Falle Jagdpachtvertrag

in #deutschlast year (edited)

Hallo Freunde,

ich will euch kurz und bündig erklären was aktuell für euch bei einem Altvertrag und neuen Abschluss eines Jagd - Pachtvertrages droht wenn Afrikanische Schweinepest ausbricht.

Die Afrikanische Schweinepest kurz ASP oder ASF ist eine endemische Seuche die im Habitat also in der Gegend in der sie ein mal war für immer bleibt und selbst wenn alle Schweine im Gebiet getötet oder wie es so schön heißt getilgt sind.
Dort wo sie einmal ist wird sie über Jahrzehnte vorhanden bleiben!!!
Mehrere Arten Zecken und Stechmücken ( Bremsen ) auch normale Mücken, im Erdreich wo verendeten Sauen lagen, als auch in Gewässer und an Futtermittel ist ASP lange hochansteckend.
In Lebensmitteln wie in Schinken über Monate.

Es gibt eine Menge Möglichkeiten der Ansteckung was diesen Virus so schwer eindämmbar macht !!!

Diese Virus ist nicht hoch aggressiv zum Glück ( keine Tröpfcheninfektion wie bei Schnupfen ) doch wird der Virus definitiv Deutschland und Europa in Kürze komplett durchseuchen!!!

Was bedeutet das für die Wildschweine?

Diese werden erkranken wie z.B. man es von Kaninchen kennt mit Myxomatose. Immer wieder Ausbrüche, nur das diese Sauen dann zu Sondermüll werden mit den dazu gehörigen Auflagen der Entsorgung... Verwahrstellen Bundesweit aktiv.
Sauen wiegen auch einwenig mehr und kontaminieren Gewässer, was es zu verhindern gilt und auch uns Menschen gefährlich werden kann.
Dies betrifft nicht die Kanickelzucht sonder Hausschweine eine Milliardenindustrie die dadurch gefährdet ist!!!

Also wurde vom Bundesrat, weil man zu 100% weis das dies kommt und nicht aufzuhalten ist ( siehe Einstufung Berufsgenossenschaft Arbeitsanweisung ASP Virus ), das Tierseuchengesetz mit der Anordnung 556/18 auf die bestehende und rechtswirksame Klassische Schweinepest Verordnung aufgelegt und punktuell angepasst sowie aktualisiert um die Allgemeinheit vor den Ausbruch bestmöglich zu schützen.

Die damit verbunden Kosten, werden hier den Jagdausübungberechtigten in Form von Aufwand anteilig des Kostenlastenverteilungsverfahrens auferlegt.
Die Möglichkeit hier nicht tätig zu sein als Jagdausübungsberechtigter wird durch die Anordnung ASP Bundesrat 11.06.2018 aktuelle Fassung ( Punkt C keine Alternative ) über zivilrecht gestellt und muss vor dem Privaten erfüllt werden und damit zu „recht“ es nicht möglich ist diese zu umgehen!!!
Kein Aufschub möglich, erst Seuchenbekämpfung erfüllen dann Job und Familie!!!

Damit das umsetzbar ist wurde dies auf den Grundeigentümer überttragen der das Jagdrecht hat mit Rechten und auch Pflichten aus Grund und Boden, denn nur dieser hat durch das Jagdrecht Einfluss auf die Wilddichte und damit nur die Möglichkeit hier zu handeln und dies betrifft dann auch die Pächter der sich diese Rechte angeeignet hat per Vertrag dann verpflichtet ist zu leisten.

Darum muss nach Ausbruch der Seuche „positiver Befund“ der Jagdausübungsberechtigte alle Kosten komplett übernehmen die bis zur Entsorgung an der Sammelstelle der Kadaver anfallen und bekommt hier anteilig Zuschüsse wie die Transportkosten zu den Verwahrstellen mit 30 - 50 Euro pro Sau zurück erstattet. Was aber bei weiten den Aufwand nicht decken kann und auch niemals wird.
Die Anordnung wird mit Straf und Busgeldern in Höhe von 30.000 Euro und sogar Gefängnisstrafen sowie Ersatzvornahme gestützt und auch auf jeden Fall vollzogen.

