Bargeldabschaffung
Fiat is a Cancer - Crypto is the Answer
Bargeld - der falsche Freund
Ein großes Thema dieser Tage ist das Bargeldverbot. Dem kann man jedoch gelassen entgegensehen, denn das Bargeld ist lediglich das geringere Übel, aber nicht das Allheilmittel, als das es gelegentlich verkauft wird. Man verhält sich ähnlich wie bei der Politikdarstellerwahl, und entscheidet sich für das "geringere Übel", statt für die echte Alternative, und das sind in diesem Falle Kryptowährungen. Bargeld ist hingegen von Zentralbanken herausgegeben und folglich wird es von diesen Banken auch kontrolliert. Es stellt zwar einen graduellen Unterschied zum Giralgeld dar, allerdings keinen prinzipiellen. Auch das Bargeld kann über Nacht wertlos werden. Ein Blick in die Geschichte genügt, um das zu wissen. Eine Währungsreform - wie man sie in DE schon drei bzw. viermal in den letzten 100 Jahren hatte - und die Kaufkraft des derzeitigen Bargeldes ist auch Geschichte. Und auch ganz ohne Währungsreform schwindet die Kaufkraft automatisch, denn eine Währung, die Zinsen basiert, ist inhärent inflationär.
Es ist zwar richtig, daß bei Bargeld weniger Kontrolle möglich ist als bei Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften - was auch der Grund ist, warum es von den Banken wie ein Stiefkind behandelt wird, aber es entstammt dennoch der selben Quelle und ist daher nur eine Alternative zu Giralgeld, allerdings nicht zum Geldsystem an sich.
Sagenwesen "staatliches Geldmonopol"
Es ist ein allgemein verbreiteter Irrglaube, daß der Staat die Währung kontrolliert. Nichts ist falscher, als diese Annahme. Wenn dem so wäre, dann wären wohl kaum alle Staaten verschuldet. Und bei wem sind sie verschuldet? Bei sich selbst? Dann müßte die Weltverschuldung insgesamt Null betragen und die Welt müßte aufgeteilt sein in Schuldnerstaaten und Gläubigerstaaten. Tatsächlich, jedoch, gibt es lediglich fünf Zwergstaaten auf der Welt, die keine Staatsverschuldung aufweisen, nämlich eine Spieloase (Macau), ein Paradies für Briefkastenfirmen (Britische Jungferninseln), eine Ölinsel (Brunei), eine Steueroase in Mitteleuropa (Liechtenstein) und ein US-Militär-Stützpunkt im Pazifik (Palau) - das war's. Nun ist es aber nicht so, daß die restliche Welt bei diesen Staaten in der Kreide steht, oder gar so, daß diese Staaten alles Geld kontrollieren oder von den Einwohnern aller Staaten Geld saugen. Absurderweise ist es so, daß die reichsten Industriestaaten gleichzeitig die Staaten sind, die am höchsten verschuldet sind. Nach der Theorie, daß das Geld von Staaten gemacht wird, müßte der Sachverhalt doch genau umgekehrt sein: Die reichsten Länder müßten die sein, die das meiste Geld haben. Tatsächlich haben sie aber die höchsten Schulden. Genau das ist jedoch schlüssig, wenn man das Betrugsmodell Finanzsystem ansieht, denn all diese Staaten sind nicht bei sich selbst untereinander, sondern bei privaten Banken verschuldet. Und diesen Banken geht es mitnichten darum, daß die Staaten ihre Schulden bei ihnen bezahlen, sondern es geht darum, daß diese Staaten auf Dauer zahlungsunfähig werden, damit man sie rechtmäßig plündern kann - natürlich ist Japan eine lohnendere Beute als beispielsweise Ruanda, daher auch wesentlich höher verschuldet. Wenn Japan sein eigenes Geld produzieren würde, könnte es so ja nicht aussehen, schließlich fährt man in Ruanda Toyota, und nicht etwa Eselsfuhrwerke in Tokyo.
Was wäre das überhaupt für ein unsinniges "Betrugsmodell", bei dem derjenige, der diesen Betrug veranstaltet, der Betrogene ist? Ein völliger Unsinn zu glauben, daß der Staat das Geld einfach so druckt und sich dann zusätzlich spaßeshalber auch noch bei privaten Banken verschuldet. Wozu sollte das notwendig sein? Jemand, der selbst ganz legal Geld drucken darf und genau weiß, daß dieses Geld auch gültig ist, der geht doch nicht extra zu einer Bank, um sich zu verschulden. Das wäre so, als würde jemand, der im Lotto gewonnen hat seinen Job hinschmeißen und einen Hartz-IV-Antrag stellen. Und warum sollte die Bank dem Staat etwas leihen, wo dieser doch selber Geld drucken kann? Das wäre für die Bank doch ein Nullsummenspiel - was hätte sie davon? Spätestens hier muß man doch erkennen, daß es eben nicht der Staat ist, der das Geld druckt, sondern Banken. Das ist in Europa so und auch in den USA. Man muß nur lesen, was auf dem Geld steht. Hüben steht "ECB", drüben steht "Federal Reserve Note" - steht da was von Staat? Das sind keine Staatsnoten, sondern Banknoten. Der Staat macht kein Geld, sondern er leiht es sich bei Banken, und muß dieses dann zurückbezahlen - und zwar mit Zins und Zinseszins. Seine Hafteinlage sind die Bürger - ein Wort, das nicht von ungefähr von "Bürge" stammt. Ein Bürge ist jemand, der sich für jemand anderen verbürgt, also haftet. Hier eine gute Erklärung, wie Geld funktioniert und wohin das derzeitige Finanzsystem auf lange Sicht führt.
