VieAna Österreich Wien Schloß Schönbrun Rundgang Teil 1

in deutsch •  2 years ago 

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Schloß Schönbrunn
Besuchen Sie Schloß Schönbrunn, die Nr. 1 Sehenswürdigkeit in Wien! In den original ausgestatteten kaiserlichen Prunkräumen bekommen Sie Einblicke, wie einst Maria Theresia, Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth, auch als Sisi bekannt, residierten. Die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger, ursprünglich im 17. Jhdt von Kaiser Leopold I. bei dem Barockarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach beauftragt, hat eine spannende Geschichte, die Sie bei einer Tour durch das Schloß Schönbrunn entdecken können!
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Virtueller Schloss-Rundgang
Der Besuch der Beletage des Schlosses Schönbrunn beginnt heute bei der Blauen Stiege. Der Rundgang durch die kaiserlichen Gemächer und die prunkvollen Repräsentationsräume umfasst die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Wohnräume des Kaisers Franz Joseph und seiner Gemahlin Elisabeth im Westflügel auf der Hietzinger Seite, die Repräsentationsräume im Mittelteil des Schlosses, die kaiserlichen Appartements Maria Theresias und Franz I. Stephans und das Franz-Karl-Appartement, das von den Eltern Kaiser Franz Josephs - der Erzherzogin Sophie und dem Erzherzog Franz Karl - bewohnt wurde.

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Die Blaue Stiege diente im ehemaligen Jagdschloss Josephs I. als Speisesaal und wurde von Nikolaus Pacassi um 1745 zu einem repräsentativen Stiegenhaus umgebaut, das für die Nutzung als Residenz- und Familienschloss Maria Theresias notwendig war.
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In der Beletage eröffnet das sogenannte Fischgrätzimmer (rechts der Blauen Stiege) den Rundgang.
Das Fenster zeigt einen Blick in den Großen Kaiserhof, der zum Kindermuseum "Schloss Schönbrunn erleben" gehört, in dem die BesucherInnen vieles über das Alltagsleben am Kaiserhof erfahren und auch einiges ausprobieren können. Im Fischgrätzimmer sind Porträts jener Habsburger präsentiert, die maßgeblich an der Geschichte Schönbrunns Anteil hatten.
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Das Flügeladjutantenzimmer
In der Schönbrunner Beletage war spätestens zur Regierungszeit des Kaisers Franz Joseph unmittelbar vor seinem Appartement ein sogenanntes Flügeladjutantenzimmer eingerichtet, dessen Ausstattung durch eine Fotoaufnahme aus den 1910er Jahren rekonstruiert werden konnte. Der Flügeladjutant war organisatorisch nicht dem Hofstaat, sondern dem militärischen Dienst untergeordnet und wurde zur Dienstleistung für den Kaiser herangezogen. Zu seiner Hauptaufgabe zählte, militärische Informationen direkt an den Kaiser weiterzugeben und in diesem Zusammenhang ist vermutlich auch seine Unterbringung in unmittelbarer Nähe des Monarchen zu erklären.
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In diesem Raum war die Leibwache Franz Josephs postiert, die den Zugang zum Appartement des Kaisers bewachte. Auf der rechten Seite steht ein Keramikofen, der wie alle anderen im Schloss von einem hinter den Prunkräumen verlaufenden Heizgang aus (ursprünglich mit Holz) beheizt wurde, um bei Empfängen und im Alltag der kaiserlichen Familie nicht zu stören und um keinen Schmutz zu verursachen. Im 19. Jahrhundert wurde eine Heißluftheizung eingebaut, die seit 1992 nicht mehr in Betrieb ist.
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Das Billardzimmer eröffnet die Raumfolge der Audienz- und Privaträume Franz Josephs mit ihrer originalen Ausstattung, die zum Großteil aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt. Einrichtung, Wohnaccessoires und Erinnerungsstücke veranschaulichen die Welt des Monarchen - seinen beruflichen und privaten Alltag im Schloss.
