Schamanenwissen - Meditation

in #health9 years ago (edited)
Mit dem heutigen Artikel werden wir eine Meditationstechnik kennenlernen. Du solltest am Ende in der Lage sein zu meditieren. Ein hoher Anspruch, den ich mir da setzte, aber vertraue mir, ich weiß wovon ich spreche. Ich benutze diese Technik seit ich 14 bin. In allen Konzerten und Ritualen ist es diese Technik, der ich mein ganzes Vertrauen schenke und in unzähligen Kursen habe ich bereits vielen Menschen diese Technik nähergebracht und immer mit vollem Erfolg.

Da es hunderte von verschiedenen Ansätzen gibt und du bestimmt schon das ein oder andere Mal versucht hast in das Geheimnis einzutauchen lade ich Dich ein es nun nocheinmal zu versuchen. Es wird sehr schnell gehen, soviel kann ich schon mal vorab verraten.

Die drei Grundlagen sind richtiges Sitzen, Atmen und Denken.

Sitzen

Achte auf ein gerades Rückgrad, am besten eignet sich ein etwa 5 cm hohes Kissen als Unterlage. Ein Fuß wird unter den Hintern geschoben so dass der Damm auf der Ferse ruht. Die Hälfte des Gewichts ist also auf das Kissen die andere Hälfte auf der Ferse eines Fußes so aufzuteilen daß eine bequeme gerade Haltung des Rückens ermöglicht wird. Der andere Fuß kann beliebig angewinkelt werden. Die Hände sollten mit den Handflächen nach oben gerichtet sein, dadurch wird eine Energieübertragung wesentlich erleichtert.

Zum Einsitzen hole einmal tief Luft und beim Ausatmen finde deine Mitte, indem du leicht hin und her, vor und zurück schwankst und in der Mitte endest. Lass dein Gewicht in den Sitz fallen und sei ein Fels. Dann stelle dir vor du seiest ein Marionette, nur an einem Haar am Scheitel aufgehängt und ziehe dich leicht nach oben. So solltest du nun bequem und ohne Anspannung eine Zeitlang sitzen können. Wenn ein Bein einschläft verändere die Haltung.

Augen

Um innere Bilder sehen zu können ist es hilfreich die äußeren Bilder auszuschalten. Aber bedenke, dass jeder Mensch anders ist und auch in anderen Bewußtseinszuständen ist als du. In Meditation erfahrene Menschen können teilweise besser mit offenen oder halb offenen Augen nach Innen sehen. Als Anfänger schließe die Augen ganz sanft.

Atmung

Gleichmäßiges tiefes Atmen in den unteren Bauchraum und ebenso ein vollständiges Ausatmen ist von großer Bedeutung. Als Hilfe dient eine Hand, die in Höhe des Nabels auf den Bauch aufgelegt wird. Überprüfe so die Bewegungen des unteren Bauchraumes. Nimm Dir die Zeit und beobachte dich. Schultern und Brustkorb sollten sich nicht bewegen. Zwischen Ein- und Ausatmen sowie zwischen Aus- und Einatmen sollte eine Pause gemacht werden.

In der Literatur über buddhistische Meditation finden sich eine Reihe von Büchern nur über diesen Augenblick. Kurz gesagt handelt es sich um einen besonderen Zustand der Auflösung, des Nichts, ein Eintauchen in das ewige Sein. Für den Anfang sollten 1-3 Sekunden Pause zwischen den Atemzügen ausreichen, bleibe locker und zwinge dich zu nichts.

Denken

Die einfachste Technik zum Bändigen des Geistes besteht im Zählen der Atemzüge. Beim Einatmen "1", beim Ausatmen "und", 2 und 3 und 4 und. Dann wieder von vorne: 1 und 2 und ... Nach einer Weile wirst du feststellen dass nach 4 wieder 1 kommt ohne nachzudenken, manchmal wirst du einfach weiterzählen und ganz überrascht sein wenn du bei 5 oder 6 angelangt bist, sehe das als gutes Zeichen an, freue Dich darüber und setzt mit 1 fort. Diese Übung wird Deine ganze Konzentration verlangen und die Gedanken werden sich beruhigen.

Das Hauptproblem beim Meditieren ist der umherschweifende Geist. Nur durch lange Praxis wird sich ein ruhiger Geist einstellen. Um aber trotzdem gleich Erfolge zu erzielen, stell Dir vor, die Gedanken sind wie Wolken am Himmel, lass sie ziehen, beobachte sie, aber versuche nicht sie zu lenken, zu steuern oder zu hinterfragen. Oft wird behauptet man soll nichts denken, das ist aber nicht wahr. Richtig ist vielmehr dem Denken zuzusehen und zu versuchen, die aufkommenden Gedanken nur zu beobachten.

Anwendung mit Musik

Bei der Meditation mit Musik handelt es sich um eine besondere Form der Meditation und die aufkommenden Gedanken und Bilder sollten bewusst wahrgenommen werden, aber ebenso ohne gelenkt zu werden. Die Musik baut Energieformen auf und diese transformieren sich in Bilder, Gefühle, Gerüche und Stimmungen. Auch sollte jeder Zwang vermieden werden. Meditation bedeutet immer auch eine Reise in unbekannte Gefilde. Es ist also nicht nötig den gesamten Weg im Voraus zu wissen.

Verlasse Dich auf die Kraft der Musik und sie wird Dich in neue Welten führen, die Du Dir sowieso nicht vorher vorstellen kannst. Nach über 20 Jahren Praxis in dieser Technik, kann ich Dir versichern, dass jedesmal wieder neue Dinge geschehen und ein Ende der Erforschung nicht in Sicht ist. Jetzt kannst du deine neuen Kenntnisse testen: Begebe dich in Meditationshaltung und wenn Du bereit bist starte dieses Video, es dauert etwas über 5 Minuten, also nicht zu lange aber doch lange genug um innere Bilder zu erspähen:

Gerne darfst du in den Kommentaren über die Bilder berichten, schreibe einfach alles auf was du gesehen hast.

Bis nächstes Mal! / See you next time!

Danke für Deine Aufmerksamkeit! / Thank you for your attention!

Photos CC0 Public Domain text and video by @schamangerbert 06/2017

English version


SchamanGerbert

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Die Kraft der Musik ist schön - schaut mal bei @shortcut vorbei zum #DanceWeekend - Kraft der Musik!

Ja, habe ich! Lauter bekannte Songs, klasse Auswahl!

Guter Schamane!

cool post

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