RE: Klimawandel, Fleischkonsum und die Ernährung der Zukunft.
Bist Du nicht.
Bin ich wohl.
Nestle und PEPSI die absoluten Klimaretter.
Such dir irgendeine beliebige Quelle, und du wirst immer wieder zu einem signifikant höheren Wasserverbrauch für Rinderhaltung als Gemüseanbau kommen.
Dazu kommt noch der ebenfalls signifikant höhere Flächenverbrauch.
Such doch mal raus, wieviele Tonnen Avocado, Palmöl und Bananen von dort importiert werden. Oder gar Mais und Soja. Dagegen ist das Rindfleisch ein furz und hat eine längere Haltbarkeit und höhere Energedichte.
Es geht nicht um Dichte oder Haltbarkeit des Fleisches selbst, sondern um die für seine Produktion nötigen Ressourcen sowie die damit verbundenen Umweltschäden.
Und wie kommst du überhaupt auf den Trichter, ich würde z. B. Palmölimporte begrüßen?
Ich suche übrigens erstmal überhaupt nichts (mehr) raus. Der Ball, Quellen aller Art zu liefern, liegt schon laaange in deiner Spielfeldhälfte. Glaubst du etwa, ich sei dein Vollzeitquellenlieferant? :)
Weißt du, was ich glaube, @felixxx? Du unterschätzt bisweilen deine Diskussionspartner. Du hast bestimmte Erfahrungen gesammelt, nachgedacht, bist intelligent. Das spreche ich dir keineswegs ab. Andere haben das aber auch. Nicht jedem, der zu anderen Ergebnissen/Ansichten gelangt als du, wurde etwas eingetrichtert, nicht jeder, der anders tickt als du, wurde indoktriniert. :)
Ich habe den Eindruck, dass letztlich du weit mehr mit ideologischem Denken aufgeladen bist, als ich, der "Gutmensch".
Ich esse Fleisch.
Ich finde, dass lokale Fleischproduktion, unter auch für die Tiere wünschenswerten Bedingungen, durchaus akzeptabel ist (übrigens noch: ... das mit der längeren Haltbarkeit von transportierten Fleisch verglichen mit Gemüse - Stichwort Kühlkosten - aber lassen wir das ...).
Ich bin für "leben und leben lassen" - missgönne niemandem sein Schnitzel.
Ich schimpfe nicht über Fleischkonsumenten, wie diese es umgekehrt oft über die "verbohrten Vegetarier" tun.
Ja, aufgrund der mir vorliegenden Fakten, bin ich der Überzeugung, es täte unserer Umwelt gut, wenn der Durschnittsfleischkonsum pro Kopf - insbesondere in den Industrieländern - sänke. Sorry, ist meine Meinung, aber ganz sicher nicht, weil, ich wiederhole mich, "SPIEGEL Online" das genauso sieht.
Ich bin neuen Wegen gegenüber aufgeschlossen (Insektennahrng, Kunstfleisch etc.). Bin von Natur aus ein neugieriger Mensch.
Und jetzt zu dir, würdest du die in meinem Artikel abgebildeten vegetarischen Pasten probieren? Würdest du in eine knusprige Heuschrecke beißen? Respektierst du, dass andere sich von "Körnern", Insekten oder zukünftig Kunstfleisch ernähren, genauso wie ich euch Fleisch vertilgende "Tyrannosaurier" respektiere (obwohl ich der Meinung bin, dass zu viel Fleischkonsum letztlich unvernünftig ist)? :)
Nur wenn deine ehrliche Antwort "Ja!" lautet, gestehe ich dir zu, genauso wenig ideologisiert zu sein, wie ich. :)
Weil du bisher alles exakt so beantwortet hast, wie zu erwarten war.
Ich kenne deine Meinung ganz genau.
Es ist exakt jene welche mir auch eingetrichtert wurde.
Du bist allerdings herausragend gut darin diese Dogmen nachträglich zu rationalisieren. Deswegen habe ich auch noch Hoffnung für Dich. Du bist kein normaler NPC.
Was denkst du denn wollte Nestle mit so einer Studie bezwecken ?
Sicherlich ging es nicht darum kleine geschlossene Farmsysteme, die nicht ihre cashcrops bei einem Konzern abliefern möchten, sondern Ihren Nitratkreislauf auf dem Hof belassen, zu unterstützen.
Ich feier ihn hier:
https://www.youtube.com/user/mrintegralpermanence/videos
Der macht so ziemlich alles richtig.
Und hat jede Menge Tiere.
In Schweden geht aber auch Gemüse.
Die Saison ist halt kurz.