koronaler Massenauswurf - Coronary mass ejection

in #science9 years ago

Dies ist ein Zitat:

Nun noch weitere Meldungen (jeweils Auszüge, die vollständigen Meldungen wie immer über die Quellen-Links) zum aktuellen Geschehen auf der Sonne seit gestern abend.
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Sonnenstürme: Zwei gigantische X-Klasse Sonneneruptionen wurden heute abgefeuert (Videos)

  1. September 2017 aikos2309

Anschnallen und festhalten – die Sonnenregion 2673 hat es wieder getan, erst feuerte sie eine heftige X2.2 Sonneneruption ab, die stärkste seit Mai 2015, drei Stunden später folge eine gigantische X9.3 Eruption, die schwerste seit Dezember 2006, die heutige und die 2006er Fackel waren die intensivsten in 40 Jahren!

Beide Ereignisse haben einen koronalen Massenauswurf ausgelöst, diese werden die Erde in den kommenden 24 bis 48 Stunden erreichen.

Die Plasmawolke, die ins All entweicht bei einer Sonneneruption, bezeichnen Wissenschaftler als koronalen Massenausstoß (KMA – Englisch: coronal mass ejection, Abkürzung: CME). Dieser koronale Massenausstoss besteht aus geladenen Teilchen wie z.b. Elektronen, Protonen und weiteren Atomkernen.

Die Plasmawolke bewegt sich mit Geschwindigkeiten von etwa 1000 Kilometern pro Sekunde durchs All und benötigt somit etwa ein bis zwei Tage, bevor es die Erde erreicht. Die Plasmawolke ist für viele der Auswirkungen, die bei einem Sonnensturm auf der Erde beobachtet werden können, verantwortlich.

Obwohl die Masse einer solchen Plasmawolke der eines veritablen Bergrückens (etwa des Brockenmassivs im Harz) entsprechen kann, ist sie dünner verteilt als die Masse in einem Hochvakuum. Stünde man (in einer Art Gedankenexperiment) mitten in der Wolke, würde man sie nicht wahrnehmen.

Der Meteorologe Rob Carlmark weist darauf hin, dass sich heute um 12:57 Uhr Weltzeit der größte Sonneneruption seit elf Jahren ereignet hat (Neuer Erdbebenschwarm beim Yellowstone-Supervulkan – mehrere starke Sonneneruptionen, eine trifft die Erde (Nachtrag & Videos)).

Er warnte auf Twitter:

Biggest Solar flare in 10+ years just happened. Could see aurora later…also radio signal disruptions. pic.twitter.com/C030KyXwQz

— Rob Carlmark (@rcarlmark) September 6, 2017

Die Kraft dieses Sonnensturms reicht aus, um Polarlichter bis ins Mittelmeer zu erzeugen. Über Deutschland könnte es in den kommenden Nächten verbreitet Polarlicht geben, möglicherweise sogar sehr hell.

Dazu kommt, dass das Erdmagnetfeld bereits durch die Sonnenstürme der letzten Tage geschwächt sein wird, was die Polarlichtbildung begünstigt.

Welche Auswirkungen können Sonnenstürme auf der Erde haben?

Die Erde ist weitestgehend durch ihre Atmosphäre und ihr Magnetfeld vor Sonnenstürmen geschützt. Dieses führt eintreffende, geladene Teilchen in einem Abstand von etwa zehn Erdradien (70 000 Kilometern) um die Erde herum.Zusätzlich schirmt die Atmosphäre die Erdoberfläche ab. In großen Höhen und in den Polargebieten, wo die Feldlinien des Magnetfeldes stärker gegen die Erdoberfläche geneigt sind, ist dieser Schutz schwächer. Diese Regionen sind deshalb anfälliger für die Auswirkungen von Sonnenstürmen.

(Die X2.2 dauerte ca. 1 Stunden und 10 Minuten, die X9.3 17 Minuten)

Polarlichter: Trifft die Plasmawolke auf das irdische Magnetfeld, wird dieses verformt. Dadurch werden elektrische Spannungen in der Atmosphäre induziert. Zudem werden die elektrisch geladenen Teilchen in der Magnetosphäre (dem Gebiet, das durch das Erdmagnetfeld geprägt wird) beschleunigt und können parallel zu den Feldlinien des Erdmagnetfeldes tiefer in die Erdatmosphäre eindringen.

Dort stoßen sie auf das dichtere Atmosphärengas und regen – wie in einer Leuchtstoffröhre – einzelne Gasteilchen zum Leuchten an. Diese Leuchterscheinungen treten überwiegend in den Polargebieten auf. Starke Sonnenstürme können das Erdmagnetfeld jedoch so stark verformen, dass diese Prozesse auch in niedrigeren Breiten vorkommen und Polarlichter auch in Deutschland sichtbar werden.