Gib mir die Welt plus 5% - Warum überall Geld fehlt
Die tatsächliche Hierarchie
Die Staaten sind also lediglich die Proxis der Hochfinanz. Die Hochfinanz ist es, die das Geld kontrolliert und die Profite einstreicht. Der Staat ist nur der Aufseher. Es ist vergleichbar mit einer Sklavenfarm: Wir sind die Sklaven, der Staat ist der Typ mit der Peitsche und der Plantagenbesitzer, das sind die großen Banken. Natürlich gibt es da eine gewisse Vermengung der Macht zwischen dem Besitzer und dem Aufseher, denn ein kräftiger Sklave könnte schließlich den Plantagenbesitzer niederstrecken. Damit das nicht passiert, ist der Aufseher da. Es muß nur sichergestellt werden, daß der Aufseher nicht auf die Idee kommt, den Plantagenbesitzer niederzustrecken. Das wird dadurch erreicht, daß man den Aufseher in Abhängigkeit hält, und das geht über das Geld. Geld ist das ultimative Kontrollinstrument.
Wenn der Staat das Geld drucken könnte, dann bräuchte er übrigens nicht die Steuern erhöhen. Er könnte das Geld, das er benötigt einfach drucken und selber benutzen. Aber warum braucht er denn ständig mehr Geld? Man braucht nur die "Staats"-Verschuldung der BRD beobachten. Seit 1949 steigt diese an. Und wenn man diese genauer ansieht, stellt man fest, daß die Zinsen mittlerweile den größten Posten ausmachen. Aber wenn doch der Staat angeblich das Geld kontrolliert, könnte er sich selbst die Zinsen doch erlassen, oder? Und selbst die Aussage, daß Bargeld staatliches Geld sein soll, trifft nicht zu. Er hat zwar angeblich z.B. das Münzprägemonopol, aber das ist auch mehr Schein als Sein, denn wenn dem so wäre, könnte der Staat doch einfach drei große Platinmünzen prägen mit einem Nennwert von einer Billion, und damit seine Schulden bezahlen. Doch all diese kindisch anmutenden Gedankenexperimente werden nicht zu einem schlüssigen Ergebnis führen, solange man davon ausgeht, daß es der Staat ist, der das Geld kontrolliert. Dem ist schlichtweg nicht so, sondern der Staat - also der Gewaltmonopolist - hat dieses Recht an Privatbanken abgetreten, und diese belohnen die Vertreter des Staates dadurch, daß sie sie an den Gewinnen teilhaben lassen. Es ist eine Symbiose unter den Parasiten entstanden. Es ist ein Kartell bestehend aus Banken, Staaten und der Medien. Außen vor bleibt nur der Wirt, auch bekannt als Bürge, Pöbel. Das Pack, eben.
Der Zweck des Finanzsystems
Das Bargeld ist also keine echte Alternative, denn auch das Bargeld entstammt der selben Quelle wie etwa das Giralgeld und andere Derivate. Alle diese Erscheinungsformen haben ein und die selbe Deckung, nämlich Schulden, die alle der Endverbraucher / Steuerzahler bezahlen muß. Die Schulden des Staates bezahlt er über die Steuer, die Schulden der Industrie bezahlt er an der Ladentheke. Aber zahlen muß er nun mal. Jeder einzelne Geldschein, jede Münze, jede Zahl auf dem Bankauszug existiert nur deshalb, weil irgendwer - eine Person, ein Unternehmen oder ein Staat - dieses Geld ursprünglich als Schuld aufgenommen hat. Jeder Cent, der in Umlauf kommt, muß folglich irgendwann an seine Quelle zurück, und jeder Cent ist zusätzlich mit Zinsen und Zinseszinsen belegt. Die Schulden können daher nie zurückgezahlt werden, denn die sich in Umlauf befindliche Geldmenge (Kredit) ist immer geringer, als die geschuldete Geldmenge (Kredit + Zinsen). Eine Rückzahlung ist daher unmöglich. Es ist ein Schneeballsystem. Ein gutes Buch hierzu ist »Der größte Raubzug« von Marc Friedrich und Matthias Weik.