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Das Nussholzzimmer wurde bereits um 1765 mit der namensgebenden Nussholzvertäfelung als Audienzzimmer für Joseph II. als Mitregent seiner Mutter Maria Theresia ausgestattet. Der vergoldete Rocailledekor, die großen Spiegel und die anlässlich der Restaurierung wieder rückgeführten originalen Konsoltische sind typische Merkmale des Rokoko, dessen Eleganz unter Maria Theresia seine Hochblüte erreichte. Der großzügige Raum diente hundert Jahre später auch für Franz Joseph als Audienzzimmer. Hier erteilte er seinen Generälen, Ministern und Hofbeamten Audienzen. Montags und donnerstags konnte auch jeder Untertan des Reiches beim Kaiser vorsprechen. Durch diese Audienzen entwickelte Franz Joseph ein überaus bemerkenswertes Personengedächtnis, das ihn bis ins hohe Alter auszeichnete.
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Arbeitszimmer Franz Josephs
Das Schreibzimmer Franz Josephs steht durch seine schlichte Ausstattung im völligen Gegensatz zum prunkvollen Dekor des Audienzzimmers. Zahlreiche private Bilder und Photographien, darunter viele der Kaiserin Elisabeth, geben Zeugnis von der Wohnkultur des Kaisers.
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Im Schlafzimmer begann der Alltag des Kaisers und verlief nach einem genau festgelegten Zeitplan. Bereits um vier Uhr stand Franz Joseph auf und vollzog mit kaltem Wasser seine Morgentoilette, bevor er als strenggläubiger Katholik auf dem Betschemel das Morgengebet verrichtete. Das eiserne Bett lässt auf den strengen Charakter und auf die Sparsamkeit des Kaisers schließen. In diesem Bett starb Franz Joseph 86jährig im Jahre 1916, mitten in den Wirren des Ersten Weltkrieges. Am Ausgang dieses Zimmers befindet sich die kaiserliche Toilette nach englischer Art mit mechanischer Wasserspülung. Sie wurde 1899 eingebaut.
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Die Tapetentür an der rückseitigen Wand des Arbeitszimmers führt in das des Leibkammerdieners Eugen Ketterl. Er war für das leibliche Wohl Franz Josephs verantwortlich, stand dem Kaiser jederzeit zur Verfügung und servierte ihm das Frühstück sowie kleine Mahlzeiten in das Arbeitszimmer.
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Das Stiegenkabinett diente Elisabeth als Schreibzimmer. Hier verfasste sie zahlreiche Briefe, ihre Tagebücher und auch ihre Gedichte.
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Wie auch in anderen Residenzen des Wiener Hofes durfte auch in Schönbrunn ein Toilettezimmer für Elisabeth nicht fehlen. Schönheitspflege und Sport zur Erhaltung des äußeren Erscheinungsbildes bestimmten den Tagesablauf der Kaiserin.
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Das gemeinsame Schlafzimmer wurde für das kaiserliche Paar anlässlich der Vermählung im Jahre 1854 im Stil des zweiten Rokoko, dem Bondel’schem Stil, ausgestattet und mit den bereits erwähnten Palisanderholzmöbel möbliert, die von der Firma Schweigard und Abermann angefertigt wurden.
Das gemeinsame Schlafzimmer wurde für das kaiserliche Paar anlässlich der Vermählung im Jahre 1854 im Stil des zweiten Rokoko, dem Bondel’schem Stil, ausgestattet und mit den bereits erwähnten Palisanderholzmöbel möbliert, die von der Firma Schweigard und Abermann angefertigt wurden.
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Auch der Empfangssalon der Kaiserin wurde im Jahre 1854 im Stil des Neorokoko mit der typischen Weißgold-Wandvertäfelung und dem dazupassenden Mobiliar neu ausgestattet.
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Dieser Raum diente zur Zeit Elisabeths als Familienspeisezimmer. Die Familientafel ist mit Wiener Porzellan, Wiener Hoftafelsilber der Firma Mayerhofer & Klinkosch und Kristallgläsern mit Prismenschliff der Firma Lobmeyr gedeckt. Speiste die Kaiserfamilie hier im engsten Kreis, herrschte weniger Zeremoniell als bei den Hoftafeln. Der Kaiser selbst bestimmte die Sitzordnung und man unterhielt sich auch über den Tisch, während bei den Hofdiners nur mit dem unmittelbaren Tischnachbarn im Flüsterton gesprochen wurde.
