Das Wort Gottes - Josua 7 - Ai wird nicht erobert - Achan wird gebannt

in life •  2 months ago

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Wie hier (also engl.) beschrieben, möchte ich in einer neuen Serie das überlieferte "Wort Gottes" zusammenstellen.

Zunächst werde ich immer das ganze Bibelkapitel posten und danach die "mündlichen Aussagen" in Form der aktiven Rede des HERRN.

Als Quelle dient mir: https://www.bibleserver.com/start

Das Interessante an der Scofield Bibel sind eigentlich die Fußnoten und Querverweise, die ein unvergleichliches Studienerlebnis ermöglichen.

Andererseits ist es auch interessant, den bloßen Bibeltext zu lesen und sich vom "Tröster" in der Interpretation leiten zu lassen.

Falls sich der ein oder andere frägt, was wohl Sinn dieses Unterfangens sein sollte: Ich möchte dem "Willen Gottes" der uns in aktiver Rede überliefert ist so nahe wie möglich kommen und ihn so kompakt wie möglich zusammenfassen um ihn für mich und die Menschheit verständlicher, greifbarer, umsetzbarer etc. werden läßt.

Dadurch, daß ich ja auch die betreffende Bibelstelle mit veröffentliche und das "Gesagte" nicht aus dem Kontext reiße, sehe ich mein Vorgehen nicht als Sektiererei an.

Guten Morgen - das Pentateuch/Tora = Die fünf Bücher Mose haben wir hinter uns gebracht - Applaus, Applaus und Congratulations...

Und weiter gehts's mit den Geschichtsbüchern und dem ersten daraus: Das Buch Josua

Josua 7

Ai wird nicht erobert - Achan wird gebannt

1 Doch die Söhne Israel übten Untreue an dem Gebannten. Und Achan, der Sohn des Karmi, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda, nahm etwas von dem Gebannten. Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen die Söhne Israel.

2 Und Josua schickte Männer von Jericho nach Ai, das bei Bet-Awen, östlich von Bethel liegt, und sagte zu ihnen: Geht hinauf und kundschaftet das Land aus! Und die Männer gingen hinauf und kundschafteten Ai aus.

3 Als sie zu Josua zurückkamen, sagten sie zu ihm: Es muss nicht das ganze Volk hinaufziehen. Etwa zweitausend oder dreitausend Mann mögen hinaufziehen und Ai schlagen. Bemühe nicht das ganze Volk dorthin, denn sie sind nur wenige!

4 Da zogen von dem Volk etwa dreitausend Mann hinauf; aber sie flohen vor den Männern von Ai.

5 Und die Männer von Ai erschlugen von ihnen etwa 36 Mann und jagten ihnen nach vom Tor bis nach Schebarim und schlugen sie am Abhang. Da zerschmolz das Herz des Volkes und wurde zu Wasser.

6 Und Josua zerriss seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zur Erde, vor der Lade des HERRN, bis zum Abend, er und die Ältesten von Israel, und sie warfen Staub auf ihr Haupt.

7 Und Josua sagte: Ach, Herr, HERR! Wozu hast du denn dieses Volk über den Jordan geführt, um uns doch in die Hand der Amoriter zu geben, damit sie uns vernichten? Hätten wir uns doch entschlossen, jenseits des Jordan zu bleiben!

8 Bitte, Herr, was soll ich sagen, nachdem Israel seinen Feinden den Rücken gekehrt hat?

9 Die Kanaaniter und alle Bewohner des Landes werden es hören! Und sie werden uns umzingeln und unsern Namen von der Erde ausrotten! Was wirst du dann für deinen großen Namen tun?

10 Da sprach der HERR zu Josua: Steh auf! Warum liegst du denn auf deinem Angesicht?

11 Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe. Und sie haben sogar von dem Gebannten genommen und haben es gestohlen und haben es verheimlicht und es zu ihren Geräten gelegt!

