Das Wort Gottes - Josua 8 - Ai wird erobert und gebannt, Altar auf dem Ebal - Gesetzessteine - Segen und Fluch

in life •  12 days ago

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Wie hier (also engl.) beschrieben, möchte ich in einer neuen Serie das überlieferte "Wort Gottes" zusammenstellen.

Zunächst werde ich immer das ganze Bibelkapitel posten und danach die "mündlichen Aussagen" in Form der aktiven Rede des HERRN.

Als Quelle dient mir: https://www.bibleserver.com/start

Das Interessante an der Scofield Bibel sind eigentlich die Fußnoten und Querverweise, die ein unvergleichliches Studienerlebnis ermöglichen.

Andererseits ist es auch interessant, den bloßen Bibeltext zu lesen und sich vom "Tröster" in der Interpretation leiten zu lassen.

Falls sich der ein oder andere frägt, was wohl Sinn dieses Unterfangens sein sollte: Ich möchte dem "Willen Gottes" der uns in aktiver Rede überliefert ist so nahe wie möglich kommen und ihn so kompakt wie möglich zusammenfassen um ihn für mich und die Menschheit verständlicher, greifbarer, umsetzbarer etc. werden läßt.

Dadurch, daß ich ja auch die betreffende Bibelstelle mit veröffentliche und das "Gesagte" nicht aus dem Kontext reiße, sehe ich mein Vorgehen nicht als Sektiererei an.

Guten Morgen - das Pentateuch/Tora = Die fünf Bücher Mose haben wir hinter uns gebracht - Applaus, Applaus und Congratulations...

Und weiter gehts's mit den Geschichtsbüchern und dem ersten daraus: Das Buch Josua

Josua 8

Ai wird erobert und gebannt

1 Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Nimm das ganze Kriegsvolk mit dir und mache dich auf, zieh hinauf nach Ai! Siehe, ich habe den König von Ai sowie sein Volk, seine Stadt und sein Land in deine Hand gegeben.

2 Du sollst mit Ai und seinem König das tun, was du mit Jericho und seinem König getan hast. Jedoch seine Beute und sein Vieh dürft ihr unter euch aufteilen. Lege du der Stadt einen Hinterhalt von der Rückseite her!

3 Da machte sich Josua mit dem ganzen Kriegsvolk auf, um nach Ai hinaufzuziehen. Und Josua wählte 30 000 Mann, tüchtige Krieger, aus und sandte sie bei Nacht aus.

4 Er befahl ihnen: Seht, ihr sollt euch in den Hinterhalt legen, hinter der Stadt! Entfernt euch nicht zu sehr von der Stadt, sondern seid alle bereit!

5 Ich aber und das ganze Volk, das bei mir ist, wir wollen nahe an die Stadt heranrücken. Und es soll geschehen, wenn sie herauskommen, uns entgegen, wie beim ersten Mal, so wollen wir vor ihnen fliehen.

6 Sie werden uns nachsetzen, bis wir sie von der Stadt abgeschnitten haben. Denn sie werden sich sagen: Sie fliehen vor uns wie beim ersten Mal! Wenn wir dann vor ihnen fliehen werden,

7 dann sollt ihr euch aus dem Hinterhalt aufmachen und die Stadt einnehmen. Der HERR, euer Gott, wird sie in eure Hand geben.

8 Und es soll geschehen, wenn ihr die Stadt eingenommen habt, dann sollt ihr sie in Brand stecken; nach dem Wort des HERRN sollt ihr es tun. Seht, ich habe es euch befohlen.

9 Da schickte Josua sie los, und sie begaben sich in den Hinterhalt und blieben zwischen Bethel und Ai, westlich von Ai. Josua aber verbrachte jene Nacht mitten unter dem Volk.

10 Und Josua machte sich des Morgens früh auf und musterte das Volk. Dann zog er mit den Ältesten Israels vor dem Volk her nach Ai hinauf.

11 Und alles Kriegsvolk, das bei ihm war, zog hinauf und rückte heran, und sie kamen vor die Stadt. Sie lagerten sich nördlich von Ai, so dass das Tal zwischen ihnen und Ai war.

12 Er hatte aber etwa fünftausend Mann genommen und sie als Hinterhalt zwischen Bethel und Ai gelegt, westlich von der Stadt.

13 Und so stellten sie das Volk auf, das ganze Lager, das nördlich von der Stadt war, und sein Ende westlich von der Stadt. Und Josua zog in dieser Nacht mitten in die Talebene.