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Als typischer Salon des Neorokoko und ehemals dem Appartement Elisabeths zugeordnet, bietet das Kinderzimmer heute die Kulisse für die Präsentation der berühmten Porträtgemälde der Töchter Maria Theresias.
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Im Frühstückskabinett befinden sich – eingelassen in die Weißgold-Holzvertäfelung – gerahmte Blumenmedaillonbilder, die dem Tagebucheintrag des Grafen Zinzendorf anlässlich eines Besuches in Schönbrunn im Jahr 1761 von Elisabeth Christine, der Mutter Maria Theresias, gefertigt wurden.
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Im Frühstückskabinett befinden sich – eingelassen in die Weißgold-Holzvertäfelung – gerahmte Blumenmedaillonbilder, die dem Tagebucheintrag des Grafen Zinzendorf anlässlich eines Besuches in Schönbrunn im Jahr 1761 von Elisabeth Christine, der Mutter Maria Theresias, gefertigt wurden.
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Der Spiegelsaal
Mit seiner prächtigen Weißgold-Rokokodekoration und den Kristallspiegeln, die dem Raum seinen Namen gaben, ist das Spiegelzimmer ein typisches Beispiel repräsentativer Ausstattung aus der Zeit Maria Theresias.
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Die folgenden drei Rosa-Zimmer sind nach dem Künstler Joseph Rosa benannt, der für das Ensemble im Auftrag Maria Theresias fünfzehn Landschaftsgemälde schuf. Die in den 1760er Jahren entstandenen Rosa Zimmer bilden eine Raumeinheit aus einem großen und zwei kleinen Zimmern.
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Das Laternenzimmer
Im Laternenzimmer - mit den marmornen Türverkleidungen aus der Zeit Josephs I. - hielten sich vor der Elektrifizierung des Schlosses um 1900 die Laternenträger auf, um bei Bedarf den kaiserlichen Herrschaften und dem Hofstaat im Dunkeln den Weg zu weisen.
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Mit einer Länge von über 40 Metern und einer Breite von fast zehn Metern bildete die Große Galerie den idealen Rahmen für höfische Veranstaltungen. Sie wurde seit der Mitte des 18. Jahrhunderts für Bälle, Empfänge und als Tafelsaal genützt
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Die Kleine Galerie, die gleichzeitig mit der Großen Galerie errichtet wurde, diente zur Zeit Maria Theresias für Familienfeste im kleineren Kreis.csm_Chinesisches_Kabinett_c__Schloss_Schoenbrunn_Kultur-_und_Betriebsges.m.b.H__Fotograf__Alexander_Eugen_Koller_735cbde2e1.jpg
Die beiden Kabinette wurden um 1755/60 mit kostbarsten Objekten aus Ostasien ausgestattet und geben Zeugnis für die im frühen 18. Jahrhundert einsetzende Vorliebe und Bewunderung für fernöstliche Lackarbeiten, Seidentapeten und Porzellane aus China und Japan, die in zunehmenden Maße die fürstliche Wohnkultur in Europa prägten.
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Das Karussellzimmer diente als Antecamera vor den kaiserlichen Appartements Maria Theresias Franz I. Stephans von Lothringen im Ostflügel.
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Der Zeremoniensaal diente nicht nur als zweite oder Große Antecamera vor dem Appartement des Kaisers Franz Stephan, sondern auch als Festsaal für familiäre Ereignisse wie Taufen, Geburts- und Namenstagfeste, für Trauungen des adeligen Hofpersonals und für Hoftafeln. Von hier aus konnte die kaiserliche Familie auch die Oratorien der Schloßkapelle betreten, um der Messe beizuwohnen.
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Das Rösselzimmer diente im 19. Jahrhundert als Tafelzimmer. Hier ist die Marschalltafel zu sehen, eine festliche geschmückte Tafel für die höchsten Militärs und Hofchargen, die allerdings ohne Beisein des Kaisers speisten, wie es zur Zeit Franz Josephs üblich war.csm_BlauerChinesischerSalon__c__Schloss_Schoenbrunn_Kultur-_und_Betriebsges.m.b.H__Fotograf__Edgar_Knaack_c053214a54.jpg
Der Blaue Chinesische Salon diente als Ratstube des Kaisers Franz I. Stephan. Die namensgebenden Chinesischen Papiertapeten mit floralen Motiven auf gelben Grund sind vermutlich bereits der ersten Ausstattung als Ratstube Franz I. zuzordnen, ebenso wie die Nussholzvertäfelung
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Das Vieux-Laque-Zimmer war das Arbeitszimmer (Retirade) Franz I. Stephans. Nach seinem plötzlichen Tod 1765 wurde es im Auftrag Maria Theresias als Gedächtnisraum umgestaltet.
