Bullenglück im Pech
Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Bullen haben zurzeit wenig zu Lachen - zumindest an den Börsen. Dort werden in der Folge des Corona-Virus künftig vermehrt die Bären Einzug halten.
Dafür sorgt nicht nur der Virus, sondern das chaotische Krisenmanagement des Regimes, das viele wirtschaftliche Existenzen teils aus Unfähigkeit, teils mit doloser Absicht in den Ruin treibt. Unternehmer kämpfen derzeit an mehreren Fronten nicht nur mit den Widrigkeiten der Krise selbst, sondern sind gezwungen, unnötig Energie zu investieren, um sich rechtswidriger Beschränkungen auf dem Rechtsweg zu erwehren mit dem Ziel, ihr Überleben zu sichern.
So verhinderte der Chef der Hotelgruppe Dorint in Köln erfolgreich Versuche der inkarnierten Dummheit auf Beinen in der Top-Etage des dortigen Rathauses, seine Hotelkette auf mehr als eine Armlänge Abstand zu halten. Der Hotelgruppe sollte untersagt werden, ihre Häuser Firmen als Tagesbüroräume zu vermieten. Dagegen obsiegte er vor Gericht. Herzlichen Glückwunsch dazu! Aber dieser Manager hätte dieser Tage Zeit und Energie produktiver einsetzen können, als sich mit den Auswüchsen der Ignoranz im Rathaus herumzuschlagen.
An einigen Orten gelang es auch der Kaufhof AG, ihre Öffnung gerichtlich durchzusetzen bei Begrenzung der Verkaufsfläche auf 800 qm.
Viele der jetzt den Geschäften aufgegebenen Bedingungen für die Wiedereröffnung sind so konzipiert, daß sie die Rentabilität der Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit beseitigen - sei es, weil der finanzielle Aufwand sich nicht rechnet, sei es, weil die Vorgaben organisatorisch oder aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht durchführbar sind, oder weil geschäftsschädigendes Verhalten verlangt wird (Wegschicken von Kundschaft aus der Warteschlange). In einer Situation, in der viele ihre finanzielle Lage nur schwierig abschätzen können, ist die Möglichkeit, finanzielle Mehrbelastungen an die Kundschaft weiterzugeben, sehr eng beschränkt.
Daher werden auch zahlreiche Geschäfte, die jetzt wieder arbeiten dürfen, über kurz oder lang den Markt verlassen und Insolvenz anmelden.
Die Bilanz der ersten Öffnungstage zeigt, daß ein Ansturm auf die Geschäfte ausblieb. Die Stimmung ist verhalten, vorsichtig und eher gedrückt. Dies gilt für beide Seiten - Kundschaft und Händler.
In Kreisen der Wirtschaft wächst der Unmut. Unverkennbar aber ist die Scheu, offen Kritik zu üben. Die Einschüchterungsmethoden des Regimes greifen auch dort.
Es bleibt zu hoffen, daß das Beispiel eines Jungbullen unter den Unternehmen Schule macht. Der Kleine hatte sich buchstäblich vom Acker gemacht und war daraufhin im Sumpf versunken. Nach einer aufwändigen Rettungsaktion begann er sofort unbeeindruckt zu fressen.
Diese stoische Gelassenheit und das Durchhaltevermögen werden gebraucht werden bis in Deutschland der Sumpf ausgetrocknet ist und die Bullen nicht nur auf die Äcker, sondern auch an die Märkte und Börsen zurückkehren können.
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/hotelbranche-dorint-chef-kämpft-vor-gericht-um-die-existenz-der-kette/ar-BB12WMYJ?ocid=spartandhp
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https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/spektakuläre-rettungsaktion-in-hennef-feuerwehrleute-hieven-jungbullen-aus-der-patsche/ar-BB12VIcn?ocid=spartandhp
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