Die Verbrennung der Wildschweine muss der Staat übernehmen und die Kontrolle über die Seuchenschleusen und die Verwahrstellen sowie die Tilgung sicherstellen!!! Nur dies sind die Aufgaben des Staates in dem Fall.
Der Jagdausübungsberechtigte wird die Auflagen erfüllen müssen mit 19200 Stunden Suchaufwand „halbjährlich“ ohne Jagdkostenaufwand auf Jahrzehnte steht selbst in der Anordnung Punkt E.

Es müssen alle Wildschweinen komplett ausgerottet (getilgt) werden, denn es werden tausende anfallen die dann fachgerecht Entsorgung werden müssen (wie Sondermüll) und das Amt wird dies prüfen per Stichprobe und mit aller Gewalt durchführen, weil sie müssen die Seuche schnellstmöglich tilgen um wirtschaftliche Schäden im Milliardenbereich zu verhindern, dem endsprechend wird auch der Druck sein.

Was kommt auf den Jagdausübungsberechtigten zu:

  1. Muss der Jagdausübungsberechtigte die Wildschweine nach Hygienvorschrift nach dem erlegen bergen und zu den bereits geplanten und auch schon angelegten Verwahrstellen bringen, von denen diese dann in die Verbrennung gehen.
    Dies alles gilt immer für Kern und Pufferzone!!!!!!!!!!
    Das auch Nachts um zwei, weil die Betriebserlaubnis der Wildkammer erlischt sofort in Puffer und Kernzone.
    Das gilt im Kern auch für alles andere Wild!!!!!!

  2. Muss der Jagdausübungsberechtigte regelmäßig sein Grund nach Kadavern absuchen, diesen Turnus gibt das Amt an mit 5 mal die Woche komplette Fläche vor und ist „nicht“ abhängig von der Wilddichte und wird im Kern und sowie auch in Pufferzone verlang bis nachweislich alle Wild und Hausschweine im Kern getilgt sind auf Jahr!!!

  3. Muss der Jagdausübungsberechtigte auch in der Pufferzone alle Wildschweine tilgen um eine Übertragung durch Zuwanderung auf die Hausschweine außerhalb der Kernzone zu vermeiden oder zu minimieren.
    Kein Wirt ( Schwein ) keine Krankheit was dann nach 6 Monaten wieder die Freigabe des Welthandels bedeutet und das bei einem Zeckenvirus ist doch alles sehr fragwürdig!?
    Auch darf kein Kontakt mit Getreide, also Futtermitteln oder Geräten etc. zustande kommen, weil der Virus so sich leicht verteilt.

205 Tage ist der Virus an Holz ansteckungsfähig, z. B. In einer Suhle.

  1. Dies wird ein Dauerprogramm siehe Sardinien seit 1978 bis heute, steht auch auf Seite 2 der Anordnung explizite!!!

  2. Es gibt kein Impfstoff da sich der Virus mit jeder neuen Wildschweingeneration verändert und in 12 Jahren Weltweit über 35 bekannte Varianten erzeugt hat sowie ist es verboten außerhalb von Laborbedingen diesen einem Impfstofftest auszusetzen aus Angst vor Mutation ( Gefahr für Menschen da Ähnlichkeit der DNA zu Schweinen sehr hoch ist ).

Jede Jagdgenossenschaft wird dies versuchen herunter zu spielen um eine Pächter zu finden der durch Unwissenheit hier dann im Vertrag diese Kosten und vor allem Zwang tragen muss bei Ausbruch!!!
Ein Sonderkündigungsrecht im Pachtvertrag greift nicht, da die Anordnung es aufhebt und es nur zählt wer im Kataster als Jagdausübungsberechtigter eingetragen ist und das ist der Pächter!
Wie dieser die Löschung aus dem Kataster bewirkt und ein Ersatz eingetragen wird ist und muss dem Amt egal sein.
Also vorprogrammierter Rechtsstreit auf Jahre mit der Genossenschaft und damit Pächter gegen die Gemeinde und damit Staat!

