Das Salz in der Suppe
Servus liebe Leute!
Kaum eine Speise wird nicht mit Salz gewürzt. Wir benutzen es täglich,
ob im Essen, zum Konservieren, ja wir streuen es sogar auf unsere Straßen.
In früheren Zeiten wurde Salz auch als Arznei verwendet. Es ist in
Trägerflüssigkeiten für Medikamentenlösungen in Infusionen.
Solebäder werden bei einer ganzen Reihe von Beschwerden vor allem
des Bewegungsapparates eingesetzt. Hauterkrankungen werden direkt
am Meer und in Kliniken mit Salz erfolgreich behandelt und noch vieles mehr.
Salz ist aus unserem täglichen Leben einfach nicht wegzudenken, es ist
schlichtweg ein lebensnotwendiges Mineral, das unser Körper braucht.
Ohne Salz würde der Mensch nicht überleben.
Es spielt eine wichtige Rolle für viele Prozesse in unserem Körper.
Es reguliert den Flüssigkeits- und Mineralhaushalt und schafft damit
die Grundlage für einen funktionierenden Stoffwechsel.
Auch Nervensystem, Verdauung, Knochenaufbau
und Muskelaktivität sind davon abhängig. Unsere Körperzellen
arbeiten nur dann optimal, wenn ihnen eine bestimmte
Salzkonzentration zur Verfügung steht.
In unseren Körperflüssigkeiten beträgt sie in etwa 1 %.
Wenn man bedenkt, daß unser Körper durchschnittlich aus 60-80 % Wasser
besteht, je jünger um so mehr, dann ergibt sich z. B. bei einem 80 kg
schweren Menschen mit einem, sagen wir mal 70 %igen Wasseranteil,
eine Salzmenge von 56 g, das sind 8 Teelöffel (siehe Bild).
Da wir tagtäglich Körperflüssigkeiten ausscheiden, z. B. über unsere
Schweißdrüsen und damit auch Salz, müssen wir darauf achten diesen
Verlust auch wieder zu decken.
Nun ja, mit unserer modernen Ernährung, sprich Fertiggerichte, Brot und
Semmeln (Brötchen), Wurst, Käse und Fastfood wird sich kaum jemand
finden der an Salzarmut leidet.
Wenn man bedenkt wieviel Salz in diesen Produkten steckt, sollte man sich
die Frage stellen, wieviel Salz sollte ich am Tag konsumieren.
Einerseits ist zuviel Salz schlecht für die Nieren, die Knochen und das
Herz, zu wenig Salz stört die Regulierung des Wasserhaushaltes.
Wieviel denn nun?
Laut Empfehlung der Ernährungswissenschafter sollten nicht mehr als
6 g Salz (1 gestrichener Teelöffel) täglich konsumiert werden.
Mindestens benötigt der Mensch aber 2 g.
Sehen wir mal wieviel Salz in bestimmten Nahrungsmitteln steckt.
| Produkt | Salz in g/100 g |
|---|---|
| Lachsschinken | 6,1 |
| Deutsche Salami | 5,4 |
| Geräucherter Schinken | 5,3 |
| Putensalami | 3,2 |
| Putenbrust | 3,1 |
| Gorgonzola, 55 % F. i. Tr. | 3,6 |
| Camembert, 45 % F.i. Tr: | 1,7 |
| Cracker | 2,4 |
| Salzstangen | 4,5 |
| Sesamstangen | 0,9 |
| Brote und Semmeln (Brötchen) | 1 bis 2,9 |
Quellen: Die Untersuchungsämter für Lebensmittelüberwachung
Baden-Württemberg,
DGE (Hrsg.; 2012): Die Nährwerttabelle. 2. Aufl., Neustadt 2012
Wie wir sehen ist es schwieriger die täglich empfohlene Salzmenge nicht
zu überschreiten, als zu unterschreiten, speziell für Fleischesser.
Veganer haben diese Probleme nicht,
außer sie ernähren sich hauptsächlich von Salzstangen.
Wenn wir uns die häufigsten Erkrankungen, speziell in den entwickelten
Gebieten, wie Europa und Nordamerika ansehen, müssen wir feststellen,
daß Herz und Kreislauf-Krankheiten sowie Osteoporose, Arthrose und wie
sie alle heißen zu den führenden Erkrankungen schlechthin zählen.
Natürlich kann man das jetzt nicht nur dem Salz in die Schuhe schieben
aber auf jedenfall der schlechten Ernährung, wenn man sie überhaupt so
nennen kann, die wir zu uns nehmen.
Bei vielen Lebensmittel kann man gar nicht mehr von einem Nährwert
sprechen aber das wäre schon ein anderes Thema.
Ist Salz gleich Salz?
Das am häufigst verwendete Salz ist raffiniertes Speisesalz (Kochsalz,
Tafelsalz).
Aus diesem Salz werden alle anderen, lebenswichtige Mineralien
ausgefiltert, gebleicht und mit Rieselhilfen versetzt, letztendlich besteht
es nur mehr aus Natrium und Chlorid.
Daher wird Speise- bzw. Kochsalz auch als Natriumchlorid (NaCl) bezeichnet.
Warum ist das so?
Wenn man bedenkt, daß nur 3 % des abgebauten Salzes für die Küche
verwendet wird und der Rest für industrielle Zwecke gebraucht wird,
versteht man, daß es so billig wie möglich sein soll.
Darum sollte sich jeder die Frage stellen ob ich das gleiche Salz mit dem
die Straßen vom Eis befreit werden auch in meine Suppe gebe.
Ich persönlich verwende seit Jahren Himalayasalz (Bild oben), es ist
unraffiniert und enthält daher auch alle Mineralien, die von Natur aus
enthalten sind, wie z. b. Kalzium, Magnesium, Zink, Eisen usw.
Hier verlinke ich Euch einen von vielen Artikel zum Thema Himalayasalz
Es gibt natürlich viele verschiedene Salze, die naturbelassen sind
und dem herkömmlichen Speisesalz vorzuziehen sind.
Die billigste Alternative wäre unbehandeltes Meersalz.
Falls Euch Artikel über Gesundheit und Ernährung interessieren,
laßt es mich wissen.
Dann könnte ich Euch z. B. verraten,
wie man einen Paradeiser (Tomate) über Wochen frisch hält.
lg, wienermelange
Hallo @wienermelange, herzlich willkommen auf Steemit.
Wenn Du Fragen zu Steemit hast, oder Dich mit anderen deutschen „Steemians“ austauschen magst, schau einfach mal auf unserem Discord-Server https://discord.gg/g6ktN45 vorbei.
Unter dem folgenden Link findest Du einige Anleitungen, die Dir den Einstieg in das Steem-Universum deutlich erleichtern werden: Deutschsprachige Tutorials für Steemit-Neulinge: Ein Überblick
Danke für den Hinweis. Deutschsprachige Ratgeber sind noch sehr rar.