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Das heutige Napoleonzimmer diente seit 1746 als gemeinsames Schlafzimmer für Franz I. Stephan und Maria Theresia. Im 19. Jahrhundert erhielt es mehrmals eine neue Ausstattung, wie die Freilegungen im Zuge der Restaurierungen im Jahr 2007 zeigten.
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Das sogenannte Porzellanzimmer erhielt als Arbeitszimmer Maria Theresias um 1763 seine noch heute bestehende Ausstattung. Als typisch chinoise Ausstattung sollten die gefassten Holzvertäfelungen wie auch das blau-weiß bemalte holzgeschnitzte Rahmenwerk Porzellan imitieren, das im 18. Jahrhundert überaus begehrt war.
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Das sogenannte Millionenzimmer erhielt seinen Namen aufgrund der Wandvertäfelung aus einer kostbaren exotischen Palisanderholzart, die „Feketin“ oder auch „Vicatin“ genannt wurde.
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Der als Gobelinsalon bezeichnete Raum gehörte von 1837 bis 1873 zum Appartement der Eltern Franz Josephs; er diente Franz Karl, dem Bruder des Kaisers Ferdinand I., und dessen Gemahlin Sophie als Gesellschaftszimmer und besaß eine Möblierung im Stil des Biedermeier, ergänzt mit ausgewählten höfischen Familienporträts.
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Dieses Zimmer wurde für die ehrgeizige Mutter Franz Josephs eingerichtet. Das Neorokoko-Mobiliar, seit 1840 typisch für die Epoche, ist mit zahlreichen Familienbildnissen und Erinnerungsstücken bereichert.
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Der Rote Salon mit seiner Weißgold-Wandvertäfelung und den mit rotem Hofdamast spalierten Wandfeldern diente zur Zeit Maria Theresias als Garderobe. Die eingebauten Garderobenschränke wurden laut Inventar 1812 als Bibliothekschränke verwendet und hundert Jahre später im Jahre 1914 abgebrochen.
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Das östliche Terrassenkabinett, das seit 1775 aufgrund seiner mit Blumengirlanden bemalten Wandvertäfelung unter anderem auch als Blumenkabinett bezeichnet wurde, liegt an der Ehrenhofseite des Schlosses und ermöglichte den Mitgliedern der kaiserlichen Familie den Zugang auf eine Terrasse oberhalb der Arkaden, die den Ehrenhof begrenzen.
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Reiches Zimmer
Bislang wurde immer angeführt, dass in diesem Zimmer im Jahre 1830 Kaiser Franz Joseph geboren wurde. Der jüngeren Quellenforschung zufolge waren die nordseitigen Räume jedoch bis 1835 vom Thronfolgerpaar Ferdinand und Maria Anna bewohnt. Bis dahin stand den Eltern Franz Josephs nur die Enfilade entlang der Ostseite des Schlosses zur Verfügung.
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Dieser Raum sowie der angrenzende Salon wurden von 1835 bis 1878 von Erzherzog Franz Karl dem Vater Kaiser Franz Josephs, bewohnt. Danach erhielten sie eine Neugestaltung im typischen Weiß-Gold-Rot-Akkord des Wiener Hofes mit einer Weißgold-Vertäfelung und Wandbespannungen mit rotem Hofdamast. Sie dienten bis zum Ende der Monarchie als Repräsentationsräume.
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Das Jagdzimmer bildet den Abschluss des Schlossrundganges der Beletage und erinnert an die einstige Nutzung Schönbrunns als Jagdschloss. So zeigt unter anderen das Gemälde "Rebhühner vor Schönbrunn" von Johann Georg Hamilton im Hintergrund das Schloss, wie es von Johann Bernhard Fischer von Erlach errichtet wurde. Weitere Gemälde und Vitrinenexponate sind dem Thema Jagd im Kaiserhaus gewidmet.

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