Es wird Jäger geben die es nicht wissen und auch nicht verstehen können das Anordnung Zivilrecht aufhebt und das solange diese Krankheit da ist keiner aus seinem Vertrag mehr kommt bis dieser ausläuft.
Hier Pacht oder Wildschäden gegen diesen Aufwand im Vertrag zu tauschen ist einfach hirnrissig da die Kosten bei ASP explodieren werden.
Die Entsorgungskosten pro Sau liegen aktuell bei ca. 120 Euro und der Wildhandel in den Gebieten ist komplett untersagt und der Suchaufwand bei Mindestlohn ohne Material bei über 120 Euro/ha im Jahr.
Es wird im Kern auch kein anderes Wild mehr vermarktet werden können und in der Pufferzone nur mit strengen Auflagen.
Die Betriebserlaubnis für die Wildkammern erlischt in beiden Zonen sofort das hat sein Grund!!!
Also keine Einnahmen und nur kosten weil Pacht hat nichts mit dem Aneignungsrecht zu tun da Wild herrenlos ist muss diese auch gezahlt werden.
Alles Sauen im Kern- Gebiet müssen verbrannt werden wie in jeden Betrieb ob positiv oder nicht!!!

Wer jetzt eine Probe positiv abgibt wird zwangsdesinfiziert vom Amt, daheim und der Verwahrungsort der Sau.
Alles gelagerte Wildfleisch wird dort auch vernichtet!!!

Alles was in Kontakt war wie Geräte Kleidung und auch Menschen sowie Tiere „Hunde“ müssen danach desinfiziert und gereinigt werden!!!

Dies betrifft auch das Eigenheim die Kühlkammer ( Benutzungsverbot auf unbestimmt Zeit mit Desinfektionsnachweis Fachbetrieb wenn Zecken zu finden sind auf 6 Jahre Minimum ) Siehe Tierseuchengesetz. .

Wildschweine haben dann keinen Wert und werden auch weiter Schäden machen und für immer Sondermüll bleiben, denn es stirbt nur ein Teil ( Afrika hat auch noch Warzenschweine ) und diese Kosten werden steigen, denn eine Bejagung kann ohne Gift etc. nie für ein ausrotten sorgen!!!

Es wird dem Pächter auf Dauer auch keiner freiwillig helfen.

Jagden ohne Wildschäden Waldreviere werden diese Tiere nicht wirklich jagen auf Dauer, den sie verursachen nur Kosten und das auch schon ohne Einstufung ASP Gebiet, weil wer will Dir dann noch essen!?

Feldjagden werden die Verlierer sein auf ganzer Ebene und der Aufwand und der Druck durch die Ämter mit Strafandrohung Ersatzvornahme Bußgelder was zum Maßnahmenkatalog und den Werkzeugen der Anordnung gehören.

Es werden bald die Tierschützer wie in Luxemburg aktiv und dies sabutieren und auch verhindern und das auch aus nicht unberechtigten Gründen!!!

Es ist einfach eine Sauerei was hier gerade in unseren Wäldern schon abläuft wie Saufänge etc.
Die in 7 Bundesländern schon aktiv sind!!!

Fazit, wer einen solchen Vertrag unterschreibt ist jeder Willkür der Ämter ausgesetzt und tritt für alle Jagdgenossen in die Verantwortung und trägt und verwaltet diese Kosten und wird nur ein Bruchteil ersetzt bekommen.

Die Jagdgenossenschaften werden die Jäger jetzt mutwillig und mit Vorsatz in Pachtverträge locken und das ist für mich arglistige Täuschung.
Eine Straftat!!!!

Wer es nicht glauben will ist einfach nur sehr naiv und wird die Folgen definitiv kennen lernen.

Kosten bei Mindestlohn 120 Euro/ ha auf Jahre...

Siehe Bilder Widerspruch und Bußgeld!

Siehe selbst aus Bundesanzeiger:
https://www.umwelt-online.de/PDFBR/2018/0556_2D18.pdf

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Die armen Schweine!!

Danke für deinen Beitrag!

Lieben Gruß
knochenhd

Ja und das schlimme ist das die Jäger gezwungen werden...
Nicht die echten Jäger sind das Problem, sondern der Forst macht auch hier übelste Hetze auf Reh und Rotwild und der Nabu unterstützt diese Politik auch noch... IMG_5339.PNG