Kinderbestien

in #deutsch3 years ago (edited)

Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!

So verstörend wie der Mord an Luise Frisch (+12) aus Freudenberg ist die Tatsache, daß das Verbrechen ungesühnt bleiben wird wegen des Alters der Mörderinnen (12 und 13).

In Deutschland beobachtet man seit geraumer Zeit die Tendenz, Kindern immer mehr Rechte zuzugestehen, während die Pflichten weit dahinter zurückbleiben. Diese Schieflage bedarf dringend der Korrektur. Reife ist nicht teilbar. Einsichtsfähigkeit kann nicht nur partiell hinsichtlich der Ausübung von Rechten angenommen, hinsichtlich der Übernahme von Pflichten aber ausgeschlossen werden.

Ein Tötungsdelikt ist von 12- und 13jährigen mit altersgemäß normaler Entwicklung eindeutig in seiner Verwerflichkeit zu erkennen. Oft verfügen Kinder sogar über besonders sensible Sensoren im Hinblick auf Unrecht.

Diese grausame Tat räumt auf mit dem Irrtum, Mädels gingen umsichtiger miteinander um. Von wegen! Mobbing ist auch unter ihnen an der Tagesordnung, wenn es sich auch eher selten zu solchen Dimensionen auswächst wie hier.

Die Motive sind in der Regel in den Bereichen von Neid und Eifersucht zu suchen - Tatgründe, die später als niedere Beweggründe und damit als besonders schwerwiegend eingestuft würden.

Neulich äußerte der russische Außenminister Sergej Lawrow eine interessante Feststellung: „Rußland ist niemals mit jemandem gegen jemanden befreundet.“ Bei Kindern liegt gerade hier das Problem. Freundschaften sind bei ihnen in der Regel mit Ausgrenzungen verbunden. Sätze wie „Du bist meine allerbeste Freundin.“ und „Du bist nicht mehr meine Freundin.“ fallen routinemäßig zwischen ihnen und nehmen nicht selten kartellartigen Charakter an. Es gibt keine Grauzonen. Alles ist gleich absolut und dramatisch. Eifersucht und Enttäuschungen wissen sie nicht zu verarbeiten. Emotionen schlagen daher leicht in Extreme um. Die heute beste Freundin ist morgen die schlimmste Feindin.

Nur so kann man sich eine solche Untat erklären; nachsehen aber kann man sie den jungen Verbrecherinnen keinesfalls, denn sie wußten um das Unrecht ihres Verhaltens.

Luise wurde es zum Verhängnis, daß sie die falschen Freundinnen hatte, die das Wesen von Freundschaft gründlich verkannten und längstens in das Feindeslager übergewechselt waren, während sie die Gefahr nicht wahrnahm und in ihrem Ausmaß auch nicht leicht erkennen konnte.

Der Fall muß unbedingt zum Anlaß einer Absenkung des Strafmündigkeitsalters genommen werden. Die Zwölfjährigen von heute sind nicht mehr die von gestern. Dem muß Rechnung getragen werden. Wer morden kann, kann auch der Strafe ins Auge sehen und ist kein schutzwürdiges Kind mehr, sondern steht am Beginn einer Schwerverbrecherkarriere.

https://www1.wdr.de/nachrichten/strafunmuendig-strafmuendigkeit-jugendliche-kinder-100.html
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/freudenberg-luise-gewaltverbrechen-100.html

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Auf der anderen Seite muss man aber auch die Eltern der Verstorbenen fragen, was sie eigentlich dazu bewegt hat, ihre Tochter nach Einbruch der Dunkelheit in einer gottverlassenen Gegend durch einen Wald nach Hause gehen zu lassen - immerhin eine Strecke von 3 Kilometern. Also nicht gerade um die Ecke, wie man sonst vermuten würde.

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