Auswirkungen auf den Flugverkehr: Auch in einer typischen Reiseflughöhe von elf Kilometern sind Flugreisende weitestgehend durch das Magnetfeld der Erde vor einer deutlich erhöhten Strahlungsdosis geschützt. Da dieser Schutz in den Polarregionen schwächer ist und möglicherweise auch die Navigation beeinträchtigt ist, kann es sinnvoll sein, bei starken Sonnenstürmen Polarrouten vorsichtshalber zu meiden.

Auswirkungen auf Stromnetze: Auch in der Nähe des Erdbodens kann das Verformen des irdischen Magnetfeldes elektrische Feldstärken von mehreren Volt pro Kilometer induzieren. Zwar sind die Feldstärken deutlich geringer als solche, die etwa lokal bei einem Blitz auftreten.

Da Stromleitungen zuweilen weite Strecken überbrücken, können sich in ihnen dadurch hohe Spannungen aufbauen und starke Ströme fließen. Diese können beispielsweise Transformatoren zerstören. Durch Folgefehler können weitere Teile des Stromnetzes ausfallen. Solche Effekte treten vor allem in hohen Breiten auf.

(Das erste Modell der amerikanischen Wetterbehörde NOAA sagt eine Welle für den 07. September 0 Uhr vor)

Auswirkungen auf Handynetze: Die Richtfunkstrecken der Handynetze sind kaum betroffen (Wie das Smartphone eine ganze Generation zerstört (Video)).

Auswirkungen auf Satelliten: Vor allem die hochenergetischen Teilchen eines Sonnensturms können die Funktionstüchtigkeit von Satelliten beeinträchtigen. Zum einen können die Teilchen die Sternensensoren blenden. Diese Sensoren machen bestimmte Sternbilder am Himmel aus und erlauben es dem Satelliten, sich gezielt auszurichten. Zum anderen können die Teilchen freie Ladungen in elektronischen Bauteilen des Bordcomputers erzeugen, so dass es zu Abstürzen der Software kommen kann. Dies lässt sich jedoch durch Ab- und Wiedereinschalten des Computers beheben.

Die Solarzellen, welche den Satelliten mit Strom versorgen, und andere elektronische Bauteile können dauerhaft geschädigt werden. Die Solarzellen der Raumsonde SOHO der amerikanischen und europäischen Weltraumagenturen NASA und ESA etwa haben seit ihrem Start im Jahre 1995 durch Sonnenstürme etwa 25 Prozent ihrer Leistung eingebüßt.

Zudem heizt die energiereiche Strahlung die äußersten Schichten der Erdatmosphäre auf. Als Folge dehnt sie sich aus – zum Teil bis zu den Umlaufbahnen einiger Satelliten. Diese werden durch den Wiedereintritt in die Atmosphäre abgebremst. Damit sie nicht abstürzen, muss gegengesteuert werden.

(Das zweite Modell der amerikanischen Wetterbehörde NOAA sagt eine Welle für den 08. September 18 Uhr vor)

Auswirkungen auf Astronauten: Astronauten sind außerhalb der Erdatmosphäre und des Erdmagnetfeldes nicht vor den Auswirkungen eines Sonnensturms geschützt. Bei starken Sonnenstürmen ist die Strahlungsdosis selbst im Inneren einer Raumsonde hoch; bei Weltraumspaziergängen kann sie lebensgefährlich sein. Besonders bei möglichen, zukünftigen bemannten Weltraummissionen zum Mond oder zum Mars stellen Sonnenstürme eine ernste Gefahr dar.

Auswirkungen auf das GPS: Besonders in höheren Breiten bewirken Sonnenstürme, dass die Erdatmosphäre in etwa 100 bis 150 Kilometern Höhe stärker als sonst ionisiert wird. Die Kommunikationssignale der GPS-Satelliten, die auf ihrem Weg zu unseren GPS-Geräten diese Schicht durchqueren müssen, werden dadurch geringfügig verzögert. Da die GPS-Geräte ihren Standort aus der Laufzeit dieses Signals ermitteln, kann es zu Fehlberechnungen kommen (Magnetportale verbinden die Erde mit der Sonne (Video)).

Videos über den Quellen-Link einsehen.

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de/wetteronline.de/sonnen-sturm.info am 06.09.2017

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2017/09/sonnenstuerme-zwei-gigantische-x-klasse-sonneneruptionen-wurden-heute-abgefeuert-videos/?utm_campaign=shareaholic&utm_medium=facebook&utm_source=socialnetwork

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Zitate beginnt man in html mit dem Tag (blockquote) und beendet sie mit (/blockquote). Dabei sind die hier zu sehenden Klammern zu ersetzen, und zwar so: ( mit < und ) mit > (das muß ich so schreiben, denn Tags sind nicht zu sehen)
https://guides.github.com/features/mastering-markdown/

So schwer werden Sonnenstürme vermutlich nicht. Da wird viel übertrieben.

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