Staatsversagen mit Ansage: Die Utopie von Multi-Kulti war bereits vor der Silvesternacht 2015 gescheitert

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"Die Vorgänge an der Rütli-Schule zeigen, daß die außerordentlich freundliche Aufnahme- und Zuzugspraxis ein Fehler war. Wenn in Deutschland lebende Ausländer oder deren Kinder für ihr Gastland nur noch Verachtung äußern und Deutsche als „Hurentöchter“ oder „Schweinefleischfresser“ beschimpfen, ist eines klar:
Multi-Kulti ist gescheitert – weil die Ausländer die deutsche Kultur neben ihrer eigenen nicht akzeptieren oder auch nur dulden wollen. Das war allerdings schon seit Jahren abzusehen, wurde aber bewußt verschwiegen und kleingeredet. Nicht die Deutschen sind die Deppen, sondern diejenigen Politiker und Gutmenschen, die sich jahrzehntelang multikulturellen Träumen hingegeben haben."
(Arnulf Baring, 2006 bei "Bild")

In seinem Interview, das der Historiker Arnulf Baring 2006 der Bild-Zeitung gab, bezog er sich auf die Zustände "an Deutschlands schlimmster Terror-Schule" in Berlin. Deutschenfeindliche Gewalttaten - auch mit Messern - und Beleidigungen sowie sexuelle Übergriffe gehörten damals nach den Erlebnisberichten von Schülerinnen und Schülern offenbar zum Schulalltag der Berliner "Rütli"-Schule. Die potentiellen Opfer hatten Angst zur Schule zu gehen, versteckten sich oft in den Pausen auf der Toilette und wurden von ihrer Lehrern im Stich gelassen. Denn auch die Lehrer hatten wahrscheinlich Angst, da auch sie von Schülern bespuckt und bedroht wurden. Das alles ereignete sich in Berlin im Jahre 2006, also vor nunmehr 12 Jahren.

Wenige Tage vor dem Artikel, der über diese Hauptschule in Berlin-Neukölln berichtete, konnte man bei "Bild" lesen, daß "jeder 5. Tatverdächtige .. Ausländer" ist. Dabei waren die Verstöße gegen das Asylgesetz nicht einmal mit eingerechnet. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung waren das damals dreimal so viele wie bei den (Paß-)Deutschen. Sogar gar rund ein viertel aller verurteilten Straftäter waren Ausländer. In Berlin hatten 80 Prozent aller jugendlichen Intensivtäter einen Migrationshintergrund und von den 400 Mehrfach-Straßenräubern und -Schlägern der Hauptstadt 70 Prozent Muslime.
Nüchtern betrachte brannte bereits von 12 Jahren in Sachen Integrationsverweigerung, Ausländerkriminalität und Deutschenfeindlichkeit die Luft. Positive Folgen hatte diese Erkenntnis allerdings nur für die "Rütli"-Schule: Im April 2018 konnte "Spiegel Online" berichten, daß sich die einstige Problemschule inzwischen zu einer Vorzeigeschule gemausert hatte. Nur lag das wohl nicht nur am öffentlichen Aufschrei, der der Schule zusätzliches Geld, engagierte Lehrern und Sozialarbeitern bescherte sowie der Berliner Schulreform. Mittlerweile hat die Gentrifizierung die Bevölkerung im Stadtteil verändert. Sprachen vor 12 Jahren nur 15 Prozent der Schüler der unteren Klassen zu Hause Deutsch so sind das heute immerhin schon die Hälfte.

Für die Schule und den Stadtteil ist das zweifellos eine große Verbesserung der Situation. Aber letztlich ist dieser Erfolg - mag er in den Augen der Betroffenen auch noch so groß sein - nur Oberflächenkosmetik. Das Problem selbst wurde in den letzten 12 Jahren nicht gelöst. Weder in Berlin noch anderswo in Deutschland. Stattdessen wird bis heute "bewußt verschwiegen und kleingeredet", wie Arnulf Baring sagte. Das Projekt Multi-Kulti ist gescheitert und zwar in erster Linie am Unwillen und Unvermögen derer, die unser Land nach offizieller Lesart "bereichern" sollten. Die von mir schon an anderer Stelle gewürdigte Ethnologin Susanne Schröter schrieb gestern [12.06.2018] im Feuilleton der "FAZ" erneut über die zweifelsohne importierte Gewalt muslimischer Männern gegenüber Frauen. Sie stellt fest, daß nicht nur "die sexuellen Gewalttaten der vergangenen Jahre .. das Maß des bisher Gekannten" sprengen. Sie verweist auch klar auf die frauenfeindliche, muslimisch geprägte Herkunftskultur der Täter und stellt einen Zusammenhang zu dem Wiederaufleben einer "unheilvollen Synthese von Religion und konservativer Kultur" in vielen muslimischen Ländern her, in denen "die Gewalt gegen Frauen im öffentlichen Raum mittlerweile dramatische Ausmaße" annimmt. Freilich gibt es auch in diesen Ländern durchaus Widerstand gegen diese Entwicklung, wie es auch in Deutschland muslimische Migranten gibt, die unsere Spielregeln des Zusammenlebens und die damit verbundene individuelle Freiheit für Frauen wertschätzen.