14 Und es geschah, als der König von Ai es sah, da rückten die Männer der Stadt in aller Frühe eilends aus, Israel entgegen zum Kampf, er und sein ganzes Volk, zur Begegnung vor der Steppe. Er hatte aber nicht erkannt, dass ihm im Rücken der Stadt ein Hinterhalt gelegt war.

15 Josua und ganz Israel ließen sich nun von ihnen schlagen und flohen zur Wüste hin.

16 Da wurde das ganze Volk, das in der Stadt war, zusammengerufen, um ihnen nachzujagen. Und sie jagten Josua nach und wurden von der Stadt abgeschnitten.

17 Da blieb kein Mann in Ai und Bethel zurück, der nicht hinter Israel her ausgezogen wäre. Und sie ließen die Stadt offenstehen und jagten Israel nach.

18 Da sprach der HERR zu Josua: Strecke das Kurzschwert, das in deiner Hand ist, gegen Ai aus; denn in deine Hand will ich es geben. Josua streckte das Kurzschwert, das in seiner Hand war, gegen die Stadt aus.

19 Der Hinterhalt aber hatte sich eilends aus seiner Stellung aufgemacht, und sie liefen, als er seine Hand ausstreckte. Und sie kamen zur Stadt, nahmen sie ein, und sie eilten und steckten sie in Brand.

20 Und die Männer von Ai wandten sich um und sahen, und siehe, der Rauch von der Stadt stieg zum Himmel auf. Da war in ihnen keine Kraft mehr zu fliehen, weder hierhin noch dorthin. Und das Volk, das bisher zur Wüste geflohen war, wandte sich nun um gegen den Verfolger.

21 Denn als Josua und ganz Israel sahen, dass der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte und dass der Rauch der Stadt aufstieg, da kehrten sie um und schlugen die Männer von Ai.

22 Diese waren ja aus der Stadt ihnen entgegen ausgezogen, so dass sie nun mitten zwischen Israel waren, die einen kamen von hier und die andern von dort. Und sie erschlugen sie, bis von ihnen kein Entronnener oder Entkommener mehr übrig blieb.

23 Den König von Ai hingegen ergriffen sie lebendig und brachten ihn zu Josua.

24 Und es geschah, als Israel alle Bewohner von Ai auf dem Feld, in der Wüste, wohin sie ihnen nachgejagt waren, umgebracht hatte und sie alle durch die Schärfe des Schwertes gefallen waren, bis sie vollständig aufgerieben waren, da kehrte ganz Israel um nach Ai, und sie schlugen es mit der Schärfe des Schwertes.

25 Die Zahl aller Männer und Frauen, die an diesem Tag fielen, war zwölftausend, alle Leute von Ai.

26 Josua aber zog seine Hand, die er mit dem Kurzschwert ausgestreckt hatte, nicht zurück, bis er an allen Bewohnern von Ai den Bann vollstreckt hatte.

27 Nur das Vieh und die Beute dieser Stadt erbeutete Israel für sich, nach dem Wort des HERRN, das er dem Josua befohlen hatte.

28 Und Josua brannte Ai nieder und machte es zu einem ewigen Hügel der Öde, bis zum heutigen Tag.

29 Und den König von Ai ließ er an einen Baum hängen bis zum Abend. Und bei Sonnenuntergang befahl Josua, dass sie seine Leiche vom Baum herunternähmen. Und sie warfen sie an den Eingang des Stadttores und errichteten über ihr einen großen Steinhaufen, der bis zum heutigen Tag da ist.

Altar auf dem Ebal - Gesetzessteine - Segen und Fluch

30 Damals baute Josua dem HERRN, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berg Ebal,

31 wie Mose, der Knecht des HERRN, den Söhnen Israel geboten hatte, wie im Buch des Gesetzes des Mose geschrieben steht, einen Altar von unbehauenen Steinen, über denen man kein Eisen geschwungen hatte. Und sie brachten darauf dem HERRN Brandopfer dar und schlachteten Heilsopfer.

32 Und er schrieb dort auf die Steine eine Abschrift des Gesetzes des Mose, die er vor den Söhnen Israel geschrieben hatte.

