Professor Max Otte und seine Bitcoin Phobie

in #deutsch7 years ago (edited)

Ich schätze Professor Max Otte sehr. Ehrlich. Er hat mit seiner im Jahr 2006 aufgestellten Prognose zum großen Crash (Lehman Brothers etc, 2008) Recht bekommen. Sein Buch "Der Crash kommt" war damals (2006/2007) ein Bestseller und ist auch heute noch lesenswert, weil er darin die Analyse der Geschehnisse zutreffenderweise vorweggenommen hat:

In sofern sollte man seiner Einschätzung immer besonderes Gewicht beimessen.

Aber beim Bitcoin liegt er falsch.

Im Oktober trat er als Sprecher bei der folgenden Veranstaltung auf:

Auf Youtube ist ein etwa 5-minütiger Ausschnitt seiner Rede zu sehen, in dem er seine Ablehnung zum Bitcoin erläutert. Den Link zum Video findet man am Ende des Artikels. Hiermit möchte ich mich kurz beschäftigen. Seine fünf wesentlichen Gegenargumente zu einem Invest in Bitcoin hat er uns wie folgt aufgelistet:

Zu jedem seiner Punkte muss ich entschiedene Gegenrede halten:

1) Bitcoins sind für mich schwer zu verstehen.

Er bezieht sich hierbei auf ein Papier der Bundesbank. Wenn ein Professor etwas nicht versteht, sollte er sich den betreffenden Sachverhalt von Kompetenzträgern erläutern lassen, die aktiv mit der Materie befasst sind. Die BuBa ist das nicht, aber auf jedem Bitcoin-Stammtisch in Deutschland könnte er Leute antreffen, die ihm alles bis ins letzte Detail erklären können. An seiner persönlichen Auffassungsgabe dürfte dieser Vorgang nicht scheitern. Das ist jedenfalls mein Verständnis eines Professors.

2) Ich habe große Sicherheitsbedenken.

In einer komplexen Welt ist nichts 100% sicher. Keine Autos, Aktien, Küchenmixer. Mit der entsprechenden Fachkompetenz (siehe Punkt 1) kann man die Risiken des Bitcoin bezüglich der Sicherheit auf ein äußerst geringes Maß begrenzen. Die Vorfälle, die es in der Tat beim Bitcoin immer wieder gab, sind auf Fahrlässigkeit und fehlende Kenntnisse zurückzuführen.

3) Geld ist für mich das öffentliche Gut

Über diesen Punkt bin ich - gerade weil er von Max Otte angeführt wird - schwer verwundert. Bitocin ist öffentlich, da jeder Mensch an dieser Kryptowährung partizipieren kann, aber sie ist nicht staatlich! Meint Max Otte etwa, dass Geld staatlich sein muss?? Geschichtlich betrachtet entstand Geld durch Freiwilligkeit und Konsens der Menschen, und nicht durch ein Staatswesen. Es gilt doch offensichtlich:

  • Geld braucht keinen Staat
  • Jeder Staat braucht Geld (und zwar unseres)

Der Bitcoin ist ein modernes und mächtiges Beispiel für freies Marktgeld. Er ist wie eine Erweckung der Österreichischen Schule der Nationalökonomie (Karl Menger, Ludwig von Mises) in der Jetztzeit. Das sollte jeder Ökonom wissen, und er sollte von dem Aufstieg des Bitcoin daher auch fasziniert sein! Der Bitcoin ist eine weltweite Kampfansage an die Makroklempner in den Zentralbanken, die nur noch durch ein immer schnelleres Rotieren der Druckerpressen das globale Geldsystem vor dem Kollaps bewahren.

4) Theoretisch ist ds Angebot von Bitcoin begrenzt, aber nur theoretisch.

