GroKo-Verhandlungen sind durch, Schulz will Außenminister werden

in deutsch •  16 days ago

Es ist offiziell: Die Verhandlungen zur Neuauflage der CDU/CSU-SPD-Regierung sind abgeschlossen. Neben den uninteresssanten politischen Inhalten fällt Martin Schulz auf – hatte er im Wahlkampf 2017 noch ein Ministeramt unter Merkel kategorisch ausgeschlossen, will er nun auf einmal Außenminister werden.


Martin Schulz schließt Beteiligung an Regierung Merkel CDU aus   YouTube.jpg
(Screenshot YouTube)

4 Jahre weiter so

Na ja, eigentlich sind es ja nur noch 3 ½ Jahre und in der momentan angespannten politischen Lage könnte die Regierung auch schon vor dem offiziellen Ablauf der Legislaturperiode dahin sein, und darüber hinaus gibt es auch noch das Fragezeichen hinter dem SPD-Parteitag, auf dem die Zustimmung zur GroKo noch verwehrt werden könnte.

Was jedoch gewiss ist:

  • Merkel wollen noch nicht einmal mehr ein Drittel der Wähler, sie bleibt Kanzlerin
  • Seehofer wollte in der CSU-Spitze keiner mehr haben, er wird Innenminister
  • Olaf Scholz hielt für Merkel beim G20-Gipfel-Chaos seinen Kopf hin, so dass man ihn in Hamburg nicht mehr will - er wird dafür nun mit dem Finanzministeramt bezahlt
  • Zensurminister Heiko Maas will im Internet niemand mehr haben, er wird wohl Justizminister bleiben
  • Diversity Hiring Sawsan Chebli will im freien Markt keiner haben, sie könnte fürs Familien- oder Umweltministerium in Frage kommen

Der krönende Höhepunkt der Politverarsche ist jedoch kein geringerer als Martin Schulz!

Im Wahlkampf verkündete er noch folgendes:

Da man den EU-Multimillionär aber weder in Brüssel, noch in der SPD wirklich haben will, wird der Maddin auf den Posten des Außenministeramtes abgeschoben – damit macht man mit Sigmar Gabriel ausgerechnet den derzeit beliebtesten SPD-Politiker und aktuellen Außenminister zum Bauernopfer.

Martin Schulz war nur ein Strohmann, der Merkels Wiederwahl sicherstellen sollte

Mehr und mehr wird klar, dass Schulz nur aus Brüssel weggelobt worden ist, um sicherzustellen, dass Mama Merkel weitere 4 Jahre im Amt bleiben wird. Schon im Wahlkampf lies Kandidat Schulz kein Fettnäpfchen aus und machte aus der SPD kurz vor der 40-Prozent-Marke die SPD, die schließlich nur mit Mühe und Not die 20-Prozent-Marke überschritt.

Inzwischen liegt die SPD in den Umfragen bei 17 Prozent, Tendenz fallend.

Immerhin darf sich Schulz jetzt noch mal die Taschen als Außenminister voll machen und im Hintergrund dürfte er für sein Kasperletheater während des Wahlkampfes gegen Merkel großzügig entlohnt worden sein.

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In der FAZ fand ich den Titel ''Merkels Schlussverkauf'' ziemlich gut getroffen

Unfassbar! :-(