Wirtschaftliche Gleichstellung ist in aller Munde

in #deutsch4 years ago (edited)

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Wenn man sich unter den Menschen umhört und diese nach dem Kommunismus befragt, stellt man fest, dass die wenigsten im Kommunismus leben wollen. Erklärt man ihnen aber, dass der Sozialismus unaufhaltsam in den Kommunismus führt, wollen dass die wenigsten hören und können sich dies auch nicht vorstellen. Der Sozialismus und seine Vertreter sind alles gute Menschen mit den besten Absichten. Ist das wirklich so?

Fragt man die Menschen danach ob sie Lehren und Aussagen von Marx, Lenin, Mao, Hitler, Marcuse und der Frankfurter Schule, oder ältere Lehren von Henri de Saint-Simon, jemals eingehend gelesen und studiert haben, bekommt man meistens ein verlegenes Kopfschütteln.

Wie kann man aber die Spielarten und Verwandlungskostüme des Kommunismus/Sozialismus erkennen, wenn man ihre Lehren und darin enthaltenen Aussagen nicht kennt? Wie soll man fähig sein nicht in eine Falle zu treten, ohne den Fallensteller und seine Arbeitsweise zu kennen?

Wie will man erkennen, ob Schlussfolgerungen wahr sind, wenn man die Prämissen, welche zu den Schlussfolgerungen führen, nicht kennt? Wie will man eine Konstitutionsanalyse bewerten, wenn man die Konstituenten nicht kennt? Wie will man eine Phänomenanalyse bewerten, wenn man die Phänomene nicht kennt?

Wie will man erkennen, ob die Förderung wirtschaftlicher Gleichstellung nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Kommunismus ist, wenn man die Lehren des Kommunismus nicht kennt?

Unter dem Einfluss des absoluten Egalitarismus wurden im Westen Forderungen nach „sozialer Gerechtigkeit“, Mindestlohngesetzen, Fördermaßnahmen für Benachteiligte, gleichem Lohn für gleiche Arbeit und dergleichen laut. Dahinter steht der Wunsch nach Gleichstellung und dahinter wiederum verbergen sich die Faktoren des Kommunismus.
Diese Falle ist schwer zu erkennen

Aus kommunistischer Sicht spielt es keine Rolle, ob diese gefährdeten Gruppen Gleichstellung erlangen oder sich ihr sozialer Status verbessert. Sie sind lediglich Schachfiguren in einem Spiel und werden noch dazu benutzt, Groll anzustacheln. Wenn die Kommunisten einmal bekommen haben, was sie wollen (und sei es nur ein Teil durch einen Kompromiss) stellen sie einfach neue Forderungen nach „Gleichstellung“ auf. Dabei kennen sie keine Grenzen. Wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden, zetteln sie einen Krieg in der Öffentlichkeit an, indem sie negative Gefühle schüren. Sie verstärken die Anschauungen der Menschen über die „Gerechtigkeit der Gleichstellung“ und nutzen diese Anschauungen, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Weil der Kommunismus in vielen Bereichen und mit so vielen verschiedenen Mitteln arbeitet, sind soziale Unruhen und eventuell sogar Revolutionen die Folge, wenn diese Ressentiments alle gleichzeitig eskalieren. Kommunisten werden immer gefährdete Gruppen finden, für die sie finanzielle Gleichstellung fordern können. So wird der Prozess wiederholt, bis die absolute Gleichstellung erreicht ist.

Daher sind Forderungen nach sogenannter „sozialer Gerechtigkeit“, die mit „Steuergerechtigkeit“ einhergeht, ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zum Kommunismus.
Die kommunistische Ideologie hat die freien Länder im Westen untergraben - so sieht die Realität derzeit aus.

Die Durchführung dieser Politik führt in Wirklichkeit oft zum Gegenteil des gewünschten Ergebnisses. Diejenigen, die dadurch eigentlich geschützt werden sollen, werden diskriminiert und angegriffen.