Max Otte adressiert mit diesem Punkt offensichtlich die rasante Coinvermehrung, die man in https://coinmarketcap.com/all/views/all/ in der Tat finden kann. Aber selbst wenn man daran zweifeln mag, dass der Bitcoin für alle Zeit der Tabellenführer sein wird, sieht man an der Gesamtkapitalisierung der Kryptowährungen ebenfalls einen starken Aufwärtstrend von All-Time-High (ATH) zu ATH. Man erkennt auch, dass trotz permanenter Neuemissionen von Kryptocoins nur die ersten 10 - 20 wirklich relevant sind (Sorry Steeminas, steem ist da nicht dabei).

5) Schon jetzt haben wir extreme Preisanstiege und eine Blasenbildung, die viele merkwürdige Blüten treibt.

Zum Zeitpunkt der Rede stand der Bitcoin bei etwa 5000 USD:

Und hier ist, lieber Herr Professor Otte, die nächste "merkwürdige Blüte":

Wir stehen heute, am 17.11.2017 bei fast 8000 USD!

6) Ich bin ein Freund von Bargeld

Dieses sechste Argument kam noch auf der Tonspur. Das kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen, denn

Bitcoin IST Bargeld !

Es geht doch nicht um die physische Form des Mediums, sondern um die Eigenschaften. Bitcoin besitzt alle wichtigen funktionellen Eigenschaften von Bargeld:

  • Uneingeschränkte Verfügungsgewalt (im Gegensatz zu Giralgeld)
  • Anonymität (na ja fast, wenn man es richtig macht und ggf. auf bestimmte Altcoins ausweicht)
  • Übergabe Peer-to-Peer

Vielleicht kann jemand Max Otte mal den Link zu diesem Artikel zukommen lassen.

Max Otte ist nicht allein

Auch Dirk Müller ("Mr. DAX"), Thorsten Schulte ("Silberjunge"), Thomas Bachheimer und viele andere Edelmetallgurus und Anlageberater haben ähnliche Problem mit dem Bitcoin wie Max Otte. Warum nur? Vielleicht, weil sie als Investor und Fondmanager die größte Chance des Jahrtausends verpasst haben. Man darf hierüber spekulieren.

Aber es gibt auch unter den Finanzanalysten einige Freunde des Bitcoin, z.B. Robert Rethfeld ("Wellenreiter"), siehe hier seinen jüngsten Artikel über IOTA und Bitcoin: http://www.goldseiten.de/artikel/353531--Die-New-Economy-2.0.html

Fazit

Gerade kratzt der Kurs heute zum zweiten Mal an der 8000er Marke. Man spürt förmlich den gewaltigen Kaufdruck. Der Anstieg in diesem Jahr (fast Faktor 10) ist in der Tat atemberaubend. Eigentlich bräuchte der Bitcoin eine Verschnaufpause. Wann wird diese einsetzen, wie lange wird sie dauern und wie tief wird sie ausfallen? Ich bleibe in jedem Fall bei meiner Einstellung:

"Never never sell your precious coins!!

Diskutiert mit mir im Kommentarbereich! Jder Kommentar wird gewürdigt.

Disclaimer

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder trägt sein Risiko selbst.

Video Max Otte:

Sort:  

Ich befasse mich ja selber erst seit sehr kurzem mit dem ganzen Thema Kryptowährungen und bei allem bin ich natürlich auch noch nicht dahinter gestiegen.
Aber wie du schon angeführt hast, wenn man etwas nicht weiß muss man nur fragen und es sich erklären lassen. Nichtwissen ist keine Ausrede.

Bei den Sicherheitsbedenken könnte man vielleicht noch mal nachhaken, weil wie die letzten Tage geschrieben wurde, die Technik der Zukunft zum Beispiel Quantencomputer dem Bitcoin vielleicht doch irgendwie zu setzen könnten.
Aber den kann man vielleicht sogar gegensteuern, bei der ganzen technischen Sache bin ich nicht der Bewanderste.

