RE: Dagobert Duck - Von Gold zu Bitcoin
Man kann doch nicht alles in einem Artikel behandeln.
Das war ja mit Bezug auf deinen vorherigen Artikel.
Ja schon, das wäre termodynamische Entropie. Informationstheoretische Entropie ist im Prinzip das selbe nur auf reiner Code/Informationsebene. Also die Menge an Unbekanntem die in einem String/Passwort steckt. Wenn in einem SHA 256 --> 2^256 "Lose" und somit 2^256 minus eins Nieten stecken, dann kannst du bis ans Ende des Universums Nieten ziehen. Je länger das Passwort und je größer der Zeichensatz, desto mehr Möglichkeiten --> höhere Entropie und diese steigt exponentiell. Verhindert aber NULL das man Bitcoin via physikalischer Angriffe vernichten könnte.
Geldscheine wären auch so nutzlos ja...weil? Weil sich die Technologie verändert. Die Technologie verändert sich so schnell wie unsere Rechenleistung es zulässt. Mit Rechenschieber wäre eine Mondlandung nicht möglich. Mit den Rechnern aus den 60ern schon aber ein automatisiertes Bargeldloses System nicht, mit den Rechnern von heute schon (jede Erfindung braucht eine gewisse Rechenleistung)... Sagen wir für Bitcoin-Massadoption brauchen wir einen Technologieiserungs-Zustand X, dann ist X abhängig von der Rechenleistung Y und Y entwickelt sich mit aktuellem Rechner-Design (von Neuman Architektur) exponentiell. In 20Jahren ähnelt die Welt der heutigen so sehr, wie die 1960er dem Heute. Mit Quanten-Architektur wären wir aber bereits in 8 Jahren 60mal weiter als als klassisch in 20 Jahren. ..das ist ein Unterschied von: "vielleicht noch Bargeld-Zivilisation" vs. "eine andere Welt".