12 Die Söhne Israel werden vor ihren Feinden nicht mehr bestehen können. Den Rücken werden sie ihren Feinden zuwenden müssen, denn sie sind zum Bann geworden. Ich werde nicht mehr mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte ausrottet.

13 Steh auf, heilige das Volk und sprich: Heiligt euch für morgen! Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Gebanntes ist in deiner Mitte, Israel. Du wirst vor deinen Feinden nicht bestehen können, bis ihr das Gebannte aus eurer Mitte weggetan habt.

14 Darum sollt ihr am kommenden Morgen nach euren Stämmen herantreten. Und es soll geschehen: der Stamm, den der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Sippen; und die Sippe, die der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Häusern; und das Haus, das der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Männern.

15 Und es soll geschehen: wer mit dem Gebannten angetroffen wird, soll mit Feuer verbrannt werden, er selbst und alles, was zu ihm gehört; denn er hat den Bund des HERRN übertreten und eine Schandtat in Israel begangen.

16 Josua machte sich früh am Morgen auf und ließ Israel herantreten nach seinen Stämmen; da wurde der Stamm Juda getroffen.

17 Dann ließ er die Sippen von Juda herantreten; und es traf die Sippe der Serachiter. Und er ließ die Sippe der Serachiter herantreten nach den Männern; da wurde Sabdi getroffen.

18 Und er ließ sein Haus herantreten nach den Männern; da wurde Achan getroffen, der Sohn des Karmi, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda.

19 Da sagte Josua zu Achan: Mein Sohn, gib doch dem HERRN, dem Gott Israels, die Ehre und gib ihm das Lob4 und teile mir mit, was du getan hast! Verschweige nichts vor mir!

20 Da antwortete Achan dem Josua und sagte: Es ist wahr, ich habe gegen den HERRN, den Gott Israels, gesündigt, das und das habe ich getan:

21 Ich sah unter der Beute einen schönen Mantel aus Schinar sowie zweihundert Schekel Silber und einen Goldbarren5, sein Gewicht fünfzig Schekel. Ich bekam Lust danach, und ich nahm es, und siehe, es ist im Innern meines Zeltes im Boden verscharrt und das Silber darunter.

22 Da schickte Josua Boten hin, und sie liefen zum Zelt; und siehe, es war in seinem Zelt verscharrt und das Silber darunter.

23 Sie nahmen es aus dem Innern des Zeltes und brachten es zu Josua und zu allen Söhnen Israel, und sie schütteten es vor dem HERRN hin.

24 Da nahm Josua und ganz Israel mit ihm Achan, den Sohn des Serach, sowie das Silber, den Mantel und den Goldbarren und seine Söhne, seine Töchter, seine Rinder, seine Esel und seine Schafe, sein Zelt und alles, was zu ihm gehörte, und sie brachten sie hinauf ins Tal Achor.

25 Und Josua sagte: Wie du uns ins Unglück gebracht hast, so wird der HERR dich heute ins Unglück bringen! Und ganz Israel steinigte ihn, und sie verbrannten sie mit Feuer und bewarfen sie mit Steinen.

26 Und sie errichteten einen großen Steinhaufen über ihm, der bis zum heutigen Tag noch da ist. Da wandte sich der HERR von seinem glühenden Zorn ab. Darum nannte man diesen Ort Tal Achor bis zum heutigen Tag.

Nun zunächst wieder die aktive Rede:

Da sprach der HERR zu Josua: Steh auf! Warum liegst du denn auf deinem Angesicht?

11 Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe. Und sie haben sogar von dem Gebannten genommen und haben es gestohlen und haben es verheimlicht und es zu ihren Geräten gelegt!

12 Die Söhne Israel werden vor ihren Feinden nicht mehr bestehen können. Den Rücken werden sie ihren Feinden zuwenden müssen, denn sie sind zum Bann geworden. Ich werde nicht mehr mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte ausrottet.

13 Steh auf, heilige das Volk und sprich: Heiligt euch für morgen! Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Gebanntes ist in deiner Mitte, Israel. Du wirst vor deinen Feinden nicht bestehen können, bis ihr das Gebannte aus eurer Mitte weggetan habt.

