🎤 𝗗𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗹𝗲𝗻𝗲-𝗙𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿-𝗩𝗼𝗿𝗯𝗲𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁
𝘁𝗼𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗞𝗼𝗻𝘇𝗲𝗿𝘁, 𝗸𝗮𝘁𝗮𝘀𝘁𝗿𝗼𝗽𝗵𝗮𝗹𝗲𝘀 𝗗𝗿𝘂𝗺𝗵𝗲𝗿𝘂𝗺 🎤
Ihr sitzt bestimmt schon alle bei eurem Frühstückskaffee und wartet gespannt auf den Bericht, wie es gestern beim Helene Fischer Konzert war, das das Anhängsel besucht hat. Aber sie schläft noch – und ich werde heute Abend einen ausführlichen Bericht veröffentlichen. Nur so viel sei schon gesagt: Das Konzert war super, aber das ganze Drumherum war eine absolute Katastrophe. So geht man nicht mit Menschen um, die über 400 Euro für eine Eintrittskarte bezahlt haben.
Ja, jetzt kommt bestimmt wieder irgendeiner um die Ecke und sagt: „Selber schuld, wenn man so viel bezahlt. Ihr seid doch alle dumm.“ Kann man natürlich sagen. Man kann aber auch einfach mal akzeptieren, dass sich manche Menschen zwei Jahre auf so ein Konzert freuen. Und wenn man dann vor Ort merkt, dass die Organisation ungefähr so durchdacht war wie ein Einkaufszettel nach drei Gläsern Eierlikör, dann darf man das auch mal sagen.
Es gab nicht genug Personal, nicht genug Ordner – und nicht einmal die Taschen mit den Geschenken für die VIP-Gäste waren fertig gepackt. Die wurden tatsächlich erst vor Ort von zwei jungen Mädchen zusammengestellt. Natürlich entstanden dadurch riesige Schlangen. Bis sie endlich an ihrem Platz war, musste sie sich insgesamt dreimal anstellen. Dreimal. Für ein VIP-Erlebnis. Da fühlt man sich doch gleich besonders – besonders verarscht vielleicht.
Das einzig Gute war dann: Scheinbar bekam man den Wein dort nicht in kleinen Bechern. Man mag es kaum glauben, aber der Wein wurde in 1-Liter-Helene-Fischer-Bechern ausgeschenkt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Den Becher musste man für 3 Euro kaufen, und dann wurde in denselben Becher sage und schreibe 1 Liter Wein reingekippt.

Na ja, da hat die Freundin natürlich nicht nein gesagt. So ein Helene-Fischer-Konzert erträgt sich vielleicht auch um einiges besser, wenn man eben 1 Liter Wein intus hat. 😄 Aber das Konzert selbst hat ihr, wie gesagt, sehr gut gefallen – und mit so einem Becher voll Getränk macht es glatt noch mal so viel Spaß.
Sie kam jedenfalls leicht angetüdelt zurück. Wobei „zurück“ natürlich sehr großzügig formuliert ist. Es waren ja nur ein paar hundert Meter bis zum Wohnmobil. Aber nach einem Liter Wein kann sich auch so eine Strecke anfühlen wie eine kleine Polarexpedition mit Schlagerbegleitung.
Als dann die ganzen Massen losmarschiert sind, ging hier gar nichts mehr. Die Straßen waren komplett gesperrt, es bewegte sich rein gar nichts. Wenn solche Menschenmassen aus dem Stadion strömen – ich denke, es waren irgendwas in Richtung 30-50.000 Leute –, dann konnten nicht einmal mehr die Straßenbahnen fahren und haben einfach gehalten.
Und jeder, der hier am Wohnmobil vorbeigelaufen ist, fand es natürlich voll lustig, an die Karre zu klopfen. Dann wurde gelacht und sich gefreut. Na ja, das sind eben die lustigen Fans, die da so unterwegs sind. Aber da ich sowieso noch wach war, hat es mich nicht weiter gestört. Außerdem muss man ja dankbar sein, wenn einem wildfremde Menschen nachts noch kostenlos die Außenwand vom Wohnmobil auf Stabilität prüfen.
Der ausführliche Bericht folgt dann heute Abend. Und natürlich verrate ich euch dann auch, was es überhaupt als VIP-Geschenk gab – und ob sich die ganze Aktion gelohnt hat, für die man sich sage und schreibe 30 Minuten anstellen musste. Vielleicht war ja ein goldener Helene-Fischer-Schlüsselanhänger drin. Oder ein Taschentuch für alle, die beim Preis der Karte nochmal leise geweint haben.
Es bleibt also spannend bis heute Abend. Wer von euch tippt, was in der geheimnisvollen VIP-Tüte war? Ab in die Kommentare!
Veröffentlicht mit Welako