33 Und ganz Israel sowie seine Ältesten und Aufseher und seine Richter standen an dieser und an jener Seite der Lade, den Priestern, den Leviten gegenüber, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, der Fremde wie der Einheimische, die eine Hälfte gegen den Berg Garizim hin und die andere Hälfte gegen den Berg Ebal hin, wie Mose, der Knecht des HERRN, vormals geboten hatte, das Volk Israel zu segnen.

34 Danach las er alle Worte des Gesetzes, den Segen und den Fluch, ganz wie es im Buch des Gesetzes geschrieben steht.

35 Es war kein Wort von allem, was Mose geboten hatte, das Josua nicht der ganzen Versammlung Israels vorgelesen hätte, ebenso den Frauen, den Kindern und dem Fremden, der in ihrer Mitte lebte.

Nun zunächst wieder die aktive Rede:

1 Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Nimm das ganze Kriegsvolk mit dir und mache dich auf, zieh hinauf nach Ai! Siehe, ich habe den König von Ai sowie sein Volk, seine Stadt und sein Land in deine Hand gegeben.

2 Du sollst mit Ai und seinem König das tun, was du mit Jericho und seinem König getan hast. Jedoch seine Beute und sein Vieh dürft ihr unter euch aufteilen. Lege du der Stadt einen Hinterhalt von der Rückseite her!

18 Da sprach der HERR zu Josua: Strecke das Kurzschwert, das in deiner Hand ist, gegen Ai aus; denn in deine Hand will ich es geben. Josua streckte das Kurzschwert, das in seiner Hand war, gegen die Stadt aus.

Also, hier ist Josua 8 in "Reinform", der aktiven Rede des HERRN:

zu Josua:

Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Nimm das ganze Kriegsvolk mit dir und mache dich auf, zieh hinauf nach Ai! Siehe, ich habe den König von Ai sowie sein Volk, seine Stadt und sein Land in deine Hand gegeben.

Du sollst mit Ai und seinem König das tun, was du mit Jericho und seinem König getan hast. Jedoch seine Beute und sein Vieh dürft ihr unter euch aufteilen. Lege du der Stadt einen Hinterhalt von der Rückseite her!

Strecke das Kurzschwert, das in deiner Hand ist, gegen Ai aus; denn in deine Hand will ich es geben. Josua streckte das Kurzschwert, das in seiner Hand war, gegen die Stadt aus.

kurze Zusammenfassung:

Ai wird erobert und gebannt
Der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Nimm das ganze Kriegsvolk mit dir und mache dich auf, zieh hinauf nach Ai! Siehe, ich habe den König von Ai sowie sein Volk, seine Stadt und sein Land in deine Hand gegeben. Du sollst mit Ai und seinem König das tun, was du mit Jericho und seinem König getan hast. Jedoch seine Beute und sein Vieh dürft ihr unter euch aufteilen. Lege du der Stadt einen Hinterhalt von der Rückseite her!
Josua machte sich mit dem ganzen Kriegsvolk auf, um nach Ai hinaufzuziehen. Und Josua wählte 30 000 Mann, tüchtige Krieger, aus und sandte sie bei Nacht aus. Er befahl ihnen: Seht, ihr sollt euch in den Hinterhalt legen, hinter der Stadt! Entfernt euch nicht zu sehr von der Stadt, sondern seid alle bereit! Ich aber und das ganze Volk, das bei mir ist, wir wollen nahe an die Stadt heranrücken. Und es soll geschehen, wenn sie herauskommen, uns entgegen, wie beim ersten Mal, so wollen wir vor ihnen fliehen. Sie werden uns nachsetzen, bis wir sie von der Stadt abgeschnitten haben. Denn sie werden sich sagen: Sie fliehen vor uns wie beim ersten Mal! Wenn wir dann vor ihnen fliehen werden, dann sollt ihr euch aus dem Hinterhalt aufmachen und die Stadt einnehmen. Der HERR, euer Gott, wird sie in eure Hand geben. Es soll geschehen, wenn ihr die Stadt eingenommen habt, dann sollt ihr sie in Brand stecken; nach dem Wort des HERRN sollt ihr es tun. Seht, ich habe es euch befohlen.
Da schickte Josua sie los, und sie begaben sich in den Hinterhalt und blieben zwischen Bethel und Ai, westlich von Ai. Josua aber verbrachte jene Nacht mitten unter dem Volk. Josua machte sich des Morgens früh auf und musterte das Volk. Dann zog er mit den Ältesten Israels vor dem Volk her nach Ai hinauf. Alles Kriegsvolk, das bei ihm war, zog hinauf und rückte heran, und sie kamen vor die Stadt. Sie lagerten sich nördlich von Ai, so dass das Tal zwischen ihnen und Ai war.
Er hatte etwa fünftausend Mann genommen und sie als Hinterhalt zwischen Bethel und Ai gelegt, westlich von der Stadt. Und so stellten sie das Volk auf, das ganze Lager, das nördlich von der Stadt war, und sein Ende westlich von der Stadt. Und Josua zog in dieser Nacht mitten in die Talebene. Es geschah, als der König von Ai es sah, da rückten die Männer der Stadt in aller Frühe eilends aus, Israel entgegen zum Kampf, er und sein ganzes Volk, zur Begegnung vor der Steppe. Er hatte aber nicht erkannt, dass ihm im Rücken der Stadt ein Hinterhalt gelegt war.
Josua und ganz Israel ließen sich nun von ihnen schlagen und flohen zur Wüste hin. Da wurde das ganze Volk, das in der Stadt war, zusammengerufen, um ihnen nachzujagen. Und sie jagten Josua nach und wurden von der Stadt abgeschnitten. Da blieb kein Mann in Ai und Bethel zurück, der nicht hinter Israel her ausgezogen wäre. Und sie ließen die Stadt offenstehen und jagten Israel nach.
Da sprach der HERR zu Josua: Strecke das Kurzschwert, das in deiner Hand ist, gegen Ai aus; denn in deine Hand will ich es geben. Josua streckte das Kurzschwert, das in seiner Hand war, gegen die Stadt aus. Der Hinterhalt aber hatte sich eilends aus seiner Stellung aufgemacht, und sie liefen, als er seine Hand ausstreckte. Und sie kamen zur Stadt, nahmen sie ein, und sie eilten und steckten sie in Brand. Und die Männer von Ai wandten sich um und sahen, und siehe, der Rauch von der Stadt stieg zum Himmel auf. Da war in ihnen keine Kraft mehr zu fliehen, weder hierhin noch dorthin. Und das Volk, das bisher zur Wüste geflohen war, wandte sich nun um gegen den Verfolger.
Als Josua und ganz Israel sahen, dass der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte und dass der Rauch der Stadt aufstieg, da kehrten sie um und schlugen die Männer von Ai. Diese waren ja aus der Stadt ihnen entgegen ausgezogen, so dass sie nun mitten zwischen Israel waren, die einen kamen von hier und die andern von dort. Und sie erschlugen sie, bis von ihnen kein Entronnener oder Entkommener mehr übrig blieb.
Den König von Ai hingegen ergriffen sie lebendig und brachten ihn zu Josua. Und es geschah, als Israel alle Bewohner von Ai auf dem Feld, in der Wüste, wohin sie ihnen nachgejagt waren, umgebracht hatte und sie alle durch die Schärfe des Schwertes gefallen waren, bis sie vollständig aufgerieben waren, da kehrte ganz Israel um nach Ai, und sie schlugen es mit der Schärfe des Schwertes.
Die Zahl aller Männer und Frauen, die an diesem Tag fielen, war zwölftausend, alle Leute von Ai. Josua aber zog seine Hand, die er mit dem Kurzschwert ausgestreckt hatte, nicht zurück, bis er an allen Bewohnern von Ai den Bann vollstreckt hatte. Nur das Vieh und die Beute dieser Stadt erbeutete Israel für sich, nach dem Wort des HERRN, das er dem Josua befohlen hatte. Josua brannte Ai nieder und machte es zu einem ewigen Hügel der Öde, bis zum heutigen Tag.
Den König von Ai ließ er an einen Baum hängen bis zum Abend. Und bei Sonnenuntergang befahl Josua, dass sie seine Leiche vom Baum herunternähmen. Und sie warfen sie an den Eingang des Stadttores und errichteten über ihr einen großen Steinhaufen, der bis zum heutigen Tag da ist.

