RE: Ich werde euch schon Beine machen...
Mein erster Hund hier hatte auch Leishmaniose. Anfang 2019 wurde es "festgestellt", weil sie ab und zu Nasenbluten hatte. Von den vielen äusserlichen Anzeichen hatte sie nicht ein Einziges. Sie war auch bis zum vorletzten Tag fit. Im Mai 2019 ist sie dann gestorben. Da war sie 7,5 Jahre alt.
Hier ist es so, dass man Tiere, die Leishmaniose haben, direkt einschläfert, weil man Angst vor einer Ausbreitung hat, weil die Überträger Mücke hier eben weit verbreitet ist. Es gibt auch kein offizielles Medikament.
Wer die Möglichkeiten hat, der verabreicht Allopurinol. Das ist hier die "gängige" Art und Weise. Das heilt zwar nicht, soll aber den weiteren Fortschritt der Leishmaniose eindämmen/stoppen. Das ist auch nicht dafür gedacht, denn offiziell ist das ein Gichtmittel aus der Humanmedizin.
Ich kenne einige, die L-positive Tiere haben/hatten und die Tiere damit noch einige Jahre gelebt haben.
Danke für den Hinweis mit dem Beifuss. Über den war ich auch schon gestolpert. Das Problem: Das ist ein Gewächs der Nordhalbkugel und da komme ich hier nicht ran. Im Moment versuche ich heraus zu finden, welcher Stoff des Beifuss der Wirkstoff gegen die Leishmaniasen ist, um eventuell hier ein Equivalent zu finden.
Mich wundert, dass da noch nichts entwickelt wurde, aber liegt sicher daran, das es eine Krankheit ist, die in Regionen weit verbreitet ist, wo die Menschen a) ein ganz anderes Verhältnis zu Tieren haben und b) nicht so finanzkräftig sind. Sprich, dort wäre finanziell nicht viel zu holen.