Schöner Artikel, interessant das zu lesen

Diese Rede des Herrn Professor hätte auch von meinem Vater sein können :-) Er gehört eben zum Kreise der Skeptiker, der Kritiker und vor allem der Risiko-Vermeider.

Was man aus all diesen Punkten herauslesen kann ist Angst (vor Wandel und Kontrollverlust). Wie jede neue Technologie werden digitale Währungen ihre Etablierungszeit benötigen. Bis dahin ist der Professor aber garantiert schon in Rente. Ob man sie ihm dann in 'Bargeld' auszahlen wird oder nicht: er wird so oder so erkennen (müssen), dass sich technologischer Fortschritt nicht von Minderheiten (Angsthasen) aufhalten lässt :-)

Schön zusammenfasst!
Happy Montag, Marly -

Man muss nur glauben, was man sieht - auch wenn es jenseits aller bisherigen Erfahrungen liegt. Das fällt vielen schwer. Vor allem denjenigen, die sich für besonders schlau halten. Jedenfalls befindet sich Bitcoin nicht in einer "Blase", die bald zu platzen droht.
Überzeuge doch deinen Vater, schnell noch ein paar Coins als Altersvorsorge zu kaufen. Das wäre doch endlich mal eine richtige Herausforderung für dich!

YES ... ;)

Ich muss dazu sagen dass das Thema Kryptowährungen auch einfach eine Generationssache ist, für die ältere Generation ist das Ganze nun mal viel unbegreiflicher, wie man etwas vertraut was nicht materiell ist, nicht greifbar, und nur über Codes läuft die kaum einer versteht :)

Nicht nur für ältere, was glaubst Du, prozentual gesehen wieviel jüngere in dem Thema wirklich drin sind, dieses verstehen und auch darin voll investieren würden, wenn sie entsprechende Mittel hätten ? ;-)

Ich glaube, jeder Investor, der die Kryptohausse verpasst hat, würde sich am liebsten in den Allerwertesten beißen, wenn er ehrlich zu sich ist.

Nö, überhaupt nicht, man muss als "Investor" nicht auf jeder Party dabei sein, ist eine Frage der Überzeugung. Ausserdem gibt es genug andere Parties ;-) Glaubst Du wirklich, Leute die bei Tesla, Amazon, Apple, Google, Netflix & Co, bei Rohstoff-Aktien früh genug in der Trendphase dabei gewesen sind, kümmern sich um die Gewinne von Coins ?? Ist, wie schon mehrfach von mir geschrieben, ein Markt für super-klein-klein-Investoren, wegen fehlender Liquidität für viele überhaupt nicht handelbar...

Hi Freiheit50,

dann versuche ich Dir mal "unsere" (Bitcoin/Coin-Gegner) Sichtweise etwas näher zu bringen, ich bin dann mal auf Deine Replik gespannt ;-)

zu Punkt 1 . kann man nachvollziehen, wenn man kein Nerd ist, versteht man es halt nicht, man kann sich in die Materie einarbeiten, aber es können auch viele nicht (weil zu doof, um es mal platt auszudrücken) Geld in Form von Währungen oder auch andere "Tauschmittel" wie Gold & Silber versteht historisch bestimmt selbst eine 85 jährige Oma (mit der EC-Karte hat die schon ein Problem). Viele Menschen sind mit der Bedienung eines Handy´s überfordert, was sollen die mit "Coins" die sie haptisch nicht anfassen können ???

zu Punkt 2 : ich finde es naiv, dass Ihr "Bit-Coin-Jünger" die Coins, bzw. die Algo´s die da hinter stecken, als sicher empfindet. Fragt doch mal Edward Snowden, Assange oder sonstige Tech-Guru´s zu Sicherheit... alles was ne 1 und ne 0 hat, kann früher oder später geknackt werden, ob es leistungsfähigere Supercomputer sind oder einfach nur neue Zusammenschlüsser von Nerd-Genies... ansonsten siehe Punkt eins... die Milliarden von nicht ganz so Hellen...

