Repräsentativität und Vielfalt

in #deutsch4 years ago (edited)

Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!

Jedes Gremium, das die Interessen seiner Mitglieder vertritt, muß für diese repräsentativ sein. Daß dies zu einem vielfältigen Bild führt, ist jedoch nicht zwingend. Wenn die Vertretenen eine homogene Zusammensetzung aufweisen, wäre Vielfalt für sie nicht repräsentativ. Vorrang kommt immer der Repräsentativität zu.

Ursula Albrecht strebt für die EU, wie schon Heiko Maas im Auswärtigen Amt, die Verbreitung von Vielfalt an. Offensichtlich springen auf diesen Zug gerne die intellektuell einfach Strukturierten auf. Mit Ursula Albrecht jedenfalls sind Dummheit, Inkompetenz und kriminelle Neigungen in der EU bereits überrepräsentiert.

Es geht hier nicht um die Ansammlung einer möglichst bunten Schar, sondern um Demokratie, die eine möglichst genaue Abbildung der Vertretenen durch die Vertreter erfordert. Insignifikante Abweichungen sind durch bestimmte Anforderungsprofile, die der Aufgabenerfüllung geschuldet sind, möglich. Buntheit aber stellt kein absolut erstrebenswertes Kriterium dar, wenn sie sich nicht aus dem Prinzip der Repräsentativität automatisch ergibt.

Mit erzwungener Vielfalt schafft man den Nährboden, auf dem Rassismus gedeiht. Die sich nicht mehr adäquat dargestellte Mehrheit wehrt sich gegen die sich in den Vordergrund drängende Minderheit, die zu Unrecht überproportionale Vertretung beansprucht.

Den Anlaß der Debatte im EU-Parlament lieferte eine deutsche Grüne, die sich als Opfer vorgeblicher Polizeigewalt in Brüssel inszeniert.
Fest steht, daß diese Person die belgische Polizei bei der Ausübung ihres Dienstes behindert hatte. Nur dadurch kam sie in deren Visier - und nicht etwa wegen ihrer dunklen Hautfarbe. Aus welchem Anlaß die Polizei die Jugendlichen kontrolliert hatte, denen sie zu Hilfe geeilt war, konnte sie nicht wissen. Es ist davon auszugehen, daß dafür zumindest ein valabler Anfangsverdacht der Auslöser gewesen war. Daß die Polizei die Jugendlichen „belästigt“ hätte, entspringt dem kruden Weltbild dieses Grünlings, dessen Partei traditionell eher auf der Seite des Verbrechens steht. Die Polizei steht inzwischen bei ihrer Arbeit schon unter Generalverdacht, während die Missetäter stets als erwiesen unschuldig gelten, wenn sie einer Minderheit angehören.
Dieser Fall führt anschaulich vor, daß angemaßte Sonderprivilegien von Minderheiten mißbraucht werden, um die Dinge in ihrem Sinne auf den Kopf zu stellen. In der Folge kann dies nur in Anarchie münden. Minderheiten sind nicht automatisch die Guten im Kampf gegen eine böse Mehrheit.
Leider wird die parlamentarische Immunität die Täterin vor den strafrechtlichen Folgen ihres Verhaltens bewahren.

Festzuhalten bleibt, daß falsch verstandene Toleranz ein Klima hervorruft, dessen Auswirkungen sich als fatal erweisen und nur noch schwer beherrschbar sind.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/polizeigewalt-in-belgien-ein-fall-zur-tagesordnung/ar-BB15CcgH?ocid=msedgdhp

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