+1000€ im Monat für jeden! Bedingungsloses Grundeinkommen

in geldhelden •  12 days ago

Was würdest Du tun, wenn du jeden Monat 1000€ geschenkt bekommst? Steuerfreie 1000€ die mit keinerlei Verpflichtung einhergehen…

Das ist kein Hirngespinst, sondern könnte wirklich passieren. Vielleicht ist es sogar der einzige Weg, der uns in Zukunft bleibt. Die Rede ist von bedingungslosem Grundeinkommen! Es könnte unsere Leben verändern - Lass uns das BGE einmal genauer ansehen!

Es gibt unzählige Arten von bedingungslosem Grundeinkommen. Unterschiedliche Parteien haben unterschiedliche Probleme, Wünsche und Ziele bei denen das BGE helfen soll.

[box] BGE als Sozialhilfe: Mit einem bedingungslosem Grundeinkommen bekommt ohnehin schon jeder den Mindestsatz an Geld der nötig ist. Aus diesem Grund könnten andere Formen der Sozialhilfe wie Hartz 4 wegfallen. Im Grunde würde mit dem BGE jeder von Anfang an Sozialhilfe erhalten. [/box]

[box] BGE und Sozialhilfe: Viele sehen es als nötig an, sowohl BGE als auch Sozialhilfe zu nutzen. Beide Systeme würden dabei parallel laufen. Natürlich würde sich aber beides Gegenseitig beeinflussen, denn wer monatlich 1000€ zur Verfügung hat, benötigt keine weiteren 1000€ um zu überleben. Es gäbe also deutlich weniger Sozialhilfe-Empfänger - vielleicht sogar so wenige, dass es sich nicht lohnt das System weiter aufrecht zu erhalten. [/box]

[box] BGE als Grundsicherung: Die wohl populärste Form des BGE ist jene, in der dieses die Grundsicherung bilden soll. Als Beispielwert wird hier gerne 1000€ genannt. Das BGE hat hier die Hauptaufgabe jedem Einzelnen eine sichere Lebensgrundlage zu bieten. Eine Wohnung, genügend zu essen und Bildung und Kultur wären für jeden Grundausstattung auch ohne Arbeit. Wer mehr mit seinem Leben machen möchte - Urlaub, Auto, Hobbys, Statussymbole - der müsste weiterhin arbeiten. [/box]

[box] BGE als Freikarte: Einige wenige wollen sogar, dass das BGE so hoch angesetzt wird, dass theoretisch keiner mehr arbeiten müsste. Tag ein Tag aus wäre beinahe jeder dazu in der Lage seinen jetzigen Lebensstandard zu halten ohne auch nur eine Minute seiner Zeit mit Arbeit zu verbringen. Dass das Erreichen von einer solchen Form von BGE sehr kompliziert - wenn nicht gar unmöglich ist - sollte jedem klar sein. [/box]

Gehen wir einmal davon aus, das BGE als Grundsicherung wäre schon heute Realität. Was würde mit uns passieren?

Man könnte jetzt natürlich davon ausgehen, dass die Mehrheit das Geld einfach für Konsumgüter verprassen und nicht mehr zur Arbeit gehen würde. Doch, wenn man der Mehrzahl an Studien über das BGE vertrauen kann, dann wäre nur zur Hälfte wahr. Denn einerseits wurde in Testläufen mit dem BGE mehr Geld für Konsumgüter ausgegeben, andererseits wurde jedoch noch immer gearbeitet. Inwiefern das der Fall war ist schockierend. So entschieden sich innerhalb der repräsentativsten Studie (die in der 70ern in Kanada und den USA durchgeführt wurde) 99% der Menschen dazu weiterzuarbeiten. Zwar wurden die Arbeitszeiten reduziert, jedoch im Schnitt um weniger als 10%. Studien, die in der heutigen Zeit durchgeführt wurden, zeigen dabei sehr ähnliche Ergebnisse (jedoch gibt es keine Daten die über mehr als ein paar Jahre hinweg erhoben wurden). Das sind soweit natürlich hervorragende Neuigkeiten, denn diese Ergebnisse machen deutlich, dass das BGE vermutlich tatsächlich ins Leben gerufen werden könnte. Ja aus vielen Perspektiven könnte das BGE sogar staatlich gewollt sein und mehr Geld einbringen, als es kostet.

