Verstand sind da Nebensache :-). Eben diese selben Wirtschaftsinformatiker haben zum Thema "Geldschöpfung aus dem Nichts" wenig zu sagen. Der BTC muss tatsächlich digital erwirtschaftet werden. Damit ist der Coin ein echter Wert-Träger. Beim Euro, Dollar usw. ist der einzige Wert das Vertrauen der Benutzer und die Hoffung, dass dieses nicht erschüttert wird. War es Henry Ford, der da sinngemäß sagte?: "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten eine Revolution, noch vor morgen früh".

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Danke für Deinen langen Kommentar.

Du bist eingeladen, dem BTC-System beizutreten. (Hier gibt es Zutrittsinfos: www.123-bitcoin.de/einstieg.html oder Du besuchst uns mal.)

Für alle Anderen, die noch überlegen, schaut Euch mal das Video der Schweizer Vollgeld-Initiative an (Bitcoin ist auch Vollgeld übrigens, wie mir ein Bundesbänker mitteilte),
Titel: Die Matrix hat Dich getäuscht.

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Das Video bringt es in einer Minute auf den Punkt:
"Ich kann Dir nur die Tür zeigen. Durchgehen musst Du allein."

Ich kann Dir nur Bitcoin zeigen. Kaufen und nutzen musst Du ihn selbst.

Ein wunderbar geschriebener Artikel. Als Kryptofan bekommt man da wirklich eine Gänsehaut. Dein Bericht hat mir sehr sehr gut gefallen und wird natürlich auch resteemt.

Den Absatz zur "Dermaßen Saublöde Geschäfte Verhindernde Obrigkeitswillkür" ist es wert eingerahmt zu werden.. Durch diesen Mist hatten wir jetzt bspw. einen Tag Kinderuni verpasst, weil die Veranstalter keine Rundmail wie letztes Jahr geschrieben haben! Drecksmist.. ähm vergebt mir meine Auswürfe.. ich atme tief durch. Danke!

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Danke. Aber auch Deine Interpretation der DSGVO ist gut. Eine andere könnte sein: Derart Saudummes Gehabe Von Obrigkeitshörigen. Schau mal hier: https://steemit.com/deutsch/@bc-i/dsgvo-4-implikationen-eines-trojanischen-pferdes-und-orwell

Im Prinzip wäre es aber trotzdem möglich, einen Kaffee mit einer kleinen Transaktionsgebühr zu bezahlen. Dann würde die Transaktion eben etwas länger dauern. Weiterhin wird das Problem durch das Lightning Netzwerk mehr oder weniger gelöst. Leider ist diese Technologie in universitären Kreisen unbekannt.

Vielleicht könnte man auch einfach was von STEEM, Bitshares oder EOS erzählen ?!
Auch quasi gänzlich unbekannt auf weiter Flur, sowohl in universitären Bereichen als auch im "Normalo" Sektor.

Trotz fehlender Steemaffinität ein klasse Artikel mit der richtigen Prise Sarkasmus. Hab mal 100% dagelassen und bissi Werbung gemacht...

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Machen wir doch. Schau mal in den ersten Post. Dort gibt es Meetup-Termine im Raum Stuttgart und hier dann die Besuchsberichte dazu. https://steemit.com/deutsch/@bc-i/bitcoin-blockchain-veranstaltungen-im-raum-stuttgart - Ihr seid herzlich eingeladen zu kommen - auch von weiter her.

Congratulations @bc-i!
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Das beste, was ich heute gelesen habe! Danke!

Um ehrlich zu sein, manchmal nervt es mich, wie die politischen Aspekte von Bitcoin wenig Beachtung finden. Die Technik ist gewiss wichtig, vielen geht es jedoch nur ums Geld verdienen. Was auch ihr gutes Recht ist, natürlich. Aber in erster Linie wurde Bitcoin entwickelt, um das Staatsmonopol aufzubrechen.

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Ja, aber darüber wollen die staatlich finanzierten Wissenschaftler nicht reden und verweigern ihre Meinungsäußerung. Obwohl sie eigentlich die Kompetenz haben sollten, die gesellschaftlichen, sozialen und geopolitischen Auswirkungen ansatzweise anzusprechen. Die Schweizer Vollgeld-Initiative ist abgeblitzt. Die deutsche Monetative hat bisher auch noch nichts bewirkt. Viele kennen die noch nicht einmal, obwohl sie das Gleiche wollen, was wir gerade am Testen sind - nämlich ein gerechteres Geld(system).

cool hat Spaß gemacht zu lesen👍 + Upvote

1A dargestellt!

Provokanter Title, aber gut auf den Punkt gebracht, wir geben nicht auf :)

Genial geschrieben! Perfekt!
Danke dir für diese wahren Worte!