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#Fotolern Teil 2 Motive

in fotolern •  6 months ago

Motive

Motive findet man immer und jederzeit. Kamera in die Hand und schon geht es los!
Ich habe jedenfalls noch nie nicht gewusst was ich fotografieren will.
Mit dem Ergebnis, dass die aufeinanderfolgenden Bilder meistens ein ziemliches Sammelsurium darstellten.
Also habe ich angefangen mir selbst Aufgaben zu stellen: Bäume zu fotografieren beispielsweise oder Landschaften. .
Ich habe mir Alben zu verschiedenen Themen angelegt, die ich immer wieder ergänze.


Durch die Teilnahme an verschiedenen Monatswettbewerben in Foren wurden die Aufgaben komplizierter, man muss sich mit Themen auseinandersetzten, die nicht so liegen.
Letztlich steckt eine Menge Arbeit darin, ein wirklich gutes Bild zu einem Thema aufzunehmen. Einmal vor etwa zwei Jahren habe ich mit diesem Bild zum Thema Silhouetten gewonnen.

DSC_2396.jpg


Ein anderes Thema, mit dem ich zunächst gar nichts anfangen konnte, war Stillleben. Ich verbrachte einen ganzen Tag damit, alle möglichen Dinge auf meinem Esstisch zu arrangieren.
Dieses finde ich ganz hübsch, obwohl es es im Wettbewerb nicht aufs Treppchen geschafft hat:

Hexenzauber II.JPG

Ich habe es „Hexenzauber“ genannt.


Fotografieren zu einem bestimmten Thema ist also manchmal eine recht aufwändige Sache.


Eine andere Sache ist die Dokumentation einer Reise, oder auch nur eines Spaziergangs.
Dabei versuche ich immer einen Mix aus Überblick und Detail zu erstellen. Im Überblick, die Landschaft, die Gebäude, die Straßen. Im Detail bestimmte Pflanzen, die typisch für die Gegend sind, eine einzelne Tür oder eine Straßenlaterne. Eventuell – falls vorhanden – Fotos der Mitreisenden oder Mitwandernden.
Wobei sich das Wandern mit Nichtfotografen oft als sehr anstrengend erweist. Diese haben oft kein Verständnis dafür, dass die Aufnahme eines einzigen Bildes manchmal mehrere Minuten in Anspruch nimmt. Da gehe ich lieber mit anderen Fotografen, in der Regel kommt man dann mit 2 km/h gut voran ;-)


Dann gibt es noch die Personenfotos. Oftmals Auftragsarbeiten … „Du hast doch eine Kamera, kannst du nicht bei der Feier fotografieren?“
Wenn man dann ja sagt, muss einem klar sein, dass man von der Feier nicht mehr besonders viel hat.

Man sollte versuchen möglichst alle Gäste aufzunehmen, aber auch zu respektieren wenn jemand nicht fotografiert werden möchte. Ich versuche dann alle möglichst mal allein und dann wieder in Interaktion mit den anderen zu erwischen. Auf jeden Fall gehören auch Bilder von der Location, vom Essen und von der Tischdeko dazu.


Für mich ist es Entspannung pur einfach spazieren zu gehen. Ich gehe immer wieder die selbe Runde: an einer Streuobstwiese vorbei, durch die Felder, an einer kleinen Kapelle vorbei, dann durch den Wald, anschließend über eine Straße, wieder Felder, dann an einem schönen Solitärbaum oder alternativ einem Tiergehege zurück. Je nachdem wie ich die Runde drehe sind das 3 – 5 km. Jedes Mal denke ich, dass ich nur laufen möchte und alles schon mal fotografiert habe. Jedes Mal entdecke ich etwas Neues, ganz unverhofft begegne ich Tieren, wie Hase, Wildschwein oder roter Milan. (In diesen Fällen belasse ich es bei der Erinnerung, bessere Tieraufnahmen habe ich bisher im Tierpark gemacht). Aber die Landschaft sieht je nach Jahreszeit und Licht immer wieder anders aus.

DSC_0142 (1600x1060).jpg

DSC_0868.JPG

Soviel zum Thema Motive.


Zum Thema Bildaufbau ist schon viel geschrieben worden. Ich denke, wenn ich durch den Sucher sehe, weder an den Goldenen Schnitt noch an Führungslinien oder gar dynamische Symmetrie.
Sondern eher: Ist das Bild stimmig, harmonisch? Gefällt mir der Bildaufbau, so wie ich ihn im Sucher sehe? Sind keine störenden Elemente im Bild? Keine Mülleimer, keine ins Bild ragende Ecken von Verkehrsschildern oder Zäunen? Dann klick!


Das war's für heute für das Projekt #Fotolern von @altobee

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Hey Super - Ihr seid ja alle richtig fleissig am Feiertag (Oder habt nur etwas mehr Zeit zum schreiben? 😉😉)

Wie auch immer - vielen Dank für Deinen Beitrag 😀 Im Prinzip hast Du ja aber - wohl unbewusst - auch ein paar Regeln in den Bildern, z.b. die Silhouette hat im linke drittel den Baum, Mittig das Hauptmotiv und rechts ..äh.. ein bisschen Baum.
Im Stilleben erkennt man auch etwas Aufteilung, oder in der Landschaft ist es 2/3 Himmel, im unteren drittel das Gelände.

Also in sofern scheint es unbewusst auch zu funktionieren.

·

@altobee @grizzabella Ich denke auch, dass das was man als harmonisch empfindet zu irgendwelchen Theorien zur Bildaufteilung passt.

Ja, ich denke, den Bildaufbau macht man irgendwann auch unbewusst bzw. "weiß" man ja aufgrund der Erfahrung intuitiv, was harmonisch wirkt und was nicht.

Na ich denke ja auch nicht mehr "Oh... die Straße nehme ich als Führungslinie" sondern mache das auch ganz intuitiv, dass ich sowas mit einbaue :)
Aber gerade für den Anfang sind solche Hilfsmittel ja schon wichtig um ein Gefühl für ein harmonisches Bild zu entwickeln.

Schöner Beitrag! Das erste Bild ist richtig gut umgesetzt auch durch die Bäume wirkt es schön eingerahmt. Da hat sich die Arbeit gelohnt. Das nicht Fotografen immer drängel ist mir auch aufgefallen, es lässt einen immer in Stress sein und oft verzichte ich dann auf das fotografieren und knipse nur schnell ein Bild in der Hoffnung das es halbwegs brauchbar ist.

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