Nehmen wir zum Beispiel das Mindestlohngesetz, dessen Ziel es ist, die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen. Doch das hat zur Folge, dass viele Fabriken einfach kein Personal mehr einstellen, weil es sich für sie nicht rentiert. Infolgedessen verlieren noch mehr Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz.

Ein Mensch erwirbt seine Fähigkeiten nicht alle auf einmal. Es gibt einen ständigen Prozess des Fortschritts und der Weiterentwicklung der Fähigkeiten und der Arbeitsmoral. Die Durchsetzung eines Mindestlohns hat auch zur Folge, dass die Menschen nicht mehr für Niedriglohnjobs ausgebildet werden und versuchen, sich einen Weg in höher bezahlte Positionen zu bahnen. Der Einheits-Ansatz verstößt ebenfalls gegen die Wirtschaftstheorie und führt zu übermäßigen stattlichen Eingriffen in die Wirtschaft.

Den Slogan „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ benutzen manche Menschen als Vorwand, um eine soziale Revolution zu fordern. Sie zitieren Statistiken und behaupten, dass in den USA das durchschnittliche Gehalt von Schwarzen Männern niedriger sei als das von weißen Männern, dass das durchschnittliche Gehalt von Frauen niedriger sei als das von Männern und dass diese Diskrepanzen das Ergebnis von Rassismus und Sexismus seien.
In Wirklichkeit sind solche Vergleiche nicht richtig.

Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, ist das Ergebnis ein anderes. Wissenschaftler fanden heraus, dass das Einkommen von schwarzen Familien, in denen beide Partner einen Hochschulabschluss oder einen noch höheren Abschluss besitzen, in Wahrheit höher ist als das von weißen Familien vergleichbarer Situationen.
Nachzulesen in: Thomas Sowell: „Economic Facts and Fallacies“ (New York: Basic Books, 2008), Seite 174.
Da schwarze Familien dieser Art verhältnismäßig selten sind, gibt es hinsichtlich des durchschnittlichen Einkommens tatsächlich Unterschiede. Wenn ich 0 Euro verdiene und Du 100.000 Euro, dann ergibt der Durchschnitt von uns zwei 50.000 Euro.
Genaue Vergleiche anzustellen wäre sinnvoll. Doch wenn kommunistische Faktoren zu Zwietracht und Kampf aufhetzen, scheinen die Menschen den Durchblick zu verlieren.

Der Kommunismus kümmert sich nicht um das Wohlergehen benachteiligter Gruppen. Er interessiert sich einfach für Slogans, die die Menschen in den Kommunismus und letztlich in den Ruin treiben.

Gewerkschaften sind dabei ein überaus wirkmächtiges Instrument, dem man aber ein eigenes Kapitel widmen muss. Hier wird Vieles ganz deutlich was oberflächlich verborgen ist.

Euer Zeitgedanken

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Im Kommunismus gibt oder gab es auch immer eine Führungs-Riege. Denke an die SED-Bonzen in der DDR. Die fuhren Westautos, hatten die besten Jobs, besaßen Grundstücke und hatten mit harter Arbeit wenig zu tun. Eben darin sehe ich den Widerspruch des Sozialismus/ Kommunismus. Die, welche dieses System beherrschen (denn es ist eine wahre Herrscher-Kaste) haben mit Gleichstellung selbst wenig am Hut. Es geht nur um deren eigenen Vorteile. Kommunismus ist demnach eine andere Form der Versklavung. Keine andere Ideologie hat mehr Tote auf dem Gewissen, als der Kommunismus. Es erfordert nur wenig Zeit das zu recherchieren. Warum machen das so wenige? Weil die meisten eben schon zu verblödet sind, um das zu durchschauen. Das Mindestmaß an Intelligenz ist bei der Masse lange unterschritten und genau das wurde seit Generationen voran getrieben. Sei dumm, gehe arbeiten und Frage nicht!

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