Jan Böhmermann hat Bitcoins gekauft - kommt jetzt der Mainstream? Und wieviel sollte man schnell noch investieren?

in deutsch •  29 days ago

Jan Böhmermann hat Bitcoins gekauft. Das erzählte er neulich in seinem "Fest & Flauschig" Podcast auf Spotify.

Er hatte auf Netflix die Doku Banking on Bitcoin gesehen (sehr empfehlenswert - wenn Du Glück hast, findest Du den ganzen Film auch auf Youtube) - und sich gleich mal 0.1 Bitcoin gekauft. Er las dann auch tatsächlich seine ewig lange Bitcoin Wallet Adresse vor, damit man ihm welche schicken kann, falls man ein paar rumliegen hat. Ja ja ;))

James Altucher - ein amerikanischer Autor im Self-Help und Businessbereich - fängt jetzt auch ernsthaft an, über Bitcoin zu berichten und hat gerade einen Tradingkurs gelaunched.

Und auch Chris Brogan, ein anderer Autor und Coach, dem ich seit langem folge, streut jetzt hier und da etwas "Bitcoin" in seine Newsletter, um das Bewusstsein zu diesem Thema etwas zu erhöhen.

Auch wenn Jan Böhmermann darüber witzelt - dies sind alles Leute mit tausenden von Followers, die jetzt auf Bitcoin aufmerksam werden.

James Altucher ist wirklich daran interessiert, Menschen zu finanzieller Freiheit zu verhelfen, auch wenn er unheimlich schmieriges Marketing für seinen Kurs gemacht hat. Aber dank ihm werden jetzt einige Menschen kleine oder große Summen investieren.

Die Verbreitung in den Mainstream ist also in vollem Gange.

Und was passiert, wenn mehr und mehr Leute davon hören und in Bitcoin einsteigen?

Der Preis geht in die Höhe.

Es scheint ziemlich sicher zu sein, dass er in 2018 im fünfstelligen Bereich liegen wird. Jetzt im Oktober hatte er ja endlich die 5,000er Marke geknackt, und danach auch gleich noch die $6,000er.

Manche sagen, dass die $10,000 bereits bis Februar überschritten werden könnten.

Woher weiß man aber nun wieviel man investieren sollte?

Klar kann man einfach mal so einen Betrag nach Gefühl investieren. Das hat sich Jan Böhmermann sicher auch gedacht: "Ich nehm jetzt einfach mal €300 in die Hand und wenn sie weg sind, sind sie halt weg."

Für andere liegt dieser Betrag "den man verlieren kann" vielleicht höher, und für andere niedriger.

Wichtig ist, dass man keine Dollarzeichen in den Augen bekommt und nur noch sieht "wieviel man gewinnen kann". Das kann ein fataler Fehler werden (egal ob es um Bitcoin oder andere Dinge geht).

Die viel wichtigere Frage ist immer, wieviel man sich leisten kann zu verlieren, falls es nichts werden sollte. Ab welchem Betrag würde es echt weh tun? Unter genau diesem sollte man immer bleiben.

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Die "6 Jars" Methode

Und was, wenn man nicht nur einmalig sondern regelmäßig investieren will - um langfristig ein Vermögen aufzubauen?

Dazu ist die "6 Jars" Methode sehr nützlich. Man unterteilt sein Einkommen also auf sechs verschiedene "Pötte". Ich habe hier darüber auf Englisch geschrieben, aber in der Essenz sieht die Verteilung so aus:

  • 55% aufs Konto zum Leben (Miete, Strom, Essen - alle festen Kosten)
  • 10% auf ein Sparkonto für größere Anschaffungen oder unerwartete Notfälle (Urlaub, Autoreparatur, etc.)
  • 10% für schöne Dinge, die man sich regelmäßig gönnen will - Kino, Massage, ausgehen, etc.
  • 10% für regelmäßige Fortbildungen
  • 10% für Deine finanzielle Freiheit - investieren, sparen, handeln - alle Dinge, die Dein Geld für Dich arbeiten lassen, statt andersherum; damit es wächst und Du irgendwann finanziell frei bist.
  • 5% an gute Zwecke spenden oder irgendwie andern Menschen helfen

Der vorletzte Punkt ist wirklich wichtig.

Viele denken nämlich "wenn ich mal genügend Geld habe, dann werde ich investieren". Aber man investiert ja, um irgendwann genügend Geld zu haben.

Also, kümmere Dich bereits jetzt regelmäßig um Deine finanzielle Freiheit.

Mit den Aussichten für Cryptocurrencies erreichst Du diese sicher schneller, als Du Dir je erhofft hast.

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