Join the TEC Club

in deutsch •  5 months ago

Diejenigen, die mich persönlich kennen, wissen, dass ich meine Theorien und Erkenntnisse sofort in die Tat umsetze. Der Vorteil bei diesem Vorgehen ist, dass man recht schnell erkennt, wenn man falsch liegt. Einer meiner besten Freunde Hans-Dieter sagt dazu immer „ich hasse es, dass ich immer Recht behalte“. Mich unterscheidet von Hans-Dieter, dass ich diesen Zustand langsam liebgewonnen habe. Im Gegensatz zu Hans-Dieter aka HD fangen meine Recherchen dort an, wo HDs aufhören. Nämlich bei dem Missstand, dem sich meine Augen nicht länger verschließen wollen. Man kann aus jedem Nachteil einen Vorteil machen, wenn man nur lange genug nachdenkt. Bevor ich euch nun erzähle, was ich mit dem TEC Club vorhabe, müsst ihr euch noch ein wenig meine Desperate-Housewifes-Weisheiten anhören.

Der Sinn des Lebens

Als Physikerin habe ich gelernt, dass die wichtigste Größe die Zeit ist. Philosophen wissen das auch. Viele gehen davon aus, dass die Lebenszeit endlich ist. Die Geister scheiden sich bei der Nutzung dieser endlichen Ressource. Manche denken, es sei wichtig, was man im Leben erreicht. Andere vertreten die Ansicht, ausschließlich das Wie wäre relevant. Ich denke, es ist wie immer: Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Und es gibt noch mehr als die polare Sichtweise, die das Ying-Yang Prinzip symbolisiert. In manchen Kreisen steht diesem Prinzip der Circumpunct als höchste Erleuchtung entgegen. Das Sonnensymbol. In diesen esoterisch angehauchten Zirkeln ist das Sonnenymbol nicht weniger als der Sinn des Lebens. Sehr spannend führt euch der Krimi „Das verlorene Symbol“ von Dan Brown an diese Erkenntnis heran. Falls ihr gerade keine Zeit habt, das Buch zu lesen, erkläre ich es euch kurz: Esoterik bedeutet: Nach innen gerichtet. Esoterik ist das Gegenteil von Exoterik, was nach außen gerichtet heißt. In der Esoterik lernt man, dass man sich seine innere Welt so machen kann, wie man will, solange man es nur schafft, die äußeren Begebenheiten nicht wahrzunehmen. Manche erreichen diese Abschottung durch Meditation. Ich halte das für Zeitverschwendung und nutze meine Zeit lieber, um über Sinnvolles nachzudenken. Aber ich will euch trotzdem ein paar Beispiele geben, da ihr mir sonst meine Erkenntnis nicht abkauft. Wenn ich beispielsweise denke, dass ich glücklich bin, dann bin ich glücklich. Wenn ich denke, dass mein Ehemann der tollste Hecht auf diesem Planeten ist, dann ist er das. Wenn ich denke, dass ich reich bin, dann bin ich das, auch wenn mein Kontostand ein Minus anzeigt. Gerade was den weltlichen Wohlstand angeht, benötigen manche Zeitgenossen teure Meditationskurse, um diese angenehme intrinsische Wahrnehmung zu schaffen. Nicht, dass ihr mich jetzt falsch versteht, ich sehe durchaus einen gewissen Sinn in derartigen Wahrnehmungsmanipulationen, vor allem, wenn ihr euch gegen die von außen kommenden negativen Einflüsse nicht aus eigener Kraft wehren könnt.

Da wir in einer Zeit leben, in der man nach Negativem nicht lange suchen muss, habe ich mich entschlossen, den wichtigsten Zweig dieses Geschäftsfeldes zu bewirtschaften. Missstände sind im Grunde die Basis für alle erfolgreichen Geschäftsmodelle. Da ist beispielsweise der Diesel wegen seiner Umweltverpestung nicht mehr hoffähig, schon finden antiquierte Benziner oder unpraktische E-Karossen reißenden Absatz. Böse Zungen behaupten, Probleme aller Art würden von intelligenten Trollen überhaupt erst erschaffen, um im Anschluss eine Lösung teuer zu verkaufen. Mir ist das 2015 im Zusammenhang mit dem Thema IT-Security aufgefallen. Meinen Artikel mit dem Titel „Rettet Omas Computer“ schiebe ich auf diesem Kanal nach. So, jetzt aber zu meinem Vorhaben. Dem TEC Club.

