Socialism vs. Capitalism | Sozialismus vs. Kapitalismus

in share2steem •  5 months ago 

Keine Frage wird in der Politik und im Privatleben so heftig diskutiert, welches System denn nun besser sei. Kapitalismus oder Sozialismus? Dieser Blogpost soll unmissverständlich und in einfachster Form klar machen was nun besser für eine Gesellschaft ist und welches System der Menschheit nachhaltig mehr Wohlstand bringt. Meine Thesen stütze ich auf Fakten von unter Anderem, Dr. Dr. Rainer Zitelmann, Ludwig von Mises und Mark Spitznagel die ich auch sinngemäß wiedergeben werde nur in meinen eigenen Worten. Für alle Interessenten werde ich im Text und im Anhang Affiliatelinks zu den sehr guten Büchern einstellen, falls ihr nach diesem Blogpost noch mehr wissen wollt. Dadurch könnt ihr euch weiterbilden und mich in meiner Arbeit weiter unterstützen :)

Immer wieder wird in den Medien der Kapitalismus als böser „Turbo“ - oder „Raubtierkapitalismus“ bezeichnet, der alle Arbeiter und armen Menschen ausnutzt damit sich die Unternehmer und Aktionäre die Taschen prall füllen können. Aber stimmt das tatsächlich? Die Realität sieht glücklicherweise ganz anders aus. Kapitalismus ist als natürliche Ordnung der Dinge zu sehen oder wie viele Libertäre auch sagen „Die direkteste Form der Demokratie“, denn wenn zwei Leute einen Handel eingehen und beide mit diesem Handel einverstanden, also beide ihren Vorteil daraus ziehen, sind beide Handelspartner zufrieden. Diesen einfachen Umstand lässt sich auf alle Wirtschaftsprozesse umlegen sei es die Bestellung von Rohstoffen oder der Kauf eines Kraftfahrzeuges. Im Kapitalismus braucht ein Unternehmer auch keine moralischen Gründe um für das Allgemeinwohl zu sorgen, denn das reine Streben nach Gewinn sorgt automatisch für Wohlstand. Was ich damit meine ist einfach zu erklären. Ein Unternehmer kann nur dann erfolgreich sein, wenn er möglichst viele Menschen mit einem Produkt oder Dienstleistung glücklich machen kann. Das kann er nur erreichen, wenn die Qualität und der Preis stimmen. Der Preis wird durch Angebot und Nachfrage automatisch reguliert, soweit die Theorie. Was bei komplexeren Szenarien wie, „was passiert, wenn der Unternehmer seine Arbeiter ausbeutet“ oder „was passiert, wenn es nur einen Anbieter einer Ware gibt“… kann ich wenn gewünscht in einem separaten Blogpost erklären. Ich würde in diesem Beitrag gerne bei den absoluten Grundlagen bleiben um den Leser nicht unnötig zu verwirren.

Sozialismus ist das krasse Gegenteil:

hierbei kommt eine dritte Partei ins Spiel, nämlich der Staat. Nehmen wir wieder als Beispiel den Handel zwischen diesen zwei Personen. Bei diesem Handel ist nun als dritte „Person“ der Staat dabei, dieser kann nun der Person A vorschreiben zu welchem Preis er seine Ware verkaufen muss den wiederum Person B nun gezwungen ist zu bezahlen. Anstatt das Angebot und Nachfrage den Preis bestimmt, kann der Staat durch Androhung von Gewalt in die Wirtschaft eingreifen und diese natürliche Preisfindung (auch zu seinen Gunsten) festlegen, so wie es schon unzählige Male in der Geschichte schon geschehen ist. Ein Staat kann niemals wissen welcher Preis eine Ware oder Dienstleistung besitzen kann denn der Staat besteht auch nur aus Menschen und diese Menschen können weder Hellsehen, noch können sie alle Geschäfte auf der Welt überblicken und steuern.