14 Darum sollt ihr am kommenden Morgen nach euren Stämmen herantreten. Und es soll geschehen: der Stamm, den der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Sippen; und die Sippe, die der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Häusern; und das Haus, das der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Männern.

15 Und es soll geschehen: wer mit dem Gebannten angetroffen wird, soll mit Feuer verbrannt werden, er selbst und alles, was zu ihm gehört; denn er hat den Bund des HERRN übertreten und eine Schandtat in Israel begangen.

Also, hier ist Josua 7 in "Reinform", der aktiven Rede des HERRN:

zu Josua: Steh auf! Warum liegst du denn auf deinem Angesicht?

Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe. Und sie haben sogar von dem Gebannten genommen und haben es gestohlen und haben es verheimlicht und es zu ihren Geräten gelegt!

Die Söhne Israel werden vor ihren Feinden nicht mehr bestehen können. Den Rücken werden sie ihren Feinden zuwenden müssen, denn sie sind zum Bann geworden. Ich werde nicht mehr mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte ausrottet.

Steh auf, heilige das Volk und sprich: Heiligt euch für morgen! Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Gebanntes ist in deiner Mitte, Israel. Du wirst vor deinen Feinden nicht bestehen können, bis ihr das Gebannte aus eurer Mitte weggetan habt.

Darum sollt ihr am kommenden Morgen nach euren Stämmen herantreten. Und es soll geschehen: der Stamm, den der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Sippen; und die Sippe, die der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Häusern; und das Haus, das der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Männern.

Und es soll geschehen: wer mit dem Gebannten angetroffen wird, soll mit Feuer verbrannt werden, er selbst und alles, was zu ihm gehört; denn er hat den Bund des HERRN übertreten und eine Schandtat in Israel begangen.

kurze Zusammenfassung:

Ai wird nicht erobert - Achan wird gebannt

Die Söhne Israel übten Untreue an dem Gebannten. Achan, der Sohn des Karmi, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda, nahm etwas von dem Gebannten. Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen die Söhne Israel.
Josua schickte Männer von Jericho nach Ai, das bei Bet-Awen, östlich von Bethel liegt, und sagte zu ihnen: Geht hinauf und kundschaftet das Land aus! Und die Männer gingen hinauf und kundschafteten Ai aus. Als sie zu Josua zurückkamen, sagten sie zu ihm: Es muss nicht das ganze Volk hinaufziehen. Etwa zweitausend oder dreitausend Mann mögen hinaufziehen und Ai schlagen. Bemühe nicht das ganze Volk dorthin, denn sie sind nur wenige! So zogen etwa dreitausend Mann hinauf; aber sie flohen vor den Männern von Ai.
Die Männer von Ai erschlugen von ihnen etwa 36 Mann und jagten ihnen nach vom Tor bis nach Schebarim und schlugen sie am Abhang. Da zerschmolz das Herz des Volkes und wurde zu Wasser.
Josua zerriss seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zur Erde, vor der Lade des HERRN, bis zum Abend, er und die Ältesten von Israel, und sie warfen Staub auf ihr Haupt und sagte: Ach, Herr, HERR! Wozu hast du denn dieses Volk über den Jordan geführt, um uns doch in die Hand der Amoriter zu geben, damit sie uns vernichten? Hätten wir uns doch entschlossen, jenseits des Jordan zu bleiben! Bitte, Herr, was soll ich sagen, nachdem Israel seinen Feinden den Rücken gekehrt hat? Die Kanaaniter und alle Bewohner des Landes werden es hören! Und sie werden uns umzingeln und unsern Namen von der Erde ausrotten! Was wirst du dann für deinen großen Namen tun?
HERR zu Josua: Steh auf! Warum liegst du denn auf deinem Angesicht? Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe. Und sie haben sogar von dem Gebannten genommen und haben es gestohlen und haben es verheimlicht und es zu ihren Geräten gelegt! Die Söhne Israel werden vor ihren Feinden nicht mehr bestehen können. Den Rücken werden sie ihren Feinden zuwenden müssen, denn sie sind zum Bann geworden. Ich werde nicht mehr mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte ausrottet. Steh auf, heilige das Volk und sprich: Heiligt euch für morgen! Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Gebanntes ist in deiner Mitte, Israel. Du wirst vor deinen Feinden nicht bestehen können, bis ihr das Gebannte aus eurer Mitte weggetan habt. Darum sollt ihr am kommenden Morgen nach euren Stämmen herantreten. Und es soll geschehen: der Stamm, den der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Sippen; und die Sippe, die der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Häusern; und das Haus, das der HERR treffen wird, soll herantreten nach den Männern. Es soll geschehen: wer mit dem Gebannten angetroffen wird, soll mit Feuer verbrannt werden, er selbst und alles, was zu ihm gehört; denn er hat den Bund des HERRN übertreten und eine Schandtat in Israel begangen.
Josua machte sich früh am Morgen auf und ließ Israel herantreten nach seinen Stämmen; da wurde der Stamm Juda getroffen und ließ die Sippen von Juda herantreten; und es traf die Sippe der Serachiter. Und er ließ die Sippe der Serachiter herantreten nach den Männern; da wurde Sabdi getroffen. Er ließ sein Haus herantreten nach den Männern; da wurde Achan getroffen, der Sohn des Karmi, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda.
Josua zu Achan: Mein Sohn, gib doch dem HERRN, dem Gott Israels, die Ehre und gib ihm das Lob und teile mir mit, was du getan hast! Verschweige nichts vor mir! Achan antwortet Josua und sagte: Es ist wahr, ich habe gegen den HERRN, den Gott Israels, gesündigt, das und das habe ich getan: Ich sah unter der Beute einen schönen Mantel aus Schinar sowie zweihundert Schekel Silber und einen Goldbarren, sein Gewicht fünfzig Schekel. Ich bekam Lust danach, und ich nahm es, und siehe, es ist im Innern meines Zeltes im Boden verscharrt und das Silber darunter.
Josua schickte Boten hin, und sie liefen zum Zelt; und siehe, es war in seinem Zelt verscharrt und das Silber darunter. Sie nahmen es aus dem Innern des Zeltes und brachten es zu Josua und zu allen Söhnen Israel, und sie schütteten es vor dem HERRN hin. Josua und ganz Israel mit ihm nahm Achan, den Sohn des Serach, sowie das Silber, den Mantel und den Goldbarren und seine Söhne, seine Töchter, seine Rinder, seine Esel und seine Schafe, sein Zelt und alles, was zu ihm gehörte, und sie brachten sie hinauf ins Tal Achor.
Josua sagte: Wie du uns ins Unglück gebracht hast, so wird der HERR dich heute ins Unglück bringen! Und ganz Israel steinigte ihn, und sie verbrannten sie mit Feuer und bewarfen sie mit Steinen. Sie errichteten einen großen Steinhaufen über ihm, der bis zum heutigen Tag noch da ist. Da wandte sich der HERR von seinem glühenden Zorn ab. Darum nannte man diesen Ort Tal Achor bis zum heutigen Tag.

Ai: Ai (hebräisch עי, arabisch التل) ist der Name eines bis in die Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. in der Nähe von Bethel gelegenen Stadtstaates. Die Ausgrabungen des Siedlungshügels (Tell) haben eine erste Besiedlung ab etwa 2400 v. Chr. nachgewiesen. Der erst um ca. 1200 v. Chr. wiederaufgebaute Ort hatte Dorfcharakter und wurde nach etwa 150 Jahren von den Bewohnern verlassen. Ein Zerstörungshorizont ist für diese Epoche nicht erkennbar. Joseph Callaway vermutet, dass um 1200 v. Chr. im Bergland erbauten Dörfer wie Ai in Zusammenhang mit dem Auftreten der Seevölker standen. Die neuen Bewohner lebten ursprünglich in den Küstenregionen Palästinas. Sie gründeten kurze Zeit nach Ankunft der Seevölker im Rahmen ihres Umzugs in den Bergregionen kleinere Ortschaften.