Die Finanzrevolution

TEC hört sich irgendwie nach Technik an. Damit hat der Club auch tatsächlich zu tun. Aber nur in zweiter Linie, wie ihr verstehen werdet, wenn ich euch die Abkürzung verrate. Jetzt aber erst mal zu dem Schiefstand, den ich im TEC Club bewirtschaften möchte. Die Konzerne und die Politik verarschen uns. Zu den Details habe ich schon einiges auf diesem Kanal geschrieben und ihr werdet noch jede Menge dazu von mir zu hören kriegen. Doch manchmal muss man mit der Lösung eines Problems anfangen, noch bevor man alles zu Ende analysiert hat. Wenn ich immer auf die Konzerne, insbesondere auf Bosch geschimpft habe, sagte mein Freund Bert zu mir: „Es gibt keine Konzerne, sondern nur Ansammlungen von Menschen“. Ich werde also diesem Tatbestand Rechnung tragen, indem ich nicht mehr von Politikern oder Managern spreche, sondern von Machthabern. Denn in dieser Rolle sehen sich die Führungskräfte unserer Gesellschaft. Ach - und da gibt es noch eine ganz spezielle Art von Organisationen, sogenannte Institutionen. Die fallen einem normalerweise gar nicht auf – oder man nimmt sie als gottgegeben hin. Auf diese Vereine wurde ich durch den Hinweis eines Mediziners gestoßen. Mir waren Zweifel gekommen, ob Ethik-Kommissionen tatsächlich ethisch einwandfrei arbeiten. Ethik Kommissionen entscheiden, ob Vorgehensweisen im Bereich der Stammzellenforschung, des Organhandels oder der Menschenversuche vertretbar sind. Ethik-Kommissionen in der Medizin werden direkt oder indirekt von der Pharmaindustrie bezahlt. Kontroll-Kommissionen werden immer von denen bezahlt, die das entsprechende Geschäftsfeld bewirtschaften. Ethik-Kommissionen gibt es bestimmt auch im Bereich der Kriegsführung und Waffenherstellung. Oder bei Fragen der Energieerzeugung. Also der Mediziner sagte mir, ich müsse mich auf die Institutionen verlassen. Und da hat er Recht. Die Handlungsanweisungen und Regelungen von Institutionen entscheiden über den Umgang der Gesellschaft mit mir, wenn ich in eine abhängige Lage gerate. Deswegen sortiere ich die Führungskräfte von Institutionen und NGOs ebenfalls in die Gruppe der Machthaber. Wir haben also immer mehr Machthaber und Geldgeber, die Organisationen bewirtschaften, die wir oft gar nicht kennen. Oder wer von euch kennt die „Open Society Foundations“ von George Soros:

https://www.opensocietyfoundations.org/people/george-soros

Beachtet bitte das Plural-s. Es geht um viele Foundations, die der Philanthrop mit 32 Milliarden seines angeblichen Privatvermögens finanziert hat. Solche Stiftungen kommen immer mehr in den Verdacht, Geldwaschanlagen zu sein, da die Stiftungen Spendengelder einnehmen dürfen und in Ländern angesiedelt sind, die von Philanthropen keine Steuern nehmen. Ob die Machthaber dieser Länder andere Zuwendungen annehmen, muss hier erst mal eine Spekulation bleiben.

Viele Menschen sehnen sich nach sicheren, friedlichen Verhältnissen, um in einem fairen Wettbewerb zu wirtschaften. Und wie sieht die Realität der letzten Jahrzehnte aus? Es gibt immer mehr Krieg und immer mehr arme Menschen. Die Truther verwerten diese Missstände, indem sie versuchen, alles offenzulegen. An diesem Geschäftsmodell möchte ich mich nicht beteiligen, obwohl ich sehr froh um die Arbeit dieser Menschen bin. Die Truther, die Medien wie Facebook, YouTube und auch Steemit nutzen, arbeiten gegen große Widerstände der Machthaber. Ist logisch: Wenn die Menschen erst wahrnehmen würden, wie grandios sie verarscht werden, dann würden sie die schlimmsten Artgenossen am nächsten Baum aufhängen, statt sich von ihren Chefs herumscheuchen zu lassen.

Oder sie würden eine Revolution planen.