Warum BGE besser ist als Hartz 4 und Co:

“Bedingungslos” ist das wohl wichtigste Wort von BGE. Denn Hartz 4 und Co stellen eine Menge Bedingungen, die oftmals eher hinderlich als nützlich sind. Rein rational betrachtet ist Hartz 4 natürlich ein guter Deal für die Beziehenden. Emotional sieht das aber anders aus. Uns Menschen ist Freiheit enorm wichtig. Eben jene Freiheit wird im Rahmen von Hartz 4 radikal eingegrenzt. Wer die Hilfsleistungen empfangen will, muss regelmäßig in Berufen arbeiten, in denen er nicht arbeiten will und wird oft von oben herab behandelt. Das löst oft Protest aus, der sich dann in Untätigkeit oder schlechter Arbeit widerspiegelt. Zudem identifizieren sich Hartz 4 Empfänger sehr schnell mit negativem Stigma und leben dann tatsächlich dem Klischee des faulen Nichtsnutz entsprechend. Das größte Problem mit Hartz 4 ist aber das Folgende: Wer durch Eigenleistung mehr Geld verdient, der profitiert nicht davon. In Großteilen wird das zusätzliche Einkommen mit dem Hartz 4 Satz verrechnet. Das wirkt dem selbstständigen Erwerb massiv entgegen, denn warum sollte ein Hartz 4 Empfänger 6 Stunden am Tag arbeiten, wenn er dadurch nicht mehr Geld hat, als wenn er überhaupt nicht arbeiten würde?

Kurzum: Hartz 4 Empfänger verlieren einen großen Teil ihrer Freiheit, werden Stigmatisiert und bleiben in diesem negativen Lebensstil gefangen.

BGE als Lösung

Bedingungsloses Grundeinkommen dreht das Konzept von Sozialhilfe um: Tätigkeit wird belohnt. Wer mit bedingungslosen 1000€ pro Monat keine Sorgen mehr um sein Geld haben muss, kann mehr riskieren. Im Notfall hätte jeder durch das BGE ein Auffangnetz und kann den Rest entweder konsumieren oder investieren. Konsum bleibt weiterhin ein wichtiges Grundbedürfnis des Menschen und besonders der Konsum, der nach außen hin beeindrucken soll, wird noch weiter ansteigen, da ja ohnehin jeder über die Grundausstattung verfügt. Als Hartz 4 Empfänger würde absolut jeder BGE bevorzugen. Wenn jeder BGE bezieht entsteht schließlich kein soziales Gefälle. Das wichtigste ist aber, dass kein Zwang von außen aufgebaut wird, sehr wohl aber ein Zwang von Innen! Was heißt das? Als Individuum streben wir nicht nur danach, dazu zu gehören, sondern auch uns aus der Masse positiv hervorzutun. Wer sich nicht mit Geldproblemen herumschlagen muss, wird paradoxerweise nicht fauler, sondern produktiver und aktiver. Sicherlich wird es wie auch jetzt einige geben, die ihr Dasein als Schmarotzer fristen, ohne der Allgemeinheit etwas zurückzugeben. Wie aber so gut wie jede Studie rund um das BGE zeigt, ist der Anteil dieser Menschen verschwindend gering. Mit dem BGE geht es alles Voraussicht nach in die gegenteilige Richtung: Wirtschaftswachstum!

Ist BGE überhaupt möglich?

Die klare Antwort lautet: Ja! Denn das Geld welches für das BGE benötigt wird, wird nicht einfach zusätzlich gedruckt und verliert dadurch an Wert. Es würde an anderer Stelle eingespart. Wo genau, das ist vom jeweiligen Land abhängig. Gehen wir jedoch von Deutschland aus, so kann der Großteil des Geldes dadurch gewonnen werden, Hartz 4 und Co. abzuschaffen. Hier liegt viel mehr Geld, als auf den ersten Blick angenommen. Für unser Sozialsystem ist nämlich ein unglaubliches Maß an Bürokratie vonnöten, das entsprechend viel Geld verschlingt. Eine weitere Quelle für das BGE wären höhere Steuern für Reiche. Diese Lösung ist nicht gerecht, wird aber auch ohne BGE schon angestrebt und hätte in Form des BGE wenigstens einen Nutzen für alle. Schließlich hieße ein Bedingungsloses Grundeinkommen auch, dass Reiche von Anfang an bessere Chancen hatten zu ihrem Reichtum zu gelangen. Einzig und alleine die reich geborenen würden wirklich stark darunter leiden. In vielen Ländern der Welt liegen arm und reich immer weiter auseinander und auch in Deutschland schrumpft die Mittelschicht drastisch. BGE würde dem entgegenwirken.