Zentral vs. Dezentral
Bei Banken, Politik und Medien handelt es sich um zentralistische Strukturen. Die Macht konzentriert sich also an einem oder wenigen Punkten, daher spricht man auch von einer Machtkonzentration - und diese führt unweigerlich zu Mißbrauch. Die Medien liefern in den letzten Jahren ein gutes Beispiel dafür, wie durch dezentrale Alternativen die Macht dieser Strukturen gebrochen werden kann. Das Internet hat die Meinungshoheit der Konzernmedien gebrochen. Den Zeitungen laufen die Leser scharenweise davon, weil ihre Lügen gar zu schnell auffliegen, der Druck auf die GEZ wird immer stärker. Die Menschen lassen sich nicht mehr kollektiv verarschen und es geriet einiges in Bewegung. Mußte man vor 20 Jahren noch glauben, wenn in der SZ stand, daß Politiker X dies oder jenes gesagt hat, so kann man heute mit ein paar Klicks die Originalrede aufrufen und stellt oft fest: Es war ja ganz anders. Durch die sozialen Netzwerke verbreitet sich die Originalversion in Windeseile. Die Fake-News der Lügenpresse wirken immer weniger, was sich an den Kommentaren unter den Artikeln einschlägiger Propagandazeitungen zeigt. Aus diesem Grund mußte Stasi-Maasi auch mit seinem Netzwerkdurchsetzungsgedöns angeschissen kommen. Es wird dadurch versucht, die Fake-News des Regimes doch noch irgendwie an den Mann zu bringen. Aber weder das, noch seine Stasi-Organisationen werden verhindern können, daß die Fake-News auffliegen. Sie fliegen dann nur nicht mehr auf Facebook auf, sondern auf anderen sozialen Netzwerken, was dazu führt, daß die Menschen sich von Facebook ab- und anderen sozialen Netzwerken zuwenden. Diese Methode hat in der Vergangenheit bereits Erfolg gezeitigt und, wie am Beispiel der Medien gezeigt, zum Erfolg geführt, und zwar nicht durch Bekämpfung, sondern durch Abwendung. Der Sklave hat es nicht auf den Kampf gegen den mächtigen Aufseher angelegt. Er hat lediglich das Loch im Stacheldrahtzaun erkannt und dieses zur Flucht genutzt. Danach kann man dem ehemaligen Aufseher eine Lange Nase zeigen. Kämpft man hingegen gegen ihn an, dann hat man schnell eine blutige Nase, und - was noch mehr schmerzt - es hat null Wirkung.
Wie das Internet die Medien zerlegt
Die Meinungshoheit verloren die klassischen Medien aber nicht schlagartig mit dem erscheinen des Internets. Es dauerte einige Zeit. Menschen, die vor 20 Jahren den Spiegel lasen um sich zu informieren, die tun es vielleicht heute noch, denn was der Bauer nicht frißt das kennt er nicht, und überhaupt, traut man diesem neumodernen Zeug nicht. Aber in diesen 20 Jahren ist eine Generation herangewachsen, die beim Anblick des Spiegel einschläft. "Mensch, Opa, das ist doch viel zu langweilig!" Die Jungen holen sich ihre Informationen aus dem Internet. Heute hat jeder ein Smartphone - selbst in Entwicklungsländern - und wenn man wissen will, ob die Krim tatsächlich gewaltsam annektiert wurde, wie es der Westen behauptet, dann braucht man nicht mehr darauf zu warten, was der Onkel im ZDF oder die Tante auf Russia Today dazu zu sagen hat. Man geht einfach auf YouTube und schaut sich die Videos von Hinz und Kunz an, dann liegt man wesentlich näher an der Wahrheit. Und wenn das Regime versucht, die freie Meinung im an sich bereits dezentralen Internet zu zensieren, indem es an die doch wieder zentralen Instanzen innerhalb des Netzes, wie z.B. Facebook geht und dort den Zensurhebel ansetzt, dann führt das zu einer weiteren Dezentralisierung, und diese noch zentralen Strukturen innerhalb des Netzes weichen mehr und mehr den dezentralen Strukturen. Von zentralen Servern weicht man auf die Blockchain aus - oder, für die technisch versierten, gleich direkt ins Darknet.
Wir befinden uns inmitten einer Medienrevolution, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Die Konzernmedien haben gesagt: "Für Brexit / für Trump stimmen ist bäh-bäh!" - doch das "Pack" hat dennoch gewählt wie es wollte. Die Propaganda greift immer öfter ins Leere. Immer mehr Menschen verstehen, daß man sich selbständig informieren kann, und sie machen das auch - und wenn sie es nicht machen, dann macht es der Nachbar: "Wieso weißt Du das nicht? Ach, so. Du liest noch den Spiegel... Kannst Dir wohl kein Internet leisten, was?" Und genau das, was das Internet mit den Medien gemacht hat, wird die Blockchain fortsetzen, und sie wird das selbe mit den Banken machen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn es dann einmal heißt "Mensch, Opa, immer noch mit diesen grindigen Scheinen unterwegs? Willst wohl, daß jeder weiß, was Du heute einkaufst, was?", dann hat man die Entwicklung verschlafen. Ein empfehlenswertes Buch, um dem vorzubeugen, ist das von Don und Alex Tapscott »Die Blockchain-Revolution: Wie die Technologie hinter BitCoin nicht nur das Finanzsystem, sondern die ganze Welt verändert«. Auch diese Revolution ist bereits in vollem Gange.