Zu Punkt 3 : Ich glaube, Du verstehst den Gedankengang von Otte nicht. Mit "öffentliches Gut" meint er wohl eher, dass es jedem in der breiten Öffentlichkeit zu Verfügung steht, auch weil einfach zu verstehen und zu handhaben, beides ist bei Coins nicht der Fall. Ansonsten betrachtet er vielleicht, wie auch viele andere, Coins/Bitcoins nicht als Geld, meiner Meinung nach unterliegst Du/Ihr da einer Irrtumsannahme, Geld ist was anderes, Bitcoin ist es für mich definitiv nicht. Spekulationsobjekt wäre für mich ein passenderer Begriff, Geld definitiv nicht. Kleines Verständnisbeispiel : Kaufleute preisen ihre Waren in Geld (Einheiten davon) an, die Preise bleiben i.d.Regel über längere Zeiträume gleich (wenn keine Hyperinflation herrscht, bzw. aufgrund techn. Neuerungen oder sonstiger Gründe Preisverfall entsteht). Bei den Schwankungen Eurer Coins gibt es da verständlicher Weise ein kleines Kalkulations-Problem...Dass es nicht "staatlich reglementiert ist" (noch nicht) bzw. von elendendem Banken-Betrüger-Kartell manipuliert werden kann (auch noch nicht, sobald Futures oder ETF´s /Derivate gebildet werden können, ist dieser Traum wohl auch beendet), finde ich primär erst mal sehr gut , aber wie gesagt, dieser Zustand kann sich schnell ändern.

Marktgeld ist es für mich und andere auch nicht, weil keine/kaum Transaktionen damit abgewickelt werden, die Anzahl ist im Vergleich zu Kreditkarten/EC-Karten/Bargeld-Transaktionen noch lächerlich, bzw. nicht erwähnenswert. Solange Du/Ihr auch Eure Steuern nicht bezahlen könnt, ist es nichtmal Geld !!

Zu Punkt 4 : hast Du selber erklärt ;-)

Zu Punkt 5 : ob es eine klassische Blase ist, würde ich mittlerweile auch bezweifeln, da weder Friseur noch Hausfrau je was von Bitcoins gehört hat, wie auch grosse Teile der Weltbevölkerung nicht mal ansatzweise davon etwas gehört haben, bzw. verstehen, da seid Ihr eher in einer "Filter-Blase". Die merkwürdige Blüte würde ich schon eher unterschreiben, warum etwas "Geld" bzw. "Wert" haben soll, nur weil es sehr begrenzt ist und durch eine kleine Anzahl von Nachfragern bereits" im Preis nach oben getrieben werden kann (das haben limitierte/begrenzte Güter generell an sich, wenn eine gewisse Nachfrage stattfindet) und auch keine bzw. in der Anzahl kaum wirkliche Wirtschaftstransaktionen mit ihm stattfinden, konnte mir bis heute noch keiner rational erklären...

zu Punkt 6 : Nee, Bitcoin mag vieles sein, Bargeld definitv nicht... hast anscheinend das Prinzip nicht verstanden (Gewaltmonopol, Steuern, Zahlungsmittel, Wertaufbewahrungsmittel, Transaktionseinheit, etc.)

Und warum sind die wohl nicht allein ? Weil die vielleicht schon was länger dabei sind und auch schon diverse Bubbles/Manien mitgemacht haben. Dass die neidisch auf die "größte Investmentchance des Jahrtausends verpasst haben" sind, ist ne Lachpille, normalerweise würde ich fragen, ob Du/Ihr den Knall nicht gehört habt. Aber Größenwahn kommt in der Regel stets vor dem Fall ;-)) Wie schon von anderen gesagt, ob Strom weg, Krieg oder andere Gegebenheiten, wenn solche "schwarzen Schwäne" landen, könnt Ihr Euch Eure Bitcoins dahin stecken, wo die Sonne niemals scheint, sorry für diese bissige Bemerkung, liegt vermutlich an meinem Neid auf die verpasste Millenium-Chance ;-)) Da ich aber prinzipiell kein neidisches Mensch bin, reitet Eurer Pferd solange es nicht zusammenbricht... und "Zahlen-Wertzuwächse" in Geldeinheiten realisieren nicht vergessen ;-) Gewinne mitnehmen hat noch nie geschadet ;-)

