Richfield Gas Station: Der letzte Rest von "Easy Rider"

in #de-travelfeedlast year (edited)

<img src="" alt="Richfield Gas Station: Der letzte Rest von "Easy Rider""/>

Lies "Richfield Gas Station: Der letzte Rest von "Easy Rider"" bei TravelFeed.io


Hier lebt der Geist von Easy Rider.

Es ist länger als ein halbes Jahrhundert her, dass Peter Fonda und Dennis Hopper als "Easy Rider" in die Kinogeschichte fuhren. Sie beiden freiheitssuchenden Motorradfahrer schmuggelten im gleichnamigen Kinofilm Kokain von Mexiko nach Los Angeles und der Streifen wurde zum Kultfilm. Wyatt und Billy versteckten den heißen Stoff in den Batterien ihrer Bikes, das Geld landet nach dem Verkauf im Tank einer Chopper und die Reise geht dann einmal quer durch die USA, ein Land am Ende der Nachkriegszeit, zwischen Hippiefeeling und trotzigem Konservatismus. Der Film, ein echtes Road Movie, der von Fonda produziert und inszeniert wurde Hopper, schrieb Hollywood-Geschichte.

Ein ganz klein wenig davon kann man heute noch entdecken, wenn man auf der Spur von Fonda und Hopper auf der legendären Route 66 fährt, einer Autobahn, auf der heute eigentlich nirgendwo mehr eine Spur dieser legendären Zeit findet, zu der Steppenwolf, die Byrds und Jimi Hendrix den Soundtrack lieferten.

Ein paar Kilometer weiter, auf der alten Autobahn 66, wo keine Touristen zu sehen sind, befindet sich in der Nähe des Pine Breeze Inn "Richfield", eine winzige Geisterstadt mit einer verlassenen Tankstelle, an der "Easy Rider" gedreht wurde.

Dieser Ort ist nicht leicht zu finden, er liegt abgelegen zwischen einer Depot der Nationalgarde und dem camp der Navajo Feuerwehr. Nehmen Sie einfach die Ausfahrt 285 (Bellemont) der I-40, biegen Sie ab und fahren Sie eine einsame Straße ins Nichts - am Ende finden Sie links ein paar Holzkisten, ein rostiges Auto und eine abgeschabte Baracke, in der irgendjemand die Zeit eingefroren zu haben scheint.
Hier kommt kein Benzin mehr aus dem Hahn, kein Tankwart wartet und die Gegend ist so leer wie die Brieftasche der Easy Rider.

Schauen Sie genau hin, im Fenster hängen einige Plakate, auf denen "Easy Rider" immer noch lebt.

Hopper und Fonda, die in der schockierenden Schlussszene des Films sterben müssen, leben hier weiter: Junge Männer, die niemals mehr alt werden oder sterben.

richfield rider.jpg

Das alte Auto ist sorgfältig auf noch älter getrimmt.

Jemand hat im Inneren der Baracke eine Zeitmaschine angeworfen.

Das alte Plakat bewahrt den Geist der 60er für die Ewigkeit.


View this post on TravelFeed for the best experience.

Sort:  

Die Fotos sind dir sehr gut gelungen.
Diese Gas Station hat eine wunderbare Atmosphäre.
Danke für deinen schönen Artikel.
Viele Grüße.

Hey, wie geil ist das denn?
Unvergesslich dieser Film und auch die Zeit, wir waren damals Teens :)

Den Film schau ich heute noch gerne.

Liebe Grüße aus Uruguay
Peter

Congratulations @koenau! You have completed the following achievement on the Steem blockchain and have been rewarded with new badge(s) :

You made more than 100 comments. Your next target is to reach 200 comments.

You can view your badges on your Steem Board and compare to others on the Steem Ranking
If you no longer want to receive notifications, reply to this comment with the word STOP

To support your work, I also upvoted your post!

You can upvote this notification to help all Steem users. Learn how here!

Ja, die alten "Routes" haben die USA sehr geprägt und man findet viel Geschichtliches dort, wenn man sie denn noch wiederfinden kann.
Denn "Autobahnen" waren das nie, bestenfalls ordentliche Landstraßen. Und so war dann das Schicksal der Routes besiegelt, als man die richtigen Autobahnen, die Interstates, gebaut hat. Leider auch das Schicksal vieler kleiner Ortschaften, die bis dahin von den Durchreisenden gelebt hatten.
Zu der Zeit von Easy Rider war das alles noch recht frisch in Erinnerung. Der Bau der Interstates kam in den 50gern bis in die 60er so richtig in Schwung.