Besonders wenn BGE als Grundsicherung verwendet werden würde (die Variante mit 1000€ pro Monat) müsste man jedoch wahrscheinlich nicht einmal so weit gehen. In bisherigen Studien innerhalb der USA ergab sich sogar, dass das BGE langfristig mehr Geld einbringen als kosten würde. Für einen Zeitraum von 10 Jahren wurde durchschnittlich ein Einkommensanstieg von 8-15% prognostiziert. Dieser Einkommensanstieg käme vor allem durch den erhöhten Konsum. Menschen neigen sehr stark dazu, dass was sie haben auszugeben anstatt es zu sparen. In einer Welt mit GDP hieße dies nicht nur, dass die meisten immer noch arbeiten würden um ihren angestiegenen Konsum zu finanzieren, es hieße auch, dass durch gesteigerten Konsum insgesamt mehr Geld umgesetzt wird.

Dein Problem:

Es gibt einen zentralen Grund, weshalb das bedingungslose Grundeinkommen in Zukunft nötig werden könnte: Automatisierung. Je einfacher die Arbeit, desto leichter kann sie an Maschinen abgegeben werden. Diese Entwicklung zeigt sich schon seit der Industrialisierung, wird aber in den nächsten 20-30 Jahren ganz andere Formen annehmen. Durch Computer und künstliche Intelligenz kann nämlich bald so gut wie jeder simple Job an Maschinen abgegeben werden. Schon jetzt ist es billiger einen Roboter Kleidung herstellen zu lassen, als Arbeiter in Bangladesh zu beschäftigen. Experten gehen davon aus, dass 47% aller heutigen Jobs in 24 Jahren an Maschinen abgegeben werden. Wenn das stimmt, dann würde jeder zweite vorerst arbeitslos. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass es nur jeder fünfte ist, weil z.B. auch neue Jobs entstehen, hätten viele ein Problem. Ein Problem, das mit dem technischen Fortschritt Jahr für Jahr weiter anwachsen würde. Das bedingungslose Grundeinkommen könnte an dieser Stelle der Retter in der Not sein.

Fazit:

Für den Fall, dass es kein bedingungsloses Grundeinkommen geben wird, solltest du dich bestens vorbereiten. Das geht nur durch finanzielle Bildung! Noch hast du deinen Job, aber wie sieht es in 15 Jahren aus? Selbst wenn du nicht direkt betroffen bist, wirst du deutlich mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt haben. Stell dir vor, du könntest schon jetzt dafür sorgen, dass du bald jeden Monat 1000€ mehr zur Verfügung hast. Und das ohne dass du Überstunden machen musst. Sollte dich der Weg dahin interessieren, dann bist du bei den Geldhelden richtig!

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Meiner Meinung nach kann ein BGE mit "echtem" Geld kaum funktionieren, da dieses ins Ausland getragen werden könnte. Daher ist es meiner Meinung nach wichtig, diesen Aspekt zu begrenzen. Außerdem soll ein höherer Konsum ja auch mehr Steuern für den Staat einbringen, wodurch es wichtig ist, wo das Geld letztlich landet. Gleichzeitig soll das BGE ja auch den Konsum anheizen, ein Ansparen des Geldes wäre da kontraproduktiv, daher ist dafür eine Lösung notwendig.
Ich habe meine Idee zum BGE mal gepostet gehabt, vielleicht interessiert es dich:
https://steemit.com/deutsch/@sabih/ein-ansatz-fuer-bedingungsloses-grundeinkommen

Interessant finde ich die Studien, die besagen, dass 99 % der Leute weiterarbeiten würden.

Wobei ich persönlich diese Zahl aus zwei Gründen mit sehr viel Vorsicht genießen würde:

  • Nicht jede interviewte Person dürfte gegenüber dem Interviewer ehrlich geantwortet haben, sondern stattdessen eine sozial erwünschte Antwort geben. Und die Antwort, man würde nichts mehr tun, dürfte kaum als sozial erwünscht gelten.
  • So mancher Arbeitgeber könnte es nicht gut finden, wenn er erfährt, dass die interviewte Person eigentlich nur wegen des Geldes, aber nicht wegen der interessanten Aufgabe zur Arbeit erscheint.

Die Prognose, dass wir in Zukunft eine deutlich höhere Arbeitslosigkeit haben werden, weil ein Großteil der aktuellen Jobs wegrationalisiert werden wird, betrachte ich als unsicher. Denn diese Angst geistert schon seit der Erfindung der Dampfmaschine herum.
Außerdem werden immer wieder neue Berufe erfunden, welche die wegrationalisierten Arbeitsplätze ersetzen. Dass wir uns diese Berufe heute noch nicht einmal vorstellen können, steht auf einem anderen Blatt. In diesem Zusammenhang fällt mir immer die Aussage von Charles H. Duell vom US-Patentamt ein, der im Jahr 1899 der Meinung war: "Es gibt nichts Neues mehr. Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden."

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