Gemäß alttestamentlicher Überlieferung Josua 7–8 soll Ai im Rahmen der Landnahme Kanaans durch Josua zerstört worden sein. Der Name עי ist das hebräische Wort für Trümmerhaufen, entsprechend dem arabischen Tell – so auch der heutige Name ال تل –, so dass die namensgebende Bevölkerung an dieser Stätte schon Ruinen vorgefunden haben muss. Daher geht die historisch-kritische Exegese davon aus, dass es sich bei der biblischen Erzählung um eine ätiologische Legende handelt, die erklären soll, wie der Trümmerhaufen entstanden ist.

"Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich."

Evangelium nach Johannes 14, 6 - Einheitsübersetzung

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Scheint eine ganz gute Übersetzung zu sein, bei der ich noch keine gekürzten Bibelstellen oder andere Änderungen feststellen konnte (ist ja heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit mehr), auch wenn ich persönlich die Schlachter2000 bevorzuge.

Im englischsprachigen Raum hat bei Bibeltreuen soweit ich weiß die KJV den besten Ruf, zur Scofield Bibel kann ich da weniger sagen, auch wenn deine Beschreibung nun mein Interesse geweckt hat.

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Yo, stimmt, die KJV ist international bzw. im englischsprachigen Raum sehr verbreitet (hab hier auch eine rumliegen, auch im Scofield Study System und eine Red Letter Edition)...

Gibt aber auch etliche Hinweise darauf, daß die KJV von King James sagen wir mal heftig "überarbeitet" wurde (v.a. bezgl. der Legitimierung seines Regierungsanspruches).

Der Scofielbibel auf deutsch liegt ja die revedierte Elberfelder Übersetzung zugrunde, die damals von der Brüdergemeinde rund um die Brüder Brockhaus übersetzt und herausgegeben wurde.

Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, fühle ich mich ja sehr von H.I.M. Emperor Haile Selassie inspiriert der sinngemäß gesagt hat (wörtlich müßte ich jetzt das Zitat raussuchen, wäre eine Frage der Zeit): No matter which version of the bible in which language we read - the message remains one and the same.

Dem kann ich mich größtenteils anschließen, jedoch bietet vor allem die Beschäftigung mit den Urtexten, alten Übersetzungen und der Beschäftigung mit Sprachen und Kulturräumen rund um die Schauplätze der Bibel ein teilweise tieferes Verständnis.

Die Schlachterbibel kenne ich nur auszugsweise, wenn ich mich durch diverse Internetsuchmaschinen auf Zitatsuche begebe, finde sie aber soweit mir ein Urteil zusteht auch nicht schlecht.

Ich nutze ja eine Onlineversion der Elberfelder, habe hier vor Ort noch eine Druckausgabe von vor 2000 und weiß, daß sie über mehrere Jahre hinweg vor der Neuaflage vergriffen war und wohl auch die ein oder andere Abweichung in den Neuaflagen zu finden ist.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, daß z.B. China den Verkauf von Bibeln auf Amazon.cn und Alibab.cn verboten hat und der Vatikan drauf hin Diplomaten nach China geschickt hat, die derzeit mit der chinesischen Regierung daran arbeiten, eine weniger revolutionspotentialbergende, systemkonformere, "entschärfte" Bibelversion für den chinesischen Markt zu erarbeiten.

Nun ja, die Gedanken sind frei...

Die Schriften der Bibel bieten einen guten Zugang zum Heiligen Geist - und den kann niemand wegeditieren oder wegmanipulieren und letzlich ist es der Heilige Geist, der uns als Tröster gesandt ist um uns in die ganze Wahrheit zu führen.

Ich denke H.I.M. Emperor Haile Selassie hatte recht, den Menschen zu empfehlen neben einem Bibelstudium auch sekuläres Wissen anzuhäufen.