Die Deutschen und ihr Klopapier...

in #deutsch6 years ago (edited)

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Der Allerwerteste scheint dem deutschen Durchschnittsmichel besonders lieb und teuer zu sein. Zumindest zeigt sich in dieser Coronakrise eine mehr oder weniger überraschende neue Erkenntnis, nämlich die, dass den Menschen in diesem Land vieles doch nicht so am A vorbei gehen zu scheint - frei nach dem Motto: "Rette deinen Ar***!"

Dachte man bislang immer noch das Autos, Bier und Fussball ganz oben auf der Bedürfnisliste des gemeinen deutschen Steuerknechts stehen würden, so wird man dieser Tage dank des "Rette Deinen Ar* Reflexes!"** fortlaufend eines besseren belehrt.

Ganz oben auf der Hitliste der Marktakteure stehen inzwische somit nicht nur Staatsanleihen und Cash - sondern auch Klopapier. Es entsteht inzwischen der Eindruck dass dieses Dreigestirn miteinander mehr oder weniger direkt in Verbindung zu sehen scheint - korreliert doch der Absatz von Klopapier scheinbar direkt proportional mit der Nachfrage nach Staatsanleihen und anderen Zellulosederivaten.

Irgendwie hat der Michel in Deutschland es immer noch nicht verstanden echte Werte sich einzuverleiben - ansonsten würde er nicht wie verrückt Klopapier kaufen wollen, obwohl dazu die eh schon keimbelasteten Zellulosestreifen aus der EZB sich beim Kollaps des Finanzsystems als Notbehelf eignen würden. Nun wenn es kein Klopapier mehr im Supermarkt gibt, so wird der Michel sich dieses in Zukunft bei seiner Hausbank besorgen müssen - ggf. am Bargeldautomaten.

Das weiss man wohl auch schon bei manchen Banken seit einiger Zeit und hat wohl auch deshalb vorsorglich die Ausgabe von bunt bedruckten Klopapier kurzerhand beschränkt - zumal die gemachten Versprechen, welche dies beurkunden sollen nichts wert sind.

Einer gestiegenen Notdurft dürfte der sprunghafte Anstieg beim Klorollenabsatz in dieser Krise wohl nicht geschuldet sein - aber wer weiss, dass schon. Denn in diesen Tagen und Wochen dürften sich noch so einige Marktakteure ganz gewaltig in die Hose machen. So wird der Gang zum Klo auf Grund der Diarrhoe der Finanzmärkte wohl inzwischen zur Hauptbeschäftigung der Deutschen avanciert haben, sofern sie nicht gerade neue Coronaparties im Stil der Weimarer Zeiten vor dem ultimativen Untergang des Systems feiern...

Wie viel Klopapier inzwischen jeder Deutsche hortet ist mir nicht bekannt - ebenso die Anzahl der Xylophagen die vielleicht meinen, dass sich damit die bösen Viren des Sozialismus abwehren lassen. Vielleicht näht sich der Michel aber aus dem Klopapier aber auch nur einen geeigneten Atemschutz - was erklären würde, das besonders die dreilagigen und vierlagigen Klopapierrollen so reissenden Absatz gefunden haben....

Wo die ganzen Klopapierrollen bleiben lässt sich schwer abschätzen - vermutlich landen sie am Ende dann doch in der Kanalisation der Geschichte - spätestens wenn Corona megaout ist und die Sturzbäche der Fäkalienindustrie, die in den Medien seit geraumer Zeit sich in Szene setzen von der Bildfläche verschwunden und von der Geschichte hinweggefegt worden sind.

Fehlt eigentlich nur noch eine Rede an die Nation seitens eines Vertreters des ZK in Berlin mit der Bitte nicht soviel Klopapier zu horten, weil dies für die Krankenversorgung unabdingbar sein.

Spätestens wenn das der Fall ist, wird sich wohl so mancher im deutschen Sozialismus denken...

Schöne Sch*****!

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