Warum Influencer sich nicht auf Politiker einlassen sollten

in #deutsch9 months ago

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Michael Bloomberg, der ehemalige republikanische/unabhängige Bürgermeister von New York und momentan demokratischer Präsidentschaftskandidat, soll Influencer bezahlt haben, damit sie Memes über ihn posten, die ihn als cool erscheinen lassen sollen.

Ob ihm das hilft weiß ich nicht, es interessiert mich auch nur am Rande. Ganz sicher bin ich mir aber, dass Influencer sich nicht auf einen derartigen Deal einlassen sollen. Ein Influencer, der Werbung für eine überteuerte Form von Make Up macht, wird kaum einen Fan dadurch verlieren. Selbst die, welche es kaufen und sich denken, dass es nicht so toll ist, werden es einfach in ihrem Kosmetikschrank stehen lassen und sich dem Influencer gegenüber nicht negativ äußern.

Dies liegt daran, dass kaum jemand wirklich starke negative Emotionen gegenüber einem Produkt empfindet. Bei Politik ist es jedoch anders. Wer sich für einen Politiker ausspricht stößt dabei immer Menschen vor den Kopf, die einem anderen Politiker/einer anderen Partei anhängen. Und er stößt ihnen dabei in einem Punkt vor den Kopf, der für sie emotional von besonders großer Bedeutung ist.

Dadurch verliert der Influencer eine verhältnismäßig große Zahl an Fans, die für ihn sonst die Grundlage darstellen, auf der sein Wert für zukünftige Werbetreibende berechnet wird. Dies gilt im Übrigen in etwas abgeschwächter Form auch für „Krypto-Influencer“, die eine Kryptowährung empfehlen und damit all jene, die gegen diese Kryptowährung sind, als potenzielle Zuhörerschaft verlieren, denn Kryptowährungen ähneln durch ihr Stammesdenken häufig eher der Politik als dem Markt für Produkte.

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