Kryptowährungen - Chance und Bedrohung
Anlässlich des aktuellen Aufschwungs, den die Kryptowährungen, die von "Experten" als risikoreiche Phantasiewährungen bezeichnet werden, erfahren möchte ich hier meine Meinung zu ihrer Existenz kundtun. Zunächst gilt zu bemerken, dass die Existenz dieser Seite nur gewährleistet ist, weil es eben diese geheimnisvollen Währungen gibt.
Da an dem aller Kryptowährungen zugrunde liegenden Konzept der Blockchain jeder Nutzer dieser beteiligt ist und durch ihren festgelegten Ledger, über den die Nutzerwallets kommunizieren, der "Zwischenhändler Bank" ersetzt wurde, besteht für die etablierten Finanzstrukturen berechtigter Grund zur Sorge. Das Privileg Fiat-Geld zu erzeugen liegt nun nicht mehr in Händen der Zentralbanken wie der Federal Reserve oder der EZB, sondern in der Existenz der Währung selbst. Durch die ICO's wird es der Währung möglich zu entstehen und durch Mining wächst ihre Menge, welche aber durch ein beschränktes Wachstum wesentlich realistischer ist, als das Streben nach ewigem Wachstum. Doch in diesen Prozessen kommt es nur auf die Nutzer an, welche der Währung das Vertrauen aussprechen und so ihren Kurs steuern. Auch durch das Mining tragen die Nutzer durch das Streben nach eigenem Profit automatisch dazu bei, dass das Allgemeinwohl wächst, was einer Übertragung der Theorien von Adam Smith in die Moderne gleicht.
Ein Unterschied zum virtuellen Bankkonto oder dem wertlosen Papiergeld, welche nur durch den Staat und die Banken ihren "Wert" erhalten, gibt bis auf die unterschiedliche Legitimation ihres Werts nicht. Kryptowährungen dienen den Nutzern und Nutzer kann jeder Mensch werden.
Die Kontrollfunktion, die Zentralbanken durch die Vernetzung in Institutionen wie der BIZ(Bank für internationalen Zahlungsausgleich) erhalten, wird durch Kryptowährungen umgangen.
Die oft von Elitebankern prophezeiten Probleme der Kryptowährungen bleiben bis heute aus und der mittlerweile 3-stellige Milliardenmarkt, der nur durch Blockchains entstanden ist nützt den Menschen auch jetzt schon im Alltag. Viele Anbieter und Geschäfte bieten Zahlung in Kryptowährungen an, was den letzten Unterschied zum "normalen" Geld eliminiert.
Nun bleibt aber die Frage im Raum warum in den meisten Mainstreammedien nur die Risiken und das vermeintlich schlimme Problem der Unkontrollierbarkeit angesprochen werden. Diese Frage beantwortet sich recht leicht, wenn man die Profiteure von aktuellen Finanzsystem sucht. Eben dieser elitäre Teil verliert durch das Erstarken einer neuen Wirtschaftsform seine Macht und er sucht dies zu verhindern. Nach Recherchen wird schnell klar, dass der minimale Teil der Bevölkerung, der die Banken kontrolliert auch häufig gute Kontakte zu den Medienmachern hat.
Zieht man nun Bilanz muss gesagt sein, dass natürlich auch Risiken in der Beständigkeit und Sicherheit der Kryptowährungen bestehen, diese aber im Vergleich zum Nutzen, den sie dem Großteil der Weltbevölkerung bringen verschwindend gering sind. Nur ein kleiner Teil, der aber die Finanzelite der Erde ist, muss berechtigte Angst haben und wird demnach alles tun um die Revolution der Wirtschaft aufzuhalten.
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