Marx sagte einmal sinngemäß in seinem Buch „Das Kapital“, dass die eingebrachte Arbeitskraft den Wert einer Ware bestimmt[1]. Diese These lässt sich durch den Fakt entkräften, „dass nicht die Arbeit, sondern der subjektive Wert einer Ware den Preis bestimmt. Zumal zuerst der Unternehmer die Arbeit seiner Mitarbeiter bezahlen muss mit der Hoffnung seine Waren in der Zukunft überhaupt verkaufen zu können, was im Endeffekt wie eine Kreditvergabe zu behandeln ist“ [2].

Wenn ein Staat nun doch auf den Geschmack kommt alles und jeden zu Steuern, wie der feuchte Traum eines jeden Sozialisten dann passiert folgendes:

1. Der Anreiz Leistung zu erbringen wird im Keim erstickt da Preise festgesetzt sind. Auch der Anreiz allgemein Arbeit zu erbringen wird durch den Wohlfahrtsstaat massiv eingeschränkt, denn die Devise lautet: „Wieso sollte ich arbeiten gehen mir wird doch ehh vom Staat geholfen“.

2. Wohlhabende Personen und Unternehmer wandern in weniger sozialistische Länder ab da durch die Regulation des Staates kein gewinnbringendes Unternehmen mehr aufgebaut werden kann. Auch die Flucht von Fachkräften ins Ausland sorgt für eine immer geringere Wirtschaftsleistung.

3. Die extrem hohe Steuerlast für jedermann sorgt außerdem dafür, dass kein Wohlstand aufgebaut werden kann was ein zusätzlicher Anreiz ist weniger Arbeitsleistung zu erbringen.

4. Extreme Unterversorgung an wichtigen Lebensmitteln durch Misswirtschaft und einem aufgeblähten Verwaltungsapparat

5. Verfolgung und Ermordung politischer Kritiker steht an der Tagesordnung [3]

Ich könnte diese Liste ewig weiterführen. Wozu Sozialismus im Endstadium geführt hat sahen wir ohnehin schon in der Geschichte wo insgesamt nach pessimistischen Schätzungen 100 Mio. (ich persönlich gehe eher von 150 Mio. aus) durch Hungersnöte, Misswirtschaft, politische Verfolgung usw. getötet wurden. Prominenteste Beispiele für den gescheiterten Sozialismus ist China wo unter Mao durch den sogenannten „großen Sprung nach vorne“ 40-60 Mio. Menschen starben. Unter Stalin in der ehemaligen Sowjetunion starben mehr als 20 Mio. In Vietnam, Nordkorea, Afrika und Afghanistan nochmals zusammen rund 6,5 Mio. [4]

Haben die Menschen aus diesen Fehlern gelernt? Teilweise. Wenn man sich die heutige Situation ansieht sieht man doch, dass es durchaus noch einige Staaten auf der Erde gibt die munter weiter zum „Wohle des Staates“ enteignen und verstaatlichen. Nordkorea und Venezuela sind hier als Beispiele zu nennen. Vor allem in Venezuela ist es durch das Maduroregime super zu beobachten wie aus einem der ölreichsten Ländern wieder ein Entwicklungsland wurde wo es einfach an Allem mangelt und die Hyperinflation die komplette Wirtschaft zerstört hat. Allen voran die Linken haben noch Anfang der 2000er Jahre mit „einem leuchtenden Beispiel für den Linkssozialismus“ in Venezuela geschwärmt, was aber wiedermal eine totale Fehleinschätzung war. Der Sozialismus hat schon wieder nach dem gefühlt tausendsten Male kläglich versagt, bloß haben die Befürworter nach jedem Versagen immer andere Ausreden parat „Der Sozialismus wurde noch nie richtig umgesetzt“ oder „Agenten des Kapitalismus haben den Sozialismus zu Fall gebracht“… Für viele Menschen ist der Neid auf Wohlhabende und die fehlende Selbstverantwortung leider nach wie vor ein Problem. Deshalb bekommen die Parteien des linken Spektrums auch heute noch regelmäßigen Zuwachs und das, obwohl die Folgen des sozialistischen Systems so offensichtlich sind.
Die Menschen müssen endlich aufhören anderen um deren Besitztümer zu beneiden, sondern an sich selbst arbeiten, denn welches System hat uns seit der Industrialisierung von einem Bauernvolk zu einem wohlhabenden Industrievolk gemacht? Der Kapitalismus!