Ich habe mir durch diesen Post vermutlich wieder keine Freunde hier bei Steemit geschaffen, aber das Leben ist auch kein Ponyhof...

p.s. und verzeih mir bitte meinen Ton, bin geborener Zyniker :-P

pps. und dass sich die Mächte (Strippenzieher im Hintergrund) oder auch ihre ausführenden Knechte aka Regierungen im Zusammenspiel mit (Zentral-)Banken sich von ein paar Tech-Nerds die Butter & Wurst vom Brot stehlen lassen, sorry, aber so naiv kann man eigentlich nicht sein...

Vielen Dank für diesen kritischen und sehr ausführlichen Kommentar!

Zunächst erlaube ich mir die Hervorhebung der unbestreitbaren Tatsache, dass die Kryptokritiker bislang völlig flasch lagen, da sie riesige Gewinnchancen ausgelassen haben. Somit liegen die Bitcoin-Investoren haushoch in Führung, aber zweifelsohne ist das Spiel noch lange nicht entschieden.

Mit deinem Ton habe ich kein Problem, wenn dir diese Art der Kommunikation liegt und dir Erleichterung verschafft, warum nicht?

Es ist keine Notwendigkeit, sich hier Freunde zu schaffen, aber wenn man sich darum bemüht, hat man letztlich zwischenmenschlichen und ökonomischen Gewinn. Deswegen vote ich auch von meiner abweichende Meinungen, wenn sie argumentiativ unterlegt und von Interesse sind. Die Behauptung, die Erde sei flach, würde ich allerdings nicht voten.

Zu deinen Argumenten werde ich jetzt nicht vollständig im Detail antworten. Man sollte bedenken, dass Bitcoin gerade am Beginn einer möglicherweise noch sehr langen und ggf. positiven Entwicklung (wer weiß das schon sicher?) steht. Bestehende Unzulänglichkeiten können irgendwann behoben werden und mit einer zunehmenden Verbreitung und Massennutzung werden die Kryptos allmählich immer normaler.

Zum Beispiel ist die Geldfunktion des Wertmaßstabs aufgrund der starken Schwankungen derzeit nicht gegeben. Aber in hyperinflationierenden Ländern könnte das schon eher der Fall sein. Schau' mal nach Zimbabwe.

Mit freundlichen Grüßen

Hi Freiheit, wogegen liegen die Bitcoin-Investoren haushoch in Führung ? Das ist kein Argument, so fühlten sich am Neuen Markt oder Nasdaq auch alle "Investoren", was daraus im long run geworden ist, wissen vielleicht einige noch ;-) Letzes Jahr haben meine ausgebombten Silberaktien in knapp 6 Monaten von Dezember 2015 bis Juli 2016 verachtfacht, was interessieren mich da Bitcoins. Zumal auch die "Investment-Möglichkeiten" von Bitcoins wegen fehlender Liquidität arg begrenzt sind. Ein weiteres Problem sicherlich vieler "richtiger" Investoren oder auch Fondsmanager, die spielen mit richtigem Geld und nicht mit Taschengeld. Ich arme Wurst kann z.B. ohne Probleme über 100.000 € im Aktienmarkt, Rohstoffmarkt oder sonstwo beliebig investieren, weil es diese Märkte a) schon ewig gibt und b) auch dies von der Liquidität null problemo ist, würde dies aber nie in Coins investieren. Jetzt stell Dir einfach mal das Problem von "Fondsmanagern" oder Investoren vor, die nicht 100.000€, sondern 2 oder 3 Nullen mehr unterbringen müssen, wenn das nicht verstanden wird, sorry, dann erübrigt sich jede Diskussion ;-) Wer von den hier schreibenden mit dem Begrif IPO etwas anfangen kann, der weiss, warum ICO´s genau in diesselbe Kategorie fallen. Um die Jahrtausendwende, als jede Frittenbude einen Businessplan entwickelte, Pommes über das so revolutionäre Internet zu vertreiben, waren ihre "Marktbewertungen astronomisch, fast alle sind wie ein Souffleé eingebrochen.