Die echte Alternative zu Bargeld: Kryptowährungen
Vorab: Das Wissen um die Funktionsweise des Geldsystems ist essenziell, um auch Kryptowährungen zu verstehen. Versteht man das eine nicht, dann kann man das andere auch nicht begreifen. Den beide sind von ihrer Natur grundverschieden. Hinzu kommt, daß man die Technologie hinter Kryptowährungen ebenfalls in ihren Grundzügen verstehen sollte, da man sonst nicht versteht, warum Kryptowährungen eine echte Alternative zum derzeitigen Papiergeldsystem darstellen. Für Anhänger der österreichischen Schule der Ökonomie empfehle ich folgendes Video, in dem der Autor des Buches »Geld ohne Staat« die Vorteile von BitCoin darlegt, und BitCoin aus der Sicht der Wiener Schule der Volkswirtschaft erklärt.
BitCoin und die Wiener Schule - Vortrag über BitCoin beim Mises-Institut
Abschließend folgt ein kleine Erklärung zu Kryptowährungen - ich lege hier einfachheitshalber BitCoin zugrunde, und meine Ausführungen beziehen sich auf BitCoin als Währung, nicht auf BitCoin als Spekulationsobjekt - was es für die meisten leider nach wie vor ist. Nähere Ausführungen findet man auf der Seite blockchain-revolution.info.
BitCoin ist eine eigenständige dezentrale Parallelwährung. Dezentral heißt, sie wird nicht von einer zentralen Instanz herausgegeben oder kontrolliert. Sie existiert völlig abseits des heutigen Finanzsystems. Ich möchte hier auf einige allgemeine Aussagen eingehen, die von Leuten getätigt werden, die schlichtweg nicht verstehen, was BitCoin überhaupt ist. Hier ein Versuch, mit den gängigsten Vorurteilen aufzuräumen:
»BitCoin hat keinen intrinsischen Wert«
Das stimmt. Ebensowenig wie Giralgeld. Das ist nichts weiter als ein Zahlungsversprechen, ebenso wie Bargeld. Der intrinsische Wert von Bargeld ist sein Brennwert. Was ist der intrinsische Wert von Gold? Daß man es zu Ohrringen verarbeiten kann? Nein. Er besteht ausschließlich aus seinen Eigenschaften: Nicht fälschbar, nicht beliebig vermehrbar, dafür beliebig teilbar, man kann es transportieren, es verdirbt nicht, wird überall akzeptiert und es hat 5000 Jahre Geschichte. Das ist der intrinsische Wert von Gold. Vergleichen wir es mit Fiat, stellen wir fest, daß es nur einige dieser Eigenschaften erfüllt, nämlich, daß es teilbar und transportierbar ist, und daß es international akzeptiert wird. Und selbst diese Eigenschaften gelten nur mit Einschränkung. Wer mit Euro in Botswana bezahlen möchte, der muß zunächst wechseln. Beliebig teilbar ist es auch nicht, sondern nur soweit es Münzen und Scheine hergeben, und auch das Transportieren wird ab einer gewissen Menge an Kapitalverkehrskontrollen scheitern. Auch bei Gold gelten gewisse Eigenschaften nur eingeschränkt. Man kann nicht mit einer beliebigen Menge an Gold über Grenzen gehen ohne eine Beschlagnahme oder eine Nachzahlung zu riskieren.
BitCoin hingegen kann man nicht anfassen und man braucht auch früher oder später Zugang zu Netz und Elektronik. Das ist zweifellos ein Nachteil. Abgesehen davon, erfüllt es alle Eigenschaften von Gold, und selbst die 5000 Jahren Geschichte sind relativ, denn in der Computer-Welt sind 10 Jahre eine sehr lange Zeit. Seine Nachteile kann BitCoin jedoch mit einigen Vorteilen kompensieren, die Gold nicht aufweist - und Bargeld schon gar nicht. Beispielsweise kann man BitCoin in beliebiger Menge zum Nullkostentarif quer um den Globus mit sich tragen oder versenden, und man muß niemanden persönlich kennen oder gar treffen, mit dem man Transaktionen macht. Wem also der intrinsische Wert einer Währung wichtig ist, der müßte konsequenterweise immer mit einigen Silber- oder Goldmünzen in der Tasche herumlaufen. Wer nur Bargeld hat, dem kann am intrinsischen Wert nicht viel liegen...
