Bitcoin Mining. Verlustgeschäft (Teil 3)
Im zweiten Teil meiner Blog reihe Bitcoin Mining wurde ich vom User: @platin01 gefragt: "Wie viel Rechenleistung benötigt man für das Mining eines Bitcoins".
Diese frage ist nicht so einfach zu erfassen. Die benötigte Rechenleistung für einen Bitcoin hängt vor allem von der Anzahl der Teilnehmer ab, die Bitcoin-Mining betreiben.
Je mehr Bitcoin-Miner sich in einem Netzwerk befinden, desto schwieriger wird es, Bitcoins zu erzeugen, da man sich mit der Rechenleistung anderer Personen/Unternehmen messen muss. Schaut man sich dazu die Entwicklung der Rechenoperationen Weltweit im Jahr 2017 an, die für das Bitcoin-Mining derzeit verwendet werden, stellt man fest das eine Privatperson mit einem handelsüblichen PC keine Chance mehr hat, mitzuhalten.
Bei anderen Kryptowährungen die noch nicht so bekannt sind und bei denen auch nicht diese enorme Rechenleistung zum Mining verwendet werden besteht noch eine Chance, mit dem Mining von Kryptowährungen ein bisschen Geld zu verdienen. Da derzeit die Welt mit Kryptowährungen verrückt spielt, wird es aber selbst bei kleineren Kryptowährungen immer schwieriger nach Abzug der Stromkosten, im Plus zu bleiben. Man muss bei diesen Kryptowährungen hoffen, dass sie die selben Preissteigerungen erreichen wie der Bitcoin.
Personen die schon länger dabei sind kennen das Problem der Rentabilität und greifen daher auf sogenannte ASIC's. ASIC steht für application-specific integrated circuit.
Für den Laien ausgedrückt der nicht aus der Welt der Elektronik kommt, sind ASIC's speziel für eine Anwendung entwickelte integrierte Schaltungen, die z.B. die Aufgabe Übernehmen, Rechenoperationen durchzuführen, wie sie beim Bitcoin-Mining benötigt werden. Der Vorteil dieser ASIC's ist der, dass diese eine hohe Rechenleistung aufweisen bei einem möglichst geringen Energieverbrauch. Aber selbst mit ASIC's hat man es heute schwer noch Bitcoin-Mining zu betreiben. Es ist nicht rentabel. Vor allem nicht in Deutschland, da bei uns der Strom im Vergleich zur EU im oberen Bereich liegt.
Legt man die Daten der Strompreise aus dem Jahr 2016 zugrunde, liegt Deutschland mit einer Abgabe von 29,8 Cent auf Platz 2. Nur Dänemark bezahlt mehr für seinen Strom. Er liegt hier bei 30,8 Cent je kwh. Schaut man jedoch in Richtung Osten, würde sich das betreiben von ASIC's Farmen lohnen.
Wenn du wissen möchtest ob du mit deinem PC oder deinem ASIC Rentabel arbeitest beim Bitcoin-Mining, kannst du auf den Online-Rechner von cryptocompare zugreifen.
Übrigens die ersten beiden Beiträge zum Thema Bitcoin Mining findest du unter den folgenden Links:
Bitcoin Mining. Schnell und Einfach Teil 1
Bitcoin Mining. Schnell und Einfach Teil 2
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Hi, super Beitrag auch ohne zu krass ins Detail zugehen, was bei Mining sehr leicht ist. Aber eine Sache möchte ich nicht so stehen lassen :-) Dann die sogenannten Altcoins, die du in deinem Beitrag auch erwähnst sind durchaus auch in Deutschland profitabel zu minen. z.B. gibt es einen ASIC Miner von Bitmain, der 15 GH/s im x-11 Algo minen kann (DASH). Der Stromverbrauch liegt bei ca. 1200 Watt. Habe mal 40 Cent als Dollarstrompreis als Grundlage genommen. Auch hier wird es mit steigender Schwierigkeit weniger, aber da heißt es halt: "Der frühe Vogel fängt den Wurm" :-)
Früh und schnell muss der Vogel sein. Sehr schnell mittlerweile sogar.
Ich lerne immer noch was dazu. Danke
Beim letzten Artikel hatte ich noch ne Frage.
Kann man diese mining Software auh auf einem USB-STICK installieren? Damit man an verschiedenen Rechnern arbeiten kann ohne die SW dort installieren zu müssen.
VG. @platin01
Über den USB-Stick habe ich mich noch nicht informiert. Werde dir diese frage aber noch Anfang der Woche in einem Beitrag beantworten.
Wenn es um Bitcoin-Mining geht, dann ist Cloud-Mining für die kleineren Investoren wohl die sinnvollste Methode. Allerdings muss man aufpassen, nicht an einen betrügerischen Cloud-Mining Hoster zu geraten.
Ich kann genesis-mining.com empfehlen als Cloud-Mining Host empfehlen.