Tatsächlich gibt es eine Initiative vieler tapferer Kämpfer, ab 1.12.2018 in einen Generalstreik zu treten. Die Brüder und Schwestern heben vorher ihr ganzes Geld von ihren Konten ab, decken sich mit Vorräten ein und nehmen Urlaub oder melden sich krank. So machen die Deutschen eine Revolution. Einfach die Bettdecke über den Kopf ziehen und sich dumm stellen. Da mache ich auf jeden Fall mit! Das hört sich jetzt ein bisschen zahnlos an, aber merkt auf! Die Zeit ist mal wieder das Entscheidende. Die zu allem Entschlossenen hören mit ihrem Generalstreik erst dann auf, wenn sich etwas Entscheidendes geändert hat. Das ist deutsche Gründlichkeit. Das Interessante an dieser Art von Streik ist, dass es reicht, wenn anfangs nur ganz Wenige mitmachen. Da werden Frankreichs Gelbwesten blass, wenn bei uns Bank-, Tankstellen- und Discounter- Mitarbeiter am gleichen Tag von einem ganz neuen Virus befallen werden.

Das sind dann keine Hungeraufstände, sondern das ist eine handfeste Finanzrevolution. Wir entziehen unseren Peinigern ihr Allerliebstes. Das Geld!

Und das Beste daran: Wenn es heute nicht funktioniert, dann wird eben morgen oder in drei Jahren ein Schuh daraus. Wir können willkürlich aufhören, wenn wir grad wieder Lust zum Arbeiten verspüren oder neu anfangen. Wir halten das ewig durch. Und wenn es nicht funktioniert, dann hatten wir wenigstens jede Menge Spaß und unsere Chefs mal zur Abwechslung die Schweißringe unter den Achseln ihrer fein gezwirnten Hemden. Oder die machen mit. Wir heißen alle Gehaltsstufen willkommen. Wenn ihr ehrlich seid, wisst ihr, dass es unseren Aufsehern kaum besser geht als uns. In vielen Fällen sind die noch ärmere Würstchen als wir. Also übt euch in Nächstenliebe und nehmt jeden auf in die Reihen der Avantgardisten.

Ich wäre nicht Jeanne d’Arc, wenn ich nicht aus den Fehlern meiner berühmten Vorfahrin etwas lernen würde. Damals ging der Aufstand für alle Beteiligten in die Hose und die Heldin musste ihre Hybris mit dem Leben bezahlen. Sie machte den Berühmtesten aller Fehler und dachte ihr Vorhaben nicht zu Ende. Diesen Fehler wollen wir doch nicht nochmal machen. Wir können uns ja nicht für den Rest unseres Lebens auf die faule Haut legen und auf einen Erlöser warten. Wir müssen die Zeit der Revolution nutzen, um eine eigene Wirtschaft aufzubauen. Eine Parallelwirtschaft, in der wir nicht bei jedem produktiven Handgriff, den wir tun, einen Prozentsatz von 50 bis 90 % an unsere leistungslosen Machthaber abgeben. Bloß weil die uns versichern, sie würden mit dem Geld die Armen und Kranken unterstützen. Das Gegenteil ist der Fall! Die sorgen dafür, dass es immer mehr Dumme, Arme und Kranke gibt, damit wir ein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn wir ihnen die Gefolgschaft verweigern.

Der TEC Club

Und – habt ihr jetzt eine Idee, was TEC bedeuten könnte? TEC steht für „Tax Evation Club“. Eine Art Delaware für Einzelunternehmer. Da können wir natürlich nicht mit Euro oder Dollar abrechnen, sondern müssen unabhängige nicht besteuerbare Weltwährungen verwenden, also Kryptowährungen. BTX, XMR, DASH, … Falls wir mal eine Organisation benötigen, können wir eine DAO gründen. DAO bedeutet Dezentrale Autonome Organisation. Da gibt es dann keinen CEO, sondern höchstens einen CeO, einen Chief enabling Officer, der keinerlei exekutierende Weisungsbefugnis besitzt.

Briefkastenfirma ohne Briefkasten 2.0

Im Moment sind wir im Begriff, eine solche DAO zu instanziieren. Wir beschränken uns erst mal auf digitale Dienstleistungen, die steuerlich an dem Ort verrechnet werden (müssen) an dem der CeO der DAO den Unternehmenssitz definiert hat. Wir halten es dabei wie Telegram. Die haben zwar einen Firmensitz, aber keine Adresse. Damit können Steuerbescheide oder Strafbefehle nicht zugestellt werden. Kein Witz.

Willkommen im Club!

Jeanne
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