»BitCoin ist eine Währung für illegale Tätigkeiten«
Das ist jede andere Währung auch. Bei allen Fiatwährungen steckt der Betrug bereits in der Währung selbst. Und nach wie vor werden die meisten und die größten Verbrechen mit dem US-Dollar begangen. Das sagt über den Nutzen einer Währung nichts aus, und ist damit lediglich ein Scheinargument - zumal wenn es von Bargeldbefürwortern kommt, denn die meisten illegalen Geschäfte laufen in Cash ab. Mit dem selben Argument wird schließlich gegen Bargeld argumentiert. Im Falle des Bargeldes leuchtet es jedoch jedem ein, daß dieses Argument keines ist.
»BitCoin ist ein Trick der Zentralbänker um das Bargeld abzuschaffen«
Das ist leider zu kurz gesprungen und obendrein ein völlig unlogisches Argument. Der Sachverhalt ist wesentlich komplexer, aber es sind bei weitem nicht nur die schlichteren Gemüter, die diese Theorie vertreten, sondern durchaus renommierte Wirtschaftssachverständige, wie beispielsweise Peter Schiff, oder auch Dirk Müller. Die sind sicherlich alles andere als dumm. Dieses Argument ist lediglich auf mangelndes technisches Verständnis zurückzuführen.
Bei der Blockchain handelt es sich um eine völlig neue Technologie. Um das Potential der Blockchain zu begreifen, reicht es nicht, sich in Wirtschaft und Finanzen auszukennen. Man muß sich auch in der Computertechnik ein wenig auskennen, denn in der Blockchain treffen sich diese beiden Wissenschaften. Um BitCoin zu verstehen, ist es, wie gesagt, unabdingbar, das Geld an sich zu verstehen, also jenes Geld, das jeder täglich benutzt; das Fiatgeld. Bei den meisten scheitert es bereits daran. Nun gibt es jedoch viele Menschen, die sehr wohl wissen, wie dieses Fiatgeldbetrugssystem funktioniert, und dennoch daran scheitern, BitCoin zu begreifen. Dieses Problem ließe sich mit etwas technischem Verständnis beheben. Dirk Müller und Peter Schiff - sofern letzterer nicht zur Bankiersfamilie Schiff gehört - würden es vermutlich ziemlich schnell verstehen.
Denn daß diese Behauptung falsch ist, ist schnell erklärt: Wenn Banken den BitCoin erfunden haben, um das Bargeld abzuschaffen, dann haben sie sich damit ins eigene Knie geschossen. Leider sind die Herren in der Hochfinanz ebenfalls alles andere als dumm, daher würden sie nicht eine Währung zu erfinden
- die kryptographisch verschlüsselt ist
- die sich weiterer Kontrolle entzieht, sobald sie einmal in Umlauf ist
- die weder ihren Ursprung noch ihr Endziel bei einer Bank hat
- die bei allgemeiner Akzeptanz ihre eigenen Banken überflüssig macht
- die immun gegen Kapitalverkehrskontrollen ist
- die man weder regulieren noch verbieten kann
- deren Herausgabe von einem unabänderlichen Computerprotokoll bestimmt wird, statt von Banken
- bei der jeder nach ohne Identitätsnachweis unendlich viele Konten führen kann
Aus der Sicht der Bankster wäre so eine Erfindung das Dümmste überhaupt, denn dadurch hätten sie nicht nur das Kind mit dem Bad ausgeschüttet. Sie hätten damit ein Monster geschaffen, das sie selbst fressen wird. Man müßte dieses Argument dann mit Dummheit der Großbankiers erklären, aber das widerspräche aller Erfahrung, denn der Dumme in dem Spiel ist immer der Steuerzahler. Da das Zahlen von Steuern bei BitCoin freiwillig ist, wäre der Staat sozusagen der Junior-Partner des Steuerzahlers und nicht mehr sein Aufseher, wie es heute der Fall ist.
»Mit Kryptowährungen ist man leichter zu überwachen«
Falsch! Wer das glaubt, dem fehlt schlichtweg die Sachkenntnis. Die Herleitung des Gedanken läuft vermutlich folgendermaßen: Kryptowährungen sind elektronisch, die Überwachung ist elektronisch, also sind Kryptowährungen gleich Überwachung.
Tatsächlich aber ist genau das Gegenteil der Fall, nämlich, daß BitCoin Sicherheit, Pseudonymität und Transparenz gleichzeitig gewährleistet. Das bedeutet, man muß sich bei seinen Transaktionen auf keine weiteren Beteiligten verlassen. Insofern ist es wie bei Bargeld. Es gibt also keine Bank, die die Transaktion überwachen, sperren oder rückgängig machen kann. Die Pseudonymität wird dadurch gewährleistet, daß man nirgendwo einen Ausweis vorlegen muß und auch nirgendwo einen Namen eintragen muß. Ein BitCoin-Konto kann man offline generieren und dieser Code ist dann das Konto. Und die Transparenz besteht darin, daß man auf der Blockchain jede einzelne Transaktion verfolgen kann.
