Geschichte und Kultur, erklärt für die Augen und den Geist eines Kindes......HomeArtPictures OriginalcontentsteemCreated with Sketch.

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Hallo liebe Steemians,

wie ihr ja mitbekommen habt, hatte meine kleinste Tochter am vergangenen Sonntag ihren 10. Geburtstag gefeiert. Und wie es so üblich ist, wird da immer etwas unternommen, an dem das Kind Freude und Spaß hat. Diesmal haben wir uns bewusst gegen Aktion entschieden und einmal die Kultur und Geschichte in den Mittelpunkt gestellt. Die Idee dazu kam von @Kati1971, welche die ganze Aktion auch wundervoll organisiert hat! An dieser Stelle auch noch einmal, recht herzlichen Dank dafür (die offenen Schulden werden noch beglichen).

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Unser Weg führte und in das "neue grüne Gewölbe" in Dresden. Da hatte Kati eine Führung gebucht welche speziell für Kinder geeignet ist. Aber ich muss sagen, auch für uns Erwachsenen waren viele interessante und neue Informationen dabei. Zur Geschichte des "neue grüne Gewölbes" habe ich folgend, noch ein paar Informationen gesammelt.

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Das Grüne Gewölbe in Dresden ist die historische Museumssammlung der ehemaligen Schatzkammer der Wettiner Fürsten von der Renaissance bis zum Klassizismus. Der Name der umfangreichsten Kleinodiensammlung Europas leitet sich von den ehemals malachitgrün gestrichenen Säulenbasen und -kapitellen in den ursprünglichen Gewölberäumen her. Bereits seit 1724 sind die Sammlungsräume des Grünen Gewölbes öffentlich zugänglich.
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Das Grüne Gewölbe gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Ausgestellt wird die Sammlung im Historischen Grünen Gewölbe und im Neuen Grünen Gewölbe, die sich beide im Westteil des Dresdner Residenzschlosses befinden.
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Geschichte:

Nach der Ernennung des Herzogs Moritz zum Kurfürsten im Jahr 1547 ließ dieser im Westen seines Residenzschlosses einen Flügel anbauen. Zwei dabei geschaffene Räume und ein großer Saal mit angeschlossenem Turmzimmer erhielten prunkvolle Decken, wobei die Kapitelle wie Säulenbasen malachitgrün bemalt wurden. Letzteres gab diesen vier Räumen im Erdgeschoss, offiziell ab dem späten 16. Jahrhundert „Geheime Verwahrung“ genannt, den bis heute erhaltenen, gängigen Namen Grünes Gewölbe.
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Das Gewölbe diente zu jener Zeit noch der sicheren Aufbewahrung kostbarer Gegenstände und Unterlagen und nicht deren Ausstellung für die Öffentlichkeit. Steinerne Gewölbe wurden in Schlössern der Zeit öfter für die Lagerung von Wertgegenständen und Urkunden gewählt, da sie besonderen Schutz gegen Feuer boten. Diese vorausschauende Entscheidung ermöglichte eine weitgehende Erhaltung der Schätze bis heute.
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Zwischen 1723 und 1729 richtete der sächsische Kurfürst und polnische König August der Starke eine aus neun Räumen bestehende Wunderkammer ein, in der Besucher in einer barocken Repräsentationsarchitektur die von ihm und seinen dynastischen Vorgängern gesammelten Kunstobjekte und Raritäten besichtigen konnten. In einer ersten Bauphase wurden bis 1725 der Pretiosensaal und das Eck-Kabinett in ihren heutigen Formen geschaffen; 1727 veranlasste August eine Erweiterung des ursprünglichen Grünen Gewölbes mit Wanddurchbrüchen um acht weitere Gewölbe.[2] Die Architektur der Schatzkammern gestaltete Matthäus Daniel Pöppelmann, der Architekt des Dresdner Zwingers. Die Innenausstattung schuf Raymond Leplat.
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Danach blieb das Grüne Gewölbe bis in das 20. Jahrhundert weitgehend unverändert. Es kann damit beanspruchen, nach dem eigens bereits 1572–1583 angelegten Museumskomplex mit den Rüstkammern, der Kunst- und Wunderkammer sowie der Bibliothek Erzherzog Ferdinands II. auf Schloss Ambras Innsbruck, eines der ältesten Museen der Welt zu sein.
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Die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 zerstörte drei der neun Räume größtenteils. Die Kunstschätze hatte man schon einige Jahre zuvor in die Festung Königstein ausgelagert. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden sie in die Sowjetunion abtransportiert, 1958 aber auf Beschluss der sowjetischen Regierung an die DDR zurückgegeben.
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Von 1959 bis Anfang 2004 war das Grüne Gewölbe übergangsweise im Dresdner Albertinum zu sehen. Seit dem 7. September 2004 ist das Neue Grüne Gewölbe mit zehn Räumen im ersten Stock des Westflügels geöffnet. Am 1. September 2006 wurde auch das restaurierte beziehungsweise rekonstruierte Historische Grüne Gewölbe im Erdgeschoss des Westflügels wieder eröffnet. Dessen Einrichtung richtete sich nach den erhaltenen Inventaren von 1733 und stellt so weit wie möglich den Zustand unter August dem Starken wieder her. Mehr als 3000 Objekte kehrten damit wieder an ihren alten Platz zurück. Die Sanierung der historischen Wandverkleidung kostete 13 Millionen Euro, insgesamt gab das Land Sachsen 45 Millionen Euro für das Grüne Gewölbe aus.
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Photos by @HomeArtPictures

In the future you will find the majority of my pictures and reports under the #passionforphotography

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Schöner Bericht mein lieber Daniel @homeartpictures und tolle Stunden mit Euch. 😘

ja war eine schöne zeit..... und den Kindern hat es gefallen....

Es gibt immer mehr Gründe, doch einmal nach Dresden zu fahren. Danke @homeartpictures.

ich würde mich freuen dich hier begrüßen zu dürfen lieber @afrog

Ich laufe rot an. Vielen Dank, @homeartpictures.

haha....no prob****