Alle Stimmen zum Thema Kryptowährungen [Die Staaten|Banken|Medien|Unternehmen|Bürger]

in #deutsch3 years ago

Hey alle zusammen.
Heute möchte ich ein wenig über die Stimmen zu dem Thema Kryptowährungen berichten.

Vorab möchte ich mich jedoch für unglaubliche 48 Upvotes auf meinen gestrigen Post bedanken.(https://steemit.com/steem/@davidcross/steem-preis-bald-wieder-auf-1usd-was-folgt-danach-erst-lesen-dann-meckern)

Aber kommen wir zurück zum heutigen Thema.

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Wenn man sich ein wenig mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigt hört man oftmals sehr viel positives aber auch negatives über dies. Vor allem die verschieden Segmente wie [die Staaten, Banken,Medien,Unternehmen und die "einfachen Bürger"] haben dabei oftmals eine ganz bestimmte Meinung zu dem Thema. Vorab, unter jedem dieser Segmente gibt es Befürworter aber auch Gegner. Jedoch beziehe ich mich hier auf die breite Masse.

Der Staat (hoher Einfluss)

Der Staat besitzt mit der Macht der Legislative, Judikative und Executive einen besonders hohen Einfluss auf das Thema Kryptowährungen. Eine mehrheitlich positive aber auch negative Meinung hat der Staat zu diesem Thema aktuell nicht. Einzig wenn Kryptowährungen zu einer "Gefahr" für die Fiat Währungen werden würden, würde der Staat gegen die Kryptowährungen eingreifen. Kürzlich im G20 Gipfel wurden die Kryptowährungen als keine Gefahr für die Geldpolitik angesehen und werden keinen Regulierungen unterzogen.

Die Banken (hoher Einfluss)

Die Banken sind bekanntlich nicht von den Kryptowährungen begeistert. In der Vergangenheit haben immer wieder Leute wie JP Morgan Chef Jamie Dimon Bitcoin als Betrug betitelt. Eine selbstverständliche Aussage aus den Reihen, die eine Abwertung und kleiner werdenden Akzeptanz der Fiat Währungen fürchten. Der Einfluss sollte jedoch in diesem Bereich sehr hoch sein. Obwohl die Banken selbst angeben nur wenig bis gar nicht mit dem Handel von Kryptowährungen zu tun zu haben, sieht dies in Wirklichkeit ganz anders aus. Insider sprechen von Marktmanipulation und der gezielten Zerstörung des Bitcoin durch Banken.

Die Medien (durchschnittlicher Einfluss)

Die Medien sind immer wieder auf Sensationsjagd. So können sie auf die Zuschauer sowohl positive aber auch negative Einflüsse richten. Vor allem der Punkt "Sensation" ist dabei leider sehr schnell ein gefahrenträger. Solch starken Preissprünge die die Kryptowährungen hinlegen sind den Medien aus der Börsenwelt meist nicht bekannt und werden schnell als übermäßige Euphorie aber auch als große Panikwelle dargestellt. Diese meist nicht nötige Nennung der Medien führt bei einigen zu den bekannten Panik Verkäufen und folglich zu meist stärkeren Crashs.

Die Unternehmen (durchschnittlicher Einfluss)

Viele unternehmen sind von dem Bereich Blockchain und Krypto oft angetan und versuchen mit diesen meist ihr Unternehmen zu erweitern und technisch fortschrittlicher zu gestalten. Meistens handelt es sich um kleinere Unternehmen, die den großen damit einen Schritt voraus sein wollen und oftmals eine größere Bühne zur Verfügung gestellt bekommen. Auch bei größeren Unternehmen scheint das Interesse geweckt geworden zu sein. Firmen wie Microsoft und BMW arbeiten mit "Krytowährungen" zusammen.

Die Bürger (geringer Einfluss)

Am Ende der Nahrungskette stehen wir die Bürger, also Leute wie du und ich. Mit meist geringen Kapital (im Vergleich zu den Banken, Staaten und Unternehmen) haben wir auf den Kryptomarkt nur einen geringen Anteil. Auch erreichen wir mit unserer Meinung deutlich weniger Menschen im Vergleich zu den Medien. Dabei sind eine Vielzahl der Bürger von den Kryptwärungen angetan und schätzen meist die fortschrittliche Technologie und Anonymität von dieser. Vor allem die junge Generation zeigt dem Bereich ein stark steigendes Interesse im Vergleich zum sinkenden Interesse an Aktien.

Vielen Dank für das Lesen bis hier hin!

Schreibt mir gerne eure Meinung zu dem ganzen einfach in die Kommentare. Ich antworte gerne jeden Kommentar im Laufe der Zeit!

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Der Artikel ist gut, nur die Verteilung der Einflussnahme scheint mir umgekehrt zu den tatsächlichen Verhältnissen ausgefallen zu sein. Banken und Staaten sind nämlich weitgehend machtlos in diesem Gefüge, da sie schlichtweg überflüssig sind. Die Nutzer hingegen haben kollektiv einen hohen Einfluß. Dazu zählen auch die Firmen. Akzeptanz ist nämlich Trumpf.