Auf die Kritikpunkte wurde mal wieder nicht eingegangen, warum wohl ;-) Gruß Samui1970

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Auf die Kritikpunkte wurde mal wieder nicht eingegangen, warum wohl ;-)

Weil eine wohlüberlegte und umfangreiche Antwort Zeit erfordert, die ich momentan nicht habe. Aber in der nächsten Woche mache ich dazu einen neuen Hauptartikel.

Erstens gebe ich Dir in allen Punkten recht!

Wenn ein Prophet (erfolgreich im Falle Lehman) eine solch gewaltige Geschichte wie Bitcoin verpasst, so kratzt das scheinbar am Ego ...

Die Punkte 2 bis 6 lassen sich durch Punkt 1 erklären, er versteht es nicht ...

Sehr guter Artikel. Ich stimme Dir bei allen 6 Punkte zu und glaube ebenfalls das diese "Experten und Investoren" ja jetzt so reden müssen um Ihr eigenes Image zu wahren. Vielleicht ja mal ein Taschentuch reichen. HaHa.

ich stimme deinem Beitrag zu 100% zu. Es sind nicht nur die Ottes, Müllers und Schäfers die in Deutschland Stimmung gegen den Bitcoin machen, sondern Größen wie Warren Buffet oder Elon Musk stellen sich ebenfalls dagegen. Vermutlich aus den gleichen Gründen. Sie verstehen es nicht.

sehr interessanter artikel - neues macht den meisten menschen angst. ich war anfangs mit dem thema auch überfordert und sehr skeptisch. das legte sich erst mit der zeit und mit der auseinandersetzung mit dem thema.
mal sehen was die zukunft bringt, es bleibt jedenfalls spannend :)
weil ich in den anderen kommentaren über die generationen gelesen habe - in meinem umfeld der menschen knapp unter und um die 30 ist das thema kryptowährungen noch extrem unbekannt bzw. mit großer skepsis verbunden.

Das ist leider so. Aber du kannst dich ja in Zukunft als Botschafterin der Kryptocoins verdient machen. Damit würdest du ein gutes Werk verrichten. Manche Alte Hasen klopfen den fiesen Spruch:
"Steemit ist Bitcoin für Frauen"!
Also mach was draus! Die Kryptorakete ist gerade erst mal beim Abheben. To the moooooon!

in unserem bekannten- und verwandtenkreis leisten wir bereits aufklärungsarbeit nach bestem wissen und gewissen :)

Sorry Leute aber ich denke das der Bitcoin auch eine bubble ist. Ich bin auch noch skeptisch darüber weil ich habe sehr viel erlebt im finanzwelt und ich traue nicht Gott oder Teufel. Bitcoin ist nicht flüssig wie Bares,Gold oder Öl das ist nur ein schätzwert wie auch Staatsanleihen irgendeine schätzt wie gut sind Deutsche Wertpapiere oder Argentinische . Morgen kann einer per spekulation entscheiden nach unten zum beispiel und schön ist die Magie vorüber. Ein schätzwert eben!

Danke für deinen Kommentar. Er ist wertvoll, weil du eine Sichtweise bringst, die vonmeiner abweicht. Niemand hat die ganze Wahrheit.

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