Zum Tag des Baumes
Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Der 25. April wird international als Tag des Baumes begangen. Er soll erinnern an die Bedeutung des Baumes als grüne Lunge, Garant gegen Bodenerosion, Habitat für zahlreiche Lebewesen und Rohstofflieferant.
Bedauerlicherweise ist vielen nur seine letztere Funktion präsent, und diese wird bis zum Exzeß strapaziert.
Zeugnis davon legen ab die Werbebroschüren von Händlern mit Möbelmüll, bzw. Müllmöbeln, deren Weg man anschaulich an Sperrmülltagen verfolgen kann.
Diesen Umgang mit einem lebendigen Rohstoff werden wir uns schon rezessionsbedingt nicht mehr leisten können. Das ist eine der positivsten Konsequenzen der Corona-Krise. Wir werden uns diesen Mißbrauch auch im Interesse unseres Überlebens nicht mehr leisten können, denn mit der Natur verschwinden auch wir, was man nicht unbedingt bedauern müßte, geschähe es in umgekehrter Reihenfolge.
Zeitungen voller fake news waren einmal Bäume. Auch das sollte zu denken geben - zumal in Zeiten digitaler Verfügbarkeit von Informationen.
Erwähnt sei auch der Baumfrevel an Weihnachten mit Weihnachtsbäumen, die noch nicht einmal in der christlichen Mythologie einen Ursprung finden.
Der Gipfel des Mißbrauchs wird erreicht, wo Windkraftanlagen in und anstelle von Wäldern entstehen sollen.
„Mein Freund, der Baum“ sang einst die früh verstorbene Sängerin Alexandra. Diese Freundschaft aber erscheint sehr einseitig. Schon um unser selbst willen ist es dringend geboten, diese Freundschaft zu erwidern und sie auf eine solide Grundlage zu stellen.
Tag des Baumes ist jeder Tag. Der Baum ist viel zu wichtig, um nur einmal im Jahr seiner zu gedenken und danach zu handeln.