Brett King: Breaking Banks - Warum Banken der Vergangenheit angehören
Die Medien hängen am Bankenkartell und haben darauf einen gewissen Einfluß, denn sie können die Entwicklung verzögern - allerdings nicht mehr aufhalten, denn wie da schon richtig steht, interessieren sich die Jungen weder für Aktien, noch für die Regierungsmedien. Und diese Medien kämpfen selbst gerade um ihr eigenes Überleben: Die Meinungshoheit haben sie längst verloren, die Glaubwürdigkeit geht auch den Bach runter, die Anzeigenkunden - ihre Haupteinnahmequelle - haben gemerkt, daß Google AdWords wesentlich effektiver ist und nur einen Bruchteil kostet und klagen teilweise sogar gegen einzelne Verlage, weil diese die Auflage künstlich hochhalten. Auf den Online-Präsenzen der Kartellpresse findet man immer mehr Anzeigen, Paywalls werden überall hochgezogen, ja, sie verklagen sogar Werbeblocker. Überall schwimmen ihnen die Felle davon: Die Briten haben für den Brexit gestimmt, die Amerikaner für Trump, obwohl die Lügenpresse es anders gewollt hätte. Die speien immer noch Gift und Geifer darüber, aber es interessiert nur noch die Blöden, die gar nichts kapieren und die es sich in der vom Medienkartell konstruierten Kinderwelt gemütlich eingerichtet haben.

Ja gebe ich dir recht, jedoch wenn es hart auf hart kommt werden die Staaten/Banken trotzdem den hebel in der Hand haben. Es wird bereits schon gesagt, dass ca. 20% aller Bitcoins in den Händen von den Banken liegt. Somit haben sie maßgeblich Einfluss auf den Marktwert des Bitcoins und somit auf die Stimmung in der Kryptoszene. Wie wir alle wissen sind fallende Kurse nicht gerade ein Stimmungsaufheller und führen zu Skepsis bei den Anlegern. Auch der Staat hat für meinen Geschmack zu viel in der Hand. immerhin haben ein paar Länder den Besitz und Handel von Krytowährungen verboten. Auch wenn ich nicht vermuten würde, dass in Deutschland solch eine Maßnahme stattfinden würde, kann man davon ausgehen dass es zu versuchen einer maßgeblichen Kontrollen von diesen im Ernstfall geben würde. Ob dies gelingen würde kann ich nicht sagen, aber ich sehe im äußersten Ernstfall uns die Bürger im Endeffekt an letzter Stelle.

"Es wird gesagt"? Also ist es nicht sicher. Sicher ist, daß die Banken aber die Kohle hätten um sogar 50% aller Bitcoins oder sogar mehr zu kaufen. Aber: Was macht das? Gar nichts. Umso mehr Nachfrage entsteht nach den restlichen. Und wenn sie diese Coins dann alle auf einmal auf den Markt werfen? Sollen sie machen. Dann sinkt der Marktwert und damit der Preis. Inwiefern sie dadurch Bitcoin beeinflussen können bleibt mir jedoch schleierhaft. Bricht dann die Blockchain? Funktionieren die Transaktionen dann nicht mehr? Nichts von alledem ist der Fall. Die können ausschließlich den Preis beeinflussen. Sonst gar nichts. Und der Preis ist immer nur für die wichtig, die in Fiat denken. Die, die Bitcoin als spekulatives Objekt sehen. Für die ist das wichtig. Aber diese Leute sind nicht wichtig. Die sollen ihre Euros oder Dollars dabei vermehren oder verlieren. Wenn Bitcoin mit dem Dollar fertig ist, dann wird niemand mehr ihre Dollars wollen. Die einzig brauchbare Arithmetik, die wir benutzen können ist die Akzeptanz - nicht der Preis. Wenn man nach dem Preis geht befindet man sich auf dem Holzweg.

Don & Alex Tapscott: Die Blockchain-Revolution
Auch der Staat hat für meinen Geschmack zu viel in der Hand. Immerhin haben ein paar Länder den Besitz und Handel von Krytowährungen verboten.
Verbieten können die es schon. Aber das Verbot auch durchzusetzen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Genausogut können sie schlechtes Wetter verbieten wollen. Das einzige Land, in dem so ein Verbot tatsächlich durchgezogen werden würde ist Deutschland - vielleicht auch Österreich - und zwar weil auf der ganzen Welt keine dümmeren Untertanen existieren, die sich an völlig sinnlose Verbote halten.

Meines Wissens ist Bitcoin in Ecuador verboten. Schauen wir jedoch auf LocalBitcoins Equador, dann findet da reger Handel statt. Vielleicht weiß dort keiner was von einem Bitcoin-Verbot. LocalBitcoins Deutschland hingegen funktioniert selbstverständlich nicht, anders als in allen anderen Diktaturen.

Wir halten also fest: Staaten können Bitcoin nicht verbieten. Punkt. Sie können die sogenannten Fiat-Gateways zwar verbieten, also Tausch- und Handelsbörsen. Das schon, aber mal realistisch betrachtet ist es doch so, daß man sich dann einfach einen Anbieter in einem anderen Land sucht. Diese Gateways sind auch nur eine Übergangslösung, denn irgendwann wird keiner mehr seine Kryptos in Fiat umtauschen wollen - außer er möchte eine Tapete aus 500-Euro-Scheinen kaufen. Es ist nur eine Frage der Akzeptanz. Wenn Waren und Dienstleistungen allgemein gegen Krypto ausgetauscht werden, wozu braucht man dann noch Fiat? Doch nur um Steuern zu bezahlen. Aber selbst da gilt ja der Grundsatz, daß der, der kein Fiat hat, auch keine Steuern bezahlen muß.

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