Was aber nicht geht, ist daß man die Person verfolgen kann, die hinter der Transaktion steckt. Man sieht nur alphanumerische Codes, Zeitpunkte und Beträge, aber man weiß nicht wer hinter diesem Code steckt. Um eine bestimmte Person jedoch damit überwachen zu können, müßte die Verbindung zwischen dieser Person und dem alphanumerischen Code hergestellt werden. Ob das machbar ist oder nicht, hängt allein von der Person selbst ab, der das Konto gehört. Wer eine BitCoin-Adresse veröffentlicht, um damit Spenden zu empfangen, der stellt beispielsweise diese Verbindung von sich aus her. Damit ist nun bekannt, wem diese Adresse gehört. Aber die selbe Person kann noch unzählige andere Adressen haben, die niemand kennt. Jede einzelne Adresse ist ein eigenes Konto. Somit ist es unmöglich, eine Person über BitCoin zu überwachen - vorausgesetzt, diese Person will das nicht.
Und selbst in einem Fall, in dem eine Person 24 Stunden am Tag von Geheimdiensten überwacht wird, ist sie mit BitCoin immer noch eher in der Lage, der Überwachung zu entgehen, als mit Bargeld. Bargeld setzt nämlich immer voraus, daß man die andere Person treffen muß, oder zumindest einen Mittelsmann. Persönliche Geldübergaben fallen bei BitCoin komplett weg. Man kann jedoch, wenn man möchte, auch BitCoin persönlich auf einem Stück Papier übergeben. Darüberhinaus bietet BitCoin sogar die Möglichkeit, mit Visa anonym zu bezahlen. Man kann sich beispielsweise bei Wirex anmelden und dort eine Visa-Card[1] auf einen Phantasienamen bestellen. Mit dieser Karte kann man überall ganz normal bezahlen und die BitCoin werden dann beim Bezahlen von Krypto- in Fiatwährung umgewandelt.
»BitCoin ist anfällig für Cyberangriffe«
Eine 100%ige Sicherheit gibt es nie, aber die Blockchain-Technologie ist so ziemlich das sicherste, was es derzeit überhaupt gibt. Wer dieses Argument bringt, übersieht schlichtweg, daß das Argument der Anfälligkeit für Cyber-Angriffe für alle anderen Optionen in noch viel höherem Maße gilt. Jede Bank kann gehackt werden, daher ist das Geld auf dem Bankkonto nicht unbedingt sicherer vor Hackern - und schon gar nicht vor den Bankstern selbst, die die weitaus größere Gefahr darstellen.
Die Blockchain zu hacken ist hingegen aufgrund ihres dezentralen Aufbaus praktisch unmöglich. Man müßte eine gleichartige Änderung an ihr vornehmen, und zwar simultan bei der Mehrheit der Rechner. Einen solchen Aufwand an Energie und Rechenleistung steht dem einzelnen Hacker nicht zur Verfügung. Einzelne Änderungen auf einzelnen Rechnern werden von der Blockchain sofort korrigiert. Man kann es sich ungefähr vorstellen, wie eine Hauptbuch in der Buchhaltung, oder ein Grundbuch auf dem Amt. Wenn das im Amt liegt, kann derjenige der Zugang hat, theoretisch die Einträge manipulieren. Wenn jedem Haushalt so ein Buch vorliegt, dann kann der Einzelne in seinem Buch ändern was er möchte, so lange es in allen anderen Büchern übereinstimmt, ist alles in Ordnung.
Die Blockchain selbst kann also realistisch gesehen nicht gehackt werden - eben weil sie aufgrund von Redundanz keinen SPOF[2] aufweist, also keinen zentralen Punkt, dessen Ausfall den Ausfall des gesamten Systems nach sich zieht. Was gehackt werden kann sind die BitCoin-Börsen. Allerdings sind Hackerangriffe ein geringeres Problem. Die BitCoins sind nämlich auch dann weg, wenn die Börse pleite geht, oder der Besitzer der Versuchung nachgibt und mit den BitCoins seiner Kunden abhaut, wie es der Fall war bei Mt. Gox. Aber das sind Tauschbörsen, keine Ablagen. Wer seine BitCoins nicht auf Exchanges herumliegen läßt, sondern sie in einer sicheren Wallet hält, dem können sie auch nicht gestohlen werden.
»BitCoin ist ein Betrugssystem«
Es wird manchmal behauptet, BitCoin sei ein Betrugssystem. So schrie es neulich ausgerechnet einer der größten Betrüger und Profiteure des größten Betrugsmodells der Menschheitsgeschichte heraus, nämlich der Chef von J.P. Morgan - das verursachte erwartungsgemäß einen Preissturz bei BitCoin. Daraufhin kaufte J.P. Morgan jede Menge BitCoin - soviel zur oben erwähnten "Dummheit" der Großbankiers. Von Dummheit keine Spur davon. Im Gegensatz zu Jamie Dimon, verfolgen jedoch die meisten, die diese Aussage treffen, keine schlaue Taktik um nebenbei einige Millönchen zu verdienen, sondern sie plappern einfach nur geistlos nach, was sie irgendwo aufschnappen. Soviel zur Dummheit der Massen...
