Der Wurm Obama

in #deutsch3 years ago (edited)

Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!

Hier haben wir von RT-DE eine Meldung, die einiger Korrekturen bedarf.

Der superinvasive Wurm Obama stammt natürlich aus Nordamerika.
Er wurde bereits vor Jahren in Deutschland (Berlin!) gesichtet und eroberte leider nicht nur deutsche Gärten.
Die farbliche Beschreibung kommt hin. Die Größe ist stark untertrieben. Wunschdenken! Noch ist es uns nicht gelungen, ihn zu schrumpfen.
Fleisch vertilgte der unersättliche Carnivore in der Tat schon in großen Mengen.
Daß der Schädling hierzulande über keine natürlichen Feinde verfüge, ist eine Lüge! Noch nie bei Demos in Ramstein gewesen?
Richtig ist, daß er die indigene Art in Deutschland massiv bedroht - inzwischen durch seine Nachfolger. Seine Vorgänger bereiteten dafür schon das Feld.
Das mit dem Seifenwasser bleibt zu erproben. Bei der Größe des Parasiten erscheint diese Methode der Bekämpfung zwar etwas schwierig zu werden; aber wir scheuen keine Mühe.
Der letzte Absatz der Meldung: fake news - aber nett erdacht! Inzwischen sind wir im Detektieren von Lügen erprobt und fallen nicht mehr auf jeden Wurm herein.

Anlage

RT-DE
vom 02. Mai 2023

Bundesamt warnt: Fleischfressender "Obama-Wurm" breitet sich in Deutschland aus.

Ein aus Südamerika stammender Plattwurm mit dem Namen "Obama Nungara" erobert die deutschen Gärten. Da der Plattwurm keine natürlichen Fressfeinde hat, warnt das Bundesamt für Naturschutz vor der invasiven Art.
Vielleicht auch bald in ihrem Garten zu finden: der Plattwurm Obama Nungara.

Immer wieder kommt es vor, dass als Folge der Globalisierung Neozoen, also invasive Tierarten, über Frachtschiffe, den Luftweg oder auf andere Weise nach Deutschland eingeschleppt werden. Ohne natürliche Feinde können sie in der heimischen Natur großen Schaden anrichten und Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen.

In deutschen Gärten hat sich in den letzten Jahren eine Spezies breitgemacht, die hierzulande keine natürlichen Feinde hat und zu diesen eingeschleppten Schädlingen zählt. Der aus Südamerika stammende fleischfressende Plattwurm "Obama Nungara" breitet sich in Deutschland mehr und mehr aus.

Das Bundesamt für Naturschutz vermutet, dass die Spezies als blinder Passagier auf Frachtschiffen nach Europa kam. Erstmals nachgewiesen wurde er 2020 in Baden-Württemberg sowie in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen an der Grenze zu den Niederlanden. Doch auch in anderen Ländern breitet sich die Spezies aus und scheint beispielsweise in Frankreich zu einer echten Plage zu werden.

Da sich der aus Argentinien stammende Plattwurm Obama Nungara vorrangig von Würmern, Schnecken und anderen Insekten ernährt, gilt er als eine potenzielle Bedrohung für die heimischen Ökosysteme. In Europa hat die Spezies zudem keine natürlichen Fressfeinde, da sie den einheimischen Vögeln, Igeln und anderen Tieren zu bitter schmeckt. Daher droht durch den Plattwurm eine Reduzierung der ohnehin sinkenden Artenvielfalt und eine Gefährdung des ökologischen Gleichgewichts.

Durch ihr Fressverhalten entfernen sie zunehmend Regenwürmer und Schnecken aus den Böden in Gärten, wodurch die Bodenqualität dauerhaft leiden könnte. Bei Obama Nungara handelt es sich außerdem um Hermaphroditen, die Plattwürmer können sich also allein fortpflanzen und sich somit rasch ausbreiten, was die negativen Folgen für die heimischen Ökosysteme weiter beschleunigen könnte.

Der Plattwurm Obama Nungara wurde anhand der naturschutzfachlichen Invasivitätsbewertung des Bundesamtes für Naturschutz als "potenziell invasive Art" eingestuft. Der Wurm ist zwischen fünf und acht Zentimeter lang und variiert in seiner Farbgebung von orange bis schwarz oder dunkelbraun. Experten zufolge werden die Plattwürmer meist in Topfpflanzen importiert, daher sollten Käufer beim Kauf genau hinsehen und die Erde kontrollieren.

Obama Nungara suchen tagsüber Schutz an dunklen, feuchten Orten. Getötet werden kann das Tier, indem es in Seifenwasser geworfen wird. Hobbygärtner sollen zudem regelmäßig feuchte Stellen auf Matten, Folien und unter Töpfen kontrollieren, da der Wurm sich am liebsten an dunklen, feuchten Orten aufhält.

Der Name des Schädlings hat im Übrigen nichts mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama zu tun, der Name des Plattwurms stammt aus einer indigenen Sprache im Amazonas-Gebiet. Zusammengesetzt aus den Wörtern "oba" und "ma" bedeutet der Name so viel wie "Blatt-Tier", da der Wurm wie ein feuchtes, schleimiges Blatt aussieht.

https://rtde.site/inland/169080-bundesamt-warnt-fleischfressender-obama-wurm-breitet-sich-aus/

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