Altar auf dem Ebal - Gesetzessteine - Segen und Fluch

Damals baute Josua dem HERRN, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berg Ebal, wie Mose, der Knecht des HERRN, den Söhnen Israel geboten hatte, wie im Buch des Gesetzes des Mose geschrieben steht, einen Altar von unbehauenen Steinen, über denen man kein Eisen geschwungen hatte. Und sie brachten darauf dem HERRN Brandopfer dar und schlachteten Heilsopfer. Und er schrieb dort auf die Steine eine Abschrift des Gesetzes des Mose, die er vor den Söhnen Israel geschrieben hatte.
Ganz Israel sowie seine Ältesten und Aufseher und seine Richter standen an dieser und an jener Seite der Lade, den Priestern, den Leviten gegenüber, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, der Fremde wie der Einheimische, die eine Hälfte gegen den Berg Garizim hin und die andere Hälfte gegen den Berg Ebal hin, wie Mose, der Knecht des HERRN, vormals geboten hatte, das Volk Israel zu segnen.
Danach las er alle Worte des Gesetzes, den Segen und den Fluch, ganz wie es im Buch des Gesetzes geschrieben steht. Es war kein Wort von allem, was Mose geboten hatte, das Josua nicht der ganzen Versammlung Israels vorgelesen hätte, ebenso den Frauen, den Kindern und dem Fremden, der in ihrer Mitte lebte.

Ai: Ai (hebräisch עי, arabisch التل) ist der Name eines bis in die Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. in der Nähe von Bethel gelegenen Stadtstaates. Die Ausgrabungen des Siedlungshügels (Tell) haben eine erste Besiedlung ab etwa 2400 v. Chr. nachgewiesen. Der erst um ca. 1200 v. Chr. wiederaufgebaute Ort hatte Dorfcharakter und wurde nach etwa 150 Jahren von den Bewohnern verlassen. Ein Zerstörungshorizont ist für diese Epoche nicht erkennbar. Joseph Callaway vermutet, dass um 1200 v. Chr. im Bergland erbauten Dörfer wie Ai in Zusammenhang mit dem Auftreten der Seevölker standen. Die neuen Bewohner lebten ursprünglich in den Küstenregionen Palästinas. Sie gründeten kurze Zeit nach Ankunft der Seevölker im Rahmen ihres Umzugs in den Bergregionen kleinere Ortschaften.

Gemäß alttestamentlicher Überlieferung Josua 7–8 soll Ai im Rahmen der Landnahme Kanaans durch Josua zerstört worden sein. Der Name עי ist das hebräische Wort für Trümmerhaufen, entsprechend dem arabischen Tell – so auch der heutige Name ال تل –, so dass die namensgebende Bevölkerung an dieser Stätte schon Ruinen vorgefunden haben muss. Daher geht die historisch-kritische Exegese davon aus, dass es sich bei der biblischen Erzählung um eine ätiologische Legende handelt, die erklären soll, wie der Trümmerhaufen entstanden ist.

Ebal: Der Ebal (Arabisch: جبل عيبال‎ Jabal ‘Aybāl, Hebräisch: הר עיבל Har ‘Eival) ist ein 938 m hoher Berg nordwestlich der Stadt Nablus in den Palästinensischen Autonomiegebieten.

Garizim: Der Garizim, auch Gerizzim, Garizin (hebräisch גריזים, arabisch جبل جرزيم Dschabal Dscharizīm, griechisch Γαριζ(ε)ιν), ist ein 881 m hoher Berg aus Nummulitenkalk in Palästina, an dessen Nordfuß Nablus (das biblische Sichem) liegt.

Der Garizim ist ein kahles, breites, sich sanft gegen Süden abdachendes Plateau; sein Abfall gegen die Stadt dagegen ist schroff und steil.

Die Samaritaner lokalisieren auf der Höhe des Berges den Altar, der nach Dtn 27,4 EU und Jos 8,30 EU von Josua im Auftrag des Mose gebaut worden sei. Hier stand der Tempel der Samariter, der im 4. Jh. v. Chr. gebaut und um 129 v. Chr. durch den Hasmonäer-König Johannes Hyrkanos I. (135 – 104 v. Chr.) zerstört wurde. Bei Grabungen seit 1964 wurde die Tempelanlage auf 881 m freigelegt. Münzfunde aus Nablus (antik Neapolis) belegen das Aussehen der Anlage.

Unter Kaiser Hadrian wurde auf dem Berg ein Zeus-Tempel errichtet; unter Kaiser Zenon entstand 484 n. Chr. eine oktogonale christliche Kirche.

Der Garizim ist der Berg, der im Johannesevangelium (Joh 4,20 EU) als Ort der JHWH-Anbetung durch die Samaritaner erwähnt wird; für die Samaritaner hat er diese Bedeutung bis heute.

"Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich."

Evangelium nach Johannes 14, 6 - Einheitsübersetzung

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