Italy 10 Year Government Bond jumps 0.25% in one day

in italy •  27 days ago

https://www.marketwatch.com/investing/bond/TMBMKIT-10Y?countrycode=BX

With government debt of 2.4 trillion € a jump of 0.25% results in more interest payments of 6 billion € per year.
I think this jump in interest rates is just the beginning. It's time that the market participants price in the political and economic risks in Italy (and the Eurozone in general). This process will be self-reinforcing: higher interest --> more debt --> more risk --> higher interest rates ... then spillover effects to other Eurozone countries... money will continue to flow out of Europe. (into the US dollar, US stocks, gold, crypto)... government bankrupcies... higher unemployment ... more civil unrest (gilets jaunes) ...

I hope I am wrong (but I don't believe in the concept of hope).

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Dass es auf Dauer nicht möglich ist immer grössere Verschuldungen einzugehen scheint bei vielen Regierungen nicht verstanden zu werden. Bei so tiefen Zinsen kann auch eine kleine Erhöhung einen massiven Hebel verursachen und plötzlich sind die Zinsausgaben höher als die Einnahmen eines States...
Wie man es so weit kommen lassen mag kann ich nicht nachvollziehen. Wer profitiert davon wenn sich Staten wie dumm verschulden?

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Ja, es ist unverantwortlich.
Ich würde sagen, dass Politiker temporär davon profitieren, weil sie sich mit Staatsausgaben ihre Wiederwahl sichern können (oder zumindest ihre Chancen erhöhen). Banken profitieren davon nur so lange, wie die Staaten nicht bankrott gehen oder es einen Schuldenschnitt gibt.
Und teilweise profitieren ältere Leute, die sich denken "nach mir die Sintflut".

In 5-10 Jahren wird Deutschland (und der Rest der EU) sehr stark Venezuela ähneln.

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Soweit würde ich nicht gehen. Die Volkswirtschaften Europas sind diversifizierter. Venezuelas Export besteht zu 98% aus Erdöl. Ausserdem schätze ich, dass die Gesellschaften in Europa gefestigter bzw. resilienter sind (bessere Grundversorgung usw.), dafür sind Europäer auch verwöhnter und gehen früher auf die Strasse (Frankreich, Griechenland, ...).
Aber ja, die Richtung ist die gleiche. Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf ;-)

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Sozialismus ist Sozialismus.

Die Deutschen gehen nicht wirklich auf die Straße (niemals so wie die Franzosen).

Wo haben wir denn noch Grundversorgung?
Ohne Supermarkt geht gar nichts..

Selbst Bauern können sich ohne passende Genetik nicht selbst versorgen.
Denn ihre Böden töten jedes andere Saatgut ab. (Jahre bis Jahrzehnte mit Glyphosat bearbeitet)

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Ja, deswegen habe ich Franzosen und Griechen als Beispiel gebracht. Deutsche trauen sich das nicht...

Supermarkt = Grundversorgung. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass - selbst in einer grossen Wirtschaftskrise - die deutschen oder französischen Supermärkte dicht machen und die Bevölkerung nichts mehr zu Essen bekommt.

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Und wo kommen in einer großen Wirtschaftskrise die Produkte her?
Mit was wird bezahlt?

Denkst du jeder kann sich das leisten? Die Grundversorgung?

Posted using Partiko Android

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Lebensmittel - von den Bauern und Lebensmittelherstellern (Industrie) wie auch jetzt

Bezahlt wird entweder cash oder per Kreditkarte oder per EC-Karte mit Euro (falls der Eurowert zu sehr zappelt oder sehr viel Wert verliert, dann mit US Dollar oder Schweizer Franken).

Wenn wir von Deutschland reden: ja, jeder kann sich das leisten. Deutschland hat im internationalen Vergleich sehr niedrige Lebensmittelpreise. Leute, die sich das nicht leisten können, können per Lebensmittelmarken versorgt werden. Es gibt keine Lebensmittelknappheit in Europa - auch nicht in 5 oder 10 Jahren...

Soweit, dass in 10 Jahren Lebensmittel fehlen, wird es nicht kommen. Dafür ist die Wirtschaft und die Gesellschaft zu weit entwickelt. In 30 Jahren kann das anders aussehen, aber auch das denke ich nicht. Die Effizienz bei der Herstellung von Lebensmitteln (u.a.) nimmt tendenziell zu.

Wenn sich manche Leute jedoch nicht mehr alle 2-3 Jahre ein neues Iphone leisten können, wird das reichen, um Leute auf die Strasse zu bringen und mehr Sozialismus zu fordern.