Und das obwohl der Staat durch Steuern und Regulationen auch zu dieser Zeit das Ergebnis massiv gemindert hat konnten wir unseren Wohlstand massiv steigern. Um die Überlegenheit dieses genialen Systems zu zeigen müssen wir uns nur einmal die ehemalige DDR anschauen. Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Zusammenschluss beider Länder ist im Osten des Landes der Wohlstand zurückgekehrt. Wo vorher die Bewohner der ehemaligen DDR mehr als 10 Jahre auf ein Auto warten mussten können Sie heute in ein Autohaus gehen und sich direkt am selben Tag ein Auto kaufen und mitnehmen. Genauso waren leere Ladenregale nun Geschichte denn im Kapitalismus wartet die Ware auf den Kunden nicht umgekehrt. Auch die Qualität alltäglicher Dinge wie Nahrungsmittel, Kaffee, Elektroartikel sind viel besser geworden und das zu einem viel geringeren Preis! Und das geschah innerhalb weniger Jahre.

Hier ein Beispiel was 36 Jahre Kapitalismus kann:

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Image Source

Translation:

There is no question that politics and private life discuss so fiercely which system is better. Capitalism or socialism? This blogpost is to make clear unmistakably and in simplest form which is now better for a society and which system of mankind brings lastingly more prosperity. I base my theses on facts of Dr. Dr. Rainer Zitelmann, Ludwig von Mises and Mark Spitznagel, among others, which I will also reproduce analogously only in my own words. For all prospective customers I will place Affiliatelinks to the very good books in the text and in the appendix, if you want to know still more after this Blogpost. This way you can continue your education and support me in my work :)

Again and again capitalism is called in the media an evil "turbo" - or "predatory capitalism ", which exploits all workers and poor people so that the entrepreneurs and shareholders can fill their pockets full to bursting. But is that really true? Fortunately, the reality is quite different. Capitalism is to be seen as a natural order of things or as many libertarians say "the most direct form of democracy", because if two people make a deal and both agree to that deal, so both take advantage of it, both trading partners are satisfied. This simple fact can be applied to all economic processes, be it the ordering of raw materials or the purchase of a motor vehicle. In capitalism, an entrepreneur does not need any moral reasons to provide for the common good, because the pure pursuit of profit automatically provides prosperity. What I mean by that is easy to explain. An entrepreneur can only be successful if he can make as many people as possible happy with a product or service. He can only achieve this if the quality and price are right. The price is automatically regulated by supply and demand, as far as theory goes. What happens in more complex scenarios like "what happens when the entrepreneur exploits his workers" or "what happens when there is only one supplier of a product"... I can explain in a separate blog post if desired. In this post I would like to stick to the absolute basics in order not to confuse the reader unnecessarily.

Socialism is the blatant opposite:

here a third party comes into play, namely the state. Let's again take the trade between these two persons as an example. In this trade, the third "person" is the state, which can now dictate to person A at what price he must sell his goods, which in turn person B is now forced to pay. Instead of the supply and demand determining the price, the state can intervene in the economy by threat of force and fix this natural pricing (also in its favour), as it has already happened countless times in history. A state can never know what price a good or service can have because the state consists only of people and these people can neither clairvoyance, nor can they oversee and control all business in the world.

Marx once said in his book "Das Kapital" that the value of a commodity is determined by the labour brought in[1]. This thesis can be invalidated by the fact that "it is not the work but the subjective value of a commodity that determines the price. Especially since the entrepreneur must first pay for the work of his employees with the hope of being able to sell his goods in the future at all, which in the end is to be treated like a loan" [2].