Warum es kein Betrug sein kann ist ebenfalls schnelle erklärt: Ein Betrug setzt immer voraus, daß eine Person oder eine Gruppe von diesem Betrug profitiert. Bei Fiat ist diese Gruppe ganz eindeutig definierbar, und zwar ist es der Emittent dieses Fiatgeldes, also auch Leute wie Jaime Dimon. Bei BitCoin gibt es aber keinen zentralen Profiteur, sondern es profitieren alle Teilnehmer gleichermaßen. Es gibt keine Firma, die BitCoins herstellt oder herausgibt, auch keine Bank und keine Einzelperson. Es handelt sich um eine mathematische Formel, die niemandem gehört, und die auch nicht verändert werden kann - sonst ist es kein BitCoin mehr und wird vom System auch nicht als solches anerkannt. Diese Bahauptung ist vergleichbar mit der Behauptung "Gold ist Betrug". Nein. Gold ist ein Metall. Nicht mehr und nicht weniger.
»BitCoin sind wie die Tulpenblase«
Auch hier liegt erneut eine unsinnige Behauptung vor. Richtig müßte es heißen "Die BitCoin-Blase ist wie die Tulpenblase", dann könnte man darüber vernünftig diskutieren. Ansonsten wäre die nächste Frage die, ob es denn nun keine Tulpen mehr gibt, weil die Blase damals geplatzt ist. Daß mit BitCoin spekuliert wird, wie damals mit Tulpen, das ist eine Tatsache, die sich nicht bestreiten läßt. Aber das sagt nun mal ebensowenig über BitCoin aus, wie es über Tulpen aussagt. Sind Tulpen nun schlecht, nur weil Menschen so blöd sind, und für eine Tulpe ihre ganzen Ersparnisse riskieren? Vor einigen Jahren platzte eine Immobilienblase. Zieht deshalb ein vernünftiger Mensch unter die Brücke? Wohl kaum. Ebenso verhält es sich mit BitCoin. Blase hin oder her - es ändert zwar einiges am Preis, aber nichts am Wert von BitCoin. Insofern ist auch das ein Nullargument.
Ein sehr empfehlenswertes Buch um zu verstehen, was für eine monumentale Bedrohung die Blockchain für das Bankensystem darstellt, ist das Buch »Breaking Banks« von Brett King.

[1] Weitere Kryptokartenanbieter findet man auf blockchain-revolution.info. Bei Karten ohne Identitätsnachweis sind die Transaktionssummen eingeschränkt. Siehe Antwort von @physalis in Antworten auf diesen Artikel.
[2] SPOF = Single Point of Failure: Unter einem Single Point of Failure versteht man einen Bestandteil eines technischen Systems, dessen Ausfall den Ausfall des gesamten Systems nach sich zieht. Quelle: WikiPedia
Danke für den interessanten Beitrag.
Ich verstehe von dem ganzen Zeug nicht viel, aber ich glaube, es ist mittlerweile empirisch belegt, dass man stets das Gegenteil tun sollte wie das, was Banken wie J.P. Morgan empfehlen. Meist war man damit auf der sicheren Seite :-)
Das sollte man immer tun. Was sie machen kopieren, was sie sagen ignorieren.
Danke für diesen exzellenten Artikel! Da ist ja alles drin — vom Falschgeld bis zur Kryptowährung. Und alles in einer Ausführlichkeit, die so kaum in derartigen Foren zu finden ist. Es ist dazu extrem schade, wie unterbewertet diese Art von gut recherchierten und verfassten Artikeln ist. Ebenso ist die Reichweite traurig. Dabei ist solch ein Anstoß, sich das nötige Grundlagenwissen über die alltäglichen Dinge zuzulegen, enorm wichtig. Upvote & Resteem!
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Besser hätte ich es nicht sagen können, darum schließe ich mich deinen Worten an.
Guter Beitrag, Danke für die Mühe!
Möchte aber noch eine wichtige Anmerkung machen, da ich vor kurzem zu Wirex und Xapo recherchiert habe. Habe mich dann für Xapo entschieden.
"Darüberhinaus bietet BitCoin sogar die Möglichkeit, mit Visa anonym zu bezahlen. Man kann sich beispielsweise bei Wirex anmelden und dort eine Visa-Card[1] auf einen >>>Phantasienamen<<< bestellen. "
Das habe ich aber ganz anders verstanden, vielleicht sollte dies im Beitrag noch ergänzt werden? Es wird zwischen unverifizierten und verifizierten Kreditkarten (richtiger Name, Adresse, Geburtsdatum, Kopie vom Pass und Nachweis einer Rechnung auf die angegebene Adresse) unterschieden.