Arnulf Barings Worte haben nach 12 Jahren nichts von ihrer Aktualität verloren. Seit dem Massenansturm von sog. "Flüchtlingen" - man beachte die Definition in § 3 AsylG - seit dem 2015 hat sich die Situation massiv verschärft. Bestanden schon vorher schwerwiegende Integrationsprobleme, die die Politik einfach auszusitzen versuchte, ist die Lage nun regelrecht dramatisch. Aktuell stehen wird vor einem Showdown zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Hort Seehofer. Während Merkel weiter auf Nichtstun, Wegducken und Aussitzen setzt, will Seehofer handeln. Ihm sitzt die Landtagswahl in Bayern am 14. Oktober 2018 im Nacken und damit die AfD. Aber er hat auch eine einmalige Chance in seiner politischen Karriere: Kann er Merkel übertrumpfen und stürzen, indem er in der "Flüchtlingskrise" deutlich wahrnehmbare Tatsachen schafft, könnte er der erste Bundeskanzler der CSU werden. Mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz versucht er bereits eine "Achse der Willigen" zu errichten. Wird er auch dem österreichischen Beispiel folgen und seine Politik mittels einer Schwarz-Blauen Koalition in die Tat umsetzen? Die Chancen dafür werden mit jedem Tag, an dem Merkel nichts tun, für Seehofer und die AfD besser.

Quellen:

Titelfoto: 45156207.jpg (Ausschnitt) by MOD/MOD, OGL, Link
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Hm, kaum Upvotes. Doch erstaunlich.
Bemerkenswert, dass der Interviewende für die Bild Nicolaus Fest derselbe ist, der nun AfD-Politiker ist.
"Das Projekt Multi-Kulti ist gescheitert und zwar in erster Linie am Unwillen und Unvermögen derer, die unser Land nach offizieller Lesart "bereichern" sollten."
Dieser Aussage würde ich allerdings doch widersprechen oder sie zumindest nicht so alleine dastehen lassen.
Wenn Verbrecher nicht eingesperrt werden, wenn angehende Verbrecher (denke hauptsächlich an Jugendliche/junge Erwachsene) nicht an die Kandarre genommen werden und ihnen bestimmt klargemacht wird, dass sie mit Strafen einerseits zu rechnen haben und andererseits eine Zukunft auch für sie möglich ist, nur sie dafür (an sich) hart arbeiten werden müssen und wenn die eigenen Werte nicht durchgesetzt werden, so ist ein Werteverfall und eine steigende Kriminalität nicht verwunderlich.
Jugendgerichtsbarkeit hat sich mit viel zu viel falschem Mitgefühl ebenfalls in die falsche Richtung entwickelt. Das hatte - glaube ich - damals ja Sarrazin u.a. ebenfalls beklagt.
Edit: Gerade in deinen verlinkten Artikel zu Frau Schröter geschaut. Dich könnte eventuell ebenfalls die Arbeit des deutschen Instituts Inârah interessieren http://inarah.de/sammelbaende-und-artikel/inarah-band-5/echo-band-5/

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Danke für den Link. Als Fest das Interview gab, war er noch nicht bei der AfD.
Ich denke, eine der Hauptursachen für das Scheitern von Integration ist, daß gegenüber Zuwanderern keine klaren Regeln definiert und dann auch eingefordert und durchgesetzt werden. Da verzichtet man lieber auf elementare Grundregel nur um nicht "rassistisch" zu sein. Beispiel Gleichberechtigung von Frauen: Da gibts hier hier einen gesellschaftlichen Konsens, wer dazu gehören will, muß den annehmen oder ist in diesem Land eben falsch. Solange man aber mit Rücksicht auf angebliche Vielfalt von Kultur/Religion darauf verzichtet, nimmt man vielen Frauen und Mädchen in unserem Land die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben und gleichberechtigter Teilhabe. Sie sind als Zuwanderer damit pratktisch Menschen zweiter Klasse. Für mich ist das ein absolutes Unding, wenn eine Frau Jahrzehnte in Deutschland lebt, kaum die deutsch spricht und praktisch null Kontakt nach außen hat. Das wird dann an die nächste Generation in Deutschland oft so weitergegeben. Dahingehend verstehe ich auch Fest. Das Schlimmste ist ja, daß die Probleme schon lange bekannt sind, aber niemand aus Angst vor der Nazikeule oder falsch verstandener Rücksichtnahme etwas dagegen unternimmt.

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Genau das was du benennst, hat ja in England bedeutend zu deren Skandalen wie Rotherham etc. beigetragen. Stimme dir da voll zu.