If a state does get the taste for everything and everyone to tax, like the wet dream of every socialist then the following happens:

1. The incentive to perform is nipped in the bud as prices are fixed. Also the incentive to provide work in general is massively restricted by the welfare state, because the motto is: "Why should I go to work anyway, the state will help me anyway".

2. Wealthy people and entrepreneurs migrate to less socialist countries because the regulation of the state can no longer build a profitable enterprise. The flight of skilled workers abroad also leads to ever lower economic output.

3. The extremely high tax burden for everyone also ensures that no prosperity can be built up, which is an additional incentive to perform less work.

4. Extreme undersupply of important foodstuffs due to mismanagement and a bloated administrative apparatus

5. persecution and murder of political critics is the order of the day [3]

I could keep this list going forever. What socialism in the final stage has led to we already saw in history, where according to pessimistic estimates 100 million (I personally assume rather 150 million) were killed by famine, mismanagement, political persecution etc.. The most prominent example of failed socialism is China, where 40-60 million people died under Mao as a result of the so-called "big leap forward". Under Stalin in the former Soviet Union more than 20 million died. In Vietnam, North Korea, Africa and Afghanistan again together about 6.5 million died [4]

Have people learned from these mistakes? Partially. If you look at the situation today, you can see that there are still some states on earth that are cheerfully expropriating and nationalizing for the "good of the state". North Korea and Venezuela are to be mentioned here as examples. Above all in Venezuela it is super to observe by the Maduroregime how from one of the oil-richest countries again a developing country became where it simply lacks everything and the hyperinflation destroyed the complete economy. At the beginning of the 2000s the left in particular were still raving about "a shining example of left-wing socialism" in Venezuela, which was once again a total misjudgement. Socialism has again failed miserably a thousand times after having felt that it had done so, but after every failure the supporters always have other excuses ready "Socialism has never been properly implemented" or "Agents of capitalism have brought socialism down"... For many people envy for the wealthy and the lack of self-responsibility is unfortunately still a problem. This is why the parties of the left spectrum are still regularly growing even today, even though the consequences of the socialist system are so obvious.
People must finally stop envying others for their possessions and work on themselves, because what system has made us from a peasant people to a wealthy industrial people since industrialization? Capitalism!

And this despite the fact that the state, through taxes and regulations, also massively reduced the result at that time, we were able to massively increase our prosperity. To show the superiority of this ingenious system we only have to look at the former GDR. After the fall of the Berlin Wall and the merger of both countries, prosperity has returned to the east of the country. Where before the inhabitants of the former GDR had to wait more than 10 years for a car, today you can go to a car dealership and buy a car on the same day and take it with you. In the same way empty shop shelves were now history because in capitalism the goods do not wait for the customer vice versa. Also the quality of everyday things like food, coffee, electrical goods have become much better and at a much lower price! And that happened within a few years.

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Is the libertarian movement about a radical free market society, where everything is determined by its exchange/market price?

Not only free market... free from the influence of the state

Die Menschen müssen endlich aufhören anderen um deren Besitztümer zu beneiden, sondern an sich selbst arbeiten, denn welches System hat uns seit der Industrialisierung von einem Bauernvolk zu einem wohlhabenden Industrievolk gemacht? Der Kapitalismus!

Das wird sich erst ändern, wenn das System und allem voran die Sozialsysteme sich verabschieden und der Wohlfahrtstaat mit seinem Brot und Spielkonzept am Ende ist.

Du hast Recht. Erst müssen die Leute bluten um zu erfahren was richtig ist und was nicht.

PS: Vielen Dank fürs resteemen :)

Ich bin ein gaaaaanz großer Freund vom überall krebsgeschwürartig wucherndem Tittensozialismus .....

Der Sozialismus an sich ist ja schon schlimm, seit dem die Weiber dieses Bekloppten Schiff jedoch gekapert haben, geht es in der Republik der BeklopptInnen und BescheuertINNEN noch schneller bergab .... Recht so !

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