Möchte man sich nicht verifizieren (Identitätsnachweis) dann sind Transaktionen per Kreditkarte stark limitiert. D.h. im Grunde gelten die Limits sogar pro Konto bei wirex (ist aber bei anderen Anbietern z.B. Xapo auch so) auf alle Kreditkarten in plastik und virtuell verteilt bzw. zusammen gerechnet. Siehe in der Tabelle bei "Maximaler Betrag aller Transaktionen (LAUFZEIT!)" Somit würde ein Phantasiename keinen Sinn machen, wenn nach dem Erreichen einiger Limits Schluß mit Transaktionen wäre. https://help.wirexapp.com/hc/de/articles/115001824585
Nach einer Verifizierung entfallen diese Limits, siehe Tabelle: https://help.wirexapp.com/hc/de/articles/115001789829
Danke, war interessant zu lesen, wobei man in der Blockchain jede Transaktion verfolgen und auch von BTC Adresse zu BTC Adresse verfolgen kann solange die BTC nicht durch eine anonyme Währung getauscht werden oder durch ein Coinmixer gejagt werden.
Ja, das kann man schon. Aber was hilft das? Man weiß ja nicht, wer hinter welcher Adresse steckt. Wenn man seine BitCoins von z.B. CoinBase auf die eigene PaperWallet überweist, dann kann zwar die Transaktion verfolgt werden, aber man weiß ja nicht, wem diese Adresse gehört.
Was nützt die Information, daß 12z4ogZZ1rvESLQwRfPbFo32ghAW53KxsD am 4. September 2017 um 02:17:12 0.005 BTC an 1GwtZF9QFKWNqCRHLx1Y9adGcrhQSUnNfY geschickt hat. Ich muß auch noch die Geschichte dahinter kennen - und selbst dann weiß ich immer noch nichts über die Person. Die BitCoin-Transaktionen allein zu verfolgen hilft nichts, wenn es um Verfolgung geht. Es hilft nur der Transparenz, so daß die an der Transaktion beteiligten Parteien die Übersicht haben.
Ich denke, bei einem Plutonium-Deal, der über BitCoin läuft, wird man die entsprechenden Ressourcen mobilisieren, um herauszufinden, wer hinter den entsprechenden Adressen steckt, aber bestimmt nicht, wenn es bloß um ein paar Hunderttausend Euro Steuergelder geht. Wenn man BitCoin immer so behandelt wie Schwarzgeld, dann fährt man nicht verkehrt...
Bei der Plantage würde ich noch anmerken, dass wenn der Peitschenschwinger nicht mitspielt einfach alle Lebensmittellieferungen zur Plantage eingestellt werden.
Das ist richtig. Geht aber in beide Richtungen. Es bringt nur nichts, wenn man die Sklaven von den Lebensmitteln abschneidet. Die können dann ja nichts mehr produzieren...
Um was geht es, wenn du es noch nicht wissen solltest:
Deutsch — English — Update — aktuell
Ein entspanntes Wochenende wünscht Doc_Quincho!
Sehr guter und umfangreicher Artikel mit vielen Fakten, aber auch dem ein oder anderen Fehler, die Steambotwilly schon angesprochen hat.
Eine kleine Anmerkung von mir, verwende Dirk Müller nicht als Experten für´s Geldwesen oder Investieren, dass einzige wo dieser Dampfplauderer ein Experte ist, ist in Selbstvermarktung. Ansonsten ist er ein ganz durchschnittlich intelligenter Verkäufer für ...-Parolen. Seine Fonds verwaltet er nicht selber, seine Performance ist gelinde gesagt scheisse und ansonsten hat er zu allem was zu sagen. Seine beiden Bücher enthalten viel oder fast nur aufgewärmten Kaffee, er war halt das sympathische Crash-Gesicht des 2008-Crash´s und hat daraus Profit geschlagen, was an sich nicht verwerflich ist.
Die andere Kritik von mir, sie wurde von steambotwilly auch schon angedeutet ist, dass der Bitcoin/Blockchain wirklich eine wahre existentielle Bedrohung für das Bankwesen (die Verbrecher im Hintergrund) ist und dass diese schon mehrfach in der Geschichte übelste Kriege angestiftet haben, wenn versucht wurde, ihre Claims zu verkleinern, bzw. auszulöschen. Auch wenn ich von diesen Herrschaften nichts halte und das System auh als ausbeuterisch erkennen,warum sollten die sich diesmal die Butter vom Brot klauen lassen ??
Der 5 % -Film ist übrigens "Schrott" , die Produzenten verstehen die Zeit-Präferenz, ausgedrückt im Zins nicht. Die beste Replik für Zinskritiker kannst Du bei Peter Boehringer nachlesen.
Schade, dass Du für solch einen Artikel nur knapp 2 $ verdient hast, das System Steemit bleibt für mich weiterhin ein Rätsel, gute Artikel bekommen wenig, Katzenfotos/Landschaftsfotografien mit ein bisschen Begleittext oder irgendein nichtsagender Schwachsinn bekommen teils 100 $ ???
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